Beziehungen sind das Fundament eines erfolgreichen Blogs. Nicht Pageviews.

Ich find’s unglaublich, dass sich so viele im deutschsprachigen Raum immer noch auf Pageviews konzentrieren.

Mit Pageviews und Bannern kann man einfach keinen erfolgreichen Blog aufbauen. Denn ein Blog ist ein soziales Medium.

Und Sozial hat immer was mit Menschen zu tun. Und bei einer Gruppe von Menschen gibt es untereinander was?

Genau. Beziehungen.

Deshalb sind Beziehungen der Schlüssel. Egal was für neue und hippe Tools oder Trends in Zukunft kommen.

Solange die Roboter nicht irgendwann die Weltherrschaft an sich reißen, wird es auch immer so bleiben.

Überall wo Menschen miteinander interagieren (und das schließt Blog nicht aus), gibt es zwischen ihnen Beziehungen. Da kommst du einfach nicht drum herum.

Aber schauen wir uns zuerst mal folgenden bekannten Spruch an.

„Das Geld liegt in der Liste“

Das hast du bestimmt schon mal gehört, oder? Das wird häufiger mal von den traditionellen Internet Marketing Gurus gepriesen.

Im Klartext meinen sie damit: Wenn du eine große Liste (in unserem Fall E-Mail-Liste) von Menschen hast, die Interesse an einem bestimmten Thema haben, dann hast du die Chance ihnen etwas anzubieten und dabei ein nettes Einkommen zu erzielen.

Aber die traditionellen Internet Marketer haben nicht damit angefangen bzw. hatten dieser Erkenntnis nicht als Erstes.

Anfangen haben die Direktermarkter der alten Tage (wie z. B. Claude Hopkins oder David Ogilvy) schon vor fast 100 Jahren. Bevor es so etwas wie das Internet überhaupt gab.

Diese haben nämlich immer Listen mit Adressen gemietet und den Empfängern dann Verkaufstexte per Post geschickt.

Genau daher kommt der Spruch: „Das Geld liegt in der Liste“.

Und sie fanden heraus, dass nicht jede Liste gleich ist. Zum Beispiel waren Listen begehrter, wo schon mal ein ähnliches Produkt gekauft wurde. Macht ja auch Sinn. Wenn ich schon mal ein Buch über Persönlichkeitsentwicklung gekauft habe, bin ich viel offener, es wieder zu tun.

Aber verlassen wir das Szenario mal wieder. Kümmern wir uns
wieder um „echte“ Menschen. Und ihre Beziehungen.

Du als smarter Blogger darfst nämlich keine Liste sehen. Du musst einen Tribe sehen!

Aber was ist ein Tribe?

Es gibt viele Begriffe, die diese Gruppe von Fans und Kunden beschreiben, mit denen du regelmäßig kommunizierst.

Wie gesagt, die traditionellen Internet Marketing Gurus nennen sie einfach „Liste“. Copyblogger nennt sie deren „Dorf“. Seth Godin nennt sie „Tribe“.

Ich habe sie früher „Stamm“ genannt. Aber „Tribe“ gefällt mir besser. Ist wesentlich klarer. Und wesentlich cooler! 😉

Dein Tribe sind also alle Menschen, die dir ihr Gehör schenken und mit denen du regelmäßig kommunizierst. Sei es deine E-Mail-Abonnenten, deine Facebook Fans oder deine Twitter Follower.

Und wenn du mehr über Tribes lernen möchtest, dann schaue dir diesen Beitrag von mir an.

Und merk‘ dir bitte eins.

Dein Tribe ist dein größter Vermögenswert

Oh ja! Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Dir muss nämlich klar werden, dass dein Tribe dein größter Vermögenswert ist.

Nicht deine Blogartikel. Nicht dein Design. Und auch nicht deine SEO-Rankings sind wichtige Vermögenswerte.

Die Beziehung zu deinem Tribe ist es.

Deshalb solltest du, jedes mal wenn du eine geschäftliche Entscheidung treffen musst, dich folgendes fragen:

Wie wirkt sich das auf mein Tribe aus?

Es entscheidet im Grunde über so viele Dinge. Es entscheidet z. B., welche Produkte du anbietest oder welche Affiliates du dir als Partner suchst.

Und als smarter Blogger kümmerst du dich wirklich um deinen Tribe und behandelst ihn wirklich als deinen größtes Vermögenswert.

Aber es gibt einen weiteren wichtigen Punkt, den du nicht außer Acht lassen darfst.

Beziehungen sind ein Geben und Nehmen

Manchmal haben wir Angst etwas zu verkaufen. Dann begründen wir es meistens damit: „Wir wollen unserem Tribe nicht schaden“.

Das ist Quatsch.

Denn eine einseitige Beziehung ist keine Beziehung. Eine Beziehung ist immer zweiseitig. Das hat sie so an sich.

Du tust so viel Gutes für deinen Tribe. Deshalb solltest … nein, du musst etwas Geschäftliches als Gegenleistung nehmen. Eine finanzielle Transaktion.

Das macht es auch erst möglich, wieder in deinen Tribe zu investieren und ihm somit noch mehr Gutes zu tun. (Und dann geht das immer so weiter.)

Genau deshalb solltest du von Anfang an klar machen, dass es sich um eine geschäftliche Beziehung handelt. Mache von Anfang an klar, dass du deinem Tribe eine Menge gibst. Aber auch das etwas nimmst, indem du passende Angebote unterbreitest.

Und wenn du dich jetzt fragst: „Haben wir beide eine geschäftliche Beziehung?“. Ja, das haben wir. Und mache ich dir Angebote? Aber sicher doch.

Fazit

Merk‘ dir bitte, dass dein Tribe dein größter Vermögenswert ist. Stelle dir bei jeder geschäftlichen Entscheidung die Frage: „Wie wirkt sich das auf mein Tribe aus?“.

Aber auch wenn Blogs ein sehr soziales Medium sind, heißt es noch lange nicht, dass smarte Blogger sie nicht für kommerzielle Zwecke nutzen können.

Denn wenn du deinem Tribe immer nur gibst … und nichts nimmst, dann ist das einfach nicht zielführend. Und deine Chance auf langfristigen Erfolg zerfällt.

In einigen Tagen bekommst du die nächste Lektion. In dieser geht es um das wichtigste Element im Werbetexten.

Stay tuned!
Vladislav

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