Der erste Grundpfeiler dieses Kurses war ja Beziehungen.

Und in dieser Lektion tauchen wir mal wieder ein bisschen tiefer in die Materie ein und schauen uns konkrete Schritte an, die du befolgen musst.

Denn wenn du ein solides Blog-Business betreiben möchtest, dann musst du eine starke Beziehung zu deinem Publikum aufbauen.

Und wenn du deinen Tribe aufbaust, dann braucht dein Publikum jemanden, an denen es sich orientieren kann. Einen Anführer.

Sie brauchen dich.

Aber lass mich dir mehr erzählen.

Sei authentisch

Authentizität ist nicht nur schwer auszusprechen, sondern so wirklich weiß niemand, was damit gemeint ist. Oder?

Authentizität bedeutet einfach, dass du, du selbst bist. Mit allen Stärken und mit allen Schwächen. Mit allen guten Charaktereigenschaften und mit allen schlechten Charaktereigenschaften.

Wenn du eine starke Beziehung zu deinem Publikum aufbauen möchtest, dann musst du authentisch sein. Du musst du selbst sein. Du musst aufstehen und ein großes Stück Persönlichkeit zeigen.

Und das kann eine Menge Angst machen. Ich weiß.

Denn nicht nur deine Freunde und Bekannte werden deinen Inhalt sehen und ihn automatisch bewerten, sondern auch komplette Fremde. Und sogar Trolle, die alles wollen, nur nicht dein Bestes.

Aber solltest du wirklich alles von dir zeigen? Solltest du dich komplett ausziehen? Dich komplett entblößen?

Nicht ganz.

Ziehe dich nicht komplett aus

Du musst nur das von dir preisgeben, was mit deinem Publikum in Einklang gebracht werden kann. Und wenn das der Fall ist, dann sprechen wir von deinem „Blog Ich“.

Dein „Blog Ich“ ist also nur ein Teil deines wahren Ich’s.

Zum Beispiel kennst du gar nicht mein wahres Ich. Und das ist auch okay. Es interessiert dich einfach nicht, was ich zum Frühstück hatte oder wie ich direkt nach dem Aufstehen aussehe. Das wäre alles zu viel des Guten.

Das sind eher Dinge die mich interessieren. Aber nicht dich. Und die erste Regel des affenblogs ist immer:

Mehrwert für den Leser erzeugen.

Entscheide dich also jetzt, was du teilen willst. Und was nicht.

Manche Blogger teilen viele persönliche Aspekte ihres Lebens. Manche eher weniger. Beide sind erfolgreich. Ich habe zu diesem Thema hier mehr geschrieben: Wie du dich als Blogger „nackt“ großartig fühlst.

Früher war ich auch etwas zurückhaltender mit persönlichen Dingen und bin eher auf das Fachliche eingegangen. Aber mit der Zeit habe ich mich „aufgewärmt“ und erzähle immer mehr persönliche Geschichten und Anekdoten. Das macht meinen Inhalt menschlicher und es wird eine bessere, stärkere Beziehung zu meinem Publikum aufgebaut.

Grundsätzlich ist das eben eine gute Idee, deine Persönlichkeit in dein Marketing zu packen. Bei Steve Jobs hat das wunderbar funktioniert. Und auch bei Richard Branson tut’s das.

Denn durch Persönlichkeit erschaffst du eine Umgebung, wo dein Leser dich kennt, dich mag und dir vertraut. Diese drei Elemente sind die Basis für erfolgreiches Marketing und Verkaufen.

Aber wenn du zu selbstzentriert bist, dann ist das auch nicht gut. Wie bei allem in Leben ist hier eine gute Balance wichtig. Sei dir sicher, dass du eine Menge soliden Content hast, der den Leser interessiert.

Und weil’s gerade so gut passt, schauen wir uns mal kurz den genauen Content Mix an.

Mixe deinen Content

Um eine gute Balance zu erreichen, solltest du deinen Content mit vielen verschiedenen Typen mixen.

Jeder mischt sein Content ein bisschen anders. Aber hier sind meine Richtwerte für dich:

  • 60% qualitativ hochwertiger Content – Das sind hochwertige Tipps, Tricks und Informationen, die schnell anwendbar sind. Es sind deine „klassischen“ Blogartikel.
  • 15% qualitativ sehr hochwertiger Content – Hier setzt du noch eine Schippe drauf. Diese Inhalte werden gebookmarkt, ausgedruckt und die Besucher kommen immer wieder. Ein gutes Beispiel wäre ein sehr umfangreicher Blogpost oder ein kostenloses E-Book.
  • 10% persönlicher oder unterhaltender Content – Das ist Content, der eine persönliche Beziehung mit deinem Leser fördert oder ihn in irgendeiner Art und Weise unterhält. Ein gutes Beispiel für persönlichen Content ist dieser Post hier.
  • 10% beziehungsaufbauender Content – Hier geht es darum, eine Beziehung zu anderen Bloggern und Influencern in deiner Nische aufzubauen. Dort verlinkst du andere Blogger oder schreibst etwas Positives über sie. Deine Hoffnung hierbei ist, dass sie das in ihren sozialen Netzwerken teilen oder du später einen Gastbeitrag veröffentlichen kannst.
  • 5% verkaufender Content – Das ist Content, der direkt zu einer Affiliate-Promotion oder einer eine Promotion für dein eigenes Produkt leitet.

Und natürlich können sich die Kategorien überlappen. Zum Beispiel habe ich in meinem Artikel zur „Cosmo-Headline-Technik“ qualitativ hochwertigen Content mit beziehungsaufbauenden Content kombiniert. Hat wunderbar funktioniert.

Wie gesagt, es sind nur Richtwerte. Halte dich nicht exakt an diese Prozentzahlen. Aber versuche dich dennoch grob danach zu richten.

Und das Schöne ist auch, dass dein Publikum dir schon verrät, was der beste Mix ist. Manche wollen eben mehr Entertainment. Manche mehr hochwertiges Wissen. Und andere wollen eher eine starke Beziehung zum Blogger.

Aber kommen wir mal wieder zum „Blog Ich“ zurück.

Benutze diese 2 Zutaten für dein „Blog Ich“

Ich habe ja schon erwähnt, dass es einen Unterschied zwischen deinem wahren Ich und deinem „Blog Ich“ gibt. Dein „Blog Ich“ ist ein Teil deines wahren Ich’s.

Dein „Blog Ich“ hat Grenzen. Es erzählt eine gleiche Geschichte. Eine konstante Message über einen längeren Zeitraum.

Als smarter Blogger möchtest du jetzt reichlich Besucher, reichlich Shares und vor allem reichlich Verkäufe. Das ist dein Traum. Das verstehe ich.

Und diese zwei Zutaten solltest du bereitstellen, um diesen Traum zu erfüllen:

  1. Habe Autorität – Du musst ein Experte auf deinem Gebiet sein. Du musst wissen, wovon du sprichst. Warum sollte dir sonst jemand zuhören? Aber keine Sorge, auch wenn du in deinen Augen noch kein Experte bist, es gibt immer eine Zielgruppe, die noch weniger weiß als du. Und in deren Augen bist du ein Experte.
  2. Sei wie ein Elternteil – Eltern kümmern sich gut und fürsorglich um ihr Kind. Sie lenken es immer in die richtige Richtung. Sie wissen, was richtig oder falsch ist. Sie stellen die Bedürfnisse des Kindes über ihre eigenen. Sie wissen, wann man nett und freundlich sein muss, aber auch, wann man etwas lauter werden muss. Und genau so fürsorglich musst du dich um dein Publikum kümmern. Du musst deinen Tribe wirklich schätzen. Und so wie manche Eltern auch, kannst du eher sanft und gefühlsbetont sein … oder eher etwas cool und distanziert. Mach’s einfach so, wie es sich richtig anfühlt.

Kombiniere diese beiden Elemente und du hast einen Gewinner. Eine autoritäre Person, die weiß wovon sie spricht und ein fürsorgliches Elternteil, das sich wirklich um sein Publikum kümmert.

Ich mein … was will dein Leser mehr?

Aber eine wichtige Sache noch. So langsam bekomme ich selbst den Hals davon voll. Aber dieser Gedanke muss dir wirklich ins Fleisch und Blut übergehen.

Vergiss nicht: es geht dennoch um deinen Leser

Wir haben hier viel über dich und deine Persönlichkeit gesprochen. Aber wenn du Persönlichkeit zeigst, dann machst du das nicht aus Therapiezwecken oder damit du dich gut fühlst.

Dieser Kurs heißt „Internet Marketing für smarte Affen“. Also hast du wahrscheinlich etwas, was du verkaufen möchtest. Sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine simple Idee.

Deshalb solltest du eine Sache nie vergessen:

Fokussiere dich immer auf deinen Leser! Nicht auf dich.

Fazit

Wenn’s dir mit deinem Blog wirklich ernst ist, dann solltest du eine starke Beziehung zu deinem Publikum aufbauen.

Du solltest aufstehen und Persönlichkeit zeigen. Aber achte darauf, dass du nicht zu viel Persönlichkeit zeigst. Zu viel des Guten ist eben auch nicht gut.

Mixe deinen Content richtig und sei dir sicher, dass du Autorität hast und wie ein Elternteil auftrittst.

Und gib deinem Tribe einfach jemanden mit einer konstanten Message, an dem er sich orientieren kann. That’s it.

Deine Hausaufgaben

Brainstorme jetzt 10 Themen für deine nächsten Blogartikel, die alle in den Content Mix reinpassen.

Überlege dir danach ein paar gute Überschriften für alle 10 Artikel. Fange dann an, die Blogartikel nacheinander zu schreiben.

Und in der nächsten Lektion zeige ich dir genau, wie du mit kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten ein Blog-Business aufbaust.

Bis denne,
Vladislav

Hast du noch Fragen zu Chimpify?   0471 48219551

© 2012-2017 by Chimpify UG (haftungsbeschränkt) • Powered by Chimpify