5 Gründe, warum dein Verkaufstext nicht überzeugt

Du fokussierst dich auf Beziehungen.

Du erstellst reichlich hochwertigen Content für dein Publikum.

Du hast einen Verkaufstext geschrieben, der die Vorteile deines Produktes kommuniziert.

Dein Besucher landet nun auf deiner Verkaufsseite. Aber er kauft nicht. Warum? Weil du kein guter Verkäufer bist?

Quatsch.

Es gibt zwar Menschen, die einen natürlichen Hang zum Verkaufen haben. Aber das Verkaufen liegt nicht in den Genen.

Jeder kann verkaufen.

Vor allem heute, wo wir alle Verkäufer sind.

Denn im Kern ist Verkaufen einfach nur Kommunikation. Du vermittelst deinem potenziellen Kunden, was er für Vorteile daraus bekommt.

Und wie so ziemlich alles im Leben kannst du das Verkaufen lernen. Das Schreiben deines Verkaufstextes war der erste Schritt dorthin.

Aber dennoch funktioniert dein Verkaufstext nicht so gut? Dann kann es viele Gründe haben.

Hier sind die fünf Häufigsten.

1. Dein Leser will das nicht

Im Prinzip ist das ein einfacher Punkt. Aber ich sehe oft Produkte, wo es ziemlich klar ist, dass der Kunde das gar nicht haben möchte.

Ich würde niemals ein Produkt erstellen, ohne irgendeine Art von Recherche gemacht zu haben. Ein Produkt zu erstellen, nur weil’s „cool“ ist, ist alles andere als smart.

Aber ich verstehe das. Man wird oft ziemlich leidenschaftlich … und die Idee nimmt so langsam überhand. Du bist von der Idee komplett überzeugt. Aber deinen Kunden interessiert sich gar nicht dafür.

Wenn das der Fall ist, dann denke immer an die wichtigste Regel hier im affenblog:

Für deinen Kunden. Nicht für dich.

Alles was du machst, deine Blogartikel und auch deine kostenpflichtigen Produkte sind nicht dazu da, damit du dich glücklich fühlst. Sie sind dazu da, damit sie ein Problem deines Kunden lösen.

Rede deshalb mit deinem Publikum. Frage, wo ihr größtes Problem ist oder was für ein Produkt sie sich wünschen. Erstelle dann genau so ein Produkt.

Mit meinem affenbuch habe ich das auch so gemacht. Ich bin selbst Teil meines Publikums und hatte schon eine Idee. Aber ich wollte nicht nur anhand meiner Idee starten. Also habe ich einfach mein Publikum befragt … und es war genau das, was ich vermutet habe.

Sei aber auch vorsichtig, wenn du zu einzigartig bist. Wenn es keine ähnlichen Produkte gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit da, dass niemand dein Produkt haben möchte. Ein bisschen Wettbewerb ist also nie verkehrt.

Auf der anderen Seite ist es aber manchmal auch so, dass du weißt, dass dein Publikum eine Lösung braucht. Aber sie möchten es nicht. Brokkolieis ist hier ein gutes Beispiel. Es ist gesund und tut uns Menschen gut. Aber niemand möchte wirklich Brokkolieis essen.

Wenn das der Fall ist, dann hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du bietest etwas an, dass dein Publikum auch wirklich haben möchte.
  2. Du überlegst dir, wie du eine Brücke zwischen den Wünschen deines Publikums und den Nutzen deines Produktes schlägst.

Der zweite Weg ist etwas härter. Kann aber gut funktionieren.

2. Dein Leser ist verwirrt

Du hast nun ein Produkt, dass dein Publikum auch wirklich haben möchte. Es gibt auch ein bisschen Wettbewerb. Aber dein Leser kauft immer noch nicht? Dann kann es gut sein, dass er verwirrt ist.

Denn der verwirrte Verstand kauft nicht.

Der verwirrte Verstand macht so gut wie gar nichts.

Wenn dein Kunde zu viel Auswahl hat, wenn er zu viele Entscheidungen treffen muss, wenn du zu viele extra Informationen anbietest oder wenn dein Design einfach zu überladen ist … dann versteinert dein Leser.

Denke da auch mal an deine letzte Steuererklärung. Der Horror. Oder?

Vielleicht bietest du zu viele Optionen zur Auswahl. Vielleicht ist dein Angebot zu komplex und dein Leser versteht es nicht sofort. Vielleicht ist dein Design einfach zu überladen und dein Leser weiß nicht, was er als Nächstes machen soll.

Ändere das bitte.

3. Dein Leser kann das Bild nicht sehen

Wenn dein Verkaufstext überzeugen soll, dann musst du ein Bild im Kopf deines Lesers malen. Du musst ihm bildhaft zeigen, wie dein Produkt sein Leben besser, erfolgreicher oder schöner macht.

Male dabei ein sehr detailliertes Bild. Und spreche dabei so viele Emotionen, Gefühle, Farben etc. wie möglich an.

Vielleicht versteht er nicht so ganz, was die Vorteile sind. Was hat er davon? Beschreibe den Nutzen deines Produkts immer in klaren und einfachen Worten.

Und sei dir auch immer sicher, dass du alle Elemente der 1-2-3-4-Formel im Einsatz hast:

  1. Das habe ich für dich
  2. Das macht es für dich
  3. Das bin ich
  4. Das solltest du als Nächstes tun

4. Du hast nicht danach gefragt

Hier haben wir wieder unsere gute alte Handlungsaufforderung. Über die haben wir ja schon in dieser Lektion gesprochen.

Man nennt die Handlungsaufforderung auch „Call-to-Action“. Schaue dir auch dazu diesen Beitrag von mir an: Was ist ein Call-to-Action und warum ist er so wichtig?

Der Call-to-Action ist auch so affengeil, weil du ihn super schnell fixen kannst.

Und ich weiß. Vielleicht klingt das immer noch ein bisschen bizarr für dich. Aber du musst deinem Leser wirklich sagen, was er genau als Nächstes zu tun hat. Egal ob es sich dabei um den Klick auf einen Button oder die Wahl einer Telefonnummer handelt.

Und auch das einfache „Hier klicken“ funktioniert. Verrückt, aber wahr.

5. Dein Leser glaubt dir nicht

Okay. Dein Leser möchte das, was du anbietest. Er ist nicht verwirrt. Das mentale Bild in seinem Kopf ist stark. Er möchte dein Produkt wirklich haben. Und er weiß auch, was er als Nächstes machen soll.

Aber trotzdem passiert nichts. Warum?

Weil er Angst hat.

Wir alle haben Angst. Wir haben Angst, Geld zu verschwenden. Wir haben Angst, verspottet zu werden. Und wir haben Angst, uns dumm zu fühlen. Schaue dir dazu auch folgenden Artikel an: Der häufigste Grund, warum deine Werbetexte nicht verkaufen.

Nimm das aber nicht persönlich. Wir leben einfach in einer Welt voller schwarzer Schafe. Das gehört zu unserer modernen Welt einfach dazu.

Aber wie kannst du das Problem umgehen?

Ich wette, du kannst es dir schon denken: indem du kostenlosen und hochwertigen Content über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellst. Problem gelöst.

Fazit

Wie schon mehrfach erwähnt, das Geheimnis sind Beziehungen. Beziehungen sind der Schlüssel.

Wenn du eine starke Beziehung zu deinem Publikum aufgebaut hast, dann kannst du ein schlechter Verkäufer sein … und trotzdem gut verkaufen.

Und wenn du noch eine Schippe drauflegen möchtest, dann achte darauf, dass …

  • dein Leser das haben möchte, was du anbietest.
  • dein Leser nicht verwirrt wird.
  • dein Leser sich ein mentales Bild malt.
  • dein Leser weiß, was er als Nächstes zu tun hat.
  • reichlich Vertrauen eure Beziehung untermauert.

Wenn du all diese Punkte erfüllst, dann kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

(Und diese fünf häufigsten Gründe kannst du nicht nur für Verkaufstexte verwenden. Sie funktionieren für Werbetexte jeglicher Form. Also auch zum Beispiel für ein E-Mail-Abonnement.)

Nächstes mal machen wir noch mal einen kleinen Bogen und kommen wieder zum Thema Beziehungen zurück. Dort zeige ich dir, wie du die Beziehung zu deinem Publikum festigst.

Aber bis dahin schon mal reichlich Umsatz!

Vladislav

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