Dale Carnegie war ein großartiger Mann.

Dale Carnegie hat seit 1972 Weiterbildungskurse (wie z.B. Rhetorik) für Menschen verschiedener Berufe gegeben.

Mit der Zeit merkte er jedoch, dass die Menschen viel mehr Wissen über den richtigen Umgang mit Menschen benötigen.

Also suchte er nach einem passendem Buch, fand aber keins. Deshalb entschied er sich, selbst eins zu schreiben.

Aber er legte nicht sofort los und schrieb auf Teufel komm raus ein Buch. Es scheint so, also kannte er damals schon das Lean-Startup-Prinzip.

Zuerst recherchierte er wie ein Wilder und erstellte danach einen kurzen Vortrag. Er motivierte die Kursteilnehmer das Vorgetragene auszuprobieren und in der nächsten Sitzung darüber zu berichten.

So pivotierte und iterierte er also immer weiter, bis er ein wirklich affenstarkes Werk hatte. Es ist also nicht irgendein Buch von einem verrückten Professor, es ist ein Buch das mit Wissen gewachsen ist.

Und dieses Wissen hilft dir ungemein, eine affenstarke Beziehung zu deinem Stamm aufzubauen.

Deshalb gibt es hier und jetzt…

Konkrete Handlungen die du heute noch befolgen kannst

Kritisiere, Verurteile und Klage nicht – Kritisiere niemals Politiker, die Öffentlichkeit, andere Konkurrenten, in deinen Augen schlechte Themen und Industrien… und vor allem nicht deine Kunden!

Sei ehrlich – Ehrlichkeit ist der Schlüssel für Authentizität, Vertrauen und eine gute Beziehung zu deinem Stamm.

Wecke in anderen Wünsche – Motiviere deine Leser, baue dadurch eine solide Beziehung auf, denn dann kommen sie wieder, immer wieder.

Interessiere dich für die anderen – Interessiere dich aufrichtig für deinen Stamm. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, selbst viele große Unternehmen interessieren sich einfach nicht für ihre Kunden.

Lächle – Egal ob auf Bildern in Facebook, im Kommentarbereich in deinem Blog oder sonst wo – lächle. Und falls du nicht lächeln kannst, benutze Smileys! 🙂

Das schönste eines Menschen ist sein Name – Versuche so oft wie möglich den Namen des anderen zu benutzen. Das schönste was ein Mensch hört, ist sein Name.

Sei ein guter Zuhörer – Höre deinem Publikum genau zu. Verstehe dein Publikum, lerne es kennen. So kannst du ihnen in Form von kostenlosen Inhalt oder kostenpflichtigen digitalen Produkten helfen.

Sprich von Dingen die den anderen interessieren – Die meisten Unternehmen sprechen von sich, sich und nochmals sich. Schwenke aber um und hilf deinem Stamm mit Content und Produkten. Es geht immer um die, die und nochmals die.

Bestärke den anderen in seinem Selbstbewusstsein – Mach deinem Stamm Mut, gib ihm Selbstvertrauen. Lass sie die Extrameile gehen. Motiviere zum Handeln.

Vermeide Streit – Ein Streit ist immer problematisch, aber es gibt immer eine Möglichkeit diesen zu vermeiden. Vor allem im Internet, wo alles ziemlich öffentlich ist, solltest du Streit wirklich vermeiden.

Achte des anderen Meinung – Achte die Meinung deiner Stammesbewohner und deiner Kunden. Sag ihnen nie das ist falsch. Sag eher, ich denke aber anders. Niemand hört gerne, wenn er falsch liegt.

Hast du unrecht, gib’s zu – Ganz klares Thema. Nur wer echte Courage hat, gibt Fehler öffentlich zu. Das ist einfach menschlich und gehört meiner Meinung nach in jedes gute Business dazu.

Sei stets freundlich – Eigentlich ein Selbstläufer, aber natürlich solltest du immer so freundlich sein wie es nur geht.

Versuche die Dinge vom Standpunkt des anderen aus zu sehen – Das ist ein ganz wichtiger Punkt, mit dem ich oft zu kämpfen habe. Versuch einfach immer vom Standpunkt deines Kunden zu denken und überlege dir, wie du sein Leben verbessen oder vereinfachen kannst.

Appelliere an die edle Gesinnung des anderen – Appelliere an den Idealisten in jedem von uns. Zum Beispiel könntest du sagen: „Bitte teile meinen Inhalt und tue etwas Gutes“ – jeder möchte etwas Gutes tun.

Gestalte deine Idee lebendig – Egal ob es z.B. ein Blogpost oder ein Verkaufstext ist, beschreibe deine Idee, deine Gedanken, deine Worte visuell, real… male Bilder.

Fordere den anderen zum Wettbewerb heraus – Ich glaube viele sehen in Wettbewerb etwas Böses. Ich seh’s positiv, ich seh‘ Spaß. Wettbewerb ist schön, es macht Spaß sich gegenseitig herauszufordern und zu sehen, wer der Bessere ist. Das Leben ist einfach zu kurz um sich über Wettbewerb zu ärgern.

Gib dem anderen die Möglichkeit sein Gesicht zu wahren – Stelle niemanden öffentlich bloß. Negative Werbung ist schlechte Werbung.

Sag danke – Bestimmt haben deine Eltern dir das beigebracht, aber wenn wir älter werden, dann vergessen wir das oft. Vor allem im Internet, wo scheinbar andere Gesetze gelten, ist ein Dankeschön nicht so oft zu sehen. Bedanke dich also für jedes Kommentare, jeden Tweet, jeden Kauf. Danke sagen gehört einfach zu.

Und gerade beim schreiben merke ich, wie krass ich nach diesen Regeln lebe und gehandelt habe. Mein kleiner affenstamm ist das beste Ergebnis dafür! 🙂

Jede Beziehung hat zwei Seiten

Manchmal haben wir vielleicht ein flaues Gefühl, wenn wir unserem Stamm etwas verkaufen. Wir denken dann, es könnte unserer Beziehung schaden.

Aber jede Beziehung hat zwei Seiten.

Immer wenn du etwas umsonst an deinen Stamm gibst, dann hast du auch das Recht etwas zurückzubekommen. Es ist immer ein geben und nehmen. So ist das Leben.

Deshalb solltest du von Anfang an klar machen, dass du später einmal Produkte verkaufen möchtest. Und das du auch etwas von deinem Stamm nimmst.

Wenn du immer nur gibst und nicht nimmst, dann kommst du nicht weit, dann bist du… der „Stammestrottel“.

Wenn du z.B. immer perfekte Blogartikel schreibst, dann sind das Geschenke an die Mitglieder deines Stammes. Stell‘ dir vor, du erscheinst bei jedem Mitglied persönlich und überreichst ihm jede Woche ein kleines Geschenk.

Und kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Ich finde, dann hast du einfach das Recht, auch etwas (was deinem Stamm hilft) zu verkaufen und Geld zu verlangen.

So funktioniert unser Wirtschaftskreislauf einfach. Da ist auch nichts Schlimmes oder Unethisches dran. Das ist völlig normal.

Interessant ist auch, dass wenn Leute Geld verdienen und völlige Freiheit dabei haben, häufig etwas von extrem hoher Qualität bei rauskommt.

Du hilfst Menschen bei einem Problem. Und Menschen sind bereit für die Lösung eines Problems Geld zu bezahlen (ich bin ja auch nicht böse auf meinen Arzt, der mir kostenpflichtige Gesundheitsratschläge gibt).

Ich weiß nicht woher das kommt, aber das im Internet alles umsonst sein sollte muss aus den Köpfen der Menschen verschwinden.

Natürlich gibt es im Internet fast alles umsonst.

Aber oft geht es nicht um den Preis, es geht um die Zeit. Zeit ist das Wichtigste Gut, nicht Geld.

Und um meine wertvolle Zeit zu sparen, gebe ich lieber Geld aus (z.B. für ein digitales Produkt), spare mir die mühselige Zeit des Recherchierens (kann ewig dauern) und setzt das erlernte Wissen ein um mein Business wachsen zu lassen.

Ich denke, jeder der anders denkt, hat Business einfach wirklich nicht verstanden. Es geht beim Geldausgeben immer um den Return on Investment (ROI). Man bezahlt also etwas, bekommt im nachhinein aber mehr als man bezahlt hat zurück.

Und das geht auch mit Wissen. Vor allem mit Wissen.

Fazit

Du siehst, überall wo Menschen Geschäfte miteinander machen gibt es Beziehungen. Und eine affenstarke Beziehung zu deinem Stamm ist die perfekte Basis fürs spätere Verkaufen.

Ich hoffe, diese noch umfangreichere, zweiteilige Lektion bietet dir ein solides Verständnis um Beziehungen zu deinem Stamm aufzubauen.

Komm auch immer wieder zu beiden Teillektionen zurück und checke dich selber ob du immer noch alle Regeln befolgst. Ich überprüfe mich auch immer wieder :).

Also, entdecke jetzt die Menschlichkeit im Internet. Los.

– Vladislav

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