Werbebanner funktionieren nicht.

Das haben sie noch nie so wirklich. Und das werden sie auch nicht.

Mit deinem Blog und Werbebanner kannst du einfach kein Geld verdienen.

Okay, das ist vielleicht nicht ganz richtig.

Du kannst, wenn dein Blog Perez Hilton, ICanHasCheezburger oder 9GAG heißt. Alleine 9GAG hat Pageviews in Milliardenhöhe. Monat für Monat. Und verdient recht gut.

Aber wenn das nicht der Fall ist, dann wird es echt schwierig für dich.

In der ersten Lektion haben wir ja bereits darüber gesprochen. Dir sollte es mittlerweile nicht um Pageviews, sondern um den Menschen gehen.

Aber lass mich dir erst mal von meiner eigenen Erfahrung erzählen.

Ich spreche aus Erfahrung

Ich hatte damals zwar keinen Blog, aber ich hatte eine Webseite, die mit Google AdSense monetarisiert wurde.

Die Seite war gut suchmaschinenoptimiert und in einer wettbewerbsschwachen Nische. So bekam ich über 10.000 Besucher pro Monat … aber nur ein klitzekleiner Teil klickte auf die Banner. Und weißt du, wie viel ich damit verdient habe?

Ganze 10€ im Monat.

Das hat nichtmal gereicht, um die Hosting-Kosten zu decken.

Um mit Werbebannern Geld zu verdienen, brauchst du massenweise Traffic. Und massenweise Traffic zu bekommen ist echt schwer.

Wenn du näher in das Thema eintauchen willst, dann schaue dir folgenden Artikel von mir an: Die nackte Wahrheit: Warum du mit „Bloggen“ kein Geld verdienen kannst.

Aber zum Glück gibt es einen viel leichteren Weg.

Löse Probleme von echten Menschen

Genau das ist der springende Punkt.

Du musst dich auf den Menschen fokussieren, auf dein Publikum. Danach musst du ihre Probleme lösen. Und dann werden sie bereit sein, dir Geld für das Lösen ihrer Probleme zu bezahlen.

Im Prinzip ganz einfach, oder?

Und genau so funktioniert ein gutes Blog-Business. Jedes gute Unternehmen. Und eigentlich die ganze Welt.

Wenn du Probleme von echten Menschen löst, dann brauchst du nicht sonderlich viel Besucher. Dann fokussierst du dich automatisch nicht auf die stumpfe Aufmerksamkeit, sondern auf die Probleme deines Publikums.

Der affenblog ist ein populärer Online Marketing Blog im deutschsprachigen Raum. Und er ist so populär, weil ich mich auf die Probleme meines Publikums konzentriere.

Die Probleme löst du zuerst mit kostenlosen Inhalten. Dazu kommen dann kostenpflichtige Produkte, die du selbst erstellst … oder die andere erstellt haben.

Wenn andere die Produkte erstellt haben und du sie bewirbst, dann spricht man auch von Affiliate Marketing.

Was ist Affiliate Marketing?

Wie gerade gesagt, beim Affiliate Marketing bewirbst du Produkte von anderen und bekommst als Gegenleistung eine Provision.

Wenn einige „Affiliate Marketing“ hören, dann denken sie sofort an irgendwelche schmierigen Hochdruck-Verkaufstechniken.

Natürlich gibt es diese. Schwarze Schafe gibt es einfach überall.

Aber Affiliate Marketing ist ein wirklich smarter Weg, um deinen hochwertigen Content zu monetarisieren.

Aber du musst es richtig machen.

4 Regeln für gutes Affiliate Marketing

Das schöne am Affiliate Marketing ist, das der Vendor (also der Ersteller), den ganzen Verkaufskram übernimmt. Du musst eigentlich nur den Interessenten ein wenig einstimmen. Ihn „aufwärmen“.

Hier sind vier Regeln, die du dabei beachten solltest:

  1. Sei offen – Gehe immer offen damit um, dass es sich um ein Affiliate Link handelt. Im affenblog packe ich immer ein „(Affiliate Link)“ dahinter.
  2. Promote nur gute Produkte – Das ist die wichtigste Regel. Und eigentlich ist es auch logisch. Wenn du schlechte Produkte bewirbst, dann wirst du auch schlechte Ergebnisse erzielen. So wie du nur hochwertige Inhalte erstellen solltest, so solltest du auch nur hochwertige Produkte bewerben.
  3. Promote Produkte, die dein Publikum auch wirklich möchte – Das hängt mit der vorher genannten Regel zusammen. Das Produkt sollte nicht nur grundsätzlich einen Nutzen liefern, sondern dein Publikum muss dieses Produkt auch wollen. Es muss ihnen einen Nutzen bieten.
  4. Gib Informationen – Du solltest dem Besucher reichlich Informationen auf dem Weg geben und ihn so auf den Kauf einstimmen. Platziere also nicht zum Beispiel einfach ein Banner in deiner Sidebar und verlinkte das mit einem Affiliate Link. Verlinke diesen Banner lieber auf einen Beitrag mit detaillierteren Informationen. Beleuchte das Produkt von beiden Seiten. Sei offen über die Schwachstellen. Solche Reviews (also Erfahrungsberichte) funktionieren generell sehr gut.

Und selbst wenn du genug eigene Produkte hast, bietet smartes Affiliate Marketing ein nettes Zusatzeinkommen … und ein wenig Sicherheit durch das Verteilen des Einkommens auf mehrere Säulen.

Hinzu kommt noch, dass du deinen leidenschaftlichsten Kunden nicht alleine zufriedenstellen kannst. Manche konsumieren deine Produkte innerhalb kürzester Zeit und wollen mehr. Hier können Produkte anderer deinen Kunden zufriedenstellen.

Und jetzt höre ich dich schon sagen: „Aber das geht doch nur in der Online-Marketing-Nische!“.

Nope.

Affiliate Marketing funktioniert in jeder Nische

Die Aussage, dass Affiliate Marketing nur in der Online-Marketing-Nische funktioniert, höre ich öfters.

Aber das stimmt nicht. Ganz und gar nicht.

Es gibt so ziemlich in jeder Nische Produkte, die man bewerben kann. Egal ob digital oder physisch.

Alleine bei Amazon’s Partnerprogramm kannst du jedes Produkt bewerben. Auf der anderen Seite gibt es auch noch Partnerprogramm-Netzwerke wie Zanox, wo du eine Menge Partnerprogramme zur Auswahl hast. Und dann gibt es noch DigiStore24, wo es hauptsächlich um digitale Produkte geht (aber hier musst du aufpassen, hier gibt es viele gute Produkte, aber auch viel Schrott).

Und wenn dir diese Quellen nicht reichen, dann schaue nach einzelnen Blogger, die z. B. digitale Produkte verkaufen und ein eigenes Partnerprogramm anbieten.

Vor allem digitale Produkte sind so spannend, weil es dort in der Regel 50% Provision (oder mehr) gibt.

Hast du jetzt ein Food Blog, dann schreibe über Messer, Küchengeräte oder Kochbücher. Einen Blog über Persönlichkeitsentwicklung? Dafür gibt es genug Bücher und Kurse, die du bewerben könntest. Selbst mein Kollege Sebastian Czypionka bietet mit „Disco Tanzen lernen“ ein Partnerprogramm an.

Und wenn es etwas übers „Disco Tanzen lernen“ gibt, dann wirst du sicherlich auch ein Partnerprogramm in deiner Nische finden.

Aber du bist besser positioniert als die anderen.

Du hast einen unglaublichen Vorteil

Denke immer daran, weil du dich auf deine Beziehung zu deinem Publikum und auf hochwertigen Content fokussierst, hast du gigantische Vorteile gegenüber dem „Schnell Geld im Internet verdienen“-Gedöns.

Das heißt also, deine Werbung sieht nicht mal aus wie Werbung. Es ist nicht mal echte Werbung. Es sind Empfehlungen von einem echten Freund. Und wenn du ehrlich bist, dann ist das auch wirklich so.

Und genau so solltest du darüber denken.

Gibt es Affiliate-Angebote in diesem Newsletter?

Jap. Sicherlich!

Wenn ich über ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung stolpere, die dein Business wachsen lässt und dir hilft, dann sage ich dir selbstverständlich Bescheid.

Aber natürlich halte ich mich an die vier Regeln von oben und bewerbe nur gute Produkte. Denn das Schlimmste was ich machen könnte, wäre Müll zu promoten.

Fazit

Mittlerweile solltest du den Mindshift vollzogen haben und merken, dass Werbebanner für Blogger einfach nicht funktionieren. Es gibt smartere Wege, um Geld mit einem Blog zu verdienen – nämlich dem Affiliate Marketing.

Und für das Affiliate Marketing brauchst du nicht mal viel Besucher, weil du dich auf den einzelnen Menschen konzentrierst.

Mein Blog-Kollege Mark Maslow von MarathonFitness betreibt den größten Fitness-Blog im deutschsprachigen Raum. Er fokussiert sich nur aufs Affiliate Marketing und auf persönliche Coachings. Läuft ganz gut bei ihm.

Das Gute an Affiliate Marketing ist, dass du nicht Zeit, Geld und Fleiß in ein eigenes Produkt stecken musst, sondern einfach loslegen kannst.

Mache dir also die nächsten Tage Gedanken, recherchiere und suche nach einem guten Produkt, welches du bewerben könntest. Schau dir das Produkt genauer an und schreibe danach ein Review.

Und schon fließt dein erster Umsatz.

Als ich 2012 mit dem affenblog angefangen habe, gab es noch keine guten Affiliate-Produkte (ich war halt wirklich früh dran). Deshalb habe ich mich gleich auf eigene Produkte konzentriert.

Und genau darüber sprechen wir in der nächsten Lektion. Über eigene Produkte. Die Crème de la Crème.

Bis dahin,
Vladislav

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