Was ist Inbound Marketing?

Überall im affenblog siehst du "Inbound Marketing".

Und du befindest dich gerade selbst in einem Inbound-Marketing-Kurs.

Aber was ist das genau?

Kurz gesagt: Beim Inbound Marketing geht es darum, dass du gefunden wirst.

Es geht darum, dass deine Kunden zu dir kommen. Und nicht umgekehrt.

Ich bin davon überzeugt, dass in 5-10 Jahren jeder Solopreneur und jedes kleine Unternehmen Inbound Marketing betreiben wird.

Aber lass mich dir eine Geschichte erzählen.

Wie ich mit Outbound Marketing scheiterte

Vor dem affenblog war ich Webdesigner mit einer kleinen Agentur.

So wie jeder gute Unternehmer wollte ich weiter wachsen und brauchte mehr als nur Bestandskunden. Ich brauchte neue Kunden.

Also habe ich das gemacht, was mir als erstes in den Sinn kam: Kaltakquise! Klassisches Outbound Marketing.

Schnell habe ich mir eine Liste mit Kontaktdaten erstellt und diese Menschen fleißig angerufen.

Und ich war schlecht darin!

Es kostete mich immer eine Menge Überwindung überhaupt anzurufen. Dann bekam ich kaum ein Wort heraus und stotterte mir einen ab.

Ich kann zwar sehr viel und sehr lange schnacken, aber das hat sich einfach nicht richtig angefühlt.

Damals habe ich auch noch kaum etwas über Marketing gewusst und konnte mein Angebot auch nicht einzigartig positionieren. Ich war nur einer von vielen. Einer von sehr vielen.

Kaltakquise ist jetzt nur ein Beispiel für Outbound Marketing. Weitere Beispiele wären Fernsehwerbung, Postwurfsendungen und Bannerwerbung.

Outbound Marketing ist alles was deinen potenziellen Kunden bei seinem normalen Workflow unterbricht und versucht seine Aufmerksamkeit zu stehlen.

Seien wir mal ehrlich, niemand möchte gerne unterbrochen werden, oder?

Aber ich war damals schon ein schlauer Bursche und dachte mir, es musste einen besseren und smarteren Weg geben.

Wie ich auf Inbound Marketing kam

Also machte ich mich auf die Suche und kam schnell auf Themen wie "Bloggen" und "Content Marketing". Diese steckten damals selbst noch in den Staaten in den Kinderschuhen.

Im Kern geht es jetzt darum, wie du mithilfe von kostenlosen Inhalten Besucher anziehst und ganz nach dem Gesetz der Reziprozität eine Beziehung zu ihnen aufbaust.

Das Coole daran ist, dass du automatisch während dieses Prozesses zu einer Autorität, also zu einer Go-to-Ressource in deiner Industrie wirst.

Relativ schnell merkte ich, dass es das Marketing der Zukunft sei. Ich probierte es aus und hatte reichlich Erfolg. Also tauchte ich tief in das Thema ein und verbessere bis heute noch regelmäßig unsere Prozesse.

Heute ist der affenblog Deutschlands größter Blog über professionelles Bloggen und gewinnt 90% seiner Kunden mit Inbound Marketing. Hinzu kommt noch, dass wir jährlich um 250% wachsen.

Was ist Inbound Marketing genau?

Inbound Marketing dreht den Spieß um.

Beim Inbound Marketing geht es nicht darum zu unterbrechen, sondern um gefunden zu werden.

Wir Menschen mögen keine Werbung. Egal wie clever, kreativ oder süß sie auch sein mag. Deshalb sind wir auch ziemlich gut darin geworden, diese nervigen Anzeigen auszublenden.

Wie schon angedeutet, fokussierst du dich beim Inbound Marketing auf das Erstellen und Promoten von hochwertigen Inhalten, die potenzielle Kunden anziehen.

Durch das Ausrichten deines Contents anhand der Interessen, Probleme und Wünsche deiner Kunden ziehst du auf organische Art und Weise perfekte Kunden an.

Ich wette mit dir, du bist jetzt Solopreneur, Unternehmer oder Marketing Manager im kleinen Unternehmen und möchtest Inbound Marketing einsetzen, richtig?

Schauen wir uns deshalb das Ganze mal in Aktion an:

Schritt 1: Ziehe die Aufmerksamkeit eines Besuchers auf dich

Du wirst von deinem potenziellen Kunden gefunden, wenn du vorab hochwertigen Content lieferst.

Content kann jetzt auf viele Arten hochwertig sein. Wir sehen das so, dass Inhalt hochwertig ist, wenn er ein Problem deiner Zielgruppe löst.

Deshalb beginnt Inbound Marketing auch immer mit einem Blog. Ein Blog ist eine Webseite, die sich darauf fokussiert, regelmäßig neue Inhalte anzuzeigen.

Dein Inhalt wird jetzt aber nicht von alleine gefunden. Wie ein Produkt muss dein Content auch beworben werden.

Dafür nutzt du die Blogosphäre, die Suchmaschine und Social Media. Das Schöne an diesen Medien ist auch, dass die Menschen dir dort ihre Aufmerksamkeit freiwillig schenken … oder dich einfach ignorieren! ;)

Schritt 2: Konvertiere deinen Besucher in einen Lead

Nachdem du die Aufmerksamkeit eines Besuchers auf dich gezogen hast, musst du diesen zu einem Lead machen.

Wenn dein Besucher vielleicht Interesse hatte, aber wieder weg ist, dann hast du nicht viel davon. Du hast keine Möglichkeit um ihn zu kontaktieren.

Ein Lead ist daher ein potenzieller Kunde, der erstes Interesse gezeigt und dir die Erlaubnis gegeben hat, ihn zu kontaktieren.

Deshalb arbeitest du hier mit Calls to Action und Formularen, also einfachen Handlungsaufforderungen. Du machst eine Aufforderung und bittest ihn um seine Kontaktdaten.

Menschen sind skeptisch geworden, ihre Kontaktdaten herzugeben. Deshalb musst du als Gegenleistung auch etwas von Wert liefern. (Wir liefern hier zum Beispiel diesen kostenlosen Kurs, in dem du dich gerade befindest.)

Die meisten Webseiten haben einen sehr schwachen Call to Action: "Nehme Kontakt mit uns auf". Aber das ist überhaupt nicht verlockend. Ein nettes Angebot kann hier den Unterschied zwischen 5 neuen Leads und 50 neuen Leads am Tag ausmachen.

Wie würde sich das auf deinen Jahresumsatz auswirken?

Schritt 3: Mache aus deinem Lead einen Kunden

Wenn du einen Lead gewonnen hast, festigst du die Beziehung mit E-Mail-Marketing.

Ein wichtiger Punkt ist, dass deine Kunden nicht alle kaufbereit sind. Sie befinden sich eher in verschiedenen Stadien. Manche am Anfang. Manche am Ende.

Hier bist du jetzt immer da und lieferst Mehrwert. Wenn dein Kunde bereit ist, dann bist du schon da.

Deine Landing Page ist jetzt der finale Schritt. Eine Landing Page ist eine einfache Seite, die nur ein Ziel hat: den Verkauf. Entweder "verkaufst" du auf deiner Landing Page ein E-Mail-Abonnement, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Deshalb muss diese auch so ablenkungsfrei wie möglich gestaltet werden.

Schritt 4: Begeistere regelmäßig deinen Kunden

Nachdem dein Kunde gekauft hat ist noch nicht Schluss. Dein Ziel muss es immer sein, deine Kunden zu Botschaftern zu machen, die deinen Content und deine Marke weiter voranbringen.

Dieser Teil wird beim Inbound Marketing gerne übersehen, ist aber ein sehr wichtiger Bestandteil. Vor allem im Hinblick auf Empfehlungen.

Diese Ziele erreichst du, indem du weiterhin regelmäßig hochwertige Inhalte anbietest, diese leicht teilbar machst und natürlich die Bedürfnisse deines Kunden in den Vordergrund stellst.

Fazit

Folgendes Bild fast den Unterschied zwischen Outbound Marketing und Inbound Marketing perfekt zusammen:

outbound-marketing-vs-inbound-marketing-angedeutet

Es ist in etwa so wie ein schmieriger Gebrauchtwagenhändler auf der einen und ein netter lässiger Typ auf der anderen Seite.

Inbound Marketing ist ein neues ganzheitliches Marketing. Es stellt den Kunden in den Mittelpunkt und ist darauf ausgerichtet, dass dieser dich findet.

Inbound Marketing ist viel menschlicher. Es geht nicht darum, Menschen zu nerven, sondern darum, sich ernsthaft mit ihnen zu verbinden.

Inbound Marketing ist besseres Marketing.

Vladislav
Gründer



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