Ich liebe diese Formel.

Sie ist so einfach. Und gleichzeitig so effektiv.

Du musst sie dir nicht tausend mal aufschreiben, um sie zu merken. Jeder kann sie sich relativ schnell einprägen.

Ich habe sie damals selbst von Sonia Simone von Copyblogger gelernt und war sofort begeistert.

Und letztes Mal habe ich es ja bereits angesprochen.

Diese Lektion hier bietet ein wunderbares Grundgerüst für die Elemente, die wir in folgenden Lektionen besprochen haben:

Aber diese Formel ist nicht nur für Verkaufstexte da.

Du kannst sie für alle Formen von Werbetexten benutzen. Egal ob dein Ziel ein E-Mail-Abonnement, ein Verkauf oder sogar eine Spende ist.

Starte also immer mit der 1-2-3-4-Formel. Sie macht dein Leben einfacher. Um ein Vielfaches.

Wie sieht die Formel nun aus?

Wie gesagt, die Formel ist wirklich simpel. Und so sieht sie aus:

  1. Das habe ich für dich
  2. Das macht es für dich
  3. Das bin ich
  4. Das solltest du als Nächstes machen

Aber schauen wir uns die einzelnen Elemente genauer an. Damit’s noch klarer wird, gebe ich dir immer direkte Beispiele aus dem Verkaufstext meines affenbuchs mit.

1. Das habe ich für dich

Hier stellst du dem Leser einfach vor, was du ihm anzubieten hast, für wen es passt und was er daraus bekommt.

Ist es ein E-Book, ein Video-Kurs oder eine Mitgliedschaft? Oder vielleicht auch nur eine Idee? Ist es für Unternehmer, Selbstständige oder Künstler? Bekommen sie daraus mehr Freiheit, mehr Geld oder weniger Stress?

Beginne einfach mit einem Überblick über dein Produkt. Hier ist ein Beispiel:

Das affenbuch ist ein E-Book, dass smarten Bloggern zeigt, wie man ein eigenes Blog-Business aufbaut.

Aber halte dich hier nicht zu lange auf. Leite eher nur kurz ein und gehe dann sofort zum nächsten Punkt über.

2. Das macht es für dich

Hier sprichst du über den Nutzen. Du erklärst dem Leser, was dein Produkt für ihn macht. Was er davon hat.

In dieser Lektion haben wir ja schon ausgiebig über den Nutzen gesprochen. Schaue dir dazu auch noch diesen Beitrag von mir an.

Der Nutzen beschreibt also immer, wie das Leben mit deinem Produkt für deinen Kunden aussieht. Der Nutzen beschreibt immer das Endergebnis.

Es ist das Bild von sich selbst, nachdem er dein Produkt benutzt oder durchgearbeitet hat. Zeige deinem Kunden das Leben, dass er sich am meisten wünscht.

Zum Beispiel:

Du irrst nicht lange herum, sondern kommst schnell zu deinem gewünschten Ziel. Und du musst dir nicht alles mühselig zusammensuchen. Keine Hürden. Kein Stress.

Wenn du den Nutzen ausreichend besprochen hast, dann gehe wieder zum ersten Punkt zurück.

Wieder zurück: 1. Das habe ich für dich

Du hast dein Produkt kurz eingeleitet und von dem Nutzen gesprochen. Das Einzige was jetzt noch fehlt … sind die Eigenschaften.

Packe also den Rest aus. Was ist sonst noch im Paket?

Die Eigenschaften sind zwar wichtig, aber nicht so wichtig wie der Nutzen.

Aber wenn du keine Eigenschaften erwähnst, dann weckst du die Unsicherheit. Denn dein potenzieller Kunde weißt dann nicht genau, was im Paket alles enthalten ist.

Wenn du etwas verkaufst, dann musst du immer 100% transparent sein. Dein potenzieller Kunde muss genau wissen, was für ihn drin ist und was er genau bekommt.

Das Beste, um deine Eigenschaften jetzt aufzuzählen, sind einfache Bullet Points:

196-Seiten im PDF-Format.

Aber du solltest noch einen Schritt weitergehen. Immer wenn du kannst, pack einen Nutzen dahinter. Ganz nach unserer Formel „[Eigenschaft], damit du [Nutzen]“:

196-Seiten im PDF-Format. Mehr Wissen brauchst du nicht.

Und, wenn immer möglich, mache aus deinen Bullet Points sogenannte Faszinationen:

Lerne, wie du perfekte Überschriften schreibst.

Aber warum wäre das eine Faszination?

Weil Faszinationen das Produkt schmackhaft machen. Es sind quasi „Bullet-Point-Überschriften“. Sie machen die Eigenschaft schmackhaft, aber verraten nicht die Lösung.

Generell sind Bullet Points ein wichtiges Element für dich.

Dein Besucher liest nämlich nicht deinen Verkaufstext von oben nach unten. Er scannt höchstens die Überschrift, die Zwischenüberschriften und bleibt dann bei den Bullet Points hängen. Und genau deshalb sind sie so wichtig.

3. Das bin ich

Ob du dich nun vorstellst, oder nicht, das kommt ganz auf den Kontext an. Wenn deine Leser dich nämlich in und auswendig kennen, dann kannst du diesen Teil getrost weglassen.

Aber wenn nicht, dann gehört er auf alle Fälle hinein. Ich würde dir aber generell immer raten, diesen Teil drin zu lassen. Denn niemand kennt dich in und auswendig. Außer du selbst.

Wichtig ist, dass du hier Vertrauen und deinen Status als Autorität aufbaust. Demonstriere, dass du weißt, wovon du sprichst.

Mit einem guten „Das bin ich“-Bereich entsteht der Eindruck, dass du eine vertrauenswürdige Person bist … und nicht gleich mit dem Geld nach Kuba abhaust und dir ein schönes Leben machst.

Auch ein nettes, einladendes Foto sorgt für eine gute Bindung. Das sehen wir zum Beispiel bei Fitness-Produkten, wo der Trainer mit seinen dicken Muckis abgebildet ist.

Aber im Endeffekt geht es gar nicht um dich.

Dein Leser sucht eher nach Ähnlichkeiten mit sich selbst und schaut, wie du ihm helfen kannst.

4. Das solltest du als Nächstes machen

Und hier haben wir wieder unsere gute alte Handlungsaufforderung. Unser gutes altes Call-to-Action.

Du musst deinem Leser nämlich genau sagen, was er als Nächstes zu tun hat. Auf was er als Nächstes klicken soll.

Wichtig dabei ist, dass du ihn nicht fragst, ob er es machen will. Du musst es ihm direkt und glasklar „befehlen“.

Und wenn du noch ein Element der Verknappung hast, dann pack es auch noch mit hinein.

Egal welcher Text auf deinem Blog, du brauchst ein Call-to-Action.

Warum brauche ich 1-2-3-4 für „Kostenlos“?

Früher konntest du einfach „kostenlos“ dranschreiben und die Leute sind dir die Tür eingerannt. Aber das sind längst vergessene Zeiten.

Heutzutage musst du alles Verkaufen. Auch „Kostenlos“.

Du kämpfst eben nicht um Geld, sondern um Aufmerksamkeit und Zeit. Und die sind meistens sogar noch wertvoller.

Auch diesen kostenlosen Internet-Marketing-Kurs, in dem du dich gerade befindest, musste ich auf dieser Verkaufsseite und mit den ganzen Opt-in-Boxen im Blog verkaufen.

Ansonsten wärst du nicht hier.

Verkaufen heißt halt nicht unbedingt Ware gegen Geld. Verkaufen heißt eher den Leser überzeugen, eine bestimmte Handlung auszuüben. Und die 1-2-3-4-Formel hilft dir dabei.

Fazit

Egal welchen Werbetext du nun schreibst. Habe immer die 1-2-3-4-Formel im Hinterkopf:

  1. Das habe ich für dich
  2. Das macht es für dich
  3. Das bin ich
  4. Das solltest du als Nächstes machen

Beginne immer mit ihr.

Mittlerweile solltest du eine Überschrift, eine Einleitung, reichlich Eigenschaften und Nutzen, eine Zusammenfassung, eine Handlungsaufforderung und eventuell ein P.S. haben.

Setze dir jetzt die 1-2-3-4-Formel als Grundgerüst und packe die Elemente dort hinein. Feinschleife danach deinen Text noch ein bisschen.

Und Tada! Du hast deinen ersten Verkaufstext geschrieben. Glückwunsch!

Erwarte jetzt nicht, dass es ein Kassenschlager wird. Aber es reicht, um den Ball langsam ins Rollen zu bringen. Die ersten Verkäufe wirst du damit generieren.

Und wenn nicht, dann besprechen wir in der nächsten Lektion fünf Gründe, woran es liegen könnte.

Aber schon mal viel Erfolg,
Vladislav

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