Heute kommen wir zum spannenden Teil.

Zum Verkaufen.

Wir haben diese Lektion über Content Marketing und diese Lektion über eigene Produkte genommen und in dieser Lektion miteinander kombiniert.

Aber die Frage ist jetzt, wie genau verkaufst du eines deiner eigenen Produkte?

Mit einem Verkaufstext natürlich.

Aber was ist das überhaupt?

Was ist ein Verkaufstext genau?

Im Prinzip ist das ganz einfach. Der Name sagt es bereits.

Ein Verkaufstext ist ein Text, der den Leser überzeugt (nicht manipuliert) eine bestimmte Handlung auszuführen.

Das kann ein Download, ein Kauf eines Produktes, das Eintragen einer E-Mail, das Anrufen einer Telefonnummer, der Klick auf einen Button oder sonst noch was sein.

Und es ist auch egal, ob es sich dabei um Text, Audio oder Video handelt. Alles sollte auf Text basieren. Alles sollte die Struktur von verlockenden Werbetexten haben.

Aber bist du dir vielleicht immer noch nicht sicher und denkst …

Sind nicht alle Verkaufstexte schmierig?

Nein. Ganz und gar nicht. Okay. Es gibt schon welche.

Aber wir sind hier bei „Internet Marketing für smarte Affen. Und die Überschrift dieser Lektion heißt ja auch: „Wie du einen ehrlichen Verkaufstext schreibst“.

Ehrlichkeit und Authentizität ist unser Ding.

Denn wenn du einen Harpunen-Werbetext auf deinen Tribe loslässt, dann laufen sie dir schreiend, mit beiden Händen über den Kopf, davon.

Deshalb solltest du mit deinen Verkaufstexten nie marktschreierisch klingen. Kommuniziere einfach die Vorteile und erzähle, was der Kunde davon hat.

Schau dir zum Beispiel mal die Verkaufsseite für mein affenbuch an. Die ist alles andere als schmierig. Die ist sogar ziemlich schick!

Stell dir auf der anderen Seite mal vor, dass ich eine „klassische“ Verkaufsseite mit roten Überschriften und gelben Highlightern benutzen würde. Ich würde null E-Books verkaufen.

Solange du ein gutes Produkt hast und immer 100% ehrlich zu deinem Publikum bist, sind deine Verkaufstexte alles andere als schmierig.

Aber was ist, wenn sie lang sind?

Werden lange Verkaufstexte überhaupt gelesen?

Jup, in der Tat! Das ist so ein großer Mythos, über den ich schon mal hier geschrieben habe.

Wenn dein potenzieller Kunde wirklich daran interessiert ist und ein ernsthaftes Problem hat, dann wird er auch deinen 13- oder sogar 30-seitigen Verkaufstext lesen.

Ich kann nur von meiner Erfahrung und von den Erfahrungen anderer sprechen. Es gibt so viele lange Verkaufsseiten, die richtig gut funktionieren. Die richtig gut verkaufen.

Für die Länge deines Textes musst du dir einfach merken, dass du so viel sagst, wie du zu sagen hast. Aber nicht mehr.

Endlich überzeugt? Gut! 🙂

Dann schauen wir uns das Ganze mal genauer an.

Schritt 1: Erzeuge Aufmerksamkeit

In dieser Lektion haben wir ja schon darüber gesprochen. Mit deinen kostenlosen Inhalten sorgst du für ordentlich Aufmerksamkeit.

Und durch die Aktivität in sozialen Netzwerken und durch die Beziehung zu anderen Bloggern in deiner Nische wird das Ganze noch mal verstärkt.

Ausreichend Aufmerksamkeit ist die Basis.

Schritt 2: Baue Vertrauen auf

Nachdem du ordentlich Aufmerksamkeit hast, solltest du natürlich weiterhin kostenlose Inhalte bereitstellen. Mit der Zeit baust du dadurch Vertrauen zu deinem Publikum auf und stärkst deine Reputation.

Schritt 3: Erstelle ein Angebot

Wenn du Aufmerksamkeit hast und das Vertrauen deines Publikums gewinnen konntest, dann ist es Zeit für ein Angebot.

Und genau das war die Lücke, die mir immer fehlte.

Du musst einfach gedanklich ein Angebot machen. Ein Ich-mach-das-für-dich-und-du-gibst-mir-das.

Im Kern heißt Angebot also, was möchtest du verkaufen und wie viel soll es kosten.

Schritt 4: Schreibe eine Überschrift

Die Schritte davor waren Voraussetzungen. Jetzt kommen wir zum Eingemachten.

Jeder gute Verkaufstext fängt mit einer guten Überschrift an.

Hast du eine gute Überschrift, hast du fast schon gewonnen. Hast du eine schlechte Überschrift, hast du schon verloren.

Die Fähigkeit verlockende und überzeuge Überschriften zu schreiben ist einfach überlebenswichtig. Schaue dir deshalb unbedingt noch mal diese Lektion zum Thema Überschriften an.

Im Kern sollte die Überschrift für deinen Verkaufstext folgende zwei Aufgaben erfüllen:

  1. Aufmerksamkeit auf sich ziehen
  2. Den größten Nutzen oder Wunsch liefern

Das heißt also, zuerst muss deine Überschrift die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen. Dafür reicht im Grund eine dieser Überschrift-Typen.

Danach muss sie den größten Nutzen liefern. Das ist das Versprechen, das dein Produkt macht. Was hat dein Kunde am meisten davon? Macht er etwas schneller damit? Oder leichter? Was ist es?

Eine erprobte Überschrift, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht und ein guter Nutzen wären schon ausreichend. „Wie du schnell einen Sixpack bekommst“ wäre ein gutes Beispiel.

Wichtig ist, dass du dir ausreichend Zeit für deine Überschriften nimmst. 50/50 sind hier ein guter Richtwert. Plane also 50% der Zeit für die Überschrift und 50% der Zeit für den eigentlichen Text ein.

Ja, Überschriften sind so wichtig!

Schritt 5: Schreibe eine Einleitung

Nach der Überschrift kommt logischerweise die Einleitung. Genauer gesagt der erste Satz. Er ist quasi der verlängerte Arm der Überschrift.

Werbetext-Legende Joe Sugarmann sagte einmal etwas wie:

Jedes Element deiner Verkaufsseite hat nur ein Ziel – dass der erste Satz gelesen wird.

Genau deshalb ist der erste Satz auch das zweitwichtigste Element im Werbetexten.

Schreibe also einen kurzen, knappen und verlockenden ersten Satz. Dieser Satz muss so verlockend sein, dass es leichter ist ihn zu lesen, als ihn nicht zu lesen.

Sugarmann sagte weiterhin auch:

Die Aufgabe des ersten Satzes ist es, dass der zweite Satz gelesen wird. Und die Aufgabe des zweiten Satzes ist es, dass der dritte Satz gelesen wird.

Und so weiter. Und so fort. Bis der Kunde am Ende angekommen ist.

Nach dem ersten Satz brauchst du dann noch einen einlandenden Text, der kurz klarmacht, um was es sich genau handelt und was für den Kunden drin ist.

Fazit

Ehrliche Verkaufstexte überzeugen den Leser eine bestimmte Handlung auszuführen. Sie sind nicht schmierig, sondern ehrlich und authentisch.

Die Länge ist dabei auch nicht so wichtig. Sei so lang, wie du sein musst. Aber nicht länger!

Achte bei deiner Überschrift darauf, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich zieht und den größten Nutzen oder Wunsch liefert.

Schreibe danach einen kurzen und knappen ersten Satz und eine nette kleine Einleitung.

Das Gute ist auch, dass du dich (nicht wie die „klassischen“ Internet Marketer) um deinen Tribe kümmerst. Das heißt, deine potenziellen Kunden müssen nicht lange überredet werden.

Du hast Vertrauen und Reputation.

Manchmal reicht das sogar aus, um zu überzeugen. (Ich hatte selbst schon Fälle, wo es eindeutig war, dass der Verkaufstext überhaupt nicht gelesen wurde.)

Schreibe jetzt eine perfekte Überschrift und eine schmackhafte Einleitung für deinen Verkaufstext.

Und in der nächsten Lektion sprechen wir mehr über den Unterschied zwischen Eigenschaften und Nutzen.

Viel Erfolg schon mal,
Vladislav

Hast du noch Fragen zu Chimpify?   0471 48219551

© 2012-2017 by Chimpify UG (haftungsbeschränkt) • Powered by Chimpify