Warum ein Blog Business ohne Autorität so wie *NSYNC ohne Justin Timberlake ist

Was wäre wohl *NSYNC ohne Justin Tiberlake?

Jup. Nicht viel.

Genau so verhält es sich auch mit dem Bloggen und der Autorität. Wahrscheinlich bist du auch schon ein Experte auf deinem Gebiet.

Aber bist du auch eine wahre Autorität?

Wenn jetzt ein großes Fragezeichen über deinem Kopf schwebt, dann ging es dir genau so wie mir damals.

Dabei ist der Grundgedanke so einfach und banal:

Einer Autorität vertraut man blind. Man fühlt sich bei ihr aufgehoben und in jeder Faser merkt man ihre Leidenschaft.

Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen einem Fachmann und einer Autorität. Letzteres zu werden ist dein Ziel.

Hier verraten wir dir, wie du es schaffst.

In dieser Episode besprechen Vladislav Melnik und ich:

  • Warum Autoritäten ein ganz bestimmtes Auftreten haben und wie sie sich verhalten
  • In welcher Situation du mir so viele Stromstöße geben würdest, bis ich vom Stuhl falle und es dir nichts ausmachen wird
  • Warum du in deinem Blog auf der Bühne stehst und einen Autoritätsvorschuss von den Lesern bekommst, den du besser nicht versauen solltest
  • Wie der affenblog zu einer Autorität auf seinem Gebiet geworden ist und was seine Vorläufer waren
  • Welche Wege am besten funktionieren, damit du selber schnell eine Autorität wirst

Höre den affen on air jetzt zu …

Show Notes

Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei den Affen on Air. Bei uns wirst du zum smarten Blogger. Lehn dich zurück und genieß die Show. Heute in der zwölften Episode: Warum ein Blog-Business ohne Autorität so ist wie NSYNC ohne Justin Timberlake.

Gordon: Moin Moin, ihr smarten Blogger draußen, herzlichen willkommen zu einer neuen Episode von Affen on Air. Mein Name ist Gordon Schönwälder, und mit dabei natürlich der Vladi. Vladi grüß dich, alles gut?

Vladislav: Moin Gordon, ja, bei mir ist alles cool. Wie geht’s dir?

Gordon: Ich kann nicht klagen. Es ist irgendwie wieder mal nicht unser beider Uhrzeit.

Vladislav: Irgendwie ist es nie unser beider Uhrzeit! (Lacht)

Gordon: (Lacht) Ich habe jetzt schwer den Drang, einen Kaffee zu trinken, und ich glaube, richtig wach bist du auch nicht. Oder?

Vladislav: Nein, also einen Kaffee könnte ich mir auch echt gönnen.

Gordon: Wir sollten einfach irgendwann mal anfangen, die Podcasts abends aufzunehmen und dabei ein Bier zu trinken.

Vladislav: Oh ja, das würde bestimmt ein richtig gutes Ergebnis bringen!

Gordon: Ja, ein Bier oder so!

Vladislav: Das müssten wir mal ausprobieren, da bin ich dafür, ich bin ja experimentierfreudig.

Gordon: Danach darf man aber nicht mehr Autofahren, weil sonst… na ja, gut, die Sache mit der Polizei und so. Polizei, das ist ein gutes Stichwort!

Vladislav: Das wollte ich gerade sagen, das ist ein guter Übergang (lacht).

Gordon: Heute geht es nämlich um Autoritäten. Heute, lieber Zuhörer, packen wir dich nicht in Watte, im Gegenteil, heute packen wir ein extrem kontroverses Thema an, und zwar, warum ein Blog-Business ohne Autorität nicht funktioniert und dann ungefähr so ist wie NSYNC ohne Justin Timberlake.

Vladislav: Ohne Justin Timberlake würde es nicht gehen.

Gordon: Nein, das geht einfach nicht, das ist einfach nicht möglich, genau.

Vladislav: Warst du mal NSYNC-Fan?

Gordon: Was heißt Fan? Nein, nein, ehrlich gesagt nicht. Ich hatte auch Schwierigkeiten damit, Justin Timberlake als Schauspieler ernst zu nehmen. Das ist mir aber mittlerweile gelungen, ich finde den Mann mittlerweile gut. Und im Zuge dessen, weil ich ihn als Schauspieler gut finde, respektiere ich ihn inzwischen auch als Sänger.

Vladislav: Okay, cool.

Gordon: Ich respektiere Justin Timberlakes Schauspielkunst, und das macht ihn auch zu einer Autorität als Sänger (lacht). Wie kamen wir überhaupt auf das Thema „Autorität“?

Vladislav: Ich glaube, in der letzten Episode haben wir über das Verkaufen gesprochen. Und irgendwie hing es damit zusammen. Weißt du noch genau, wie das war? Ich habe echt ein Gedächtnis wie ein Sieb!

Gordon: Ich glaube, dass man etwas verkaufen kann und soll, und dass es erfolgreicher ist, wenn man als Autorität auf seinem Gebiet wahrgenommen würde. Ich glaube, so war das.

Vladislav: Genau, im Prinzip kannst du gar nichts erfolgreich verkaufen, wenn du mit deinem Blog keine Autorität bist.

Gordon: Und das war, glaube ich, der Aufhänger dafür, dass wir eine eigene Episode machen wollten zum Thema „Autorität“, und warum du sie als smarter Blogger einfach brauchst. Wenn du so aufgewachsen bist wie ich, als Stiefsohn eines Polizisten, dann hast du etwas gegen Autoritäten (lacht). Also bei mir ist es zumindest so.

Vladislav: Das finde ich ganz spannend, für mich ist Autorität etwas Positives.

Gordon: Aber so ist jeder Jeck anders, wie man hier im Rheinland sagt. Für mich ist Autorität etwas eher negativ Besetztes, aber was wir als smarte Blogger damit meinen, ist etwas absolut Positives.

Vladislav: Sicherlich.

Gordon: Wir meinen die positive Autorität, es ist ein bisschen mehr als der Expertenstatus, es ist auch mehr als der Fachmann. Eine Autorität ist noch etwas mehr als das. So stelle ich mir das jetzt vor, wenn ich etwas Positives daraus mache.

Vladislav: Ich würde das Ganze auch noch erweitern wollen, der Experte weiß etwas zu einem bestimmten Thema, und die Autorität ist die externe Wahrnehmung dieser Person durch die Leute.

Gordon: Genau.

Vladislav: Es hängt immer zusammen, es ist quasi die Kehrseite, wenn du es so sehen willst.

Gordon: Wenn ich zum Beispiel beim Arzt bin, und ich lese die ganzen Bücher, die in seinem Regal stehen, dann weiß ich beispielsweise eine Menge über Allgemeinmedizin, aber es heißt noch lange nicht, dass ich von außen auch als Autorität in dem Gebiet wahrgenommen werde.

Vladislav: Nein, ich würde dich nicht unbedingt als Autorität wahrnehmen! (Lacht)

Gordon: (Lacht) Ja, so sieht’s aus! Aber wir Menschen, wir genießen es, Autoritäten in unserer Nähe zu haben, auch wenn wir es im ersten Moment ein bisschen ätzend finden. Und wir finden Autoritäten extrem anziehend. Und das ist auch in einem sehr, sehr bekannten Experiment mehrfach dargelegt und auch bestätigt worden. Vladi, vielleicht magst du uns mal kurz dieses Experiment ein bisschen näher bringen?

Vladislav: Klar, gerne. Und zwar ging es um das Milgram-Experiment.

Gordon: Stanley Milgram ist der Typ, der das gemacht hat.

Vladislav: Genau, deshalb Milgram-Experiment. Und da waren zwei Männer, der eine hatte einen wissenschaftlichen Kittel an, er war also Wissenschaftler, und der andere war ein Freiwilliger. Und dieser Freiwillige musste sich Wortpaare merken, und du als Hörer musstest ihm bei jeder falschen Antwort einen Elektroschock geben.

Gordon: Also dem Freiwilligen.

Vladislav: Dem Freiwilligen, genau. Und der Wissenschaftler hat das Ganze nur beobachtet und beaufsichtigt. Und nach einer Weile hat er immer falsche Antworten gegeben, und du musstest immer die Voltzahl des Elektroschocks aufdrehen. Und nach einer Weile drehte er richtig durch und schlug mit dem Arm um sich. Und du guckst nur zu dem Wissenschaftler hinüber, und der sagt einfach, „keine Sorge, der Freiwillige kriegt davon keine bleibenden Schäden“. Und dann drehte er richtig durch, der Sabber läuft dem Freiwilligen aus dem Mund, und dann sagt der Wissenschaftler dennoch, „du musst weitermachen“. Und irgendwann, bei 400 Volt oder so, hat der Wissenschaftler das Ganze dann beendet. Das ist schon mal ein sehr krasses Szenario. Oder?

Gordon: Ja, auf jeden Fall. Als ich meine Ausbildung gemacht habe, das war noch vor dem Krieg, da gab es sogar an dieser Anzeige der Voltzahl noch irgendwann den Punkt „gefährlich“ oder „lebensgefährlich“.

Vladislav: Ah, okay.

Gordon: Und trotzdem hat der Typ, der die Elektroschocks geben musste, weitergemacht. Auch wenn er wusste, dass er den anderen, den Freiwilligen damit lebensgefährlich verletzen könnte.

Vladislav: Und die Wahrheit dahinter war einfach, es gab gar keine Elektroschocks, der Freiwillige war ein Schauspieler. Und Stanley Milgram wollte einfach nur gucken, wie wir Autoritäten wertschätzen. Und dieser Wissenschaftler im weißen Kittel war in dem Fall die Autorität, und das Experiment hat einfach gezeigt, dass wir Autoritäten sehr stark vertrauen, sogar, wenn es Menschen schaden kann, das ist echt krass. Ich sage mir jetzt, wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich es mir echt überlegt, aber in so einer Situation entscheidet man vielleicht anders.

Gordon: Richtig, richtig. Und wenn du da drin bist, kannst du die Verantwortung dadurch wunderbar abgeben, an denjenigen, der die Autorität hat.

Vladislav: Genau, das hat er im Prinzip gemacht.

Gordon: Scheißegal, ob ich ihn jetzt umbringe, es ist nicht meine Schuld, denn ich musste das ja machen, weil es mir gesagt worden ist.

Vladislav: Ja genau.

Gordon: Das ist eine wissenschaftliche Darlegung, warum wir Autoritäten vertrauen und warum wir uns diesen Autoritäten auch gerne „unterwerfen“, hätte ich jetzt fast gesagt, aber das ist wieder zu negativ. Autoritäten haben eine menschliche Anziehung auf uns, wir suchen sie quasi.

Vladislav: Wir vertrauen ihnen einfach ziemlich stark.

Gordon: Richtig, genau, genau. Und das ist auch der nächste Punkt, wenn wir jetzt zum „Warum“ kommen: Autoritäten muss man vertrauen, das ist auch etwas, was uns anerzogen worden ist.

Vladislav: Das stimmt. Ich meine, wir werden ja vom Kindesalter an dazu erzogen, Autoritäten zu respektieren. Dass wir immer nett zu Polizisten sind, zum Doktor. Fällt dir noch eine Autorität ein?

Gordon: Man darf keine Erwachsenen unterbrechen, wenn sie reden, zum Beispiel.

Vladislav: Stimmt, sehr gutes Beispiel, ja.

Gordon: Aber das sind solche Dinge, die uns mit der Muttermilch mitgegeben wurden. Und ja, die wir, wie du schon sagtest, anerzogen bekommen.

Vladislav: Die bleiben hängen, ja.

Gordon: Und ich meine, machen wir uns auch nichts vor, wenn man es evolutionär betrachtet, ist es auch überlebenswichtig, dass man sich an denen orientiert, die das Sagen haben oder die ein autoritäres Verhalten haben. Das ist schon irgendwie im Überlebenskampf mit dem Säbelzahntiger wichtig gewesen. Heute ist es nicht mehr so wichtig, aber ich glaube, das ist so drin in unserer menschlichen Natur, das können wir gar nicht mehr ablegen.

Vladislav: Das denke ich auch, darüber gibt es auch Studien, es ist ein Klick-Mechanismus. Du siehst beispielsweise einen weißen Kittel, und schon denkst du, dass es ein Wissenschaftler ist. In dem Beispiel von Milgram war es, glaube ich, noch nicht mal ein Wissenschaftler, es war auch nur ein Schauspieler, es waren beides Schauspieler.

Gordon: Ja, genau, ich glaube schon.

Vladislav: Es war also noch nicht einmal ein Wissenschaftler, er hat auch überhaupt keine Ahnung gehabt. Und dennoch denkst du automatisch, dass es eine Autorität ist.

Gordon: Ich habe da auch ein kleines Beispiel, das mir jetzt ziemlich spontan einfällt. Ich arbeitete mal als Therapeut in einer Klinik für Neurologie, und da immer zusammen mit den Patienten, die gerade langsam aus dem Koma erwachten. Es kann passieren, wenn man komatös ist und erst ganz langsam immer mehr von seinem Umfeld wahrnimmt, dass man – wie soll ich sagen – eher impulsgesteuert reagiert. Dass Leute, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, richtig abgehen und sich winden, um herauszukommen, mit dem Kopf gegen die Wand schlagen und so weiter. Dann haben wir immer geschaut, dass wir die Leute ein bisschen abpolstern oder so. Und irgendwann, wenn das gar nicht mehr ging, dann haben wir einen Arzt geholt. Und der Typ im Rollstuhl, der hat nicht mitbekommen, was um ihn herum geschieht, der war quasi gerade auf dem Weg, überhaupt mal wieder irgendwas zu verstehen oder wahrzunehmen. Und sobald der Typ den Kittel sah, war Ruhe.

Vladislav: Mhm, cool, gutes Beispiel.

Gordon: Und das war immer total faszinierend, sobald ein weißer Kittel da war, wurden diese Menschen ruhig. Und das ist scheinbar auch so, der Arzt mit dem weißen Kittel, der ist eine Respektsperson oder Autoritätsperson.

Vladislav: Es hat am Ende des Tages einfach etwas mit Vertrauen zu tun, wie so oft beim Verkaufen, beim Bloggen – „ich vertraue dem Arzt“.

Gordon: Ganz genau.

Vladislav: Ich vertraue auch meinem Arzt. Und ich vertraue auch den meisten Polizisten. (Lacht)

Gordon: (Lacht) Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ich würde es nicht mehr tun! (Lacht) Aber du hast natürlich Recht, man muss trotzdem tun, was sie sagen. Lass uns jetzt den Bogen machen, hin zum Bloggen, denn das ist ja unser Thema heute.

Vladislav: Gerne.

Gordon: Autorität beim Bloggen – wie und warum?

Vladislav: Beim Bloggen ist das Spannende, dass in dem Fall Kontext King ist. Das heißt, du musst als smarter Blogger eine Autorität in deinem Bereich werden. Und das Faszinierende daran ist, du brauchst nicht unbedingt Wissen. Es ist von Vorteil, wenn du Wissen hast, aber du brauchst es nicht unbedingt. Denn wie ich es schon gesagt habe, das Thema „Autorität“ hat immer etwas mit der Außendarstellung zu tun, es ist das, was andere Leute über dich sagen und wie andere Leute über dich denken. Und theoretisch kannst du wirklich jemand sein, der nicht viel Wissen hat, aber wenn du ganz viele Speaking Gigs hattest, wenn du gute Kontakte zu Magazinen hast und diese ganzen Banner auf deinem Blog verwendest, dann kannst du auch mit wenig Wissen trotzdem eine starke autoritäre Darstellung bekommen.

Gordon: Glaube ich gerne.

Vladislav: Aber du wirst vielleicht keine wahre Autorität. Eine wahre Autorität ist für mich jemand, der eine autoritäre Darstellung aber auch Wissen hat. Jemand, der wirklich weiß, wovon er redet und das auch vermitteln kann.

Gordon: Genau, das ist diese Definition, mit der ich auch extrem gut leben kann, dass man eben weiß, wovon man spricht. Ich habe mal etwas für die Huffington Post geschrieben, das hatte nichts mit meinem Unternehmen zu tun, ich habe einfach mal angefragt, „ich bin Vater, begleite mich selbst mit einem Podcast, bla, bla, bla, kann ich für euch was schreiben?“ Und da kam zurück, „ja klar, mach das mal. Wir haben so viele Mama-Blogger, wir finden es cool, wenn wir auch mal einen Papa-Blogger haben“. Und wenn ich jetzt in meinen Blog hineinschreiben würde, der ja nichts mit meinem Papa-Sein zu tun hat, „Gordon Schönwälder, bekannt aus Huffington Post“, dann würde ich auch als Autorität dastehen, weil die Leute denken, „oh, der Schönwälder und die Huffington Post, das muss ja schon etwas Krasses sein!“ Und eigentlich ist es das gar nicht, das war ein komplett anderes Thema, das war mehr ein Satire-Artikel als extreme Blogging-Inhalte. Aber trotzdem, so wird mir von außen etwas zugeschrieben, „oh, der Schönwälder war bei der Huffington, da muss er ein total krasser Blogger sein“. Ist er gar nicht!

Vladislav: Das ist einfach das Faszinierende und das Menschliche. Es ist Psychologie, es macht „klick“, und du kannst einfach nicht anders.

Gordon: Genau, genau. Und du bist erfolgreicher, wenn du eine Autorität in deinem Bereich wirst und weißt, was du sagst. Und das ist der Punkt, den du als smarter Blogger erreichen musst. Richtig?

Vladislav: Richtig!

Gordon: Gut. Und der Elefant, der jetzt im Raum steht: Wie zum Henker wird man zur Autorität in seinem Bereich? Wie wird man generell zu einer Autorität? Das haben wir geklärt. Wenn ich Doktor wäre, dann hätte ich alleine deshalb schon einen gewissen Vorteil anderen gegenüber. Oder Kleidung und Ausbildung. Es gibt aber natürlich auch andere Dinge.

Vladislav: Das haben wir auch schon angeschnitten, nämlich das Thema „Wissen“. Du musst dir einfach Wissen aneignen. Wenn du viel weißt, und wenn du mit Blogartikeln regelmäßig demonstrieren kannst, dass du viel weißt, dann wirst du mit der Zeit auch als Autorität wahrgenommen. Und das Schöne ist einfach, wenn du fünf Bücher liest, dann weißt du einfach mehr darüber als 95 Prozent der Menschheit, und dann bist du schon eine gewisse Autorität für eine bestimmte Zielgruppe. Und das finde ich immer so schön, das heißt also, du kannst langsam eine Autorität werden, jeder kann langsam eine Autorität werden.

Gordon: Und das ist auch eine extrem wichtige Sache, glaube ich, falls du, lieber Zuhörer, jetzt das Gefühl hast, „oh verdammt, ich bin in meinem Bereich noch gar keine Autorität, wäre es aber gerne, soll ich den Blog beenden?“ Nein, natürlich nicht, sondern einfach weitermachen!

Vladislav: Genau, wichtig ist es, dass man nicht aufhört. Wenn du fünf Bücher liest, kannst du langfristig keine Autorität werden, aber es ist gut für den Anfang. Du musst 20 oder 30 Bücher daraus machen.

Gordon: Das ist aber auch so ein Ding, ich glaube, man muss neugierig bleiben.

Vladislav: Das stimmt.

Gordon: Niemals aufhören, Wissen zu suchen, und deswegen glaube ich auch, kann man nicht zu einer Autorität in einem Bereich werden, der einen nicht so interessiert oder wo man denkt, da ist das schnelle Geld drin oder so etwas.

Vladislav: Da stimme ich dir zu, neugierig zu sein, das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Einfach, um auch dauerhaft eine Autorität zu bleiben und seine Autorität noch zu vergrößern.

Gordon: Und wenn du beginnst, lieber Zuhörer, einen Blogartikel zu schreiben und du erhältst ein bestimmtes Feedback, ein Feedback, das du vielleicht noch nicht beantworten kannst, dann musst du die Antwort suchen. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du in den Kommentaren etwas gefragt wirst, und du kannst es nicht beantworten. Der Punkt ist nur, dass du dann suchen musst, denn du musst diese Lücke schließen. Und das meine ich mit „neugierig bleiben“, immer wieder das Wissen suchen, und dann lässt es sich eigentlich gar nicht vermeiden, in einem Bereich eine Autorität zu werden.

Vladislav: Das mit den Kommentaren ist cool, dass dein Wissen einfach mit der Zeit verdichtet wird. Du weißt dann einfach über jede Ecke Bescheid.

Gordon: Und da schließt sich auch der Kreis mit dem Problem der Zielgruppe. Immer neugierig bleiben, immer mehr erfahren wollen und auch nachfragen. Und so geht es gar nicht anders als dass man zu einer Autorität wird. Okay, Speaking Gigs – das war jetzt so der Aufhänger, glaube ich. Wenn ich einen Blog starte, ich weiß, wir könnten damit auch etwas Anderes meinen, aber ich fange jetzt mal von diesem Weg aus an. Wenn du, lieber Zuhörer, einen Blog gestartet hast, dann hast du von den Lesern automatisch einen gewissen Autoritätsvorschuss, denn du bist der Typ, der auf der Bühne steht. Und wenn du auf der Bühne stehst, dann würde ich glauben, dass du dort nicht ohne Grund stehst. Denn wer sich schon die Mühe macht, einen Blog, einen Podcast oder Videos zu machen, der hat etwas zu sagen. Und automatisch gehe ich davon aus, dass derjenige auch eine Autorität auf seinem Gebiet ist. Und das Gute ist, sobald man einen Blog aufsetzt, hat man auch schon diesen Autoritätsstatus, den man dann aber nicht mehr verlieren darf.

Vladislav: Genau. Das Ding ist ja, jeder kann heutzutage einen Blog oder Podcast aufsetzen. Es kommt darauf an, wie gut man als Autorität ist.

Gordon: Was macht dich zur Autorität, abseits dieses Betretens der Bühne?

Vladislav: Ich möchte nochmal ganz kurz auf die Bühne verweisen, und zwar, wenn du einen richtigen Speaking Gig hast, dann ist das auch nochmal ein Autoritätsbooster. Das heißt, wenn du irgendwo auf einer Bühne stehst und vorne gibt es tolle Bilder, und die hast du dann auf deinem Blog, zum Beispiel auf der Über-mich-Seite, dann sieht das sofort aus wie bei einem Mann von Welt. Weißt du? Du musst gar nicht unbedingt mehr viel wissen, du musst nicht unbedingt besser sein, es sieht einfach so aus, als ob du ein Mann von Welt wärst, und du hast damit automatisch einen Autoritätsbooster.

Gordon: Oder Frau von Welt!

Vladislav: Ja stimmt, natürlich!

Gordon: Ja, genau. Das sah auch cool aus mit diesem komischen Headset.

Vladislav: Das finde ich auch gut, und deswegen habe ich das bei meinen Social Media-Profilen überall reingehauen. Einfach, damit ich mehr als Autorität wahrgenommen werde. Denn ich bin ja noch ein bisschen jung, das kommt auch nochmal dazu, dass du das Problem hast, dass die Leute das immer denken.

Gordon: Ich hatte auch mal so einen Gig in…

Vladislav: …das habe ich gesehen, das hast du auch bei Facebook gepostet.

Gordon: Ja genau, aber ich hatte unvorteilhafte Klamotten an und dachte, „verdammte Axt, das sieht Scheiße aus“. Ich habe die immer noch, und vielleicht werde ich sie irgendwann einmal posten.

Vladislav: Mein erster Gedanke war: Mann von Welt!

Gordon: Ja, ja, okay.

Vladislav: Das denkst du automatisch. Er hat was zu erzählen, er hat Leute, die ihm zuhören, er steht auf der Bühne.

Gordon: Es gibt auch diese Bilder, wo jemand vor einem Flipchart steht und nicht in die Kamera guckt, weil er irgendjemand etwas erklärt. So kann man das ja auch mal ein bisschen faken. (Lacht)

Vladislav: (Lacht) Stimmt.

Gordon: Aber das muss nicht sein, faken, das muss nun wirklich nicht sein. Die Frage stelle ich dir jetzt nochmal, Vladi, was macht dich noch zu einer Autorität?

Vladislav: Ein ganz guter Weg ist einfach auch, wenn du ein Buch schreibst, oder sogar ein E-Book. Oder wenn du einen Kurs oder eine Membership-Seite anbietest. Das ist auch irgendwie ironisch, du machst eine Membership-Seite oder schreibst ein E-Book, und schon wirst du mehr als Autorität wahrgenommen, weil du einfach jemand bist, der ein E-Book veröffentlicht und verkauft.

Gordon: Wenn ich mir vorstelle, ich gebe bei Amazon meinen Namen ein, und da kommt dann ein Buch – boah! Wie geil wär das denn? Und das ist heutzutage gar nicht mehr schwer, so ein E-Book zu machen, es bei Amazon zu verticken und zum Autor zu werden. Das ist richtig cool. Wenn ich jemanden sehe, der ein Buch geschrieben hat, dem schreibe ich tatsächlich eine gewisse Autorität zu. So bin ich gestrickt.

Vladislav: So ist jeder gestrickt, das haben wir gerade schon geklärt.

Gordon: Jemand, der ein Buch geschrieben hat – Respekt! Das ist schon ordentlich. Was haben wir noch? Was dich zur Autorität macht, das hatten wir gerade mit der Huffington schon angesprochen. Ich glaube, im Affenblog machen wir es auch so, der ist auch schon überall gewesen. Ein „bekannt-aus-Banner“, was ist das, Vladi?

Vladislav: Das ist ein Banner aus anderen Publikationen, die größer sind, die mehr Autorität haben. Und so klaust du dir einfach ein bisschen Autorität. „Klauen“ ist vielleicht ein blödes Wort, du „leihst“ dir Autorität.

Gordon: Okay, also zum Beispiel beim Affenblog, „bekannt aus…“, erzähl mal!

Vladislav: CeBIT fällt mir ein, HubSpot, Björn Tantau. Haben wir noch irgendjemanden? Riva, das ist noch ein Partner von der Süddeutschen, die haben wir auf der Startseite und überall prominent platziert. Und da bin ich auch immer versucht, einfach noch mehr davon zu bekommen, weil es einfach den Eindruck erweckt, dass der Affenblog eine Autorität ist – was er ja auch ist.

Gordon: Eben, nicht nur erweckt. Ich meine, es ist ja nicht umsonst so, dass der Affenblog beim Tantau und so weiter war, es ist ja nun mal so.

Vladislav: Ja, ich finde dieses Thema „Autorität“ nur immer so ironisch, vor allem, wenn du dich auf diese externe Darstellung fokussierst. Wenn du internes Wissen hast, dann hast du immer noch das gleiche Wissen, du sagst immer noch die gleichen Sachen. Ich sage ja auch im Prinzip seit drei Jahren immer die gleichen Sachen. Verstehst du?

Gordon: Ja klar.

Vladislav: Nur ist es so, dass mir jetzt mehr Leute zuhören, und das finde ich immer ein bisschen ironisch. Daran stört sich, glaube ich, mein Ego. Aber so ist es, gegen Autorität kann man nichts machen.

Gordon: Und das ist manchmal auch echt witzig, wie man von außen wahrgenommen wird. Ganz oft schreiben mir Leute, „wie toll, ich hätte auch gerne deine Souveränität beim Reden, so wie du in den Podcasts“, und dann denke ich mir, okay, das klappt vielleicht beim Podcast, aber ich bin zum Beispiel total mies im Smalltalk. Wenn ich auf einer Party bin, ich glaube, dann nimmt mich keiner wahr. Ich mag Smalltalk einfach nicht, weißt du?

Vladislav: Ja, ich verstehe, was du meinst.

Gordon: Die Leute denken, ich wäre der totale Kommunikator, aber das bin ich gar nicht – überhaupt nicht.

Vladislav: Ich hätte dich jetzt auch nicht so eingeschätzt.

Gordon: Ich mag einfach Smalltalk nicht, ich kann das, aber ich finde es anstrengend. Du musst eine Rolle spielen, und nein, deswegen höre ich lieber zu oder trinke ein Bier.

Vladislav: Ich verstehe ganz genau, was du meinst.

Gordon: Das ist eben auch ein schönes Beispiel, wie man von außen eine andere Wahrnehmung erhält. Und an dieser Außenwahrnehmung müssen wir als smarte Blogger einfach arbeiten, damit wir als Autorität wahrgenommen werden.

Vladislav: Genau, vor allem, strategisch arbeiten.

Gordon: Richtig, strategisch arbeiten. Mit guten Inhalten, mit gut recherchierten Inhalten und so weiter und so fort. Und nicht raushängen lassen, welch geiles Wissen wir haben oder welche geilen Typen wir sind, sondern einfach immer guten Inhalt zu bringen.

Vladislav: Und darauf zu achten, dass andere Leute Gutes über dich sagen.

Gordon: Richtig, genau, genau.

Vladislav: Ich würde sagen, das Wichtigste ist, und damit können wir die Sache auch abschließen, das Thema „ehrlich sein“. Das hatten wir auch in der Episode davor oder am Anfang, dass viele nicht ehrlich und authentisch an die Sache herangehen. Du kannst mir nicht erzählen, wie man Geld im Internet verdient, wenn du selbst kein Geld im Internet verdienst. Das ist ein „Catch 22“, so nennt man das, glaube ich, es ist ironisch und funktioniert nicht. Du kannst mir nichts über Persönlichkeitsentwicklung erzählen, wenn du selbst deine Persönlichkeit nicht drastisch verändert hast. Deswegen ist das Thema super wichtig. Beim Affenblog war es auch so. Ich hatte einen guten Kollegen, der war damals 2012 in der gleichen Nische, und er hat immer gesagt, „ich gehe jetzt in eine andere Nische und erst danach wieder zurück in diese Bloggen-Nische“. Denn er meinte, er müsste erst einmal dort Erfahrungen sammeln. Und ich wollte das gerade nicht machen, ich war ein bisschen stur und habe gesagt, dass gerade das mein Wettbewerbsvorteil ist, gerade jetzt in diesem Zeitraum. Wenn ich jetzt irgendetwas Anderes mache, verliere ich den Posten. Und deswegen habe ich gesagt, ich mache das, aber ich musste mir irgendetwas überlegen, denn ich konnte ja nicht erzählen, wie man ein Blog-Business aufbaut, wenn ich noch kein Blog-Business habe, das ergibt keinen Sinn.

Gordon: Richtig, ja.

Vladislav: Und deswegen habe ich es ein bisschen umgemünzt, und das erste Produkt, das ich hatte, das wissen, glaube ich, viele noch gar nicht, das war die „BLOGhütte“.

Gordon: Geiler Name!

Vladislav: Danke. Das war einfach ein Kurs, wie man einen WordPress-Blog aufbaut, und ein bisschen Blog-Marketing. Und der Fokus war auf WordPress, das konnte ich. Ich konnte einen WordPress-Blog aufbauen, und das könnte ich jedem erklären. Und nachdem ich das Produkt dann hatte, hatte ich die Erfahrung und auch schon einige Umsätze, und dann konnte ich ein Buch darüber schreiben, wie man ein Blog-Business aufbaut. Und dann ging es immer so weiter.

Gordon: Das ist ein gutes Beispiel, wie man sich Wissen aneignet, und wie man durch dieses Wissen zur Autorität wird.

Vladislav: Das ist einfach der schnellste Weg. Er ist ein bisschen risikoreich, er ist ein bisschen tricky, sage ich mal, denn du musst quasi einen Umweg nehmen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Gordon: Aber dafür weißt du es dann auch, dafür ist das Wissen drin, und das spürt man in jedem Artikel, in jedem Satz, dass wir wissen, was wir tun.

Vladislav: Ja klar, das ist super wichtig. Und wir sind ehrlich und authentisch, das ist das Wichtigste.

Gordon: Richtig, genau. Also wenn man uns auf einer Party sieht: Ich bin der mit dem Bier in der Ecke!

Vladislav: (Lacht) Goody!

Gordon: (Lacht) Okay. Es ist ein ziemlich heftiges Mindset-Thema gewesen, glaube ich. Es ist nicht so, dass man jetzt sofort 150 Schritte mit seinem Business weiterkommt, weil wir die mega Tipps haben. Trotzdem ist das mit der Autorität extrem wichtig. Und ich glaube auch, dass man dieses Thema erst einmal sacken lassen muss. Und die Action Steps in dieser Woche sind folgende: Mach es, gehe tief in dich und frage dich, ob du wirklich, wirklich authentisch mit deiner Autorität oder in deiner Autorität bist, lieber Zuhörer. Denn manchmal machen wir Dinge, ohne schon so weit zu sein, was aber auch nicht schlimm ist. Wichtig ist nur, wie authentisch bist du? Wie Vladi schon gesagt hast, wenn du vermitteln willst, wie man seine erste Millionen mit einem Online-Kurs macht, aber selbst keinen Online-Kurs hast, dann ist das fraglich. Und beim zweiten Schritt, wenn du das herausgefunden hast, dann zeige uns ruhig, für was du eine Autorität bist, und warum du es bist. Und das ist kein Abfragen oder irgendwie ein Überprüfen, ob du wirklich diese Autorität bist, nein, nein, zeige dich uns und den anderen in unserem Tribe mit breiter Brust. Wir können mit Sicherheit noch etwas von dir und deiner Autorität lernen, deswegen zeige dich ruhig!

Vladislav: Ich bin auch gespannt, was dabei herumkommt.

Gordon: Jetzt käme normalerweise der Hinweis auf die Show Notes zu dieser Episode, aber ich weiß gar nicht, welche es ist! Ich glaube, es ist die zwölfte?

Vladislav: Die zwölfte, ja.

Gordon: Ich verlinke das Milgram-Experiment mit dem Typ mit dem Elektroschock, das ist eine ziemlich coole Story, und auch noch ein paar andere Sachen. In den Show Notes zu dieser Episode kannst du natürlich auch deine Kommentare hinterlassen, wie du zur Autorität geworden bist. Vielleicht gibt es auch noch ganz andere Wege, zu einer Autorität zu werden, die wir jetzt gar nicht genannt haben. Und dann wollen wir das natürlich auch von dir hören, das ist klar. Und wir wollen natürlich wissen, wofür du die Autorität bist. Die Show Notes findest du unter www.affenblog.de/012, Slash 012, für die zwölfte Episode. Dann würde ich sagen, gehen wir jetzt auf eine Party?

Vladislav: Und stellen uns in eine Ecke mit einem Bier!

Gordon: Und stellen uns in die Ecke und trinken Bier. Okay, cool, alles klar. Dann machen wir für heute Feierabend. Bis zur nächsten Woche, bis zum nächsten Mal, dann hören wir uns wieder. Bleibt den Affen on Air treu und gebt uns gerne eine gute Bewertung bei iTunes und ein paar Sterne, denn auch das hilft uns, zur Autorität zu werden – in iTunes. Wenn ihr uns dabei helfen würdet, das wäre richtig, richtig geil. Und dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder. Bis dahin, ciao, ciao.

Vladislav: Alles klar, bis zum nächsten Mal, tschö.

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15 Kommentare

  • Hallo Gordon,

    ein positives Beispiel für autoritäre Führungsperson ist mein Vorbild Atatürk. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland von einer vertrauensvollen Persönlichkeit "autoritär" regiert wird. Wie wäre es denn zum Beispiel mit mir? Vielen Dank für diese wunderbare Gelegenheit, mich zu bewerben ;)

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

    Wenn unser Ziel der Weltfrieden ist, dann muss jeder von uns zuerst einmal bei sich selbst anfangen. OHNE SELBSTFRIEDEN - KEIN WELTFRIEDEN. Logisch, nicht wahr? Wie aber soll der Frieden herrschen, wenn in Deutschland tagtäglich die Herzen gebrochen werden? OHNE LANDFRIEDEN - KEIN WELTFRIEDEN. Logisch, nicht wahr? Und wie soll es Landfrieden geben, wenn nicht einmal innerhalb der Familien eine friedliche Atmosphäre herrscht? OHNE FAMILIENFRIEDEN - KEIN LANDFRIEDEN. Logisch, nicht wahr? Wenn das alles so logisch ist, wieso ist dann der Frieden mit sich selbst so schwer? Ich kenne die Antwort, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es ist der große Kampf zwischen Gut und Böse in uns! Solange wir die LIEBE in uns nicht siegen lassen, solange wird auch das Böse weiterleben...

    Gordon, ich freue mich auf die nächste Hausaufgabe :)

    Friedliche Grüβe von Gülay
  • Hi Vladi,
    Hi Grodon,

    und wieder einmal eine coole Produktion.

    Eine Autorität aufzubauen ist nicht wirklich einfach. Da gehört schon viel Arbeit und Zeit dazu. Danke für die Tipps.
    Werde mich einmal eingehend damit beschäftigen.

    Bin gerade wieder dabei einen Artikel zu schreiben. Das ist schon immer sehr viel Arbeit....

    So wird er heißen...:

    Wie man eine perfekte Verkaufsseite erstellt, 10 Tipps die funktionieren und Du unbedingt beachten solltest

    Verkaufsseite erstellen: So machst du deine Leser zu Kunden.

    Gruß
    Der Brian
  • Hi Vladi,
    Hi Gordon,

    um meine Autorität weiter auszubauen, habe ich gestern den Artikel noch fertig gestellt.

    http://online-marketing-site.de/wie-man-eine-perfekte-verkaufsseite-erstellt/

    Autorität kommt nicht von heute auf morgen.
    Man benötigt schon Zeit und Arbeit.

    Aber man kann es schaffen, wie bei allen Dingen im Leben.

    Man muss nur "Handeln" also "Machen".

    Werde ein Macher! ((o;

    Gruß
    Der Brian
  • Alles eine Frage der Erziehung :)

    Als Kind lernst du: Wenn du krank bist, heilen dich der Arzt und die Medikamente.
    So bekommen die "Götter in weiß" unglaubliche große Autorität zugesprochen.
    Kaum jemand gedenkt ihnen zu widersprechen.

    Ein Beispiel:

    Ein Arzt in einem Krankenhaus verschrieb einem Patienten Ohrentropfen gegen eine Entzündung. Auf dem Krankenblatt notierte er für die ausführende Schwester "r ear", also right ear - rechtes Ohr.

    Du Schwester deutete dies aber als "rear" - Hintern.
    So tat sie und verabreichtet dem Patienten die Tropfen tatsächlich in den Allerwertesten, nach dem Motto "Der Doc wird's schon wissen".

    Titel, Anzug (Kittel, Uniform) = Autorität. So lernen wir es.
  • @Falco:

    Lustige Geschichte mit den Tropfen! :)

    Ich habe das Gefühl, dass sich unser Respekt gegenüber Autoritäten zum positiven verändert.

    Ja, Uniformen (ob nun militärischer Natur oder Kittel) haben immer noch eine autoritäre Wirkung.

    Wir stellen diese Menschen jedoch immer stärker in Frage:

    - Lassen wir uns von einem Polizisten alles sagen?
    - Wechseln wir nicht die Ärzte, da wir uns lieber 2-3 Meinungen einholen?
    - Lassen wir uns von Lehrern/Direktoren vorschreiben, wie wir unsere Kinder zu erziehen haben?

    Autoritäten müssen sich heutzutage immer wieder beweisen, um sich ihren Status zu sichern.

    Zudem sehe ich, dass wir nicht mehr den geradlinigen Weg gehen müssen, um zu einer Autorität zu werden.

    Es interessiert mich beispielsweise nicht, was ein Blogger studiert hat - das "Datenblatt" hat (bald) ausgedient.

    Und ja: Ehrlichkeit führt zum Ziel, eine respektierte Autorität zu werden. Deswegen reden echte Autoritäten auch von Rückschlägen...sondern auch vom X-ten Hinfallen und wieder aufstehen.
  • Haha, genau Falco! Die Story habe ich auch schon irgendwo mal gehört. Wir vertrauen Autorititäten einfach blind!
  • Sehr gute Session. Autoritäten, hier die Ärzte als Götter in Weiß, werden immer deutlicher von immer mehr Menschen hinterfragt als bisher. Leider laufen aber nach wie vor auch so viele Menschen, Lemmingen gleich, angeblichen Autoritäten hinterher und springen, wenn sie es befehlen. Das ist uns allen tatsächlich möglicherweise sogar anerzogen, über Generationen hinweg. Autoritäten als Blogger, oder Autoritäten im Netz allgemein, müssen sich beweisen. Banner machen vielleicht neugierig und geben einen First-Credit. Der allerdings ist superschnell verspielt, wenn kein Wissen dahinter steckt. Wie auch Ihr schon öfter betont habt, wir `smarten Blogger` sind nackt im Netz. Wir werden, ob wir wollen oder nicht, ausgezogen bis aufs blanke Herz.. Und wenn dieses Herz dann für den, der Dich anschaut, schlägt, dann hast Du gewonnen.Und mir ganz persönlich ist es ab dann völlig egal, ob ich als Autorität gewertet werde oder nicht. Autorität hat für mich einen negativen Beigeschmack. Aber ich weiß, was Ihr meint und da habt Ihr natürlich vollkommen Recht. Weiter so und ps.: ich liebe nicht nur Gordon`s Stimme ;) Alles Liebe! Lea
  • Moin Gordon, moin Vladi,

    coole Episode. Machte echt Spaß euch zuzuhören! 9/10 Punkten ;-)

    Ich denke Menschen suchen instinktiv nach Führung, insbesondere in Situationen oder Bereichen, in denen sie sich unsicher fühlen bzw. noch nicht die gewünschten Ergebnisse haben.

    In den Ergebnissen der Autorität liegt auch die Glaubwürdigkeit.

    Action Steps: Ich bin eine aufstrebene, junge Autorität für Menschen mit der seltenen, chronischen Schlafkrankheit Narkolepsie. Warum genau? Das erfährst du hier: http://wach-und-erfolgreich.de/ueber-mich/ ;-)

    Herzliche, affenclanige Grüße
    Michael
  • Hallo Michael,

    cooles Feedback, vielen Dank!
    Was hätte denn noch gefehlt zu der 10/10? ;)

    Und ja: Ich denke, da bist du echt auf einem verdammt gutem Weg. Ich bin nicht die Zielgruppe, aber ich mag deine Schreibe.

    Grüße,

    Gordon
  • Hey Vladi,

    coole Episode. Ich finde es ist heutzutage nicht mehr so leicht eine Autorität zu sein. Viele Menschen hinterfragen heute viel mehr und auch dem Arzt oder Polizist trauen viele nicht mehr so bedingungslos wie früher.

    Gruß,

    Claudius
  • Hey Claudius,

    das stimmt. Deswegen muss man sich auch viel mehr ins Zeug legen, als früher.
    Man teilt sich seine Nische heute auch mit mehreren Leuten. Deswegen: Immer die Extra-Meile gehen und immer guten Content bringen.

    Grüße,

    Gordon
  • Ohne lesen viel Input erhalten, schön euch mal gehört zu haben.
    LG vom sonnigen Niederrhein
    Derk
  • Moin Derk,

    vielen, vielen Dank! Schön, dass es dir gefiel. ;)
    Ich grüße dann zurück in meine alte Heimat, dem Niederrhein. Ich bin geborener Moerser. ;)

    Gordon

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