Beliebtheit und Relevanz: Entscheidende Faktoren für deinen SEO-Erfolg

Jede Suchmaschine hat ein Ziel.

Jede Suchmaschine möchte dem Benutzer das relevanteste Ergebnis von der vertrauenswürdigsten Quelle präsentieren.

Dabei arbeitet sie hauptsächlich mit der Beliebtheit und der Relevanz. Wir haben diese Themen bereits hier und hier angeschnitten.

Aber so wirklich im Detail haben wir diese noch nicht beleuchtet. Deshalb habe ich das Gefühl, dass wir darüber genauer sprechen sollten.

Beginnen wir mal ganz am Anfang. Bei der Entstehungsgeschichte der Suchmaschine.

Die Entstehungsgeschichte

Es waren einmal zwei Nerds an der Stanford University, die an ihrer Doktorarbeit geschrieben haben.

Diese zwei Nerds waren mit den aktuellen Suchmaschinen nicht zufrieden und wollten etwas Besseres entwickeln.

Im Zuge dessen suchten sie nach einer Lösung, um die Autorität und Verlässlichkeit einer Quelle widerzuspiegeln.

Weil sie selbst Langzeit-Akademiker waren, lag es nah, dass sie sich an der Wissenschaft inspiriert haben lassen.

Dort ist es nämlich so, dass man schnell und relativ objektiv die Qualität einer Arbeit daran erkennen kann, wie oft andere akademische Arbeiten diese Arbeit zitiert haben.

Auch wenn ich ein kreativer Chaot bin und das wissenschaftliche Arbeiten gehasst habe, macht die Logik dahinter Sinn. Im Prinzip ist das Social Proof. Wir Menschen können also gar nicht anders.

Diese simple Idee haben die Zwei dann aufs Internet übertragen. Das hat auch wieder gepasst, weil das Internet ursprünglich für das Austauschen von akademischen Inhalten gedacht war.

Genau zu dieser Zeit passierte Folgendes:

Das Zitieren wurde durch das Verlinken ersetzt.

Jup, du hast es schon erraten. Diese beiden Nerds waren Larry Page und Sergej Brin, die beiden Google-Gründer. Sie entwickelten die Suchmaschine, brachten sie an die Börse und lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Larry Page kam jetzt auf die Idee, einen Algorithmus zu schreiben, der die Autorität und Verlässlichkeit einer Quelle bestimmen konnte.

Heute gibt es hunderte von Faktoren, die dein Ranking bestimmen. Dennoch kannst du diese immer noch in die zwei ursprünglichen Bereiche einordnen:

Beliebtheit und Relevanz.

Die Beliebtheit

Egal ob du Popularität, Wichtigkeit oder Autorität dazu sagst, alle meinen das selbe Konzept.

Du kannst eine Menge manipulieren, aber bei externen Links wird’s schon schwierig.

Deshalb fokussiert sich Google immer noch auf Links.

Das natürliche Linkprofil ist hier ein guter Wert für die Suchmaschine, um die Legitimität deiner Webseite zu bestimmen.

Mit der Zeit wurden die Suchmaschinen immer schlauer und haben das Linkprofil von einzelnen Pages (z. B. deinen Blogartikel) und den der gesamten Domain (z. B. deinen Blog) zum Ranking hinzugezogen.

Vor allem die Beziehung zwischen den beiden ist eine gute Gewichtung für sich.

Wenn du jetzt hoch in der Suchmaschine ranken möchtest, brauchst du die größte Beliebtheit (ignorieren wir die Relevanz mal für einen Augenblick).

Ein gutes Beispiel hierfür ist Wikipedia, das Teil rankt für fast alles. Warum? Weil die Domain so beliebt ist.

Aber was ist, wenn doch jemand Wikipedia outrankt? Was passiert da?

Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Domain zwar schwach ist, die Page dafür jedoch eine große Beliebtheit besitzt.

Schaue dir dazu auch mal diese Grafik an:

domain-und-page-beliebtheit-graph

Hier rankt awesome.com am höchsten, weil sie die größte gemeinsame Beliebtheit hat.

Du merkst schon, dass die Zeit, die du mit Linkanfragen verbringst, gut investierte Zeit ist.

Das Coole daran ist, dass eine beliebte Domain dein Ranking von allen deinen Pages erhöht. Gleichzeitig erhöhen viele beliebte Pages auch deine gesamte Domain.

Im Klartext heißt das: Fokussiere dich auf hochwertige Inhalte und baue einen starken Content Hub auf … und dann ranken alle deine Inhalte besser.

Die Relevanz

Gerade haben wir das Ranken mithilfe der Beliebtheit geklärt, die hauptsächlich mit Links arbeitet.

Nur mit der Beliebtheit müssten starke Domains jetzt für jedes einzelne Keyword ranken. Machen sie aber nicht.

Genau hier kommt die Relevanz ins Spiel.

Wenn wir schon so viel von Wikipedia sprechen, dann schauen wir uns mal ihre Definition von Relevanz an:

Relevanz ist eine Bezeichnung für die Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit, die jemand etwas in einem bestimmten Zusammenhang beimisst.

Oder anders gesagt: Relevanz ist die theoretische Distanz zwischen zwei zusammenhängenden Dingen.

Zum Glück können moderne Suchmaschinen die Relevanz ziemlich gut berechnen. Alleine Google managed über eine Millionen Server, die unter anderem dafür zur Verfügung stehen.

Und wie wird diese Relevanz genau bestimmt?

Hier dient die Textanalyse immer noch als primäres Relevanzsignal.

Früher hat die Suchmaschine nur geschaut, ob und wie oft eine Seite das richtige Keyword beinhaltet. Weil dieser Fokus auf die Keyword-Dichte zu viel Manipulation gesorgt hat, geht sie heute noch einen Schritt weiter.

Heute besitzt sie Algorithmen, die mit der natürlichen Sprachverarbeitung arbeiten.

Ein weiteres wichtiges Signal ist hier die Linkrelevanz.

Der Unterschied zwischen der Linkrelevanz und der Linkbeliebtheit ist, dass die Linkrelevanz die „Kraft“ der Links außer Acht lässt. Anstelle dessen arbeitet sie mit einem natürlichen Phänomen, nämlich dem, wie wir Menschen andere Inhalte verlinken.

Genauer gesagt, entscheidet hier der Ankertext. Oft wird einfach mit „Klick hier“ verlinkt. Aber noch öfter wählt der Mensch etwas Relevantes!

Und genau diese menschliche Komponente ist wichtig für die moderne Suchmaschine.

Dieses „Phänomen“ in Kombination mit der komplizierten natürlichen Sprachverarbeitung bestimmt einen großen Teil der Faktoren für die Relevanz.

Ansonsten sind andere wichtige Faktoren die Linkquellen und die Informationshierarchie. Die Suchmaschinen wissen aber auch, welche Wörter um den Link herum stehen.

Du merkst schon, der Googlebot ist ziemlich smart. Er versteht deinen Inhalt und weiß, wer dich wie verlinkt.

Fazit

Die Beliebtheit und die Relevanz sind die zwei wichtigsten Faktoren, die den Teil der Suchmaschinenoptimierung ausmachen.

In bananacontent, unserem hauseigenen SEO Plugin, liefern wir dir deshalb zwei einfache Werte:

  • Domain Score: Dieser besagt, wie gut dein kompletter Content Hub für das gewünschte Keyword optimierst ist.
  • Page Score: Dieser besagt, wie gut dein einzelner Beitrag für das gewünschte Keyword optimiert ist.

Es sind Zahlenwerte von 0 bis 100, die dir ein Gefühl geben, wie gut einzelne Pages, aber auch deine gesamte Domain für ein bestimmtes Keyword ranken können.

Wichtig ist jetzt, dass du dich nicht verrückt machst. Du musst dich nicht auf die massenweise Generierung von Links fokussieren, sondern einfach weiterhin affenstarken Content erstellen!

Konzentriere dich immer auf den Menschen.

Mache sein Leben ein kleines Stückchen besser … und deine Rankings werden folgen.

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25 Kommentare

  • Ich denke es wird weiterhin ein weiter weg sein bis meine Seite mal oben ist
    Egal jetzt werde ich mal ein wenig Content Reinbringen danke für Artikel wie diesen
    Liebe grüße Klaus
  • Bananacontent hört sich sehr interessant an. Warte gespannt auf den Launch :)
  • Hi Christoph,

    yeah, sehr cool! Ich auch! :D
  • Zunächst mal zu Siegler:
    Ich weiß nicht was Du im Online Marketing treibst, aber selbst wenn Du mit sämtlichen Suchbegriffen auf Platz 1 stehen würdest und auf Adwords verzichtest, würdest Du je nach Kampagne extrem viel Traffic nicht mitnehmen. Schließlich erscheint man nicht nur in der Google Suche, sondern auch im Netzwerk & Co.
    Facebook ist nochmals eine ganz andere mögliche Plattform - wieso soll der Affenblog dort keine Werbung schalten? Das macht doch überhaupt keinen Sinn es nicht zu tun, wenn man mehr Aufmerksamkeit erreichen will!

    Zu Rankings & Links: Auch als Onpage-Tool-Anbieter sehe ich das hier so wie die meisten: Backlinks gehören immer noch zu den wichtigsten Rankingfaktoren. Man sieht es einfach immer wieder an verschiedenen Beispielen. Wichtig sollte nur sein, dass man sich wertvolle Backlinks besorgt und das heißt nicht dass die unbedingt themenrelevant sein müssen und aus dem Text kommen und nicht aus dem Footer, sondern sie müssen von den Lesern der linkgebenden Seite geklickt werden und möglichst lange auf Eurer Seite verweilen und das zeigt dann Google, dass die Seite zu diesem Thema relevant ist und beschenkt Euch dann mit den passenden Rankings.
  • Was wird das SEO Plugin kosten?

    Einmal Preis oder monatliche Kosten?

    Fragen über Fragen

    ;-)
  • Hi Thomas,

    jup, wird etwas kosten. Monatlicher Beitrag. Die erste Version wahrscheinlich so 10-20€ im Monat.
  • Schöner Artikel und alles super erklärt! Das Thema ist am manchen Stelle etwas abstrakt für mich, aber dank deiner Artikel lerne ich SEO immer besser zu verstehen, Danke dafür.
    Gruß Rebecca
  • Hey Rebecca,

    vielen Dank, freut mich! :)
  • Bei den Artikeln kommt immer rüber: "Eigentlich brauchst Du "nur" relevanten Content für Deine Leser." - ich frage mich nur, warum es dann überhaupt SEO-Agenturen etc. und einen riesen Markt für den Teil des Online-Marketings gibt. Letztlich kann man hier doch viel rausholen, wenn man zumindest die Grundregeln einhält - und das allein ist eine Menge Arbeit seine Texte entsprechend zu optimieren.

    Somit helfen mir diese Artikel von Dir nicht wirklich weiter, weil ich eigentlich im Detail wissen möchte wie ich den Text optimiere. Dass "hochwertiger" und "relevanter" Inhalt der Fokus ist, ist klar. Aber hochwertig und relevant macht man ihn auch, indem man doch Keywords (für die Suchmaschine) und Inhalt (für den Leser) miteinander vereint.

    Letzteres ist doch die eigentliche Kunst und den Teil wo man wirklich Know-How und ein gutes Händchen beweisen muss. ;-)
  • Hey Simon,
    Vladislav hat schon recht mit dem Artikel und es funktioniert auch so.

    Das Ding ist, um mehr Links zu bekommen und damit deinen Rankingsaft auf deinen kompletten Blog Seite zu verteilen brauchst du epic content ;-) .

    Dieser wird verlinkt.
    Einen guten Einblick bekommst du hier, wenn dich das Thema so stark interessiert.
    http://backlinko.com/spi-bonus-area

    Aber wie gesagt, was hier erklärt wird ist schon so wie es funktioniert ohne sich Tag täglich auf SEO zu fokussieren.

    Hoffe es ist eine gute Ergänzung.

    Schöne Grüße
    Stefan
  • Dieser Beitrag ist auch nicht hilfreich, eher sogar noch falsch. Fokus im Seo muss immer noch Offpage sein und nicht Onpage, schreib 10000 Blogbeiträge und dennoch wirst du nicht mit einem starken Keyword charten.
    Wenn der Affenblog aber soviel Ahnung von Seo hat, dann Frage ich mich warum er dann ganz Facebook mit adanzeigen zuspammt und Klicks im Endeffekt kaufen muss. Ein guter Seo experte hat seine Seite ja sowieso überall hochgerankt.. ;)
  • Hey Simon,

    im Prinzip ist das so auch richtig. SEO-Agenturen und den riesigen Markt gibt es aus vielen Gründen - z. B. die hohe Nachfrage und oft auch noch veraltete Denkweisen.

    Aber das interessiert uns smarten Blogger ja nicht. Wir fokussieren uns auf Content und den Leser. Passen ihn danach aber für die Suchmaschine an. Natürlich ist über die Suchmaschine viel zu holen, deshalb auch die SEO-Themenwochen.

    Sorry, wenn die die Artikel im Moment nicht weiterhelfen. Wir schaffen zuerst ein paar Grundlagen … und gehen dann zum How-to-Teil über.

    Hoffe, dann ist etwas für dich dabei!
  • Hey Vladi,
    ein wirklich toller Artikel den du da mal wieder geschrieben hast!

    Hier merkt man mal wieder, dass der Googlebot alles andere als dämlich ist und mit aus tricksen kommt man hier schon lange nicht mehr weiter..

    Ich finde die Entwicklung von Google immer total spannend, einfach aus dem Grund, weil sich immer wieder was ändert und es somit nie langweilig wird ;).

    Wenn man sich nur auf das Generieren von Links konzentriert, hat man im Grunde schon verloren, weil das wirkt ja irgendwie auch unnatürlich. Natürlich sollte man daran arbeiten gute Backlinks zu bekommen... Wenn man allerdings richtig guten Content liefert, läuft das meiste fast von selbst!

    Ich freue mich schon auf den nächsten Artikel! :)

    LG
    Der Brian
  • Komplett falsch, Du kannst die schönste Seite der Welt haben mit einen starken und guten Content. Wenn du nur 20 Backlinks hast und eine andere Seite mit schlechten Content und schlechter Benutzer freundlichkeit aber 2000 Backlinks, dann verlierst du .. Ich selbst arbeite in einem Marketingunternehmen und biete Seo an, daher weiss ich wovon ich rede. Ich würde es mir anders wünschen, also dass Content und Onpage Optimierung gewinnt aber das ist nur ein Traum.. Sogar eine Seite mit 20 Sätzen steigt bis ins Topranking wenn die Backlinks immer wieder steigen. Eine Seite mit 1000000 Sätzen und wenig backlinks wird nicht steigen sondern eher noch fallen. Und google hat auch nicht vor dies zu ändern.
  • Hi Brian,

    besten Dank!

    Ja, so blöd ist er gar nicht! :)

Was denkst du?