Das ist die letzte Lektion zum Thema Verkaufstexten.

Fassen wir also kurz noch mal zusammen.

Im ersten Teil ging es um die Überschrift und die Einleitung. Hier hast du die Aufmerksamkeit erzeugt und den Leser in den eigentlichen Text geleitet.

Im zweiten Teil ging es über die Eigenschaften und den Nutzen. Hier hast du dem Leser erklärt, was für Vorteile er aus deinem Produkt bekommt.

Und in diesem dritten Teil geht es um das Ende. Den Abschluss. Eines der wichtigsten Punkte deines Verkaufstextes.

Am Ende musst du also zu aller erst zusammenfassen, ein Element der Verknappung einbauen, eine Handlungsaufforderung machen und, wenn du willst, ein P.S. setzen.

Aber schauen wir uns diese vier Elemente etwas genauer an.

Die Zusammenfassung

Am Ende angekommen, hat dein Leser schon vergessen, was ganz am Anfang stand. Deshalb solltest du die wichtigsten Punkte noch mal kurz zusammenfassen.

Wichtig hierbei ist, dass du die ganzen Eigenschaften und den Nutzen (der ganzen Eigenschaften) aufzählst. Was war noch mal für ihn drin? Was bekommt er noch mal alles?

Die Verknappung

Wenn du relativ neu im Marketing bist, dann fragst du dich vielleicht, warum so viele Marketer ihre Angebote limitieren?

Erst neulich war ich im Laden und mir ist ein Schild mit „Limited Edition“ aufgefallen. Da musste ich sofort daran denken. Das war Verknappung in ihrer Reinform.

Schaue dir dazu auch diesen Artikel von mir an: Was jeder Blogger über Verknappung wissen sollte.

Aber warum solltest du Verknappung benutzen? Ist das überhaupt ethisch korrekt?

Wenn du es richtig machst, dann ja. Denn egal wie gut dein Produkt oder deine Dienstleistung ist. Egal wie leidenschaftlich dein Publikum deine Produkte und dich liebt.

Wir alle schieben Dinge auf später auf. Und machen diese nie.

Das ist die Natur von uns modernen Menschen. Wir haben einfach zu viel zu tun.

Dein Produkt löst ein Problem deiner Zielgruppe. Mit Verknappung hilfst du deinem Publikum sogar, dieses Problem zu lösen. Wir alle zögern etwas. Die Verknappung hilft uns da, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Handlungsaufforderung

Vielleicht klingt das jetzt etwas komisch für dich, aber wenn du deinen Besuchern genau sagst, was sie tun sollen, dann werden es mehr auch wirklich tun. So einfach ist das.

Als ich auch davon zum Ersten mal gehört habe, dachte ich auch: „Ach … das kann doch nicht sein“. Aber genug Studien und auch meine Erfahrung belegen es, Handlungsaufforderungen funktionieren.

Schaue dir deshalb auch folgenden Blogartikel an: Was ist ein Call-to-Action und warum ist er so wichtig?

Und auch ein Link mit „Klicke hier“ sieht zwar komisch aus … und jeder Webusability-Experte wird seine Hände über den Kopf zusammenschlagen. Aber als Online-Werbetexter weiß ich, dass es funktioniert. Hier habe ich mehr dazu geschrieben.

Die Handlungsaufforderung wird vor allem von Einsteigern häufig übersehen. Immer wenn du Texte schreibst, die den Leser überzeugen sollen, dann gehe sicher, dass dort eine Handlungsaufforderung ist.

(Schau mal schnell durch deinen Blog. Kannst du noch irgendwo ein Call-to-Action einbauen?)

Es ist eine tief hängende Frucht. Und superschnell zu Fixen.

Das P.S.

Die ganzen klassischen Verkaufstexte, die noch per Post verschickt wurden, haben fast alle ein obligatorisches P.S. am Ende. Aber auch online haben unzählige Texte ein P.S.

Aber warum?

Weil es neben der Überschrift und den Zwischenüberschriften eines der am meisten gelesenen Elemente deines Verkaufstextes ist. Wir haben hier ja schon kurz darüber gesprochen.

Marketer benutzen das P.S. nun, um noch mal auf etwas Wichtigstes hinzuweisen. Das kann zum Beispiel der größte Nutzen sein, ein Element der Verknappung, ein Call-to-Action oder ein emotionaler Treiber.

Das P.S. funktioniert einfach.

Fazit

Am Ende deines Verkaufstextes musst du die wichtigsten Punkte noch mal zusammenfassen und dabei vor allem deine Eigenschaften und den Nutzen erwähnen. Baue aber auch noch ein Element der Verknappung und eine Handlungaufforderung ein. Und, wenn du willst, kannst du am Ende noch ein P.S. setzen.

Vor allem dein Call-to-Action und die Verknappung sind die wichtigen Elemente, um eine Handlung deines Lesers zu bekommen.

Ich hoffe, du hast aus den drei Lektionen gelernt, dass Verkaufstexte nicht unethisch sind. Gute und ehrliche Verkaufstexte funktionieren. Und sind ehtisch 100% korrekt.

(Und ein kleiner Tipp am Rande: schaue dir die Verkaufstexte von verschiedenen Marketern an. Studiere sie. Und swipe danach das, was du davon selbst benutzen kannst.)

Schreibe jetzt den Schlussteil deines Verkaufstextes (sieht du, die Handlungsaufforderung in Aktion). Du hast dafür nur sieben Tage Zeit! (Ein wirklich schlechtes Beispiel für künstliche Verknappung.)

Theoretisch könntest du jetzt einen Verkaufstext schreiben. Aber ich habe eine kleine Überraschung für dich: In der nächsten Lektion gebe ich dir ein Grundgerüst mit auf dem Weg … und wir packen die Elemente aus den drei Teilen dort hinein.

Bis dahin,
Vladislav

P.S. Siehst du, wie das P.S. funktioniert? 🙂

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