Diesen Gedanken haben wir alle.

Wir haben Angst etwas zu verkaufen, weil wir denken, damit schaden wir unserem Leser.

Aber in der ersten Lektion haben wir ja schon darüber gesprochen. Beziehungen sind ein Geben und Nehmen.

Und wenn du nur gibst … und nicht nimmst, dann hat dein Abenteuer langfristig keine Zukunft.

Denn dann hast du kein Geld, welches du reinvestieren … und somit noch mehr Nutzen für deinen Kunden erzeugen kannst.

Über den einfachsten und schnellsten Weg etwas zu verkaufen, haben wir schon in der vorherigen Lektion gesprochen.

Und heute sprechen darüber, wie du etwas Eigenes erstellen kannst. Aber beginnen wir mal ganz einfach.

Habe etwas Eigenes zu verkaufen

Das ist der Ausgangspunkt. Klar.

Die Blogger, die viele Pageviews oder ein großes Social Media Following haben, aber kein Geld verdienen, brauchen eins: ein eigenes Produkt (mein persönlicher Favorit).

Aber wie kommt man auf ein eigenes Produkt?

Ganz einfach: Befrage dein Publikum. Schicke eine Umfrage an deine E-Mail-Abonnenten. Frage per Social Media. Oder befrage deinen Besucher direkt:

Was ist dein größtes Problem? Was für ein Produkt wünscht du dir?

Es passiert etwas Magisches, wenn du etwas für dein Publikum erstellst. Du wirst ihn ihren Augen anders. Denn dann bist du nicht jemand, der etwas Interessantes zu sagen hat, sondern du bist jemand, der wirklich Lösungen für ihre Probleme liefert. Das ist etwas ganz anderes.

Dann bist du da um ihnen zu helfen. Nicht um sie zu unterhalten.

Und wenn du weißt, was für ein Produkt du erstellen solltest, dann kannst du dich auf die Erstellung fokussieren.

Hier folgen einige Dinge, die du dabei beachten solltest.

Mache ein Angebot

Das ist auch wieder ganz simpel. Aber ich habe diese „Lücke“ früher einfach nicht gesehen.

Das erste was du gedanklich machen solltest, ist ein Angebot. Ein Quid pro quo. Ich kratze deinen Rücken, du kratzt meinen. Ich mache das für dich und du gibst mir dafür Geld.

Du gibst mir ein E-Book und ich gebe dir Geld. Du gibst mir einen E-Mail-Kurs und ich gebe dir meine E-Mail-Adresse (und damit die Erlaubnis, mit mir regelmäßig zu kommunizieren).

Und dieses Angebot machst du auf einer Landing Page mithilfe eines Verkaufstextes. Dazu in den nächsten Wochen mehr.

Starte so klein wie möglich

Ein eigenes Produkt zu erstellen ist überwältigend. Ich weiß.

Ich kenne selbst etablierte Blogger, die Hunderttausende von Besuchern im Monat haben … und die sich jetzt bei der Erstellung eines eigenen Produktes überwältigt fühlen.

Das ist völlig normal. Dieses Gefühl, dass man für etwas bezahlt wird, was man selbst erstellt hat, ist einfach unangenehm.

Man denkt sich immer:

Ist das Produkt gut genug? Bin ich gut genug? Was passiert, wenn ich versage?

Denn etwas Kostenpflichtiges zu erstellen ist eben etwas anderes, als kostenlose Beiträge zu veröffentlichen.

Und vielleicht gibt es auch schon einige gute Produkte. Wie will man da konkurrieren? Wie will man da herausstechen?

Genau deshalb solltest du klein starten.

Ein kleines „Starterprodukt“ macht dich nicht reich. Aber du bekommst etwas viel Wertvolleres: Du beginnst.

Und dafür beiße ich mir selbst immer noch in den Hintern. Ich habe mein affenbuch viel zu spät erstellt. Wenn ich die Zeit noch mal zurückdrehen könnte, dann würde ich so schnell wie möglich ein eigenes Produkt erstellen. Auch wenn es nur ein kleines E-Book für 7€ ist.

Es geht an dieser Stelle nicht um den Umsatz, sondern um die Erfahrung! Denn dann macht es klick in deinem Kopf. Dann ist das kein Hobby mehr. Es ist ein Business. Und dieses Business muss nur noch skaliert werden.

Erstelle also ein paar kleine Produkte, verkaufe sie und sammle Erfahrung. Manche werden gut laufen. Manche nicht. Höre deinem Publikum genau zu. Verändere dein Produkt. Spiele einfach darum rum.

Mach einfach.

Und wenn dein Produkt schief geht, keine Sorge. Es ist kein Misserfolg. Es ist ein Erfolg, denn jetzt weißt du, was dein Markt nicht haben möchte! 😉

Verbessere ständig

Deine erste Version wird nicht unbedingt die Beste sein. Deshalb solltest du mit der Zeit deine Produkte verbessern.

Alleine bei meiner 2. Auflage des affenbuchs konnte ich eine menge Dinge verbessern und somit mehr Nutzen für meine Kunden erzeugen (das positive Feedback bestätigt das Ganze nur noch mal).

Du solltest also immer so schnell wie möglich deine Produkte an den Markt bringen. Und diese danach mithilfe des Kundenfeedbacks ständig verbessern. Immer und immer wieder. Das muss deine Philosophie werden.

Löse ein Problem

Das dein Produkt ein Problem einer Zielgruppe lösen sollte, darüber haben wir ja in der Lektion davor gesprochen.

Wenn dein Produkt nicht ein Problem deiner Zielgruppe löst, dann ist es kein Produkt. So einfach ist das.

Denn diese Blogger, die viele Pageviews bekommen und versuchen diesen mit Werbebannern zu monetarisieren, haben kein Business. Sie betreiben Entertainment.

Und Business ist smarter als Entertainment.

Das ist auch der Grund, warum manche Leute sagen, dass man mit Bloggen kein Geld verdienen kann. (Hier habe ich mehr zu diesem Thema geschrieben.)

Wie gesagt, sei old school. Löse ein Problem einer Zielgruppe.

Erstelle den richtigen Rhythmus

Jetzt kommen wir zum Part, wie du etwas verkaufst, ohne dabei deine Leser zu verlieren.

Du fokussierst dich also auf die Beziehung zu deinem Publikum. Du lieferst ihnen hochwertige Inhalte in regelmäßigen Abständen. Du schenkst ihnen einen Haufen Wert. Dein Publikum vertraut dir.

Mach weiter so.

Fordere dich währenddessen auch immer wieder heraus und versuche bei jedem Beitrag besser und besser zu werden.

Ab und zu solltest du dann auf dein eigenes Produkt aufmerksam machen und es bewerben.

Denn wenn du wie die „traditionellen“ Internet Marketer nur deine Produkte bewirbst, dann wären wir hier nicht bei Internet Marketing für smarte Affen.

Aber mit diesem Rhythmus bleiben dir die Leser treu. Und du dir selbst.

Sei kein Perfektionist

Dein Produkt wird nie perfekt. Dein erstes Produkt wird vielleicht nicht mal schön sein. Egal.

„Einfach raus damit“ ist wichtiger als Perfektionismus.

Natürlich darfst du mich jetzt nicht falsch verstehen. Einen gewissen Qualitätsanspruch musst du dennoch haben. Denn du weißt:

Schlechte Produkte bringen schlechte Ergebnisse.

Aber oft halten wir uns zu sehr am Perfektionismus auf und schaden uns dabei selber.

Und wenn du ehrlich bist, dann gibt es „Perfekt“ gar nicht. Es ist ein Zustand, den du nicht erreichen kannst. Denn wenn du dieses Ziel erreichst, dann ist dein nächstes Ziel ein noch höheres „Perfekt“. Und das geht immer so weiter.

Früher war ich auch ein Perfektionist. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass das echt hemmt. Deshalb bin ich heute kein Perfektionist mehr. Heute bin ich kreativer Pragmatist. Viel erfolgreicher. Und viel glücklicher.

Fazit

Wir alle haben Angst, unsere eigenen Produkte zu verkaufen. Aber mittlerweile solltest du verstehen, dass Beziehungen ein Geben und Nehmen sind.

Erstelle also etwas Eigenes, was du verkaufen kannst. Mache danach ein Angebot. Achte immer darauf, dass du so klein anfängst wie möglich, dich ständig verbesserst, ein Problem deines Publikums löst und in einem richtigen Rhythmus bloggst und promotest. Und, ganz wichtig, sei kein Perfektionist.

Und um noch konkreter zu werden, hier mal wieder eine etwas größere Hausaufgabe: Gib dir eine Deadline für ein eigenes Produkt. Setze dir kein zu aggressives Ziel, dass du eh nicht einhalten kannst. Plane ruhig reichlich Puffer ein.

Erstelle dann dein eigenes Produkt.

Ich wünsche dir viel Erfolg damit!
Vladislav

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