10 erprobte Wege, um deinen Blog bekannt zu machen und neue Leser zu gewinnen

So. Nach dieser Episode ist aber wirklich Schluss.

Zumindest mit den Grundlagen! 😉

Die ersten 12 Episoden waren eine Art Grundkurs, mit denen du das Handwerkszeug gelernt hast, um ein eigenes Blog Business zu starten.

Heute legen wir noch einen drauf. Heute zeigen wir dir, wie du deinen Blog bekannt machst.

Und ich kann dir eins versprechen:

Diese Episode hat es wirklich in sich!

Wir haben so viel Stoff hineingepackt, dass wir zwei Teile daraus machen mussten. Das sagt schon einiges, oder?

In dieser Episode besprechen Vladislav Melnik und ich:

  • Warum auch der beste Blogartikel der Welt scheitert, wenn du dich nach dem Schreiben einfach zurĂŒcklehnst
  • Wo du die Menschen findest, die deinen Blog noch nicht kennen und sich – ohne es zu wissen – danach sehnen
  • Wie du die Influencer erreichst, die deinen Blog auf ein neues Level heben und fĂŒr dich die Werbetrommel rĂŒhren
  • Was der mit Sicherheit schnellste Weg zu mehr Aufmerksamkeit und Reichweite ist
  • Welche Medien du abseits des Blogs irgendwann auf jeden Fall bespielen musst

Höre den affen on air jetzt zu 


Zu Teil 2

Show Notes

Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei den Affen on Air. Mit uns wirst du zum smarten Blogger. Lehn dich zurĂŒck und genieße die Show. Heute in der 13. Episode: Zehn erprobte Wege, um dein Blog bekannt zu machen und neue Leser zu gewinnen.

Gordon: Moin, Moin, ihr smarten Blogger da draußen, herzlich willkommen zur 13. Episode von Affen on Air. Mein Name ist Gordon SchönwĂ€lder, und mit dabei natĂŒrlich der Vladislav Melnik. Vladi hi, grĂŒĂŸ dich!

Vladislav: GrĂŒĂŸ dich Gordon, Moin. Alles gut?

Gordon: Alles gut, es ist total warm draußen. Also lieber Zuhörer, falls du diese Episode irgendwann im Winter oder im Herbst hörst, es ist der 4. Juli 2015, kurz vor 12:00 Uhr mittags, und es soll heute der heißeste Tag bisher werden. Draußen sollen es 37 Grad werden. Hier in meiner Dachgeschosswohnung haben wir lockere 30 Grad, und ich habe bei Vladi gerade im Hintergrund auch schon die ersten Möwen gehört. Zusammen ist das ein richtig geiler Sommertag.

Vladislav: Es ist echt ein schöner Tag. Ich sitze mit Shorts im BĂŒro, also mir geht es auch gut. (Lacht)

Gordon: Okay, wir wollen jetzt nicht darĂŒber reden, was ich anhabe
 gut, lassen wir das Thema! (Lacht)

Vladislav: (Lacht) Okay!

Gordon: Nein, so schlimm ist es nicht. Wir haben, das muss ich verraten, Vladi, selten so lange an der Vorbereitung einer Podcast-Episode gesessen wie an der heutigen.

Vladislav: Ich glaube, doppelt so lange. Oder? Kommt hin, nicht wahr?

Gordon: Ja, alleine das Aufschreiben und Durchkauen der Themen hat, glaube ich, locker flockig ĂŒber eine Stunde gedauert. Und das liegt nicht daran, dass wir keinen Plan haben von dem, was wir tun, sondern das Ding ist ein Biest!

Vladislav: Das ist ein richtiger Klopper, ja.

Gordon: Ich weiß nicht, wie oft wir das gesagt haben: „Boah, das wird ein Biest! Boah, das wird ein Klopper!“

Vladislav: Die Geschichte wird gut, ja.

Gordon: Ja, ich denke auch, denn heute ist unser Thema „Zehn erprobte Wege, um dein Blog bekannt zu machen und neue Leser zu gewinnen“. Das ist quasi die Essenz von dem, was wir in unserem Kopf haben. Und vor allem fĂ€llt mir jetzt ein, dass die Betonung auf „erprobt“ liegt. Und das ist jetzt nicht irgendein Schmarrn, den wir erzĂ€hlen, sondern das sind Dinge, die wir selbst ausprobiert haben.

Vladislav: Genau.

Gordon: Bevor wir jetzt loslegen mit dem ersten Thema, lass uns nochmal eben kurz zusammenfassen, was wir in den letzten Lektionen oder Episoden besprochen haben. Denn das ist nicht unwichtig!

Vladislav: Im Prinzip haben wir einfach nur die sieben Elemente eines smarten Bloggers besprochen.

Gordon: Ja, genau.

Vladislav: Ja, das war’s! (Lacht)

Gordon: Wenn du, lieber Zuhörer, jetzt mit dieser Episode eingestiegen bist – iTunes zum Beispiel liefert neuen Besuchern immer die neueste Episode – dann brauchst du das Grundlagenwissen aus den ersten zwölf Episoden, zumindest die ersten sieben Schritte. Beziehungsweise die ersten sieben Dinge, die einen smarten Blogger auszeichnen, die solltest du kennen. Auch wenn du sie noch nicht lebst, aber kennen solltest du sie auf jeden Fall. Denn sonst wirst du, glaube ich, erschlagen werden von dem, was wir hier heute prĂ€sentieren. Was meinst du, Vladi?

Vladislav: Ja, das ist eine wichtige Voraussetzung, die sollte man kennen. Und diese zwölf Episoden haben es in sich, und die sollte man sich anhören. Das wÀre gut.

Gordon: Die, die jetzt schon durch sind mit diesen ersten zwölf Episoden, die werden sich fragen, „okay, ist ja schön und gut, aber was kommt denn danach? Was ist der nĂ€chste Schritt auf meinem Weg hin zum smarten Blogger, hin zum eigenen Blog-Business?“ Und das ist die Promotion des eigenen Blogs. Korrekt?

Vladislav: Ja, das ist korrekt, ohne Promotion geht nichts.

Gordon: Genau. Jetzt lass uns auch gar nicht groß darauf herumreiten oder groß mit Vorgeschichten loslegen, denn wir haben eine Menge vor heute. Und deswegen legen wir gleich mit Nummer 1 los, und das ist der erste Weg: Geben und Nehmen. Vladi, hau raus!

Vladislav: Geben und Nehmen ist ein wichtiges Thema, das ist in der deutschsprachigen BlogosphĂ€re gefĂŒhlt noch nicht so stark verankert, im Gegensatz zu den Amis, wo es stĂ€rker in der Kultur drin ist. Und das muss sich einfach Ă€ndern. Dazu habe ich auch mal einen ganz beliebten Beitrag geschrieben. Und im Grunde beruht dieses Prinzip „Geben und Nehmen“ auf dem Gesetz der ReziprozitĂ€t.

Gordon: Okay, das ist ein schweres Wort, auch zum Aussprechen. Was steckt dahinter?

Vladislav: Oh ja! Es ist dieses „das, was man dir tut, das tue auch einem anderen“. Das steht sogar in der Bibel, glaube ich.

Gordon: Oh, soweit wĂŒrde ich jetzt
 weiß ich nicht, ich bin nicht so hundertprozentig bibelfest.

Vladislav: Ich bin mir auch nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, das steht dort drin. Das Ding ist einfach, du musst zuerst geben und erst danach nehmen. Ein ganz einfaches, menschliches Grundprinzip.

Gordon: In der deutschen BlogsphĂ€re ist es so, wenn ich den Artikel richtig in Erinnerung habe, da arbeitet noch jeder fĂŒr sich.

Vladislav: Dieses Miteinander, was beim Bloggen so wichtig ist, das ist noch nicht so weit fortgeschritten. Und das ist ein bisschen schade, und irgendwie geht dabei der ganze Sinn des Bloggens verloren.

Gordon: Genau, und ĂŒberprĂŒfen kann man diesen Gedanken folgendermaßen. Vielleicht, lieber Zuhörer, hast du auch schon mal diesen Gedanken gehabt, „ich habe jetzt so einen schönen Artikel geschrieben, warum wird der nicht geteilt?“ Und wenn du diesen Gedanken hast, dann frage dich doch selbst mal, wann hast du zuletzt einen guten Artikel geteilt?

Vladislav: Schön, sehr gut.

Gordon: Und ich glaube, wenn man da echt ĂŒberlegen muss, in welchem Jahr das war (lacht), dann hat man das Prinzip „miteinander“ beziehungsweise „Geben und Nehmen“ nicht verstanden, weil man nicht mit gutem Beispiel vorangegangen ist.

Vladislav: Da stimme ich dir zu, ja.

Gordon: Okay, was sind To-do’s, die man als smarter Blogger machen sollte hinsichtlich „Geben und Nehmen“?

Vladislav: Du hast es gerade schon erwĂ€hnt, dieses Thema, andere Inhalte zu teilen, das ist super wichtig, vor allem auf Social Media. Und vor allem gibt es diese sehr schöne 5-3-2-Regel, das heißt, man sollte fĂŒnf fremde Inhalte, drei eigene Inhalte und zwei persönliche Inhalte teilen.

Gordon: Ich hĂ€tte in der Vorbereitung auch die RĂŒckfragen stellen mĂŒssen, was ist der Unterschied zwischen „eigen“ und „persönlich“?

Vladislav: „Eigen“ ist einfach, wie du einen Blogartikel schreibst, und „persönlich“ ist: „Ich sitze gerade mit Shorts im BĂŒro
 und ohne Socken“, irgendetwas in diese Richtung. Man sollte sich generell darauf fokussieren, vermehrt andere Inhalte zu teilen. Im Affenblog ist es auch so, dass wir, vor allem bei Twitter, gefĂŒhlt wirklich etwa 70 Prozent andere Inhalte teilen und nur 30 Prozent eigene Inhalte. Und da versuchen wir auch, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Ganze selbst zu leben.

Gordon: Richtig, es ist extrem wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir hatten das bereits in der letzten Episode zum Thema „AutoritĂ€ten“ besprochen, die eine Verhaltensweise vorgeben, die andere dann kopieren. Wenn ich als AutoritĂ€t in meinem Bereich auch viele andere Sachen teile, dann wird sich dieses Verhalten auf die anderen ĂŒbertragen.

Vladislav: Stimmt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man auf anderen Blogs kommentiert. Jeder Blogger freut sich ĂŒber einen Kommentar. Auch wenn man viele Kommentare bekommt, freut man sich trotzdem immer noch ĂŒber jeden einzelnen. Und das sollte man auch stĂ€rker forcieren. Das machen gefĂŒhlt immer noch zu wenige. Die deutsche BlogosphĂ€re hat sich gut verĂ€ndert, seit 2012 ist schon eine Menge passiert, aber immer noch zu wenig, und das Wachstum ist einfach noch zu langsam.

Gordon: Klar, das stimmt. Jetzt springen natĂŒrlich auch extrem viele Leute auf den Zug, dass sie Blogger werden wollen. Es gibt natĂŒrlich auch eine Menge Blogs da draußen, und da ist es echt schwierig, alle guten Sachen dann auch zu kommentieren. Hand aufs Herz, das ist nicht immer einfach. Ich muss gestehen, dass mir das auch nicht immer gelingt. Ich scanne einen Artikel, finde den geil, drĂŒcke bei Facebook auf „GefĂ€llt mir“, aber mehr schaffe ich manchmal gar nicht, weil ich nicht einfach nur „geiler Artikel“ kommentieren will, sondern der Kommentar muss selbst ja auch irgendwo von Herzen kommen.

Vladislav: Er muss Mehrwert liefern, denn so ein Kommentar, der ist ja auch irgendwo Content.

Gordon: Richtig, genau, so ein Kommentar ist Content, und dafĂŒr sollte man sich auch Zeit nehmen. Gerade am Anfang seiner eigenen Blogger-Karriere darf man darin ruhig Zeit investieren, denn je besser ein solcher Kommentar ist, desto mehr bleibt dann im Ohr oder im Kopf bei dem Blogger hĂ€ngen.

Vladislav: Und der dritte Punkt ist, dass man andere Inhalte verlinkt.

Gordon: Okay, was meinst du damit?

Vladislav: Dass man fleißig die Inhalte von anderen in seinen Inhalten verlinkt. Das ist simpel, und so ein Link, der hat schon einen großen Wert. Vor allem langfristig gesehen, denn wenn der Blog wĂ€chst, dann wĂ€chst auch der Link dementsprechend immer beziehungsweise die QualitĂ€t des Links. Und deshalb ist es einfach wichtig, und es ist ja auch nett, nicht wahr? Wenn mich jemand verlinkt, freue ich mich jedes Mal darĂŒber.

Gordon: Na klar, das ist auch ein Zeichen der WertschĂ€tzung. Jemand mag das, was ich geschrieben habe. Ich finde, das ist sogar fast noch wertschĂ€tzender als ein Kommentar. Wobei, wenn ich jetzt so darĂŒber nachdenke, möchte ich eigentlich gar nicht bewerten, was besser und was schlechter ist. Auf jeden Fall ist es eine geile Sache.

Vladislav: Ich wĂŒrde auch sagen, dass so ein Link sehr wertvoll ist. Links werden ja sogar verkauft, und somit haben sie schon einen gewissen Wert.

Gordon: Klar, klar. Wertvoller ist es mit Sicherheit auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung, wenn man woanders verlinkt ist. Auf das Thema „SEO“ kommen wir am Ende noch zu sprechen.

Vladislav: Oh ja.

Gordon: Das ist ein kurzer Ausblick auf das Ende, auf das Ende, das da naht (lacht). Gut, machen wir weiter, ein bisschen was haben wir noch zum Geben und Nehmen.

Vladislav: Im Prinzip ist es so, dass ein Blog ein soziales Medium ist. Bloggen ist Social Media, und das Bloggen ist ein Miteinander. Und wenn man das nicht macht, dann geht der ganze Sinn des Bloggens verloren, die ganze Kraft des Blogs geht verloren, und es macht danach einfach alles keinen Sinn mehr, verstehst du?

Gordon: Na klar.

Vladislav: Deswegen ist einfach dieses Prinzip von Geben und Nehmen so super wichtig. Es ist die Voraussetzung fĂŒr alles.

Gordon: Beim „Geben“ fĂ€llt mir noch ein, gerade in Hinsicht auf die Menge der Blogs, die da draußen sind, dass das „Geben“ auch wieder zum Thema „hochwertiger Content“ passt. Dass man sich nicht wundern muss, wenn die eigenen Sachen nicht geteilt werden, wenn man nicht in Vorleistung geht und keine guten Sachen schreibt. Das fĂ€llt mir gerade so ein. Dieses „Geben“ taucht beim Bloggen und beim smarten Blog-Business immer wieder auf.

Vladislav: Das ist eine Grundvoraussetzung. Beim Content Marketing, beim Bloggen gibst du zuallererst, bevor du nimmst. Das ist das ganze Grundprinzip, wie wir ein Blog-Business aufbauen. Wir geben eine Menge Mehrwert, und einem kleinen Teil unseres Publikums verkaufen wir Produkte und Dienstleistungen.

Gordon: Geben und Nehmen – extrem wichtig! Deswegen ist es sogar als erster Punkt genannt worden, weil es einfach so unglaublich wichtig ist. Punkt zwei: Fifty-Fifty-Promotion. Jetzt werden wir vielleicht große Fragezeichen ernten und die verwundern und irritieren, die denken, „okay, ich habe einen geilen Artikel geschrieben und veröffentlicht, ich lehne mich zurĂŒck und genieße die Show“.

Vladislav: Ja, das ist immer am besten!

Gordon: Ja, genau. Was ist deine Meinung dazu?

Vladislav: Wichtig ist, nachdem man dieses Geben und Nehmen-Prinzip verinnerlicht hat, dass man darauf quasi dieses „Promotion-Mindset“ setzt. Und hier ist es einfach wichtig zu wissen, dass das Schreiben des Artikels oder das Erstellen des Inhalts nur 50 Prozent der ganzen Arbeit sind. Die anderen 50 Prozent sind die Promotion. Du kannst keine super geile Mausefalle bauen und denken, die Leute rennen dir die Bude ein. Das machen sie nicht, und deshalb du musst alles promoten – jeden Blogartikel, jeden Blog, jedes Produkt, jede Dienstleistung. Du musst heutzutage alles promoten, die Welt ist zu laut.

Gordon: Ein schönes Bild ĂŒbrigens, auch wieder in Hinsicht auf die vielen, vielen Blogs, die jetzt da draußen entstehen. FĂŒr mich ist es immer wie so ein Rauschen, es rauscht ĂŒberall, ĂŒberall sind Blogs, ĂŒberall ist Content. Und ab und an gelingt es Leuten, aus diesem Rauschen auszubrechen und mit Inhalten sichtbar und hörbar zu werden, weil sie a) natĂŒrlich geile Inhalte haben und b) wissen, wie man Promotion macht. Das Ganze dann auf die Straße zu bringen, Leute dazu zu animieren, das auch zu lesen, das ist ganz wichtig.

Vladislav: Es gibt auch manche, die sind noch krasser. Derek Halpern von socialtriggers.com sagt zum Beispiel 80/20, der sagt, 80 Prozent promoten und nur 20 Prozent erstellen. Das macht auch Sinn und ist ja auch irgendwo smart, denn wenn du mit deinem Blogartikel 100 Menschen erreichst, dann ergibt es Sinn, noch 1.000 weitere zu erreichen anstatt einen neuen Beitrag zu schreiben.

Gordon: Der wiederum nur 100 Leute erreicht, zum Beispiel.

Vladislav: Genau, es ist viel effizienter und vor allem einfacher, mit einem bestehenden Inhalt einfach mehr Leute zu erreichen.

Gordon: Wenn wir da jetzt ein bisschen Fleisch dranmachen, was wĂ€re eine Möglichkeit, jetzt mal so aus der HĂŒfte heraus? Wie könnte ich zum Beispiel Promotion fĂŒr einen Beitrag machen?

Vladislav: Eigentlich kommen wir dazu noch. Wollen wir das schon auflösen?

Gordon: Lass es uns zumindest schon einmal anteasern.

Vladislav: Im Grunde einfach nur rausgehen und andere Leute anhauen, mehr ist es im Prinzip nicht. Promotion-Mindset bedeutet einfach, du gehst nach draußen, haust Leute an und versuchst, Besucher auf deinen Blog zu bekommen.

Gordon: Genau, das heißt, nicht nur zurĂŒcklehnen, das ist das, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Wenn du das Ding geschrieben hast, ist es kein ZurĂŒcklehnen. Du kannst natĂŒrlich stolz auf das sein, was du geschrieben hast, keine Frage, und genießen, dass du es auf die Straße gebracht hast. Aber die Arbeit geht leider Gottes noch weiter. Und ich glaube, dass es viel mehr erfolgreiche Blogger geben könnte, wenn sie verstanden hĂ€tten, dass die Arbeit nach dem Schreiben weitergeht.

Vladislav: Da stimme ich dir zu, klar. Ein weiterer wichtiger Punkt ist hier auch einfach noch, dass es mehrere Arten von Lesern gibt. Du hast nicht nur die potenziellen Kunden, das ist immer die grĂ¶ĂŸte Zielgruppe, die du hast, sondern du hast auch noch Fans, deine wahren Fans, und du hast auch noch Influencer. Das heißt, du schreibst deine Inhalte fĂŒr drei verschiedene Gruppen. Das musst du auch berĂŒcksichtigen, auch schon bei der Promotion. Zu Influencern kommen wir gleich noch, aber du musst die Promotion bereits bei der Erstellung berĂŒcksichtigen. Weißt du, was ich meine?

Gordon: Kannst du das noch ein bisschen mehr erklÀren?

Vladislav: Ich habe eine ganz coole Idee beziehungsweise Metapher dafĂŒr, wie du dieses Geben und Nehmen-Prinzip in deinen Blogartikel integrierst, nĂ€mlich indem du zum Beispiel einfach andere verlinkst. Dann schreibst du einen Beitrag, der einen Mehrwert fĂŒr den potenziellen Kunden und auch fĂŒr den Fan hat. Und der teilt dann deine Inhalte, der hilft dir dann auch bei der Promotion, vor allem, wenn die Inhalte gut sind und sie gewisse virale Kriterien erfĂŒllen. Und der Influencer sowieso, wenn du den verlinkt hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch einfach höher. Das heißt, man muss bereits bei der Erstellung die Promotion im Hinterkopf behalten.

Gordon: „Influencer“, fĂŒr die, die des Englischen nicht ganz so mĂ€chtig sind oder fĂŒr die, die nicht so wie ich jetzt schon „Ü30“ sind, die nicht mit dem Denglisch aufgewachsen sind, das sind die Leute, die
 ach weißt du was Vladi, erklĂ€re du es!

Vladislav: Einflussnehmer!

Gordon: Genau, das ist ein schönes Wort.

Vladislav: Einflussnehmer in einer gewissen Nische.

Gordon: Also die Leute, die dir helfen, noch bekannter zu werden. Das ist ein Punkt, der ĂŒbrigens noch kommt, deswegen wollen wir jetzt noch gar nicht so sehr darauf eingehen. Was sind Voraussetzungen, damit die Promotion funktioniert?

Vladislav: DarĂŒber haben wir, glaube ich, in den vorherigen Lektionen und Episoden auch schon gesprochen: Zuallererst Probleme lösen, das ist super wichtig. Jeder Blogartikel muss ein Problem lösen. Das ist unser Ansatz. Wenn du entertainen willst, dann können smarte Blogger das nur als Zusatzfunktion, sage ich mal. Aber eine wichtige Voraussetzung ist, der Inhalt muss ein Problem lösen, ansonsten interessiert er mich nicht wirklich.

Gordon: Das kann man nicht oft genug sagen.

Vladislav: Deswegen erzÀhlen wir es ja!

Gordon: Ja, ja, gerne, und immer wieder gerne (lacht).

Vladislav: Ja, muss sein!

Gordon: Auch wenn wir es in gefĂŒhlt jeder Episode bringen, wir hoffen, es durch diese Wiederholungen so sehr in deinem Kopf zu verankern, lieber Zuhörer, weil es die Grundlage von allem ist: Smarte Blogger lösen ein Problem! Welche Voraussetzungen gibt es noch fĂŒr eine gelungene Promotion?

Vladislav: Das Problemlösen ist das Wichtigste, ansonsten ist es noch sehr gut, wenn es leserfreundlich formatiert ist. Ich finde mich immer auf Blogs wieder, die wirklich interessant aussehen, aber die echt grotte formatiert sind. Das heißt, am besten mit Blocksatz, SchriftgrĂ¶ĂŸe 10 oder so. Ich glaube, im Affenblog haben wir aktuell 20, das ist schon sehr krass, wenn man das ins VerhĂ€ltnis setzt mit vor ein paar Jahren. Wie gesagt, dass alles leserfreundlich formatiert ist, mit vielen AbsĂ€tzen zum Beispiel. Ich weiß gar nicht, wo das herkommt, ich glaube, das lernen wir im Deutschunterricht, dass wir wenige AbsĂ€tze benutzen.

Gordon: Das ist so ein Ding, ich glaube, man lernt das so, dass jeder neue Gedanke einen Absatz hat. So lernt man das im Deutschunterricht, wenn man einen Aufsatz schreibt oder auch spĂ€ter wĂ€hrend der Ausbildung oder im Studium, da ist es ganz besonders krass, dass man diese wissenschaftlichen AufsĂ€tze nach bestimmten Kriterien verfassen und eine gewisse Schreibe haben muss. Wir mĂŒssen uns frei machen von dieser Akademisierung des Schreibstils.

Vladislav: Das ist ganz wichtig, vor allem, weil Bloggen ja auch eine Unterhaltung ist und kein Essay.

Gordon: Bingo, genau! Und das Ding ist, bevor ich das Ding lese, um das Wort „Ding“ zweimal in einem Satz zu benutzen, bevor ich es lese, scanne ich drĂŒber – also ich mache das so, und die meisten werden es, glaube ich, genauso tun – um zu erkennen, ist es von der Optik her so, dass ich es schaffen kann, zu lesen? Wenn es tatsĂ€chlich SchriftgrĂ¶ĂŸe 10 ist, ein Blocksatz, dann macht das keinen Spaß. Also mir macht das keinen Spaß.

Vladislav: Das ist wirklich anstrengend.

Gordon: Richtig, genau. Und so sind es immer kleine AbsĂ€tze, „ach komm, einen Absatz schaffst du auch noch“, und dann schaffst du noch einen, und dann bist du schon fast am Ende – und zack – hast du das Ding gelesen.

Vladislav: Ein befreundeter Blogger sagte mal zu mir, „Vladi, ich kann deine Blogartikel auf einen Blick lesen“. Wenn du so etwas hörst, hast du dein Ziel schon sehr gut erreicht. Einscannen, und schon hast du den Artikel gelesen, das ist super gut. Und was noch ein bisschen dazu kommt zu diesem Thema, dass Artikel leserfreundlich formatiert sein sollten, was da noch hineinpasst, das ist einfach das Thema „einzigartige Stimme“.

Gordon: Okay, was meinst du damit?

Vladislav: Bloggen ist ein sehr persönliches Medium, es ist eine Unterhaltung, das habe ich gerade erwÀhnt. Und deswegen ist es einfach wichtig, dass man auch eine einzigartige Stimme hat. Dass man aufsteht und eine feste Meinung hat, und dass man einen einzigartigen Schreibstil hat.

Gordon: Jetzt gehen bei mir so ein bisschen die Alarmglocken an, der Coach in mir, der will widersprechen beziehungsweise entschĂ€rfen. NatĂŒrlich ist es wichtig, eine einzigartige Stimme zu haben, da bin ich ganz deiner Meinung, und auch, dass man einen einzigartigen Schreibstil hat. Wenn ich jedoch anfange zu schreiben, dann werde ich diesen Stil noch nicht haben, denn der muss sich entwickeln. Und wenn du erst am Anfang deiner Bloggerkarriere stehst, lieber Zuhörer, dann musst du dir diese Zeit auch selbst geben, das ist ganz normal.

Vladislav: Ja, natĂŒrlich. Aber ich glaube, ein anderer Ansatz wĂ€re einfach, persönlich zu schreiben.

Gordon: Ja genau.

Vladislav: Also nicht akademisch, nicht essaymĂ€ĂŸig, sondern wirklich so zu schreiben, wie man spricht.

Gordon: Auch wenn das am Anfang extrem schwer ist. Man darf sogar SĂ€tze mit einem „und“ beginnen lassen, das ist vollkommen in Ordnung.

Vladislav: Ja, bitte bitte!

Gordon: Also: Hauptsatz – Nebensatz, Hauptsatz, Hauptsatz, Hauptsatz – Nebensatz, und so weiter und so fort. Bitte keine SchachtelsĂ€tze, und schreibe so, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Ich denke, das ist ganz wichtig. Gut, weiter geht’s – Promotion!

Vladislav: Eigentlich waren wir damit durch. Oder?

Gordon: Sind wir damit durch?

Vladislav: Ja. Wichtig ist, dass man an das „Geben und Nehmen“ denkt, der nĂ€chste Schritt ist Promotion, und jetzt kommen einfach die Schritte, die man machen kann.

Gordon: Ja genau, lass uns eben noch ganz, ganz kurz die E-Mail erwĂ€hnen. Im Bereich Promotion ist natĂŒrlich auch das E-Mail-Marketing wichtig. Dass du, lieber Zuhörer, die Leute, die in deinem Verteiler oder in deinem Tribe sind, natĂŒrlich per E-Mail ansprichst und auch befeuerst, sage ich mal, mit deinen Inhalten, damit sie wissen, dass du etwas Neues in die Welt gebracht hast. Das sei nur mal kurz erwĂ€hnt.

Vladislav: FĂŒr einen smarten Blogger ist E-Mail einfach der stĂ€rkste Kanal, und die E-Mail-Abonnenten sind auch deine Fans, das ist der Tribe. Und ein kleinerer Teil davon sind deine wahren Fans, die finden dich richtig geil, und denen musst du natĂŒrlich zuerst Bescheid sagen. Das heißt, du musst zuallererst eine E-Mail raussenden.

Gordon: Aber da erwĂ€hnen wir nichts Neues, das ist auch etwas, was in den ersten zwölf Episoden auf jeden Fall auch schon „drölfmal“ genannt worden ist (lacht), deswegen wollen wir auch gar nicht weiter darauf eingehen. Sondern wir gehen zum dritten Punkt von unseren zehn, nĂ€mlich: Social Media – wuoooo. Wir haben ja mal gesagt, dass man sich nicht so auf diesem Social Media-Ding ausruhen soll, nicht wahr? Das fĂ€llt mir gerade so ein.

Vladislav: Ja, das haben wir gesagt.

Gordon: Und trotzdem ist es wichtig, dass man das als Tool auch weiterhin nutzt.

Vladislav: Ich glaube auch, unsere Quintessenz war, dass Social Media einfach nicht so wichtig ist. Es ist wichtig, aber nicht so wichtig wie E-Mail. Deswegen haben wir auch gerade sehr vorbildlich die E-Mail erwÀhnt, nicht wahr?

Gordon: Richtig, genau. Um jetzt aber die Leute zu besĂ€nftigen, die sagen, „ja, aber Social Media, das ist wichtig fĂŒr den Aufbau und so“, jaaaa, natĂŒrlich, deswegen bekommt es auch diesen Punkt. Aber natĂŒrlich ist die E-Mail wichtiger. Lass uns aber jetzt mal bei Social Media bleiben. Wie kann ich Promotion machen mit Social Media?

Vladislav: Im Prinzip ist es bei Social Media ganz simpel. Du hast ein privates Profil, darĂŒber wĂŒrde ich immer die Inhalte verteilen. Du hast eine Fanpage oder sollest eine Fanpage haben, lieber Hörer, darĂŒber wĂŒrde ich auch die Inhalte verteilen. Und ganz besonders wichtig sind diese Gruppen, die Nischengruppen. Wenn du da aktiv bist, deine Inhalte teilst und den Leuten hilfst, dann machst du dir in dieser Gruppe einen Namen, ein Bild quasi, und hast dann auch „das Recht“ – in AnfĂŒhrungszeichen – deine Inhalte zu teilen, wenn man es mal so sehen will.

Gordon: Also die ersten beiden Punkte, privates Profil und Fanpage, das ist klar. Ich glaube, das ist jedem klar. Bei „Gruppen“ möchte ich nochmals einhaken, und zwar bedeutet „Gruppe“ das „Gruppenverhalten“, und „Gruppe“ hat immer etwas mit „sozial“ zu tun. Das muss ich eigentlich nicht erwĂ€hnen, aber trotzdem tue ich es, weil sich dennoch viele benehmen wie eine offene Hose! Ich habe selbst eine solche Gruppe zum Thema „Podcasting“, und da hilft man sich bei Fragen und so weiter und so fort. Der eine oder andere wird dann auch in seinem Bereich zu einer AutoritĂ€t, indem er sich so prĂ€sentiert, als Fachmann auf seinem Gebiet. Es gibt aber auch die – und das hat etwas mit Promotion zu tun – die sich so verhalten, wie man es nicht machen sollte. Ich nenne sie immer die „U-Boot-Gruppenmitglieder“.

Vladislav: Okay, jetzt bin ich gespannt! (Lacht)

Gordon: Du siehst sie nicht, du hörst sie nicht, sie helfen niemandem und sind eigentlich nie da. Sie tauchen irgendwann auf, feuern ihr Content-Torpedo ab und tauchen wieder ab. Und dann siehst du sie wieder nicht. Sobald sie einen neuen Artikel draußen haben, kopieren sie diesen Artikel in diese Gruppe und verpissen sich wieder, auf gut Deutsch. Und das ist, liebe Leute, mega assi, finde ich zumindest. Denn man kann das auch geschickter machen, indem man Leuten hilft, indem man in dieser Gruppe prĂ€sent ist, indem man Fragen beantwortet. Und im Zuge der Beantwortung von Fragen kann man dort natĂŒrlich auch mal seinen Content prĂ€sentieren. Aber Sachen abfeuern und sich dann direkt wieder vom Acker zu machen, das ist Scheiße. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen zu dogmatisch, was das angeht, aber ich finde, so verhĂ€lt man sich in Gruppen nicht, und das kann man deutlich geschickter machen. So (lacht), das war jetzt mal eine Punchline!

Vladislav: Es ist generell so bei unserem Ansatz, dass wir viel auf eine sanfte Art und Weise machen. Ich glaube, das ist ein ganz guter Ausdruck dafĂŒr.

Gordon: Richtig.

Vladislav: Die ganze Sache einfach langsam und ruhig angehen, nicht so aggressiv.

Gordon: Genau, U-Boot und Content abfeuern, das ist Harpune.

Vladislav: Ja genau, sehr schön.

Gordon: Gut, aber vom Prinzip her ist das mit den Gruppen richtig, halte dich dort auf, wo Leute sind, denen du Gutes tun kannst und die potenzielle Kunden und Leser von dir sein könnten. Halte dich dort auf und zeige dich mit deiner ganzen Kompetenz. Okay, der nÀchste Punkt, Vladi.

Vladislav: Du wolltest, glaube ich, noch etwas ĂŒber mediengerechte Verpackung sagen.

Gordon: Ach ja, genau! Wichtig ist auch zu beachten, dass sich gerade bei Social Media viele verzetteln, weil es auch extrem viele Social Media-Portale gibt – XING, Google+, Twitter, Facebook, LinkedIn und wie sie alle heißen, Snapchat – und da kommen immer wieder neue Medien beziehungsweise Plattformen hinzu. Viele machen es so, dass sie einen Text schreiben und den ĂŒberall posten. Das kann aber, je nachdem, welches Medium oder welches Portal es ist, auch nach hinten losgehen, denn jedes Portal hat seine eigenen Spielregeln.

Vladislav: „Spielregeln“, das finde ich gut.

Gordon: Ja genau, ich denke, das trifft es auch. Pinterest ist zum Beispiel eine Plattform, wo es um Bilder geht. Es geht natĂŒrlich auch um Content, aber wenn du einen Blogartikel hast und den dort einfach nur mit deinem Blogartikel-Bild postest, dann wird das Ding nach hinten losgehen, weil Pinterest so nicht lĂ€uft. Pinterest ist wunderbar fĂŒr Infografiken oder fĂŒr Bilder generell. Noch nicht mal so wie Instagram, das ist nochmal etwas Anderes, dort klappen schöne, Ă€sthetische Bilder gut. Deswegen muss man immer wieder aufpassen, dass man das richtige Format nimmt. XING und LinkedIn sind auch wieder andere Medien oder Portale, wo man sich eher fachlich oder nĂŒchtern beruflich prĂ€sentiert, wĂ€hrend man bei Facebook eher persönlicher wird. Wenn man Twitter ohne Hashtags nutzt, dann vergeudet man zum Beispiel auch eine Menge Möglichkeiten, wĂ€hrend man bei Facebook auch Hashtags hat, die aber noch nicht so gut funktionieren. Beziehungsweise, mittlerweile funktionieren sie auch schon ein bisschen besser, aber die Spielregel ist eben, wenn du Twitter nutzt, dann musst du Hashtags nutzen, damit du auch die vernĂŒnftigen Leute erreichst. Und so siehst du, dass jedes soziale Medium seine eigenen Spielregeln hat. Ich glaube, jetzt habe ich die nĂ€chste Punchline geliefert.

Vladislav: Das finde ich gut, ich wĂŒrde auch nur sagen, dass man sich immer an das jeweilige Umfeld anpassen muss, ganz einfach.

Gordon: Ja, schön zusammengefasst, das hÀtte ich nicht besser machen können. (Lacht) Okay, sollen wir weitermachen?

Vladislav: Ja, lass mal weitermachen.

Gordon: Okay, Punkt 4: der Influencer. Dann erzÀhl mal!

Vladislav: Der Influencer, das ist der Tribe Leader, wenn du es so sehen willst. Und wir haben es schon vorher gesagt, das ist der Einflussnehmer in einer Nische. Und so ein Einflussnehmer kann ja alles sein, das kann eine Organisation sein, das kann ein Unternehmen sein, das kann ein Blogger sein oder ein Promi. Es kann auch irgendein Politiker sein. Das sind alles Influencer, weil sie eben Einfluss haben.

Gordon: Ich versuche, das noch ein bisschen mit Leben zu fĂŒllen. Das heißt, ich bin zum Beispiel ein aufstrebender, neuer Blogger im Bereich SEO, ich habe zwar eine Menge Ahnung, aber noch nicht so eine große Reichweite. Dann könnte die Idee sein, jemanden anzusprechen, der bekannter ist und wo das Thema „SEO“ auch hineinpassen wĂŒrde. Könnte der sich theoretisch an uns wenden?

Vladislav: Ja klar! Wir haben das Thema „SEO“ schon angesprochen, und dass dazu in Zukunft noch etwas kommt. Und dann wĂŒrde es passen, ja klar. Es wĂŒrde auch generell passen, zum Beispiel fĂŒr einen Gastbeitrag, auch wenn wir noch nicht viel ĂŒber SEO schreiben, aber ein Gastbeitrag zum Thema „SEO fĂŒr smarte Blogger“, das wĂ€re cool, das wĂŒrde passen. Derjenige könnte sich auch an uns wenden. Er könnte sich sogar auch an Unternehmen wenden, denn zum Beispiel irgendwelche SEO-Tools, das sind meistens Unternehmen, die könnte er auch anhauen, die haben meist auch ein Social Media-Following.

Gordon: Suche die Leute, wo es thematisch passt und frage einfach an, ob du zum Beispiel etwas fĂŒr sie schreiben könntest. Etwas fĂŒr sie zu schreiben, das kommt gleich noch als Thema, deswegen wollen wir jetzt noch nicht so darauf eingehen. Es war mir jetzt wichtig, den Influencer zu erklĂ€ren, dass beispielsweise der Affenblog auch ein Influencer sein könnte fĂŒr jemanden, der noch einen unbekannten Blog hat. Oder wenn jemand zu mir kommt und sagt, „ich habe einen geilen Podcast zu einem Thema, aber noch keine Reichweite, darf ich mal zu dir ins Interview?“ Das wĂ€re zum Beispiel eine Art Promotion von mir als Influencer.

Vladislav: Du musst im Prinzip einfach nur dort hingehen, wo deine Zielgruppe abhĂ€ngt. Wenn du Leute beziehungsweiser Blogger hast, die SEO lernen wollen, dann musst du dir ĂŒberlegen, wo hĂ€ngen diese Blogger ab? Dann listest du die Influencer auf und ĂŒberlegst dir, wie du an sie rankommst – ganz nett, sanft und nicht aggressiv.

Gordon: Auch das ist „social“, das kann man geschickt machen, da kann man aber auch echt mies werden, sage ich mal. Meine Meinung! Wie mache ich das am besten, hast du eine Idee?

Vladislav: Das haben wir auch schon erwĂ€hnt, du musst das Thema „Geben und Nehmen“ leben, du musst die BeitrĂ€ge des Influencers teilen, du musst seine Blogartikel kommentieren, du musst ihn verlinken. Und erst danach, wenn du langsam eine Beziehung zum Influencer aufgebaut hast, wenn er dich kennt, wenn er weiß, wer du bist und ein positives Bild von dir hat, weil du immer viel Mehrwert lieferst, dann kannst du ihm auch so langsam eine E-Mail schreiben und mit ihm persönlich ins GesprĂ€ch kommen. Ich muss da immer an „SelbstĂ€ndig im Netz“ und Peer Wanniger denken. Da habe ich es auch so gemacht, ich habe ihn immer fleißig verlinkt, ich habe seine BeitrĂ€ge geteilt, ich habe kommentiert. Und jetzt schreiben wir locker flockig E-Mails hin und her. Das ist inzwischen ganz normal und ganz super.

Gordon: Ja klasse, und das ist ein ganz normales menschliches Verhalten, sich erst einmal ein bisschen zeigen, geben, indem man kommentiert, und nicht nur „geiler Artikel, GrĂŒĂŸe, soundso
“ sondern auch etwas dazu schreiben und seine eigene Meinung kundtun und weiß der Geier was. Und dann den nĂ€chsten Schritt in Richtung Kommunikation gehen, denn so lĂ€uft es im Netz, und so lĂ€uft es mit dem Aufbau von Beziehungen. Und ja, daraus können Freundschaften entstehen – theoretisch.

Vladislav: Ja genau, das ist so der grĂ¶ĂŸte Vorteil davon.

Gordon: Richtig, richtig, genau. Okay – Influencer-Marketing, Vladi?

Vladislav: Das ist einfach der schnellste Weg, das möchte ich gerne nochmals betonen. Wenn man sich im Prinzip nur auf die Influencer fokussiert, dann kann man schon sehr viel erreichen im Hinblick auf die Bekanntheit des eigenen Blogs. Denn das sind genau die Leute, die den Einfluss haben und auch die Zielgruppe, die du brauchst. Und das ist wirklich der schnellste Weg, um mehr Besucher, mehr Abonnenten und letzten Endes auch mehr VerkĂ€ufe zu bekommen. Und am Ende des Tages ist es nur ein Zahlenspiel. Wenn er viele Abonnenten hat, dann brauchst du diese Abonnenten. Und je mehr Influencer und deren Abonnenten du hast, desto grĂ¶ĂŸer ist deine potenzielle Reichweite, deine potenzielle Zielgruppe.

Gordon: Wenn ich darf, wĂŒrde ich gerne ein kleines Beispiel fĂŒr das Influencer-Marketing geben, aus meiner eigenen Historie, das sind ja erprobte Wege. Und zwar hatte mich Markus Cerenak irgendwann mal angeschrieben und gesagt, „Gordon, du bist so der Typ, der mir in den Kopf kommt, wenn es um Podcasting geht. Hast du nicht Bock, mal etwas fĂŒr mich zu schreiben, so als Blog im Blog?“ Und da dachte ich, „okay, das ist eine coole Sache“ und habe mich geehrt gefĂŒhlt. Ich weiß auch, dass der Markus eine Menge Leute hat in seinem Umfeld, die meine potenzielle Zielgruppe sind. Und dann habe ich etwas geschrieben, und am nĂ€chsten Tag hat dann mein eigener Blog echt geglĂŒht. Es waren so viele Besucher auf meiner Seite wie eigentlich noch nie vorher. Und so wurde ich damals auch bekannter. Das ist schon eine Weile her, aber es hat mir und Podcasthelden auf jeden Fall einen richtigen Schub gegeben. Und so kommt man dann auch recht schnell mit einem Artikel zu deutlich mehr Besuchern, mehr Abonnenten und schlussendlich zu mehr VerkĂ€ufen.

Vladislav: Hast du davor irgendetwas gemacht? Hast du seine Inhalte geteilt, hast du ihn kommentiert oder verlinkt?

Gordon: Ja klar, wer macht das bei Markus nicht? (Lacht) Der Mann ist schon so lange im GeschĂ€ft! Man muss natĂŒrlich vorher irgendwo in Kontakt kommen, und so lĂ€uft das dann. Man muss gucken, dass man ins GesprĂ€ch, in Kontakt kommt, denn das ist wie im echten Leben auch. Wenn ich den Vladi draußen sehe, kann ich auch nicht einfach hingehen und sagen, „hey Vladi, ich bin Gordon, kann ich bei dir einen Artikel schreiben?“ Da sagst du ja auch, „geh weg!“ oder so. Wenn ich aber freundlich bin, mich vorstelle, wir erst einmal ein bisschen plaudern und erst dann auf die Idee kommen, okay, hĂ€ttest du nicht mal Lust? Dann ist es doch viel erfolgreicher oder wahrscheinlicher, dass ich auch mal etwas schreiben darf oder dass du mir hilfst. Also ein ganz normales soziales, menschliches Verhalten. Gut, wie macht man das? Das haben wir auch schon in epischer Breite erklĂ€rt. Oder willst du noch etwas hinzufĂŒgen?

Vladislav: Nein, eigentlich nicht, im Prinzip ist es das, wie gesagt, langsam eine Beziehung aufbauen, und danach nett und freundlich bitten, dass der Influencer deine BeitrĂ€ge teilt. In der Beziehung war ich am Anfang auch mega aktiv. Ein bisschen zu aktiv sogar, aber na ja. Oder eben einen wunderbaren Gastbeitrag, weil das noch mehr ein Win-Win fĂŒr beide ist.

Gordon: Okay lieber Zuhörer, damit du nicht komplett erschlagen wirst von all dem, was wir so vorhaben in dieser Episode, und wir sind ja schon bei knapp 40 Minuten, haben wir uns entschlossen, diese Episode in zwei Teile zu teilen. Und hiermit endet dieser erste Teil, und du findest natĂŒrlich den zweiten Teil direkt auch hier auf der Seite oder wenn du bei iTunes bist in der darĂŒber liegenden Episode. Ja, ich wĂŒnsche dir jetzt viel Spaß beim zweiten Teil, wenn wir den Sack zumachen. Und ich kann dir versprechen, da ist noch eine Menge, eine Menge Luft nach oben, und da gibt es noch eine Menge Dinge, mit denen du deinen Blog rocken kannst. Viel Spaß!

Gordon: Hey ihr smarten Blogger, schön, dass ihr beim zweiten Teil der 13. Episode wieder mit am Start seid. Falls du dich, lieber Hörer, jetzt wunderst, weil du den ersten Teil gar nicht gehört hast und nicht weißt, wovon ich eigentlich rede, dann liegt das daran, dass er vielleicht an dir vorbeigerauscht ist. Es gibt zu dieser Episode einen ersten Teil, und den solltest du gehört haben, bevor du dir diesen Teil gibst. Falls du ihn jedoch schon gehört hast, dann geht es jetzt ohne große Worte weiter hinein oder wieder hinein ins GesprĂ€ch mit mir und Vladi. Viel Spaß, ciao ciao!

Gastbeitrag, das ist auch der nÀchste Punkt, den wir auf unserer Liste haben. Ein sehr sehr, sehr, sehr, sehr, sehr erfolgreicher Weg, um schneller bekannt zu werden, wie ich finde.

Vladislav: Es ist der beste Weg, es gibt keinen besseren!

Gordon: Es ist der Königsweg, ja, da bin ich ganz bei dir. Walter hatte mal etwas dazu gesagt. Oder?

Vladislav: Ja stimmt, er hat damals gesagt, „berĂŒhmt ist, wer berĂŒhmte Freunde hat“, das ist bei mir hĂ€ngengeblieben. Und wenn man darĂŒber nachdenkt, ergibt es auch Sinn. Auch aufstrebende Promis hĂ€ngen meist mit etablierten Promis ab und werden dadurch quasi auch zu einer AutoritĂ€t oder zu einem A-Promi. Und das ist ein „psychologisches PhĂ€nomen“, in AnfĂŒhrungszeichen, und diesen Vorteil muss man als smarter Blogger einfach nutzen.

Gordon: Ist das quasi so etwas wie „im selben Fahrwasser zu schwimmen“? Dass man mitgesogen wird von dem, der schon ein bisschen berĂŒhmter ist?

Vladislav: Genau, es hat nicht nur etwas mit dem Sog zu tun, sondern einfach auch mit der Wahrnehmung. Ich finde, das kann man gut mit „AutoritĂ€t“ gleichsetzen. Wenn du zum Beispiel zu Frau Merkel berufen wirst und ihr zusammen ein Foto schießt, dann bekommst du automatisch eine gewisse AutoritĂ€t von ihr mitgeliefert.

Gordon: Ja, verstehe.

Vladislav: Und so ist es auch bei GastbeitrĂ€gen. Wenn du auf einem grĂ¶ĂŸeren Blog einen Gastbeitrag schreibst, lieber Hörer, dann bekommst du einen gewissen prozentualen Anteil der AutoritĂ€t auf dich ĂŒbergeleitet.

Gordon: Das ist der totale Hammer, ein echter psychologischer Effekt, super geil. Klar, so habe ich es noch gar nicht bedacht, man erhĂ€lt ein gewisses StĂŒck Credibility von dem großen Blogger, fĂŒr den man etwas schreibt. Cool, ja, und dadurch wird man dann auf jeden Fall auch bekannter, weil man davon ausgehen kann, dass der Blogger, der „große Blogger“, natĂŒrlich die Sachen auch in seinem Netzwerk teilt und dich dann als Gastbeitragsschreibender – wenn es dieses Wort gibt – teilt. Was ist der Vorteil von GastbeitrĂ€gen, Vladi?

Vladislav: Wir haben gerade dieses Thema „AutoritĂ€t“ besprochen, und konkret ist es einfach nur so, dass derjenige seiner E-Mail-Liste und seinem Tribe Bescheid sagt, seinen grĂ¶ĂŸten Fans. Das ist also nochmal der Booster schlechthin, er macht eine Social Media-Kampagne, quasi kostenlos fĂŒr dich und auch fĂŒr sich. Du bekommst Bekanntheit, Reichweite, Vertrauen, und wie gesagt, AutoritĂ€t. GastbeitrĂ€ge sind also der Königsweg, du sagtest es schon so schön. Und on top, quasi so die Kirsche auf dem Kuchen oder auf dem Eisberg


Gordon: Auf dem Eisberg? „Die Kirsche auf dem Eisberg“ – schön!

Vladislav: Und wenn alles gut geht, dann ist es ein neuer Freund. Auch im Affenblog ist es so, man bleibt einfach mit jedem „Schreibling“ in Kontakt. Und deswegen ist es einfach wunderbar. Und so ist auch Affen on Air entstanden. Oder?

Gordon: Richtig, richtig. Mit „Podcasthelden“ habe ich mittlerweile auch eine sehr etablierte Seite, einen etablierten Blog, und damals wollte ich einem aufstrebenden Blogger die Chance gegeben, in meinem Podcast zu sein (lacht). Nein, eigentlich wollte ich mich nur in Vladis Namen sonnen und habe ihn gefragt, ob er nicht in meinem Podcast etwas zum Thema „Blogging“ erzĂ€hlen möchte. Spaß beiseite, wir haben zusammen ein Interview gemacht, und wir kamen dann auf die Idee, dass wir mal etwas zusammen machen können.

Vladislav: Und dann hörten wir nach dem Interview einfach nicht mehr auf.

Gordon: Richtig, wir hörten einfach nicht mehr auf. Und dabei kam heraus, dass wir auch merkten, dass wir gut miteinander klarkommen, dass wir uns gut ergĂ€nzen, und ja, das klappt so, es harmoniert, und aus einem Gastbeitrag kann irgendetwas Großartiges entstehen, was man vorher vielleicht gar nicht bedacht hat. Wie zum Beispiel jetzt ein komplett eigener Podcast.

Vladislav: Genau.

Gordon: Jetzt aber genug BeweihrĂ€ucherung, gehen wir weiter. Was ist das große „Aber“?

Vladislav: Was auch viele vergessen, das ist, dass man diesen Beitrag auch nochmal aktiv promoten sollte, am besten bei seinen eigenen E-Mail-Abonnenten und ĂŒber seine eigenen Social Media-KanĂ€le, also dass man dafĂŒr auch selbst noch ein bisschen Promo macht. Das ist auch etwas fairer und gleichzeitig eine Win-Win-Situation. Beide helfen mit, den Beitrag bekannt zu machen, und beide haben etwas davon.

Gordon: Genau. Solltest du, lieber Zuhörer, einen Gastbeitrag fĂŒr einen großen Blogger schreiben, dann könnte trotzdem sein, dass dein Tribe von diesem etwas bekannteren Blogger noch nichts gehört hat. Und dann ist es fĂŒr ihn auch eine gute Sache, wenn dein Tribe davon erfĂ€hrt.

Vladislav: Ein weiterer wichtiger Punkt, der mir gerade noch einfĂ€llt: Das Thema muss passen. Wir hatten das mit „SEO“ und „Affenblog“, das passt, aber manchmal bekommen wir auch wirklich verrĂŒckte Anfragen nach GastbeitrĂ€gen. Das VerrĂŒckteste war die Anfrage nach einem Kinderbuch, irgendetwas völlig Abgefahrenes, was ĂŒberhaupt nichts mit dem Affenblog zu tun hatte. Und da hat man einfach sofort gemerkt, dass sich jemand null mit dem Affenblog auseinandergesetzt hat und lediglich einen Link oder was weiß ich was wollte. Das ist natĂŒrlich die Voraussetzung, dass es thematisch passen muss, sonst macht es alles keinen Sinn.

Gordon: Das ist manchmal auch umgekehrt der Fall, dass es irgendwie in die Hose gehen kann. Zum Beispiel habe ich vor kurzem einen Podcast gehört, bei dem ging es weitestgehend um das eigene Business und wie man es aufbaut. Es gibt eine Menge Leute draußen, die etwas Ähnliches machen, und da war eine Podcast-Episode mit jemandem, der ein Buch geschrieben hatte zum Thema „Schlagfertigkeit“. Derjenige war eine riesige AutoritĂ€t auf dem Gebiet „Schlagfertigkeit“, und ich hörte diese Episode, und es ging um „Business“, also um den Aufbau des eigenen Business. Und ich dachte mir, okay, wann kommt jetzt der Punkt, wo ich als Zuhörer merke, dass es einen Zusammenhang zwischen „Schlagfertigkeit“ und dem eigenen Business gibt? Und diese Podcast-Episode war zu Ende, und es gab keinen Zusammenhang – zumindest hatte er sich mir nicht erschlossen. Und da habe ich mir gedacht, dieser doch bekannte Gast war nur dazu da, um Traffic zu generieren und um diese Episode bekannt zu machen. Und das war fĂŒr mich der Grund, diesem Podcaster nicht mehr zu folgen, denn das war so eindeutig und so „bedĂŒrftig“ aus meiner Sicht, dass das echt nach hinten losgegangen ist. Also auch da sollte es immer thematisch passen. Und auch ein solches Kinderbuch, das kann wunderbar als Thema passen, nur der Affenblog ist nicht die richtige Anlaufstelle – Punkt.

Vladislav: Ganz und gar nicht, genau.

Gordon: Was ist noch wichtig zum Thema „GastbeitrĂ€ge“?

Vladislav: Ein weiterer Fehler, den ich auch ganz oft mitbekomme, ist, dass man nur fĂŒr sich selbst den besten Content produziert anstatt fĂŒr den Gastbeitrag beziehungsweise fĂŒr den Influencer. Man muss es genau umdrehen, man muss den besten Content fĂŒr den Influencer erstellen, weil er die große Reichweite hat, weil er dieses Potenzial auf ViralitĂ€t hat, weil das quasi der Kontakt zu den Außenposten ist, der die Besucher zu deinem Blog leitet. Deswegen ist es wichtig, dass die Außenposten verdammt gut sind. NatĂŒrlich muss der eigene Content immer stimmen, aber die Außenposten mĂŒssen dann wirklich noch wesentlich besser sein, sie mĂŒssen wirklich das Beste vom Besten sein.

Gordon: Kannst du ein Beispiel dafĂŒr konstruieren? Oder hast du vielleicht sogar ein Beispiel?

Vladislav: Als Walter damals noch nicht offiziell bei uns war, hat er einen Beitrag geschrieben, „51 Überschriftenformeln“. Und das war ein richtiger Klopper-Beitrag, da sah man sofort, dass er aufwĂ€ndig gemacht war. Und dieser Beitrag erzeugt heute immer noch Besucher fĂŒr seinen Blog.

Gordon: Wahnsinn!

Vladislav: Deswegen ist es so super wichtig.

Gordon: Wie geht es weiter?

Vladislav: Zum Schluss ist es noch ganz wichtig, dass die Bio sitzt, dass du nicht ankippst, sondern dass du in der Bio den Nutzen fĂŒr den Leser beschreibst und danach einfach einen Call to Action machst, nach dem Motto „klicke hier, hol dir jetzt diesen Kurs, hol dir jetzt mein Freebie, besuche meinen Blog“ oder so weiter.

Gordon: Was meinst du mit „Bio“?

Vladislav: Biographie – dieses Feld unten, die Autorenbeschreibung.

Gordon: Okay, alles klar. Also quasi das, was am Ende zu sehen ist.

Vladislav: Genau, ganz am Ende, da hast du die Chance, dich vorzustellen und zu glÀnzen.

Gordon: Wie wĂŒrdest du das machen? WĂŒrdest du als Schreiber fĂŒr GastbeitrĂ€ge im Call to Action auf deinen eigenen Blog verlinken?

Vladislav: Ja klar, warum nicht?

Gordon: Die Frage hat sich mir jetzt gestellt, ob das nicht frech ist – den Gedanken hatte ich am Anfang mal. Bevor ich den ersten Artikel geschrieben hatte, habe ich tatsĂ€chlich ĂŒberlegen mĂŒssen, ob ich auf meine eigene Seite verlinke. Und ich musste dann auch nachfragen.

Vladislav: Das sollte man natĂŒrlich vorher alles kommunizieren. Aber das ist quasi die Gegenleistung, die du bekommst. Dass du nicht einfach nur Bekanntheit bekommst, sondern auch Besucher. Und das ist auch völlig okay.

Gordon: Also so lĂ€uft das in der Regel bei GastbeitrĂ€gen. NatĂŒrlich sollte man es vorher mit dem anderen Blogger absprechen, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Diese Spielregeln existieren zwar, aber man sollte es trotzdem nochmal untereinander klĂ€ren.

Vladislav: Machen wir weiter mit dem nÀchsten Punkt?

Gordon: Jawoll! Podcasting – wie ich finde, ein nicht uninteressantes Thema. (Lacht)

Vladislav: (Lacht)

Gordon: Willst du mal ĂŒber das Podcasting reden, Vladi?

Vladislav: ErzÀhl du mal!

Gordon: Das Coolste am Podcasting ist, auch wenn wir ĂŒber das Bloggen reden, das Podcasting ist wichtig fĂŒr mehr Sichtbarkeit, fĂŒr mehr Promotion, denn es gibt tatsĂ€chlich Menschen – und das ist die brutale Wahrheit fĂŒr jeden Blogger da draußen – die lesen nicht gerne.

Vladislav: Oh ja!

Gordon: Dieser einfachen und brutalen Wahrheit muss sich jeder Blogger stellen. Und das ist meiner Meinung nach irgendwann ein wichtiger Punkt, dass man auch etwas fĂŒrs Ohr produziert, denn es gibt eine Menge Menschen da draußen, die viel lieber hören als lesen. Ich habe in Gruppen schon die heftigsten Diskussionen erlebt, was besser ist – Podcasting oder Bloggen. Aber diese Diskussion möchte ich direkt im Keim ersticken, ich möchte in den Kommentaren spĂ€ter nicht darĂŒber diskutieren mĂŒssen, was besser ist, denn jedes Format hat seine persönliche Zielgruppe. Und wenn du mit deinem Blog noch mehr Menschen erreichen willst, lieber Zuhörer, dann solltest du irgendwann anfangen, andere Medien zu nutzen – unter anderem Podcasts!

Vladislav: Man muss sich immer nur den BedĂŒrfnissen des Lesers anpassen. Wenn er nicht gerne liest, oder wenn gerade derjenige nicht gerne liest, muss man eben ein Audioformat anbieten, ganz einfach.

Gordon: Richtig, ganz genau. Und was dir, Vladi, irgendwann aufgefallen ist: Durch dieses Geplaudere, was wir so machen, dass wir locker ĂŒber ein solches Thema schnacken, entsteht quasi im Vorbeigehen eben so viel Wissen und so viel Information, wie es beim Bloggen gar nicht möglich ist.

Vladislav: Ich habe es konkret am Artikel ĂŒber „Tribes“ gemerkt, der ist auch schon relativ alt – natĂŒrlich zeitlos, aber alt – und beim Lesen hat man das nicht unbedingt so gecheckt. Und bei einer solchen Podcastfolge, da schnackst du fröhlich ĂŒber das Thema, und alle checken das sofort. Beim Audio-Medium kannst du unterschwellig sehr viel kommunizieren, und deswegen ist es einfach so wertvoll und so gut.

Gordon: Ja, absolut. Das ist ein Vorteil, und ich finde, ein weiterer Vorteil ist gerade fĂŒr die Menschen, die viel unterwegs sind, dass ein Podcast oder Audio auch unterwegs konsumiert werden kann. Das heißt, noch nicht einmal unterwegs, ich kann Rasen mĂ€hen oder beim Sport sein und dabei ein Audio hören, aber bei diesen TĂ€tigkeiten kann ich keinen Blog lesen, das geht nicht. Oder beim Autofahren – man sollte es nicht probieren, also lieber Zuhörer, bitte probiere es nicht aus – im Auto keinen Blog lesen! Aber zu hören, das ist eine Möglichkeit, die ich habe. Und somit ist Podcasting auch eine Dienstleistung oder ein weiteres Angebot an deine Zielgruppe, an deinen Tribe, deine Inhalte zu konsumieren. Und wenn ich dann eine Zeit habe, wo ich viel unterwegs bin, dann kann ich doch hören und muss nicht lesen. Das ist fĂŒr mich der absolute Vorteil zum Thema „Podcasting“. Ein weiterer ist, dass man den Menschen dahinter ein bisschen besser kennenlernt. Vladi, wie siehst du das?

Vladislav: Ich sehe es genauso wie du, ich finde immer, so ein Podcast schafft einen Blick hinter die Kulissen. Ich wĂŒrde in einem Blogartikel nicht unbedingt schreiben, dass ich jetzt mit Shorts im BĂŒro sitze, aber bei einem Podcast machst du das, weil es einfach ein lockeres Medium ist. Und ich finde, wenn du Podcast hörst, dann bekommst du einfach dieses GefĂŒhl dafĂŒr, du fĂŒhlst dich so, als ob du mit dabei bist, quasi in dem Raum bist. Ich glaube, das ist die grĂ¶ĂŸte StĂ€rke, diese Verbundenheit, dieses Vertrauen, diese NĂ€he.

Gordon: Richtig, das ist ein guter Punkt. Es gibt einen Podcaster, das ist, glaube ich, der bekannteste Podcaster dieser Welt, John Lee Dumas, der bringt tatsĂ€chlich jeden Tag eine Episode heraus – jeden Tag. Und der hat mal gesagt – ich glaube, dass er es war – dass Podcasting ein sehr, sehr intimes Medium ist, eben durch das Hören. Wenn ich jemanden „in mein Ohr“ lasse, ich glaube, intimer geht es schon gar nicht mehr.

Vladislav: (Lacht) Ich glaube schon, aber das wĂŒrde wohl etwas den Rahmen sprengen!

Gordon: (Lacht) Genau, ah ja, ich will auch gar nicht wissen, was du damit meinst, ehrlich gesagt (lacht). Doch schon, aber darĂŒber reden wir nachher! Es ist extrem viel Verbundenheit dabei. Und man lernt den Menschen hinter der Stimme noch ein bisschen besser kennen, und das ist ein Vertrauensaufbau. Was aber extrem wichtig ist, denn es geht hier auch um smartes Bloggen, dass der Podcast niemals losgelöst ist vom Blog, sondern immer mit ihm verknĂŒpft ist. Und das ist ganz, ganz, ganz wichtig. So, wie wir es hier jetzt auch machen. Die Episoden sind nicht nur bei iTunes zu finden, sondern die sind immer auch im Blog zu finden. Und wir arbeiten daran, dass der Blog und der Podcast irgendwann in der Zukunft synchron laufen, und dass bestenfalls, so lange das noch nicht der Fall ist, irgendwann dann auch in Echtzeit die Transkripte fertig sind.

Vladislav: Ja genau.

Gordon: Dass man tatsÀchlich im Blog auch lesen und hören kann und man sich aussuchen kann, was man lieber machen möchte.

Vladislav: Genau, das ist nĂ€mlich die Idee, dass du einen gradlinigen Redaktionsplan hast, und wenn der Leser liest, dann liest er gerne, und wenn der „Leser“ gerne hört, dann soll er eben den Podcast hören. Das heißt, du hast eine Auswahlmöglichkeit. Und am besten packst du auch noch Grafiken und Videos dazu, das wĂ€re das Optimum, dass du quasi ein Thema hast, einen festen Redaktionsplan, und dass der Leser sich das Medium aussuchen kann. Das wĂ€re das Beste.

Gordon: Genau, das ist der Plan fĂŒr die Zukunft, daran arbeiten wir stark. Wir hatten jedoch bereits ganz am Anfang in der ersten Episode oder in der Vorstellungsrunder ĂŒberlegt, okay, machen wir das jetzt schon von Anfang an synchron mit dem Blog oder nicht? Der Gedanke war, dass viele Menschen auf Affen on Air aufmerksam werden und wir erst einmal die Grundlagen schaffen mĂŒssen, was wir auch gemacht haben in den ersten zwölf Episoden. Damit wir auch die Hörer, die den Affenblog noch nicht gelesen haben, langsam auf Ballhöhe bringen. Und irgendwann ist es dann hoffentlich synchron.

Vladislav: Genau.

Gordon: Nochmal zusammengefasst: Es ist fĂŒr den smarten Blogger, und der Blog ist immer die Anlaufstelle, und es ist die Plattform, wo auch der Hörer hin soll oder wenn du ein Video hast, wo der Zuschauer hin soll. Ein Blog ist immer das zentrale Medium, die zentrale Anlaufstelle. Das darf man nicht vergessen, das ist extrem wichtig.

Vladislav: Das stimmt, es ist im Endeffekt der Hub.

Gordon: Das ist der Hub, ah, schön, schönes Wort!

Vladislav: Danke! (Lacht)

Gordon: (Lacht) Okay, nÀchster Punkt: Webinare.

Vladislav: Du hast schon mehr gehalten als ich, glaube ich.

Gordon: Du machst im Affenclan auch welche.

Vladislav: Da kommen jetzt welche, genau. Da waren erst noch Lektionen, und jetzt machen wir das im Affenclan, wir beide machen ja zusammen noch Webinare. Aber ich meine Webinare zu Promotionszwecken, das habe ich bisher kaum oder noch gar nicht gemacht.

Gordon: Okay, ja.

Vladislav: Es war eben einfach so, dass ich mich dagegen entschieden hatte, denn sie sind nicht so super skalierbar. Ein Blogartikel macht da schon ein bisschen mehr Sinn, aber die Webinare funktionieren besser.

Gordon: Webinare funktionieren in einer Hinsicht extrem gut, das verrate ich aber erst gleich. Was Webinare sind, wirst du, lieber Zuhörer, vielleicht wissen, dass sind Seminare oder Workshops, nur online. Und was ich an Webinaren geil finde, das ist, dass man Live-Kontakt zum Blogger hat. Und man hat die Chance, in Echtzeit Fragen zu stellen und vor allen Dingen, die Antworten zu bekommen. Wie großartig ist das!

Vladislav: Das ist quasi das Direkteste, was du machen kannst, nicht wahr?

Gordon: Im Endeffekt ja. Du könntest vielleicht noch einen Stammtisch vor Ort machen, was noch direkter wĂ€re. Aber ich glaube, was bei den meisten Online-Marketern oder Blog-Business-Inhabern am erfolgreichsten ist, was den Kontakt angeht, das sind Webinare. Dort hat man die Möglichkeit, sich selbst zu prĂ€sentieren, sich mit seinen Themen darzustellen und zu zeigen, dass man eine AutoritĂ€t auf seinem Gebiet ist. Man kann auf diesem Weg den direkten Kontakt zu seiner Zielgruppe suchen. Und da schließt sich wieder der Kreis beziehungsweise, da kommen wir auf ein Thema, was wir schon einmal hatten, nĂ€mlich man kommt im Kontakt mit der Zielgruppe auch den Problem der Zielgruppe auf den Grund. Und dadurch hat man wieder die Möglichkeit, geileren Content zu machen – das aber nur nebenbei. Webinare sind also extrem gut fĂŒr die Eigendarstellung und auch dafĂŒr, um Menschen zu helfen. Was auch gut kommt, das habe ich eine Zeitlang immer gemacht, ich habe diese Webinare aufgezeichnet. NatĂŒrlich bekommt jeder, der sich angemeldet hat, diese Aufzeichnungen, und manchmal waren sie – oh Gott, jetzt wird es fast selbstbeweihrĂ€uchernd – so gut, dass ich sie als Teil meines Freebies verschenkt habe.

Vladislav: Ich finde, das ist doch super cool, so hast du den Content gut recycelt.

Gordon: Ja, auf jeden Fall. Es gab mal zwei Webinare zum Thema „Storytelling“, und die sind als Video Teil meiner Freebies. Weniger Arbeit kann man sich, glaube ich, gar nicht machen bei der Erstellung der Freebies. Eigentlich voll assi, (lacht) aber trotzdem ein Mehrwert!

Vladislav: Nein, wieso? Das ist schon ganz richtig so, Content-Recycling ist ein wichtiges Thema. Und das sollte man auch bewusst machen, es völlig okay und ĂŒberhaupt nicht assi (lacht).

Gordon: Ich glaube, wir sollten zum Thema „Content-Recycling“ auch noch eine Episode machen.

Vladislav: Ja, das sollten wir machen.

Gordon: Okay, aber jetzt zurĂŒck zum Thema „Promotion“ – warum sind Webinare zum Thema „Promotion“ so interessant? Nachdem du dein Wissen prĂ€sentiert hast und deinen Leuten zu einem bestimmten Thema geholfen hast, kannst du deine eigenen Produkte und deinen eigenen Blog erwĂ€hnen. Und ich habe festgestellt, dass diese Webinare ein verdammter Booster sind fĂŒr das eigene E-Mail-Marketing. Ich mache am Ende meiner Webinare meist auch einen kurzen Werbeblock: „Wer mehr von mir sehen möchte, der besucht mich doch einfach da und da
“, und das bringt meist viel mehr Likes bei Facebook, neue Abonnenten in der Community und noch viel mehr Leute im Tribe. Webinare sind also ein verdammt gutes Mittel, um seine E-Mail-Liste massiv aufzubauen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, und mir macht vor allem der direkte Kontakt zu den Leuten sehr, sehr viel Spaß. Man bekommt dann ein direktes Feedback, und das ist großartig.

Vladislav: Im Endeffekt ist es einfach so, dass Webinare „verkaufen“ – in AnfĂŒhrungszeichen, das belegen ganz viele Case Studies, dass Webinare einfach super gut funktionieren. Und ich stelle mir so ein Webinar immer wie ein Seminar vor, bloß online. Deswegen ist es einfach so gut, denn ein Seminar ist auch super cool, wenn du wirklich vor Ort bist, wenn du den Typen siehst und hörst. Online ist es zwar ein bisschen abgespeckt, aber es ist trotzdem noch sehr stark.

Gordon: Mittlerweile sind diese Webinar-Softwares auch so ausgeklĂŒgelt, dass man tatsĂ€chlich richtig gut interagieren kann. Man kann gemeinsam auf irgendwelchen Whiteboards malen oder man kann Themen zusammensammeln, auch mit den ganzen Teilnehmern. Man kann Rederechte verwalten, so dass man bestimmten Leuten sagen kann, wann sie reden dĂŒrfen, damit kein Tohuwabohu entsteht, wo alle durcheinanderreden. Diese Webinar-Softwares, die es mittlerweile gibt, die sind echt gut, die können das wirklich gut vermitteln. Ich bin ein großer Fan, das merkt man, glaube ich. Okay, nĂ€chster Punkt!

Vladislav: Machen wir weiter!

Gordon: Achter Punkt von zehn: Videos.

Vladislav: Dazu hast du auch noch eine gute Story am Start, nicht wahr?

Gordon: Ja, und zwar habe ich gestern ein Video aufgenommen. Das Ziel war fĂŒr mich, dass ich ein bisschen Mindset-Futter liefere, und zwar ging es da um das Thema „Dranbleiben am eigenen Business“, nicht aufzugeben, also ein bisschen Motivation. Und ich habe mich vier Minuten vor mein Smartphone gestellt und habe eine Geschichte erzĂ€hlt, eine Parabel quasi zum Thema „Motivation und Dranbleiben“. Und das habe ich dann bei Facebook eingestellt – nicht bei YouTube, sondern bei Facebook, weil Facebook Videos liebt, und man bekommt mit Videos eine richtig gute Reichweite bei Facebook. Und dieses Video ist ĂŒber 350 Mal an einem Tag angeschaut worden. Ich muss mal kurz auf meinen Zettel schauen, ich habe es mir aufgeschrieben: 18 Likes, dreimal geteilt worden, 244 Aufrufe, 647 erreichte Personen, also da muss ein Artikel schon lange fĂŒr arbeiten, damit er in einer bestimmten Nische bei Social Media so viel erreicht wie ein Video. Deswegen darf man den Video-Content auch echt nicht vernachlĂ€ssigen, wenn man als Blogger bekannter werden möchte. Und verlinkt man in diesem Video zum Beispiel auf seinen Blog oder macht ein kurzes Promo-Video zu einem bestimmten Artikel, dann ist die Reichweite richtig, richtig gut, und zwar ohne, dass man einen Cent dafĂŒr bezahlt hat.

Vladislav: Videos haben einfach auch wieder dieses persönliche Element, diese vertraute NÀhe, denn du siehst den Typen oder die Dame vor der Kamera.

Gordon: Ja, definitiv. Was man natĂŒrlich beachten muss: Man sollte eine gewisse Entspanntheit vor der Kamera erreicht haben, bevor man etwas online stellt, denn gerade bei Videos kann man viel falsch machen. Wenn man sich zum Beispiel vor der Kamera unnatĂŒrlich verhĂ€lt oder viel zu schnell oder viel zu langsam redet, dann muss man das ein bisschen ĂŒben, das gebe ich zu. Aber das kann man alles lernen, und es ist gar nicht so schwer, vor der Kamera eine gute Figur zu machen. Gut, aber das ist jetzt ein Thema, das wĂŒrde den Rahmen sprengen. Aber natĂŒrlich ist nicht nur Facebook ein Video-Host oder -Hub, sondern vor allem YouTube. Das ist im Moment noch die Community, was Videos angeht. Und wenn es um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit geht, dann ist YouTube oder ein eigener YouTube-Channel fĂŒr deinen Blog auch eine neue Plattform fĂŒr Google – bams! Ist es nicht sogar so, dass YouTube Google gehört, Vladi?

Vladislav: Ja, und YouTube ist generell auch die zweitgrĂ¶ĂŸte Suchmaschine, glaube ich. Das heißt, es gibt voll viele Leute, die darin einfach suchen, nach Videos zu bestimmten Themen.

Gordon: Ich mache das so, wenn ich etwas Bestimmtes suche, gerne bei Dingen, die visuell sind, zum Beispiel, wenn es um Software geht oder um bestimmte Visualisierungen. Dann ist ein Video einfach eine geile Sache.

Vladislav: Und wir haben auch vorher ĂŒber Influencer geredet, und das kann man auch ein bisschen auf das Thema „YouTube“ projizieren, dass man einfach sagt, okay, YouTube ist die zweitgrĂ¶ĂŸte Suchmaschine, es ist – in AnfĂŒhrungszeichen – ein „Influencer“, es ist eine Quelle, und die kann man einfach anzapfen, und die sollte man auch anzapfen. Beziehungsweise, man kann sich Gedanken machen, ob man diese Quelle anzapfen möchte.

Gordon: Ja, ganz genau. Das zum Thema „Video als Promotion-Medium fĂŒr den eigenen Blog“. Jetzt kommen wir zu einem Punkt, Vladi, der liegt auf jeden Fall bei dir.

Vladislav: Wie hast du das nochmal genannt? Aus dem RĂŒckenmark?

Gordon: Das Thema „Überschriften“, was jetzt kommt, das macht der Vladi auf „RĂŒckenmarksebene“.

Vladislav: „Auf RĂŒckenmarksebene“, okay, sehr cool.

Gordon: Da muss er gar nicht mehr drĂŒber nachdenken! Es ist wie so ein Reflex, hau raus!

Vladislav: Es sollte so fließen.

Gordon: Genau!

Vladislav: Hier haben wir es erwĂ€hnt, einfach weil Überschriften oder gute, verlockende Überschriften eine Promotionsstrategie an sich sind. Die Überschrift ist das wichtigste Element, die siehst du, wenn du den Blogartikel in Blogs scannst, du sieht sie, wenn du eine E-Mail-Betreffzeile liest, via Social Media, also ĂŒberall entscheidet der Leser ganz oft nur anhand der Überschrift. Und deswegen ist die Überschrift einfach so wichtig, und wir betrachten sie als Promotionselement. Ab und zu ist es selbst bei uns noch so, dass wir die Überschrift verhauen oder eine Überschrift schreiben, die nicht gut oder gut genug ist oder dass sie einfach zu krass ist.

Gordon: Was NSYNC ohne Justin Timberlake wÀre (lacht)!

Vladislav: Genau, auch da war es so, das war ein wichtiges Thema, „die AutoritĂ€t“, aber die Überschrift war nicht so super gut, und im Endeffekt zeigen das die Ergebnisse. Du hast dann eben weniger Besucher, lieber Hörer, weniger Abonnenten und letztendlich dann auch weniger VerkĂ€ufe. Und um beim Thema „Überschriften“ schnell auf den richtigen Weg zu kommen, gibt es die Idee der Swipe Files. Ein Swipe File ist einfach eine Sammlung erprobter Überschriften, die funktionieren. Und die kann man einfach in jeden Kontext setzen. Wie ist nochmal die Überschrift fĂŒr diesen Podcast, fĂŒr diese Episode?

Gordon: Diese Episode ist „10 erprobte Wege, um deinen Blog bekannt zu machen und neue Leser zu gewinnen“.

Vladislav: Den könnte man umwandeln in „10 erprobte Wege, um gesund abzunehmen und Muskel aufzubauen“ oder so etwas. Man kann das in viele verschiedene Themen reinsetzen. Und die vereinfachte Form davon wĂ€ren die Überschriften-Formeln, die haben wir auch oft im Affenblog. Das sind LĂŒcken, und die musst du schlicht und einfach ausfĂŒllen, und dann hast du in der Regel gute und gut funktionierende Überschriften.

Gordon: Genau, lieber Zuhörer, falls du jetzt denkst, „verdammt, die nennen die Überschriften-Formel gar nicht“: Alles, was wir hier erzĂ€hlen, wirst du in den Show Notes zu dieser Episode finden. Alle Dinge, alle Grundlagen findest du in den Show Notes, wir werden sie dort verlinken. Und den Link, den verraten wir dir am Ende dieser Episode.

Vladislav: Und in Zukunft machen wir auch noch ein paar Episoden ĂŒber Überschriften, aber das dauert noch ein bisschen. Nicht wahr?

Gordon: Ja genau, das kommt irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft. Vorher haben wir jedoch noch etwas Anderes vor, aber das verraten wir dir auch erst gleich!

Vladislav: Kommen wir zum zehnten Punkt?

Gordon: Ja, schließen wir ab!

Vladislav: Gut, der zehnte Punkt: ViralitĂ€t. Können wir das auch „Königsdisziplin“ nennen? Ja. Oder? Eingebaute ViralitĂ€t?

Gordon: Lass uns mal etwas Virales machen! (Lacht) Es funktioniert nicht. ViralitĂ€t kann man nicht immer planen, aber man kann alles dafĂŒr tun.

Vladislav: Genau, ich wĂŒrde auch sagen, man kann sie nicht erzwingen, aber man kann viele Elemente einfach einbauen und dann schauen. Mittlerweile kann ich selbst bei einem Gastbeitrag abschĂ€tzen und gucken, welche Elemente ich einbaue oder welche noch fehlen. Ich kann auch anhand der Elemente, die da sind, abschĂ€tzen, ob sich ein Beitrag viral mehr verbreiten wird als andere.

Gordon: Eigentlich verrĂŒckt, dass man mit der Zeit auch ein GespĂŒr dafĂŒr bekommt, dass man merkt, okay, der könnte jetzt echt gut laufen.

Vladislav: Genau, und da gab es eine Studie von Jonah Berger, der hat 7.000 Artikel der New York Times analysiert. Er hat auch ein Buch darĂŒber geschrieben – „Contagious“. Wir haben auch beide schon festgestellt, dass wir ein Exemplar zu Hause liegen, es aber noch nicht gelesen haben.

Gordon: Ja, ich habe es zumindest schon ein Drittel durch!

Vladislav: Aber die Essenz dieser Studie war einfach, dass viraler Content zuallererst emotional ist. Das heißt, Content, der das Herz berĂŒhrt, verbreitet sich viral. Das kennt man ja auch, ich meine, die Seite heftig.co ist auch ein gutes Beispiel dafĂŒr, denn das ist höchstemotionaler Content. Und da kannst du dich, lieber Hörer, viel auf Angst fokussieren oder auf Freude. Das heißt, irgendetwas, was sehr positiv ist, das verbreitet sich viral oder irgendetwas, was Angst macht. Irgendetwas mit dem Vermeiden von Fehlern, das hat immer ein gewisses virales Potenzial, einfach, weil es die Emotionen anspricht. Aber nichtsdestotrotz hat die Studie festgestellt, dass positiver Inhalt viraler ist als negativer Inhalt. Ich glaube, es gab in dem Zusammenhang mehrere Studien, die ich mir angeguckt habe. Es ist so, dass sich positiver Inhalt besser verbreitet als negativer Inhalt.

Gordon: Gott sei Dank!

Vladislav: Ja, zum GlĂŒck.

Gordon: Eigentlich verrĂŒckt, denn wenn ich mir die Zeitungen oder die Nachrichtenportale angucke, dort sieht man selten gute Nachrichten.

Vladislav: Stimmt, die laufen viel mit Negativem. Da mĂŒsste man sich mal mehrere Studien zu anschauen und vergleichen, aber im Prinzip ist es so, vor allem im Bloggen-Kontext, dass sich positiv besser verbreitet.

Gordon: Vielleicht ist es auch der Wunsch, der in einem ist, auch mal gute Nachrichten zu lesen oder zu verbreiten.

Vladislav: Stimmt, das ist auch der Vorteil des Blogs, weil das quasi ein alternatives Medium zu einer Zeitung ist, die negative Nachrichten verbreitet.

Gordon: Genau, bleiben wir positiv!

Vladislav: Und der dritte Punkt war einfach, dass der Inhalt praktisch sein muss. Und wenn dein Inhalt ein Problem löst, lieber Hörer, dann ist er immer praktisch oder sollte praktisch sein.

Gordon: Bams! Genau, so sieht’s aus.

Vladislav: Dazu haben wir noch eine andere Studie, sehe ich gerade, Bazoomo ( ? unverstĂ€ndlich, 34:47), die sitzen auch auf echt vielen Daten, vor allem im Hinblick auf ViralitĂ€t. Und die Kernergebnisse waren, dass lange Blogartikel besser funktionieren, das macht auch Sinn, wenn man mal ganz nĂŒchtern darĂŒber nachdenkt. Mindestens 1.000 Wörter, darĂŒber haben wir auch eine Episode gehalten. Lange Artikel funktionieren einfach besser, die werden öfter geteilt, weil sie qualitativ hochwertiger sind. Was auch noch gut funktioniert, das sind Listen. Die Episode ist ja eine Liste. Auch Infografiken funktionieren ganz gut, und dann noch die Wie-du-Artikel, „wie du
“ irgendetwas machst, die sind auch praktisch, und deswegen funktionieren sie einfach so gut.

Gordon: Genau, die sind per se praktisch, es geht ja gar nicht anders. Man kann wĂ€hrend der Planung von Artikeln bereits damit arbeiten, dass man ĂŒberlegt, okay, mache ich zum Beispiel eine Liste? Ich fange oft so an, wenn ich mal aus meiner eigenen Arbeitsweise erzĂ€hlen darf, wenn ich irgendein Thema habe, das Thema habe ich natĂŒrlich von meiner Zielgruppe, von meinem Tribe, das ist irgendein Problem, und ich muss es lösen. Dann schaue ich, okay, wie löse ich das jetzt, mache ich einen Listpost, mache ich einen Wie-du-Beitrag? Dann habe ich eigentlich schon die Überschrift im Kopf, und dann gucke ich einfach nur, wie ich das Format mache. Ich kann das Problem mit einem Listpost genauso lösen wie mit einem Wie-du-Artikel oder mit einer Infografik. Hauptsache, ich löse das Problem.

Vladislav: Genau. Und manchmal ist es auch so, dass es sich entwickelt. Oft fange ich mit einem Wie-du-Artikel an, und spĂ€ter wird es dann ein Listpost, weil ich einfach wĂ€hrend des Schreibens merke, dass ein Listpost besser fĂŒr diese Art von Inhalt passt. Was gibt es noch im Hinblick auf ViralitĂ€t? BildbeitrĂ€ge funktionieren auch immer gut. Man sollte mindestens ein Bild im Beitrag haben, das erhöht die ViralitĂ€t bereits drastisch. Und zu guter Letzt immer noch das Thema „Persönlichkeit und Vertrauen“. Wenn ich einfach dem Blog vertraue, weil das Design gut ist, weil ein Autorenbild dahinter hĂ€ngt, weil ich das GefĂŒhl habe, dass ein Mensch dahinter steckt, der einen Beitrag schreibt, dann ist die Voraussetzung auf ViralitĂ€t auch höher. Und auch, wenn er einfach persönlich geschrieben ist. Das haben wir bereits ganz am Anfang gesagt, Inhalte sollten persönlich geschrieben werden, und deswegen ist das auch nochmal ein weiterer ViralitĂ€tsbooster.

Gordon: Aber, und jetzt kommt das große „Aber“: Falls ein Artikel noch nicht reinhaut, obwohl man es denkt
?

Vladislav: Ach, ich soll dazu etwas sagen? Ich dachte, du wolltest das jetzt tun!

Gordon: Nein, nein, ich wollte nur nochmal eine andere Stimme reinbringen, damit du jetzt so richtig loslegen kannst!

Vladislav: Im Endeffekt ist es so, dass ViralitÀt manchmal erst mit der Zeit kommt. Man denkt immer, man veröffentlicht einen Blogartikel, und der verbreitet sich sofort. Aber manchmal ist es so, dass diese ViralitÀt erst wirklich langsam eintritt, das kann auch Wochen oder sogar Monate dauern. Und erst dann wird der Artikel irgendwann viral, und danach geht er immer besser ab. Manchmal dauert ViralitÀt einfach ein bisschen.

Gordon: Das heißt also, wenn du, lieber Zuhörer, jetzt einen Post schreibst, der lang ist, mindestens 1.000 Wörter hat, er hat ein Bild im Beitrag, es ist ein sehr persönliches Thema von dir, er löst ein dickes Problem der Zielgruppe, aber das Ding will einfach nicht zĂŒnden, dann muss das nicht heißen, dass er schlecht ist, sondern manchmal ist man vielleicht nicht so hundertprozentig am Zahn der Zeit, und dann kommt die ViralitĂ€t auch mal ein halbes Jahr oder gar ein Jahr spĂ€ter – meinetwegen auch schon eine Woche spĂ€ter! Aber Hauptsache, man arbeitet daran, geilen Inhalt zu machen, der viral ist. Wow – zehn dicke Punkte abgearbeitet, Vladi!

Vladislav: Ja, krass, das war anstrengend!

Gordon: (Lacht) Ja, schon! Aber wir haben noch einen zehneinhalbten, elften Punkt, irgendwie, den wir zumindest schon mal in Aussicht stellen wollen. Was haben wir noch vor in Zukunft?

Vladislav: Und zwar – Trommelwirbel – wir haben es ja eigentlich schon am Anfang verraten, es ist gar nicht so spannend, und zwar kommt jetzt das Thema „SEO“, das fokussieren wir jetzt auch im Affenblog sehr stark und dementsprechend auch im Podcast. Und der Fokus liegt einfach auf SEO fĂŒr smarte Blogger.

Gordon: Yep, genau. Wir sind sehr oft in den Kommentaren aufgefordert worden, „Leute, macht doch mal was zum Thema SEO fĂŒrs Bloggen“, und das machen wir jetzt.

Vladislav: Genau, das machen wir einfach!

Gordon: Wir mussten noch die Grundlagen abschließen, aber jetzt können wir damit logisch weitermachen und werden uns dann in den nĂ€chsten Wochen mit SEO beschĂ€ftigen. Vladi, was sind die Action Steps fĂŒr diese Episode?

Vladislav: Wir haben sehr viele Wege geliefert, und ich wĂŒrde abschließend nur sagen, lieber Hörer, promote in deinem Blogartikel aktiv mit diesen zehn Wegen. Suche dir einige davon aus und promote einfach, was das Zeug hĂ€lt.

Gordon: Genau, promote, was das Zeug hĂ€lt, absolut. Wir haben uns vorhin bei der Planung schon darĂŒber unterhalten, Vladi, das Ding ist ja an sich schon ein Action Step-Monster mit diesen zehn Tipps oder Wegen, die wir aufgezeigt haben. Ich glaube, da ist fĂŒr jeden etwas dabei. WĂŒrdest du sagen, dass man sich am Anfang auf alles stĂŒrzen sollte oder sollte man sich tatsĂ€chlich auf die Dinge konzentrieren, die einem am vertrautesten sind? Was ist deine Meinung dazu?

Vladislav: Fokus ist immer wichtig. Ich wĂŒrde mir ein paar heraussuchen, ich gucke mal ganz kurz: Geben und Nehmen ist wichtig. Dann das Mindset, dass man auch dieses Promoter-Mindset verinnerlicht und ĂŒberhaupt erst einmal daran denkt, dass man seine Artikel auch aktiv promoten muss. Gut, Social Media, das kannst du relativ nebenbei machen, und den Hauptfokus, den wĂŒrde ich auf Influencer und GastbeitrĂ€ge legen. Denn das ist einfach der schnellste Weg, das sind die Leute, die die Zielgruppe haben, die auch du haben willst, lieber Hörer. Und deswegen solltest du einfach schnurstracks dort hingehen.

Gordon: Wohingegen zum Beispiel Podcasting, Video und Webinare etwas aufwÀndiger in der Planung sind, das ist dann eher ein zweiter oder dritter Schritt. Jetzt sich den Stress zu machen, noch mehr KanÀle zu bespielen, gerade am Anfang, wenn man an seiner Blogbusiness-Karriere steht, das muss nicht sein. Da sollte man sich tatsÀchlich auf die Dinge konzentrieren, die Vladi genannt hat. Und alles andere kommt dann spÀter.

Vladislav: Joh, genau.

Gordon: Eine Stunde und 19 Minuten haben wir jetzt aufgenommen – Wahnsinn! (Lacht)

Vladislav: Krasse Geschichte, ja.

Gordon: Ich glaube, wir machen einen Zweiteiler daraus. Ich weiß es nicht, ĂŒberlege wir gleich mal.

Vladislav: Machen wir.

Gordon: Gut. Schlussworte, Vladi!

Vladislav: Ich kann nur sagen, lieber Hörer, promote, promote, promote, was das Zeug hÀlt!

Gordon: Okay, cool. Dem ist nichts mehr hinzuzufĂŒgen, außer natĂŒrlich die URL, wo du die ganzen Infos findest, die wir hier genannt haben. Und zwar gehst du einfach auf affenblog.de/013 fĂŒr die 13. Episode. Und ich denke, damit soll es das fĂŒr heute gewesen sein. Und ich sage tschĂŒss, bis zum nĂ€chsten Mal, wenn es um SEO geht.

Vladislav: Joh, ich auch, bis denne, ciao ciao.

Gordon: Ciao ciao.

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47 Kommentare

  • Super gemacht. Sehr aufwendig. Die Frage ist heute jedoch auch immer: Nehmen sich die Leute wirklich noch die Zeit, lange Blogartikel zu lesen.
  • Hey Steffen,

    jup, machen sie! ;)
  • Color: neutral color easily with a suit Brown, black, dark brown, camel, beige and other neutral color bag more able to meet the most people on the professional image of expectations, but also to competently and most clothes closet with each other. The professional design sense although full white bag suitable for professional women, but as long as the edge of the bag, a little corner wear or dirt, enough to let other people left a deep negative impression.Buy Cheap Gucci Outlet Online Handbags Shoes For Sale.
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  • Hallo Namensvetter ;) , hey Gordon!

    Ich bin erst seit kurzem auf den Affenblog gestoßen. Eure Inhalte sind gefallen mir richtig, richtig gut! Direkt bei Stitcher abonniert :)

    Besonders da ich frisch mit einem neuen Blog starte, sind die Infos vom Affenblog Gold wert. Weiter so! In meinem Browser sind jetzt ĂŒber 10 Affenblog Tabs geöffnet, die gelesen werden wollen.

    Ich freue mich ĂŒber mehr Artikel zum Thema SEO.

    Viele GrĂŒĂŸe aus Hamburg
    Artur
  • Hi Affen,

    wirklich gut, die wichtigsten Vorgehen, zusammengefasst.

    Gruß
    Artur
  • Hallo Affen!

    Zugegeben: Ich war extrem skeptisch als ich den Titel des Podcasts gesehen habe. Wie oft habe ich zuvor schon solche Versprechen gehört bzw. gelesen?

    Und genau deswegen an dieser Stelle ein dickes Dankeschön. Der Podcast hatte wirklich Substanz und ich freue mich die vielen kleinen Dinge auszuprobieren, die ich dadurch gelernt habe.

    Wir stehen mit unserem Projekt (ProduktivitĂ€t und Storytelling) noch ganz am Anfang, lassen uns aber gerne durch eure Casts anleiten und sehen wo es hinfĂŒhrt!

    Vielen Dank und weiter so...!

    Viele GrĂŒĂŸe
    Marco
  • Hallo Ihr beiden,
    ihr bringt mein online Business so richtig auf Trab - Danke.

    Ich betreibe seit 2011 einen Blog, der aber reines Hobby ist. Da habe ich dann auch immer wieder gemerkt, das Content alles ist. Wenn ich mal wieder keine Zeit hatte etwas zu schreiben, sind die Besucherzahlen zurĂŒck gegangen und das Ranking ging in den Keller.

    Nun bin ich dabei mich mit dem Thema WordPress Coaching selbststÀndig zu machen und lerne wie gesagt bei Euch mal so richtig, was man als smarter Blogger wissen sollte.

    Zu meiner Frage:
    Ich wĂŒrde gern mal das Thema Webinar ausprobieren. Gordon hatte erwĂ€hnt, das die derzeitige Software schon ziemlich viel kann. Was ich mir vorstelle ist, das erst nur ich zu sehen bin (Einleitung); dann rĂŒcke ich an den Rand und man sieht meinen Desktop. Dort will ich dann, das man meine Maus gut sieht und meine Aktionen dadurch nachvollziehbar sind. Welche Webinar Software kann das oder welche verwendet Ihr?

    Gruß
    Wolfram
  • Hi Wolfram,

    sehr cool!

    Hm 
 schaue dir mal GoToMeeting an. Ich glaube, da kannst du zwischen Webcam und Desktop switchen.
  • Hei Gordon, hei Vladi

    Danke fĂŒr dieses wahnsinnig spannende Finale.

    Toll war, dass Vladi am Schluss nochmals die zwei wichtigsten Punkte zusammengefasst hat. Einer davon ist, sich auf Gastartikel zu konzentrieren.

    Hier meine Frage. Wie ist Eure Erfahrung: Könnte es nicht auch sein, dass man "zuviele" Gastartikel postet?

    Mir fĂ€llt das bei den Blogs, denen ich folge, auf. Sobald ich nicht mehr so oft "eigene" Artikel lesen kann, langweilt es mich... Schliesslich hab ich den Blog fĂŒr die BeitrĂ€ge des EigentĂŒmers abonniert und will SEINE Inhalte mitkriegen.

    Ich merke, dass ich mich hier deswegen ein wenig davor zurĂŒckhalte und unbedingt vermeiden möchte, dass meine schwererarbeiteten Leser wieder abspringen, weil ich "zuviel Fremdes" miteinbinde.

    Was meint Ihr dazu?

    Danke im Voraus fĂŒr die Antwort.

    Beste GrĂŒsse aus der Schweiz, Chantal
  • Hi Chantal,

    keine Ursache! Jup, GastbeitrÀge sind super wichtig!

    Eigentlich meine ich, dass du GastbeitrĂ€ge bei anderen schreiben musst. Und davon kann man nicht genug schreiben :D Aber im eigenen Blog, da wĂŒrde ich auf einen guten Mix achten.
  • Wow. Toller Artikel. Werde eure Serie mir jetzt genauer anschauen und fĂŒr mich analysieren, was ich davon umsetzen kann.
  • Hallo,
    vielen Dank fĂŒr diesen interessanten und aufschlussreichen Artikel. Ich betreibe mein Blog erst seit Mai und bin fĂŒr alle Tipps dankbar, die meinen Blog voranbringen. Den affenblog kenne ich erst seit ein paar Tagen und muss sagen: Hier findet man wirklich gute Ideen, Tipps und RatschlĂ€ge. Besten Dank und weiter so!

    Viele GrĂŒĂŸe

    JĂŒrgen
  • Hi JĂŒrgen,

    keine Ursache! So sind wir! :)
  • Hallo ihr zwei :)

    ich höre euren Podcast von Anfang an und finde es immer wieder cool, wie ihr die Sachen auf den Punkt bringen könnt. Euer Podcast ist eine echter Motivator fĂŒr meinen Blog. Seit dem ich euch höre, betrachte ich meinen Blog auch mit anderen Augen (mehr professionell). Ich finde jede Folge spannend. Ich habe am Anfang den AffenBlog mal kurz gelesen, aber das war mir zuviel Information auf einmal. Außerdem ist es praktisch auch mal nicht am Computer zu lesen, sondern einfach nur zu zuhören. Bitte macht weiter so.
  • Hi Nicole,

    yeah, besten Dank! Professionell hört sich gut an, genau das wollen wir!

    Und ja, nicht jeder liest gerne. Deshalb auch affen on air! :)
  • Hallo Ihr beiden!

    Ich komme ja sozusagen vom SEO und SEM. Mein Blog ist erst ein paar Wochen am Start, obwohl ich in der Branche schon jahrelang unterwegs bin. Dennoch war auch dieser Podcast wieder Inspiration und Anleitung noch effektiver am "Marketing" meines Blogs zu arbeiten. Gerade das Thema "Influenzer" finde ich spannend und werde mich da mal einbringen.
    Und wenn man bei Null anfĂ€ngt, dann hat man ja noch unbeschrĂ€nkt Luft nach oben und kann nicht abstĂŒrzen:-). Also einfach machen, dann geht es vorwĂ€rts. Deshalb Danke fĂŒr Eure Tipps und Motivation.
  • Hi Michael,

    ah, spannend! Auch wenn SEO zu Marketing gehört, gibt's dennoch was man obendrauf noch machen kann! :)
  • Hallo ihr zwei.
    Super Tipps. Manches beherzige ich schon. Besonders das Verlinken liegt mir am Herzen. Vor allem, weil ich die Inhalte besonders finde und meine, dass sie unters Volk sollen. Hierzu habe ich aber eine Frage: heute z.B. habe ich 60 Seitenaufrufe aber nur 3x wurden die Links angeklickt. In diesem VerhÀltnis zieht sich das durch sÀmtliche Artikel. Ich finde das ziemlich schade. Wie kann ich das Àndern?
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Birgit
  • Hi Birgit,

    sehr cool! In der Regel ist das so, dass nur ein kleiner Prozentsatz wirklich mit deiner Seite interagiert. Ein Weg das zu Àndern wÀre, mehr Handlungsaufforderungen einzubringen: http://www.affenblog.de/call-to-action/
  • Hy! Ganz toller Podcast, echt angenehm euch zu zuhören. Ihr besprechts die Themen so locker und gechillt, dass ich nebenbei die mir wichtigen Punkte super mitschreiben kann :) ... sehr hilfreich! Dankeschön!! Liebe GrĂŒĂŸe,
    Nela
  • Hi Nela,

    danke dir! Locker und gechillt ... genau das ist unser Ding!
  • Das war ja echt mal eine sehr coole Episode. Das mit den Gastartikeln schreib ich mir jetzt auf die "Fahne". das ist von mir bis jetzt total untergegangen.

    Schneidet Ihr alles beim Podcast selber oder wird das ausgelagert?

    fg
    Thomas
  • Hey Thomas,

    gute Idee! Solltest du auf jeden Fall machen, denn die Ergebnisse werden großartig sein.
    Die Nachbearbeitung lasse ich mir nicht nehmen - da will ich niemanden dran lassen. ;)

    GrĂŒĂŸe,

    Gordon
  • Hallo Gordon,

    eine großartige Doppelepisode. Danke fĂŒr den guten Überblick. Mir fĂ€llt es nur ein wenig schwer, eins nach dem anderen zu tun und mit Geduld Schritt fĂŒr Schritt voranzugehen.
    'Contagious' von Jonah Berger habe ich ĂŒbrigens schon ein StĂŒck weiter gelesen und die Antwort auf die Emotions-Frage ist: Entscheidend ist nicht, ob es positive oder negative Emotionen sind, sondern entscheidend ist der Erregungsgrad. Wer wahnsinnig wĂŒtend wird, teilt. Wer traurig wird (eher deaktivierend), teilt tendenziell nicht. Im positiven Sinne: Wer sich köstlich amĂŒsiert oder begeistert ist, teilt tendenziell, wer sich wohlig zufrieden fĂŒhlt, eher nicht.
    Ein anderer wesentlicher Teilungs-Grund ist 'Pracitcal Value' und davon liefert ihr in dieser Episode richtig viel. Vielen Dank dafĂŒr!
    Lydia
  • Hallo Lydia,

    mittlerweile bin ich mit dem Buch auch schon weiter. Ich hab mich selber damit angefeixt! :D
    FĂŒr mich eines der besten SachbĂŒcher, die ich letzter Zeit las.
    Vielen Dank fĂŒr deine Erweiterung und den Einblick in das Thema. Ich denke auch, dass es nur allzu menschlich ist, die "erregensten" Sachen zu teilen.
    Dann bleiben wir dabei! :D

    GrĂŒĂŸe,

    Gordon
  • Wow. Was fĂŒr eine contentgeladene Episode!
    Dieses mal habt Ihr uns das mit den Aktionsteps nicht leicht gemacht. Ich werde trotzdem versuchen, so viel wie möglich davon umzusetzen und notfalls höre Ich die Episode(n) auch gerne noch ein zweites Mal. ;)
    Ich freue mich schon auf das Thema SEO und bin gespannt, was Ihr dazu so zu erzÀhlen habt. Vielleicht beantwortet Ihr ja sogar meine Frage aus der Umfrage.

    Gruß,

    Claudius
  • Hey Claudius,

    viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen! ;)
    Du musst ja nicht alles auf einmal machen, sondern so, wie es am besten passt!

    Hau rein,

    Gordon

    P.S. Wie war deine SEO-Frage denn? Nur fĂŒr alle FĂ€lle...
  • Hallo Ihr zwei,
    Ich hĂ€tte mir an Ende der Episode, oder gerne schon zwischendurch mehrmals eine Art Zusammenfassung der bisher genannten Punkte gewĂŒnscht. Aber vor allem am Ende hat mir diese RICHTIG gefehlt, ein kleiner Trost war das Vladi die wichtigsten 1-2 Punkte genannt hat.

    LG
    JURIJS
  • Hallo Juris,

    wir waren so im Flow, dass wir auf Zusammenfassungen keine RĂŒcksicht nahmen. Bei der nĂ€chsten Contentbombe achten wir darauf.

    Beste GrĂŒĂŸe,

    Gordon
  • "Promoten, promoten, promoten, was das Zeug hĂ€lt!"
    Das war am Ende dieser Episode eine deutliche Kernbotschaft von Vladislav...
    Gut, dann werde ich mit meiner vergnĂŒgungsvollen Hausaufgabe sofort beginnen ;)

    Hallo Gordon,

    intuitiv habe ich demnach alles "fast" richtig gemacht. Fast deshalb, weil mir nur noch das TRAUM-Projekt fehlt. Seit Mitte 2006 ist meine Website in der Onlinewelt zu finden. Ich weiß aber ĂŒberhaupt nicht mehr, wie oft der Auftritt umgebaut wurde... Die letzte Schönheitsoperation bzw. der Designwechsel war noch vor ein paar Monaten :)

    Das ist nĂ€mlich genau der Punkt, wo ich mir jetzt langsam ganz streng sage: "GĂŒlay, du musst dich entscheiden!"

    Wie soll GĂŒlay im WWW auftreten? Wer ist diese GĂŒlay? Was will sie denn erreichen?

    Ich glaube, dass "9 Jahre!" Experimentierzeit eine Antwort liefern wird... Hier und jetzt... SOFORT :)

    Mein großes Ziel = WELTFRIEDEN. Ich weiß, dass dieser Traum real werden kann...

    Dieses Zitat von einer wunderbaren und genialen Frau namens Genevieve Behrend ist unbezahlbar:

    "Nichts kann Ihr Bild daran hindern, konkrete Gestalt anzunehmen - ausser der gleichen Macht, welche es in die Welt gebracht hat: SIE SELBST!"

    Also wer da noch mit WĂŒnschen geizig ist, der tut mir wirklich leid...
    Ich kann aber liebend gerne zeigen, was GROSSDENKEN bedeutet :)
    Nur den Weltfrieden zu wollen, wÀre doch ganz langweilig, nicht wahr?

    Ein weiteres Ziel von mir ist die reichste Frau der Welt zu werden...
    Dazu muss ich mich zuerst REICH denken = Ich bin Internet-MilliardÀrin!
    Und mit reichlich Geld will ich noch viele andere tolle Ideen verwirklichen...
    http://www.affenblog.de/die-talent-luege/#comment-245694

    Fazit: Promotion ist kein Problem fĂŒr mich, wenn ich mit meinen Kommentaren nicht "provozierend" ĂŒbertreibe ;)

    Ach ja, und Vladislav hatte auch "Fokussierung" genannt...
    Intuitiv habe ich mich IMMER auf eine "einzige" bestimmte Kommunikationsplattform konzentriert.
    Bis jetzt waren insgesamt nur ca. 5 Blogs zum Thema OnlineMarketing meine Haupt-Werbeorte.
    So kann man einerseits "intensiv" auffallen - aber andererseits unglĂŒcklicherweise rausfliegen...
    Seit Mai 2015 versuche ich mein GlĂŒck bei den ganz, ganz, ganz, ganz, ganz liebevollen Affen :)

    DANKESCHÖN fĂŒr die UnterstĂŒtzung sagt "Internet-MilliardĂ€rin" GĂŒlay...
  • Hey GĂŒlay,

    THINK BIG! Das klappt bei dir! ;)
    Du hast auf jeden Fall eine Menge vor. Und ich bin gespannt, wie du dich prÀsentierst.

    GrĂŒĂŸe,

    Gordon
  • Hallo ihr zwei,

    vielen Dank fĂŒr die gute Episode, auch wenn ich bisher nur Teil 1 angehört habe. Aber der ist schon mal super. Ich bin nun gerade dabei meinen Blog etwas mehr zu promoten und in social media mich mehr einzubringen, vor allem in facebook. Das hat gestern schon mal ganz gut geklappt und ich hatte einen neuen Besucherhöhepunkt. Leider keinen Eintrag in meine Email-Liste. Ich glaube da muß ich mir ein neues freebe ĂŒberlegen.
    Ich fange nun auch an mehr und mehr zu kommentieren.
    Aber daran, andere Inhalte zu teilen muß ich noch arbeiten, die Idee ist aber gut. Macht ihr das in Euren Artikeln, wenn es thematisch paßt oder auch mal einfach so? Aber wo platziere ich das dann am besten?
    Schwierig finde ich das mit den Influencern da mir noch nicht so klar ist, wer das bei mir wĂ€re und es bezĂŒglich food und Fitness so viele Blogs gibt. Suche ich mir dann am besten 2 oder 3 raus und kommentiere da mehr oder bei vielen nur etwas.
    So nun bin ich aber gespannt auf den 2. Teil, den ich mir aber erst heute Abend "gönne", den ich muß ja auch ein bisschen was anderes tun.
    Liebe GrĂŒsse
    Heidi
  • Hallo Heidi,

    der Weg ĂŒber die Kommentare der Influencer ist eine gute Idee. Ich denke, du wirst schnell herausfinden, wer in der Ecke einen großen Blog am Start hat, oder?
    Mit den Empfehlungen tat ich mich auch eine Zeit lang schwer. Vor allem wegen des engen Redaktionsplans in Social Media. Ich habe das dann so gelöst: Ich sammle coole Blogartikel, Podcastepsioden oder Videos und veröffentliche sie gesammelt als eigener Blog-Post. So entstand meine Artikelserie "OhrwĂŒrmer und Bestseller". Zwischendurch habe ich natĂŒrlich trotzdem die Freiheit, Sachen außer der Reihe zu prĂ€sentieren.

    Ich hoffe, ich konnte dir noch ein paar Ideen mit auf den Weg geben?

    GrĂŒĂŸe,

    Gordon
  • Danke an euch beide fĂŒr dieses Double Feature!

    Die Reminder vor allem an das wichtigste Prinzip kamen mal wieder sehr gelegen :)
  • Hallo Falco,

    sehr gerne! Wir wollten den ersten Teil mit einem Feuerwerk beenden.
    Gut, dass wir dir wieder ein paar Sachen in den Kopf bringen konnten. ;)
  • Wow! Diese Serie hat mir wirklich gut gefallen. Echt Hammer Content den Ihr da raushaut.

    Ich habe meinen eigenen Blog jahrelang vernachlĂ€ssigt und dabei total ĂŒbersehen das ich damit verdammt viel Reichweite hĂ€tte erreichen können die ich so teuer mit Werbung bezahlt hab.

    Danke fĂŒr die tollen Artikel.

    Gruß
    Olli
  • Hallo Olli,

    vielen Dank! Diese Episode ist wirklich sehr "nahrhaft" und das gefÀllt mir auch sehr.
    Wichtig ist nicht, dass du so viel Werbung gekauft hattest. Wichtig ist jetzt, dass du etwas anders machst. Und auf dem Weg bist du jetzt - zumindest lese ich das heraus. ;)

    Beste GrĂŒĂŸe,

    Gordon

Was denkst du?