Warum Blogger SEO nicht ignorieren dĂŒrfen und was passiert, wenn sie es doch tun

Nicht nur im affenblog, sondern auch bei den affen on air geht’s ab jetzt um SEO! 🙂

Wir wissen, dass einige Hörer danach gieren, bessere Rankings zu bekommen und ihren Blog noch erfolgreicher zu machen.

Und hier erfĂŒllen wir hoffentlich ein paar WĂŒnsche.

Suchmaschinenoptimierung ist fĂŒr alle ein Wort mit acht Silben und fĂŒr die meisten ein Buch mit sieben Siegeln.

Dabei ist es gar nicht so schwer, die ersten Schritte zu gehen. Deshalb gehen wir diese heute gemeinsam.

In dieser Episode besprechen Vladislav Melnik und ich:

  • Warum du dich SEO-mĂ€ĂŸig eigentlich schon zurĂŒcklehnen könntest, weil du als smarter Blogger eh schon richtig liegst
  • Warum die Leute, die ĂŒber die Suchmaschinen zu dir kommen, besonders interessant fĂŒr dich sein sollten
  • Wie du gleichzeitig fĂŒr den Menschen, aber auch fĂŒr Google schreibst
  • Wie du die richtigen Keywords findest und wo sie in deinem Content stehen sollten
  • Wie die CrĂšme de la CrĂšme der BlogosphĂ€re dir helfen kann, in den Suchmaschinen besser zu ranken

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Show Notes

Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei den Affen on Air. Mit uns wirst du zum smarten Blogger. Lehn dich zurĂŒck und genieße die Show. Heute in der 14. Episode: Warum Blogger SEO nicht ignorieren dĂŒrfen und was passiert, wenn sie es doch tun.

Gordon: So, Moin Moin, ihr smarten Blogger da draußen, heute wieder eine neue Episode von Affen on Air. Mein Name ist Gordon SchönwĂ€lder, und mit dabei natĂŒrlich der Vladislav Melnik. Vladi, hi, Moin Moin!

Vladislav: GrĂŒĂŸ dich Gordon, Moin!

Gordon: So richtig „Moin“ ist gar nicht mehr.

Vladislav: Nein, es ist eigentlich schon fast Abend.

Gordon: Aber bei euch im Norden sagt man ja immer „Moin“. Oder?

Vladislav: Man sagt immer „Moin“. Finde ich auch gut.

Gordon: Ja, finde ich auch gut, das hat einen gewissen Charme.

Vladislav: Ich habe mal eine Zeitlang in Berlin gewohnt, und da haben mich immer alle komisch angeguckt, wenn ich „Moin“ gesagt habe. Das war auch ganz ungewöhnlich (lacht).

Gordon: Unter dem Motto „es ist doch gar nicht mehr Morgen!“

Vladislav: Ich glaube auch, dass die morgens „Moin“ komisch fanden, von daher


Gordon: (Lacht) Die Berliner wieder! Okay, lange Rede, kurzer Sinn – heute wollen wir darĂŒber reden, warum Blogger SEO nicht ignorieren dĂŒrfen und was passiert, wenn sie es doch tun. Das ist unser Thema heute. Es sind ja gerade Themenwochen im Affenblog, und es geht um SEO. Sehr geile Sache ĂŒbrigens, ich habe auch eine Menge gelernt in der Vorbereitung auf diesen Podcast selbst und natĂŒrlich auch bei der Vorbereitung auf diese Themenwoche. SEO ist auch ein Wunschthema gewesen von einigen Zuhörern dieses Podcasts, und ich hoffe, und ich kann da, glaube ich, auch fĂŒr uns beide sprechen, wir hoffen, dass wir damit auch alle WĂŒnsche erfĂŒllen. Vladi, sollen wir starten, sollen wir reingehen ins Thema?

Vladislav: Yap, legen wir los!

Gordon: Alles klar. Wenn man das mal so zusammenfasst: Was ist so eine Formel fĂŒr SEO?

Vladislav: FĂŒr uns smarte Blogger meinst du?

Gordon: Richtig, ganz genau.

Vladislav: Ich wĂŒrde sagen: hochwertige Inhalte, Probleme lösen und mindestens 1.000 Wörter. Das sind die Grundpfeiler, die wir auch in den vorherigen Lektionen beziehungsweise Podcast-Episoden besprochen haben.

Gordon: Genau, genau. Im Endeffekt ist das etwas, was jetzt niemanden mehr ĂŒberraschen dĂŒrfte.

Vladislav: Hoffentlich nicht!

Gordon: Aber wenn das so sein sollte, lieber Zuhörer, dann darfst du dir die vorherigen Episoden noch einmal anhören. NatĂŒrlich ist das der Kern. Also kann man sagen, Vladi, wenn man sich an diese smarten Regeln fĂŒr smarte Blogger hĂ€lt, dass man dann unbewusst sowieso schon SEO macht?

Vladislav: Genau, das ist das Schöne daran, du erstellst den Content so, wie es die Suchmaschine haben möchte.

Gordon: FĂŒr alle die, die immer noch die Fragezeichen ĂŒber dem Kopf haben: SEO – das möchte ich eben vorwegnehmen – ist: Suchmaschinenoptimierung. Falls da jetzt Fragen auftauchen, dazu kommen wir gleich noch. Was passiert, Vladi, wenn man als smarter Blogger diese Suchmaschinenoptimierung ignoriert?

Vladislav: So viel passiert da jetzt nicht, aber du maximierst einfach nicht dein Potenzial. Du machst es schon, du machst schon einen ganz großen Teil fĂŒr SEO, also fĂŒr die Suchmaschine, aber um nochmal den letzten Schritt zu gehen, die letzte Meile, um noch mehr rauszuholen, machst du nicht genug, du lĂ€sst es einfach liegen. Und das ist nicht so schlau, sage ich mal.

Gordon: Nein, das ist definitiv nicht so schlau.

Vladislav: Du bist ja schon drinnen, du machst schon alles, und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, den du machen musst, und das war’s.

Gordon: Das ist der Punkt. Ich glaube, viele scheuen dieses Thema SEO auch, weil sie denken, es ist ein riesengroßer Berg, der da jetzt auf sie wartet. Und im Endeffekt kann man die Ergebnisse schon mit kleinen VerĂ€nderungen deutlich verbessern.

Vladislav: Genau, ich glaube auch, viele denken, das Thema ist ein bisschen zu technisch und zu langweilig.

Gordon: Ja, ich gehöre dazu beziehungsweise, gehörte dazu, fĂŒr mich war SEO immer etwas total Freakiges.

Vladislav: Ich kenne viele, auch grĂ¶ĂŸere Blogger aus dem deutschsprachigen Raum, die auch noch sagen, „oh SEO, damit bin ich auf dem Kriegsfuß“.

Gordon: Ja, vermutlich. Manchmal rufen ĂŒbrigens bei mir zu Hause Leute an und wollen meine Seite SEO-optimieren.

Vladislav: Ah, sehr cool!

Gordon: Ich weiß nicht, ob das ein Lob ist, ich glaube, die rufen einfach jeden an.

Vladislav: Ja, davon gibt es einige.

Gordon: Ja, nicht so geil. Deswegen hat SEO auch so einen negativen Beigeschmack, muss ich gestehen. Aber gut, das ist halt so. Es geht also um die Optimierung, es geht nicht darum, dass SEO ĂŒberlebenswichtig ist, aber es geht darum, dass man noch mehr Leute erreicht, und dass die Inhalte einfach mehr gelesen werden. Und im Endeffekt, denn wir haben ja eine Gewinnabsicht als smarte Blogger, dass man auch mehr VerkĂ€ufe hat.

Vladislav: Genau, und ich wollte auch noch sagen, SEO, so wie wir das sehen, ist nicht das Austricksen der Suchmaschine, sondern das Optimieren fĂŒr die Suchmaschine. Wir gehen mehr oder weniger Hand in Hand mit der Suchmaschine.

Gordon: Ich glaube auch, dass das Austricksen irgendwann nicht mehr funktioniert. Denn da muss man immer am Ball bleiben, immer, immer, immer! Die haben auch solche kryptischen Namen, diese Google-Updates, und ich glaube, man muss einfach nur ein paar elementare Dinge befolgen, die wir auch in dieser Episode nennen werden, zumindest ein paar. Und dann kann man SEO-technisch schon eine Menge reißen. Ich habe es gerade schon angesprochen: Google ist da so ein Ding, Vladi, der MarktfĂŒhrer – Google?

Vladislav: Ja, natĂŒrlich. Ich glaube, die haben einen Marktanteil von 70 Prozent ungefĂ€hr. Und deswegen heißt es auch, „optimieren fĂŒr Google“, einfach, weil es der grĂ¶ĂŸte Player ist. Und ich behaupte auch, es ist der mit der besten Technologie.

Gordon: Mit Sicherheit. Ich meine, nicht umsonst ist das Wort „googeln“ schon im Sprachgebrauch drin. Man sagt ja auch nicht „yahooen“ oder „altavistaen“, ich weiß nicht, ob es das ĂŒberhaupt noch gibt, wahrscheinlich nicht. Okay, wie macht Google denn das? Was sind solche Parameter oder Dinge, die Google tut, damit die ihren Job machen?

Vladislav: Es funktioniert im Prinzip ganz einfach, es gibt einen Googlebot, das ist so eine Art Roboter, so kann man es sich vorstellen. Und der checkt die Webseiten, das nennt man „crawlen“, und archiviert sie dann. Google ist nichts anderes als eine riesengroße Datenbank. Und ich glaube, manche wissen noch nicht mal, dass es Downloads von Webseiten sind, es ist wirklich nur ein Archiv. Und dabei gibt es 200 bekannte und unbekannte – oder noch mehr – Rankingfaktoren, die einfach bestimmen, wie der Inhalt gerankt wird.

Gordon: Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Faktoren, die sich irgendwie durchgesetzt haben und erfolgreich sind. Einige werden wir am Ende noch als Tipp mitgeben. Aber vielleicht nochmal kurz zu Google, Google macht das ja nicht zum Selbstzweck. Warum machen die das?

Vladislav: Ich glaube, der grĂ¶ĂŸere Zweck dahinter ist einfach, so wie immer, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genauer gesagt ist es einfach, das perfekte Suchergebnis fĂŒr die Sucher zu finden, das ist immer deren Mission, deren Ziel.

Gordon: Wenn jemand bestimmte Sachen eingibt, dann ist das Ziel, möglichst das passende Ergebnis zu liefern, zum Beispiel.

Vladislav: Genau, und den grĂ¶ĂŸten Umsatz machen sie eben ĂŒber Adwords, ĂŒber die Anzeigen bei der Suche.

Gordon: Ja, okay. Also ist doch irgendwo ein bisschen ein Selbstzweck dabei, wer gut recherchiert, also in dem Fall Google, der verdient auch Geld damit.

Vladislav: Ja natĂŒrlich, es ist ja im Endeffekt Win-Win.

Gordon: Genau, es ist eine schöne Win-Win-Situation. Und sie wĂ€ren auch schön doof, wenn sie damit kein Geld verdienen wollen wĂŒrden.

Vladislav: Es wÀre nicht nachhaltig.

Gordon: Richtig!

Vladislav: Apropos nachhaltig, es passt auch zu uns, weil wir sagen, dass wir nicht die Suchmaschine austricksen. Es ist nicht so, dass es nicht funktioniert, aber es ist einfach nur nicht nachhaltig. Ich habe keinen Bock, immer nach neuen Updates zu gucken, um dieses oder jenes Ă€ndern zu mĂŒssen. Wenn man von Anfang an regelkonform spielt, dann geht es auch sehr langfristig. Das ist super wichtig.

Gordon: Sonst wĂŒrde man einfach viel zu viel Zeit damit verbringen, seine Seite stĂ€ndig zu optimieren. Und das wĂŒrde mich total abnerven, muss ich gestehen.

Vladislav: Es ist auch irgendwie eine blöde Strategie, finde ich.

Gordon: Genau, dann lieber den Fokus auf die Inhalte legen.

Vladislav: Genau.

Gordon: Gut, kommen wir zum „Warum“ und zum Thema „Besucherquelle“. Wie viel Prozent kommen ĂŒber die Suchmaschine?

Vladislav: Da gibt es eine Studie, die ich gefunden habe, die besagt, dass es ungefĂ€hr 40 Prozent sind. Und so gefĂŒhlt kannst du auch sagen, dass die Suchmaschine einfach eine verdammt große Besucherquelle ist. Es gibt Milliarden von Abfragen im Monat weltweit, und wenn man das einfach außer Acht lĂ€sst oder wenn man einfach nicht das grĂ¶ĂŸte Potenzial davon nutzt, dann lĂ€sst man wirklich viel auf der Straße liegen. Und das Coole ist, ich stelle mir diese Rankings immer wie Mini-Besucherquellen vor.

Gordon: Mach es plastisch, genau!

Vladislav: Diese Rankings, die kannst du dir vorstellen wie Kraken oder Haken. Die Rankings und die dazugehörigen Keywords, das ist immer eine Einheit, und die fĂŒhren wie eine Autobahn zu deinem Blog. Und wenn du ganz viele Straßen oder ganz viele Autobahnen zu deinem Blog hast, dann wirst du quasi eine Großstadt.

Gordon: Okay!

Vladislav: Und so kann man es sich vorstellen, viele Wege fĂŒhren zu deinem Blog. Und das ist immer dein Ziel.

Gordon: Genau, und das muss man machen, indem man – ich kann es nur nochmal wiederholen – ein paar Regeln befolgt, und das ist gar nicht so schwer. Wenn selbst solche Typen wie ich es verstehen, zumindest im Ansatz, dann kann das, glaube ich, jeder!

Vladislav: (Lacht)

Gordon: (Lacht) Wie geht es weiter, was ist das, wenn die Leute dann suchen, und sie kommen auf deinen Blog?

Vladislav: Wie meinst du das jetzt?

Gordon: Ich stelle es mir so vor, die Leute geben einen bestimmten Suchbegriff ein, und dann wÀre es ziemlich smart, wenn dieser Suchbegriff in unserer Nische oder in der Nische der Zuhörer irgendwie gefunden wird.

Vladislav: Ja genau, es ist generell das Coole an der Suchmaschine, dass die Leute so eine „Lean forward-Einstellung“ haben. Bei Social Media ist es eher so eine „Lean back-Einstellung“, die sagen, „okay, ich lehne mich zurĂŒck und lasse das Ganze auf mich einprasseln und klicke einfach wild umher“. Und bei der Suchmaschine ist es gerade das Schöne, dass der Sucher aktiv nach etwas sucht, und dabei hat er oft auch ein Kaufinteresse. Ich habe mir zum Beispiel gerade eine SchallzahnbĂŒrste gekauft, und ich habe sie direkt bei Amazon gekauft, weil ich ein Amazon-Fan bin. Aber wĂŒrde ich in der Suchmaschine „SchallzahnbĂŒrste kaufen“ eingeben, dann wĂ€re das fĂŒr die Suchmaschine und im Endeffekt auch fĂŒr denjenigen auf der anderen Seite, der die SchallzahnbĂŒrste anbietet, einfach ein Signal, dass ich wirklich kaufen möchte. Es wĂ€re anders, wenn ich „SchallzahnbĂŒrste Information“ eingeben wĂŒrde. Und deswegen ist es auch so wichtig, aber selbst bei „SchallzahnbĂŒrste Information“ zeige ich ein aktives Interesse daran. Das heißt, ich werde langfristig vielleicht doch eine Kaufentscheidung fĂ€llen.

Gordon: Ich fasse es nochmal kurz zusammen, nur, damit ich es verstanden habe: Google beziehungsweise die Besucherquellen machen circa 40 Prozent aus, also 40 Prozent allen Traffics, der auf meine Seite kommt, kommt bestenfalls ĂŒber Google.

Vladislav: Das ist so ein ganz grober Durchschnitt. Damit kann man rechnen, ja.

Gordon: Aber diese 40 Prozent, die haben in der Regel ein Ziel, und zwar wollen die entweder gezielt Informationen haben oder sie wollen gezielt kaufen.

Vladislav: Genau, die kann man als „aktiv“ zusammenfassen. Die wollen und suchen aktiv irgendetwas. Das ist ganz wichtig.

Gordon: Also sind diese Leute auf jeden Fall wichtig. Und es ist sinnvoll, die Menge oder die Besucherquelle der Suchmaschinen auf die eigene Seite zu erhöhen, und das macht man mit SEO. Das Problem ist aber, Vladi, jetzt sitzen da nicht Hunderttausendmillionen Leute von Google da und lesen sich jeden Blog durch, sondern das ist irgendwie automatisiert. Wie kann ich mir das als Laie vorstellen?

Vladislav: Das wĂ€re optimal! Es wĂ€re wirklich cool, wenn da Millionen Leute sitzen wĂŒrden, Content lesen wĂŒrden und dir am besten noch manuell die perfekte Suchanfrage geben wĂŒrden. Aber das ist nicht skalierbar, das kannst du nicht machen.

Gordon: Aber cool wÀre es wirklich! (Lacht)

Vladislav: (Lacht) Und auf jeden Fall kann der Googlebot den Content nicht verstehen oder nicht wirklich verstehen. Soweit ich weiß, kann er Videos noch gar nicht verstehen, aber Bilder oder Gesichter erkennen, das kann er schon so langsam. Aber mehr auch nicht. Er kann jedoch nicht erkennen, „okay, das ist ein Labrador mit seidenglĂ€nzend schwarzem Fell und Knochen im Mund“, das kann er nicht. Und deswegen ist es einfach wichtig, das Ganze zu optimieren. Und das ist im Grunde der springende Punkt. Der Blogger wĂŒrde einfach nur das Bild hochladen beziehungsweise der Blogger, der ein bisschen SEO optimieren möchte, der wĂŒrde das Bild zum Beispiel einfach nur fĂŒr die Suchmaschinen optimieren, damit sie es lesen können. Das heißt, er unterstĂŒtzt und optimiert nur.

Gordon: Ich bin tierisch neugierig, wie kann man denn ein Bild mit SEO bearbeiten?

Vladislav: Das macht man im Prinzip einfach ĂŒber den Alt-Tag. Du gibst ihm ein Alt-Attribut und sagst ihm, „schwarzer Labrador mit seidenem Fell und Knochen im Mund“. Dann weiß die Suchmaschine das. Es gibt auch Wege mit Plug-ins, dass du deine Seite so gestalten kannst, damit du diese Seite so siehst, wie eine Suchmaschine sie sieht.

Gordon: Spannend!

Vladislav: Und so könnte man gucken, okay, so sieht die Suchmaschine die Seite, und dies und jenes mĂŒsste ich noch Ă€ndern. Aber das ist eine andere Geschichte!

Gordon: Ich denke auch, das wĂŒrde jetzt ein bisschen zu tief reingehen. Vielleicht kommen wir im Laufe der nĂ€chsten Wochen noch dazu. Es geht also darum, dass man seinen Content, den man geschrieben hat, optimiert. Aber smarte Blogger machen das nach einem bestimmten Credo, und zwar geht es weiterhin um den Menschen. Richtig?

Vladislav: Richtig! Das ist unser Credo, vor allem im Affenblog. Und wir sagen auch, „schreibe immer fĂŒr den Menschen und optimiere erst danach fĂŒr die Suchmaschine“. Manche machen das auch entgegensetzt, die schreiben erst fĂŒr die Suchmaschine und danach fĂŒr den Menschen oder ĂŒberhaupt nur fĂŒr die Suchmaschine. Und ich habe gerade heute eine E-Mail von einer Dame bekommen, die meinte, dass sie das richtig blöd findet, weil ihr Kollege, der Techniker gesagt hat, „du musst das so und so fĂŒr die Suchmaschine optimieren“, und sie fand das voll blöd, denn sie wollte kreative Texte schreiben. Und ich habe zu ihr gesagt, „schieß diesen Techniker in den Wind!“ Denn du schreibst die Inhalte nur fĂŒr den Menschen, und wenn es den Menschen nicht gefĂ€llt, dann hat es langfristig fĂŒr die Suchmaschine auch keinen Sinn.

Gordon: Genau, das ist dann auch nur eine Kurzzeitstrategie, dass es funktioniert. Wenn die Leute es Àtzend finden, dann bringt es nichts, das stimmt, das ist logisch.

Vladislav: Im Zweifel rate ich auch immer, fĂŒr den Menschen zu schreiben. Denn man hat oft die Option, vor allem bei verlockenden Überschriften, okay, schreibe ich fĂŒr den Menschen oder fĂŒr die Suchmaschine? Am besten ist eine beidseitige Lösung, aber das geht nicht immer. Und deswegen entscheiden wir uns im Zweifel immer fĂŒr den Menschen. Wir haben ganz viele Überschriften, die sind aus SEO-Sicht wirklich nicht so gut, aber dennoch fĂŒr den Menschen sehr verlockend, deswegen haben wir sie genommen. Denn am Ende des Tages sitzt immer ein Mensch davor und keine Suchmaschine.

Gordon: Und wenn es eben kein Keyword gibt? Dann macht man es mit einer geilen Überschrift?

Vladislav: Das ist das, was wir die ganze Zeit im Affenblog sogar machen mussten, nĂ€mlich einfach auf ViralitĂ€t ĂŒber Social Media zu setzen. Das heißt, du machst wenig Suchmaschinenoptimierung. Das war nĂ€mlich bei uns der Fall, vor allem noch ganz am Anfang, als ich noch alleine geschrieben habe zum Thema „Werbetexten“. Es ist ein super wichtiges Thema fĂŒr Blogger, aber danach sucht niemand. Deswegen hat es keinen Sinn gemacht, mit einer SEO-Strategie da ranzugehen und zu sagen, okay, da sind die Keywords, und dafĂŒr schreibe ich jetzt die Artikel, weil einfach niemand danach gesucht hat. Deswegen mussten wir quasi diese Suchanfragen erzeugen. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile mehr gibt, aber wir mussten alleine schon den Gedanken ummĂŒnzen und sagen, okay, nur „ViralitĂ€t ĂŒber Social Media“, das ist unsere Strategie, und das hat auch funktioniert.

Gordon: Und das funktioniert vor allem auch ganz geil mit guten Überschriften.

Vladislav: Ja natĂŒrlich, und mit gutem Content.

Gordon: Generell geht es auch um den Content. Was wÀre noch eine langfristige Strategie, um mit SEO erfolgreich zu sein?

Vladislav: Das ist das, was wir am Anfang schon erwĂ€hnt haben, nĂ€mlich langfristig zu bloggen. Okay, ich erstelle hochwertige Inhalte ĂŒber einen langen Zeitraum hinweg mit mindestens 1.000 Wörtern, die ein Problem lösen, am besten noch regelmĂ€ĂŸig. Dadurch machst du automatisch, was die Suchmaschine möchte, und dazu kommt einfach noch die Empathie fĂŒr dein Publikum.

Gordon: Das muss ich jetzt noch ein bisschen aufdröseln, denn ich glaube, das versteht der Hörer vermutlich nicht direkt. Ich musste ja auch nachfragen!

Vladislav: Ja klar, gerne!

Gordon: In wieweit ist die Kombination von langfristigem Bloggen und Empathie fĂŒr dein Publikum SEO-relevant?

Vladislav: Ich wĂŒrde es nicht unbedingt in Kombination sehen, aber das harmoniert schon zusammen. Und zwar ist diese Empathie einfach wichtig, dass du dich zuallererst um dein Publikum kĂŒmmerst, du schreibst fĂŒr Menschen, das fließt ja hier mit ein. Aber auch, dass du die Sprache des Publikums sprichst. Und die Sprache des Publikums, das sind die Keywörter.

Gordon: Und das ist fĂŒr mich heute der Aha-Effekt des Tages gewesen, als wir in der Vorbereitung auf diese Episode darĂŒber gesprochen haben. Daran habe ich noch nie gedacht. Beziehungsweise, ich habe schon daran gedacht, weil ich auch in meinem Blog die Sprache des Publikums spreche, aber ich habe mir noch nie Gedanken darĂŒber gemacht, dass das wichtig sein könnte.

Vladislav: Und mit den Tools, die die Suchmaschine liefert, findest du heraus, welche Sprache, welche Keywörter sie benutzen.

Gordon: Zum Beispiel? Wie kann ich das herausfinden?

Vladislav: Da gibt es von Google den Keyword Planner, und momentan arbeiten wir auch am bananacontent, das ist unser SEO-Tool fĂŒr smarte Blogger. Mehr darĂŒber kann man auf bananacontent.de erfahren, und das sind zwei Wege, die es gibt, um einfach die Keywörter und die Sprache des Publikums herauszufinden.

Gordon: Jetzt sind wir schon mitten in den Tipps.

Vladislav: Ich glaube, wir können gleich zu den Tipps hinĂŒberschwenken!

Gordon: Okay, alles cool. Das war Tipp Nummer eins, verwende die richtigen Keywords. Wonach suchen deine Leute? Wonach sucht dein Tribe? Und wie gesagt, du hast zwei Möglichkeiten. Einmal ist es von Google selbst ein Keyword Planner, Vladi?

Vladislav: Ja genau, der lĂ€uft ĂŒber Adwords.

Gordon: Oder eben bananacontent, das ist


Vladislav: 
das ist unser SEO-Tool!

Gordon: Genau, das Affenblog-eigene SEO-Tool – ziemlich neu, glaube ich. Tipp Nummer zwei: die Überschrift. Vladi, hau raus!

Vladislav: Das ist die Überschrift beziehungsweise der Title-Tag. Obwohl – Title Tag und H1-Überschrift sind in der Regel identisch. Und hier ist es einfach wichtig, verlockend zu sein, so wie wir es im Affenblog predigen und hoffentlich auch vorleben. Und das Keyword, das muss natĂŒrlich Inhalt der Überschrift sein. Da ist es gut, wenn es so nah wie möglich am Anfang steht.

Gordon: Lass uns doch mal unsere Überschriften analysieren, Vladi.

Vladislav: Ja, das finde ich cool.

Gordon: Jetzt haben wir die Überschrift quasi in Zement gemeißelt: „Warum“, das ist das erste Wort, „Blogger“ das zweite Wort, „SEO“ das dritte Wort. Reicht das, an dritter Stelle?

Vladislav: Ich wĂŒrde es zuerst so betrachten, okay, wir schreiben es fĂŒr Menschen, die Überschrift lautet „Warum Blogger SEO nicht ignorieren dĂŒrfen und was passiert, wenn sie es doch tun“. Jetzt mĂŒssen wir zuerst das richtige Keyword finden. Wir mĂŒssen schauen, ob es fĂŒr diese Headline, fĂŒr diese Artikelidee ĂŒberhaupt ein Keyword gibt, das passen könnte. Dabei muss man immer ein bisschen hin und her spielen, bei dieser Keywordsuche. Du kannst auch mit einem Keyword anfangen und daraus eine Überschrift machen oder du hast eine Überschrift fix und optimierst erst dann fĂŒr das Keyword. Das ist so eine wechselseitige Beziehung. Jetzt lass uns mal ĂŒberlegen, man könnte so etwas wie „Blogger“ und „SEO“ ignorieren, aber ich glaube, danach sucht keiner, gefĂŒhlt. Du könntest „Blogger SEO“ machen, aber der Artikel ist nicht so stark dafĂŒr. Wir können einfach beispielhaft sagen, „Blogger SEO ignorieren“ ist das Keyword, und danach suchen 100 Leute im Monat.

Gordon: Und dann benenne ich die URL so? In diesem Fall affenblog.de/blogger-seo-ignorieren?

Vladislav: Genau, das wĂ€re quasi noch Tipp Nr. drei. Und hier haben wir „Blogger SEO ignorieren“, das haben wir relativ weit vorne. Das ist zwar nicht exakt, „Blogger SEO“ und dann haben wir das „nicht“, ich glaube, das mĂŒsste auch etwas abwerten, aber wie gesagt, immer fĂŒr Menschen schreiben, dann passt es auch.

Gordon: Okay, das heißt, es muss schon ein grammatikalisch korrekter Satz sein, damit der Googlebot das auch rafft?

Vladislav: Nein, damit der Mensch das rafft!

Gordon: Ach so, ja, okay! (Lacht)

Vladislav: FĂŒr den Bot sind generische Sachen besser, aber fĂŒr den Menschen ist es eben immer so.

Gordon: Ah okay, SEO ist doch ein Ding fĂŒr sich.

Vladislav: Die Technik ist einfach nicht so weit. Irgendwann in 50 Jahren oder so, wird es so sein, dass der Bot das alles versteht.

Gordon: Ob das noch 50 Jahre dauert?

Vladislav: Keine Ahnung, das war nur eine grobe SchÀtzung.

Gordon: (Lacht) Okay!

Vladislav: Um dieses Überschriftenthema nochmals ganz kurz abzuschließen, es ist also wirklich eine Kunst fĂŒr sich. Du musst eine verlockende Überschrift schreiben, die auch ein Keyword beinhaltet.

Gordon: Aber jetzt nur nochmal, um das klar zu machen, die Keywords bei uns wĂ€ren jetzt zum Beispiel auf jeden Fall „SEO“ und „Blogger“.

Vladislav: Ich wĂŒrde immer fĂŒr ein Keyword optimieren in einem Artikel, und das Keyword wĂ€re „Blogger SEO ignorieren“, einfach basierend auf unserer Hypothese, dass Leute danach suchen.

Gordon: Genau, das war Tipp Nummer drei, die Überschrift beziehungsweise die URL.

Vladislav: Es gibt ja immer drei bei der URL, genau.

Gordon: Gehen wir weiter zur Artikelstruktur selbst.

Vladislav: Da ist es wichtig, dass das Keyword in der H1-Überschrift ist, das haben wir bereits erwĂ€hnt. Die Überschrift ist in der Regel das Title-Tag und die H1-Überschrift.

Gordon: Bei WordPress da, wo ich den Titel eingebe? Ist es das schon?

Vladislav: Die Überschrift ist immer die H1-Überschrift vom Artikel, genau, das ist bei WordPress die Titelgeschichte. Und den Title-Tag kannst du auch mit gewissen Plug-ins umĂ€ndern. Ich weiß allerdings nicht, ob es die bei WordPress von Haus aus gibt. Und bei den H2-Überschriften ist es auch noch von Vorteil, wenn das Keyword ab und zu vorkommt.

Gordon: Also bei den ZwischenĂŒberschriften?

Vladislav: Genau. Und da wĂŒrde ich das Ganze auch nicht zu sehr vollstopfen, sondern wirklich auf eine gesunde Geschichte achten.

Gordon: Also „SEO SEO SEO SEO SEO SEO“ als ZwischenĂŒberschrift, das wĂ€re Scheiße?

Vladislav: Genau.

Gordon: Okay, gut. Das ist also der technische Anteil dessen, was so in den Überschriften ist. Sollen wir zum nĂ€chsten Tipp kommen, zum fĂŒnften Tipp? Zu den internen Links? Warum sind interne Links wichtig fĂŒr SEO?

Vladislav: Im Grunde auch fĂŒr den Googlebot, weil er dann einfach draufgeht und die weiterfĂŒhrenden Quellen auch findet. Und hier ist es einfach wichtig, dass man nach GefĂŒhl weiterfĂŒhrende Informationen intern verlinkt, im Endeffekt auch wieder fĂŒr den Menschen liefert und vor allem immer wieder wichtige Artikel verlinkt. Gewisse Artikelserien bieten sich hierfĂŒr wunderbar an, weil es auch einfach langfristig Sinn macht.

Gordon: Heißt das, dass Artikel mit guten internen Links wertvoller fĂŒr den Googlebot sind als Artikel ohne interne Links?

Vladislav: Die Zielseite wÀre wertvoller, ja.

Gordon: Aber das ist auch abhÀngig davon, wohin ich verlinke? Wenn ich auf Teufel komm raus nur irgendwelche internen Links in den Artikeln hineinsetze, dann kann es auch nach hinten losgehen?

Vladislav: Inwiefern meinst du das genau?

Gordon: Wir schreiben beispielsweise einen Artikel darĂŒber, warum Blogger SEO nicht ignorieren dĂŒrfen, und was passiert, wenn sie es doch tun. Und dann reden wir ĂŒber langfristiges Bloggen, und dann verlinke ich beim Wort „bloggen“ auf den Wikipedia-Artikel zum Thema „Blog“. Dann habe ich intern verlinkt.

Vladislav: Nein, intern verlinken wĂŒrdest du, wenn du zu einem eigenen Artikel zum Thema „bloggen“ verlinken wĂŒrdest. Wikipedia wĂ€re ein externer Link.

Gordon: Alles klar, gut, verstanden.

Vladislav: Intern einfach deine eigenen Artikel verlinken und gucken, dass sie einen Mehrwert liefern. Und deswegen haben wir auch beim Podcast unsere Show Notes, und da verlinken wir auch oft unsere eigenen Artikel, und deswegen passt das.

Gordon: Jetzt habe ich es verstanden, super. Gut – externe Links, es geht weiter!

Vladislav: Das ist das, was du mit Wikipedia meintest, und das beziehen wir jetzt auf die andere Seite. Was wir als Tipp meinen, das ist einfach, dass man den Linkaufbau aktiv betreibt. Und das macht man ganz simpel mit Anfragen. Wenn du, lieber Hörer, deinen Artikel fĂŒr ein Keyword optimierst, dann kannst du eine eigene Suche machen. Dann hast du die zehn Besten, und wenn das Blogger sind oder irgendwelche Personen, die man ansprechen kann, also nicht irgendwelche komischen Portale oder so, dann kann man sie einfach ansprechen und um einen Link bitten, wenn es fĂŒr sie thematisch passt. Wir könnten mit diesem Beitrag gucken, okay, „Blogger SEO ignorieren“, danach wĂŒrden wir googeln, und dann wĂŒrden wir einen anderen Blogger finden, Björn Tantau zum Beispiel, der hat darĂŒber geschrieben. Dann wĂŒrde ich mir seine Artikel dazu durchlesen und wĂŒrde sagen, „hey Björn, könntest du bitte in diesem oder jenen Absatz den Artikel von mir verlinken, am besten noch fĂŒr das Keyword?“ Und das Argument wĂ€re einfach, dass es weiterfĂŒhrende Quellen sind und es eine andere Ansicht ist oder irgendetwas in die Richtung. Und somit wĂŒrde man externe Links fĂŒr seinen eigenen Blogartikel bekommen.

Gordon: Was dann wiederum vom Googlebot gesehen und auch archiviert wird. Es gibt eine Menge externe Links von mir, also muss dieser Link beziehungsweise dieser Artikel gut sein.

Vladislav: Genau, es geht auch um die Anzahl und um die Wertigkeit beziehungsweise die AutoritĂ€t der Links, das ist auch noch ein ganz wichtiger Faktor. Das heißt, im Prinzip ist es ganz grob gesagt so, je mehr Links du hast, desto besser, und je autoritĂ€rer und stĂ€rker die Links, desto besser.

Gordon: Was heißt denn in diesem Fall „autoritĂ€rer und stĂ€rker“?

Vladislav: FĂŒr das Ranking, im Endeffekt. Was meinst du jetzt, „autoritĂ€rer“?

Gordon: Ja genau.

Vladislav: Das ist ein kompliziertes Thema, ich glaube, das machen wir in der nĂ€chsten Episode. Da fließen auch wieder mehrere Faktoren ein. Im Grunde ist es einfach so, starke Seiten sind Seiten wie Wikipedia, das ist eine starke AutoritĂ€t, weil die auch wiederum viele Links hat.

Gordon: Du merkst, lieber Zuhörer, SEO ist ein Thema mit extrem viel und extrem tiefem Wissen. Man kann sich einen groben Überblick verschaffen, so wie ich das bisher getan habe (lacht), und deswegen muss ich auch hin und wieder ein bisschen blöd nachfragen an den Vladi, der sich deutlich intensiver damit beschĂ€ftigt hat in der letzten Zeit. Aber es ist ein Thema, bei dem es sich lohnt, dranzubleiben. Das merke ich jedes Mal, wenn wir uns darĂŒber unterhalten. Als sechsten Tipp hatten wir jetzt die externen Links, kommen wir zum nĂ€chsten, zum siebten Tipp.

Vladislav: Warte nochmal kurz, ich habe noch ein paar Tipps fĂŒr den sechsten.

Gordon: Ach so, ja, hau raus!

Vladislav: Wie gesagt, aktiver Linkaufbau ist wichtig, dass man das immer so ein bisschen im Hinterkopf behĂ€lt, wenn man Blogartikel schreibt, dass man danach zehn Leute oder so anhaut und freundlich um einen Link bittet, das ist eine ganz gute Idee. Kommentare sind auch noch immer ganz gut, die bringen zwar keinen SEO-Value, das sind relativ schwache Links, aber nichtsdestotrotz gehören sie auch zu einem gesunden Linkprofil dazu. Und sie bringen auch wieder etwas fĂŒr andere Menschen, sie werden gelesen, am besten von einem potenziellen Leser, lieber Hörer, und der geht dann auf deinen Blog und findet dich ganz toll, wird Abonnent und spĂ€ter Kunde. Und deswegen sind Kommentare auch wichtig und gehören einfach in ein gesundes Portfolio hinein. Und eine andere wunderbare Möglichkeit sind ganz einfach GastbeitrĂ€ge. Du kannst die Links freisetzen, du hast wirklich Freiheit ĂŒber alles und kriegst in der Regel auch gute Links. Es wird relativ viel Schmu betrieben, und deswegen wertet Google mittlerweile, glaube ich, die Links aus der Bio zumindest etwas ab, vom SEO-Wert her. Aber das ist, wie gesagt, fĂŒr uns smarte Blogger viel zu tief und viel zu technisch, aber GastbeitrĂ€ge und Links aus GastbeitrĂ€gen bringen auch schon etwas.

Gordon: Jetzt habe ich so aus Blogger-Sicht nochmal eine Frage zum Thema „Anfragen“. Wie formuliere ich denn so eine Anfrage, ohne dass es wie bittstellen klingt? Hast du eine Idee, Vladi?

Vladislav: Ich wĂŒrde es ganz simpel formulieren und mit dem Argument kommen, dass es Mehrwert fĂŒr den Leser bietet. Du musst dann natĂŒrlich auch wirklich Mehrwert fĂŒr den Leser bieten, das ist klar. Einfach so einen Link abgreifen, das bringt fĂŒr denjenigen auch nicht viel. Aber wenn uns jemand anschreiben und um einen Link bitten wĂŒrde, der noch weiterfĂŒhrend auf das Thema eingeht, dann wĂŒrde ich verlinken. Wenn es passt, ist es gut fĂŒr den Leser, es ist eine Win-Win-Situation. Es ist ein Win fĂŒr mich, ein Win fĂŒr den Leser und ein Win fĂŒr den Ersteller. Warum nicht? Jetzt kommen ganz viele Anfragen fĂŒr Links, das hĂ€tte ich vielleicht nicht sagen sollen! (Lacht)

Gordon: (Lacht) Lieber Zuhörer, wenn du glaubst, dass du total viel Mehrwert bieten kannst, dann schreibe uns an! Genau, ĂŒberlagern wir dieses Thema durch ein anderes, kommen wir zum siebten und letzten Tipp fĂŒr heute: die LĂ€nge. Und es kommt doch auf die LĂ€nge an, ich habe es immer gewusst!

Vladislav: (Lacht) Genau! Wir sagen immer, 1.000 Wörter, und unser Ansatz war von Anfang an, fĂŒr den Menschen zu schreiben. In einem Artikel, der 1.000 Wörter hat, kannst du wunderbar viel Mehrwert fĂŒr den Menschen liefern. Das ergibt im Prinzip auch Sinn fĂŒr die Suchmaschine, das hat auch – grob gesagt – die Suchmaschine erkannt. Und es gibt da auch Korrelationen, dass lĂ€ngere Artikel besser ranken.

Gordon: Was auch daran liegen könnte, dass sie einfach mehr Keywörter haben?

Vladislav: Das ist immer so eine Spekulationsgeschichte, darĂŒber könnte man sich auch tot argumentieren. Aber ich bin immer so ein Pragmatiker, und wenn ich mehrere Studien mit verschiedenen Korrelationen sehe, dann nehme ich das einfach wahr. Und bei diesem Thema „SEO“ ist im Endeffekt alles Spekulation, weil Google seine Algorithmen nicht freigibt. Das sind alles Tests, alles irgendwelche Studien, und anhand derer versucht man, Muster zu erkennen und dann daraus irgendwelche Wahrheiten zu bilden. Das heißt, das sind nie hundertprozentige Wahrheiten. Aber nichtsdestotrotz ist es einfach so, dass lĂ€ngere Artikel besser ranken.

Gordon: Deswegen sollte man sich auch nicht so intensiv und ĂŒbermĂ€ĂŸig mit SEO befassen, weil es so viele verschiedene Interpretationsmöglichkeiten gibt und einfach zu viele Fragezeichen.

Vladislav: Am Ende des Tages ist es auch einfache Logik. Denn wenn ich einen 10.000-Wörter-Artikel schreibe, der bekommt auf natĂŒrliche Art und Weise viele Links, weil er einfach so hochwertig ist. Wenn ich einen Guide ĂŒber Überschriften schreibe mit 10.000 Wörtern, das ist ja
 wie viel hat ein Buch, weißt du das zufĂ€llig? Ist das schon ein Buchformat?

Gordon: Nein, noch nicht. Aber das ist schon ein kleines E-Book.

Vladislav: Auf jeden Fall eine ordentliche Geschichte, ein ordentlicher Guide. Und der wĂŒrde auf natĂŒrliche Art und Weise Links erhalten. Ich könnte auch rausgehen und um Links bitten, bei meinen Influencern, falls die ihn irgendwo erwĂ€hnen könnten, zum Beispiel im nĂ€chsten Blogartikel, dann ist das wunderbar. Er wĂŒrde auch automatisch viele Shares bekommen, einfach weil er so hochwertig ist. Und mit den Shares gibt es auch Korrelationen, dass viele Shares auch fĂŒr gute Rankings sorgen. Und deswegen macht es einfach Sinn.

Gordon: Gut, bevor wir zu den Action Steps der Woche kommen, Vladi, wĂŒrde ich gerne nochmal zusammenfassen, was wir an Tipps hatten. Denn das war auch nochmal eine Frage in den Kommentaren zum letzten oder vorletzten Mal, da haben sich Hörer gewĂŒnscht, dass wir vielleicht die wichtigsten Dinge am Ende nochmal zusammenfassen.

Vladislav: Ja, das sollten wir machen.

Gordon: Wir hatten Tipp Nummer eins, das war das richtige Keyword. Also wonach suchen die Leute? Tipp Nummer zwei: eine verlockende Überschrift mit den Keywords so nah am Anfang wie möglich. Tipp Nummer drei, Vladi, hilf mir mal kurz!

Vladislav: Das war die URL, da wĂŒrde ich einfach vorschlagen, das Keyword als URL zu verwenden. Das ist eine gute, einfache und schnelle Lösung.

Gordon: Genau. Tipp Nummer vier war die Artikelstruktur, also die Keywords dann in der Überschrift natĂŒrlich zu haben, aber auch in der H2-ZwischenĂŒberschrift. Jetzt zu den Links, Vladi, da warst du fitter als ich.

Vladislav: Genau, interne Links sollte man setzen, und zwar nach GefĂŒhl. Das heißt, wichtige Artikel immer wieder verlinken und ab und zu, wenn du irgendwelche weiterfĂŒhrenden Quellen zu diesem Absatz hast, dann einfach verlinken. Soll ich direkt weitermachen mit den externen Links und Quellen?

Gordon: Ich bitte darum, ja.

Vladislav: Da ging es darum, beim aktiven Linkaufbau im Hinterkopf zu haben, fleißig auf anderen Blogs zu kommentieren und GastbeitrĂ€ge zu schreiben.

Gordon: Genau, gut. Und dann noch der siebte und letzte Tipp, das war die LĂ€nge. Auch da, wie wir es immer predigen, mindestens 1.000 Wörter oder sogar lĂ€nger. Je lĂ€nger, desto viraler. Wenn es hochwertig ist, nicht einfach aufgeplustert, sondern es muss schon ein hochwertiger Scheiß sein.

Vladislav: Genau (lacht). Ein gutes Abschlusswort!

Gordon: (Lacht) Das war das erste Mal, dass ich im Podcast „Scheiß“ gesagt habe, glaube ich, ich weiß es nicht. Jetzt kriegen wir so ein explicit-Schildchen, weil ich „strong Content, strong Lyrics“ auf diesem initiierten oder keine Ahnung
 auf den CDs, wie heißt das nochmal, Vladi?

Vladislav: Ich weiß es nicht, aber ich weiß, was du meinst, dieser komische schwarz-weiß


Gordon: Gucken wir mal, ob iTunes das herausfindet, dass ich „Scheiße“ gesagt habe. Kommen wir zu den Action Steps, und auch diesmal natĂŒrlich wieder der Aufruf, die Tipps zu befolgen, vielleicht nochmal in sich zu gehen, nochmal die letzten Blogartikel zu analysieren, ohne sie tot zu analysieren. Aber schreibst du, lieber Hörer, wirklich primĂ€r fĂŒr die Suchmaschine beziehungsweise, schreibst du auch fĂŒr die Suchmaschine? Denn es geht natĂŒrlich in erster Linie um den Menschen. Aber gibt es nicht so ein paar Sachen, die du noch optimieren könntest? Und das ist eigentlich das, was wir dir diese Woche mitgeben wollen. Nimm dir diese sieben Tipps, die wir dir gegeben haben, und wende sie einfach mal an. Ich denke nicht, dass es mit einem Artikel getan ist, dass auf jeden Fall beim nĂ€chsten Mal direkt 150 Prozent mehr Besucher auf die Seite kommen, aber ich denke, ĂŒber die Zeit wird sich das schon zeigen. Was meinst du, Vladi?

Vladislav: Der Meinung bin ich auch, es ist einfach ein schneller Hack, eine schnelle und einfache Lösung, die man direkt in den Workflow einbauen kann.

Gordon: Man sollte keine Wunder davon erwarten, das ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die Effekte zeigen sich auf lange Sicht, denke ich. Und im Endeffekt kann ich diesen Satz von Vladi nur nochmal wiederholen: Im Zweifel schreibst du einfach fĂŒr den Menschen!

Vladislav: Schöner Abschluss, finde ich gut. Machen wir den Sack zu!

Gordon: Genau, das habe ich auch geklaut, das ist ja von dir gewesen. Deswegen bekommst du auch die Credits dafĂŒr.

Vladislav: Danke.

Gordon: Gut, dann war’s das fĂŒr heute, machen wir den Sack zu, wie du so schön gesagt hast. Ich freue mich auf die nĂ€chste Episode. Ach genau, jetzt willst du, lieber Zuhörer, natĂŒrlich noch wissen, wo du alles findest, auch die Links, die wir hier genannt haben und noch mehr. Wir haben einiges zusammengesammelt. Die findest du auf www.affenblog.de/014 fĂŒr die 14. Episode. Ja, damit machen wir jetzt wirklich Feierabend, Vladi?

Vladislav: Machen wir!

Gordon: Und ja, ich wĂŒnsche dir einen wunder-, wunderschönen Abend.

Vladislav: Den wĂŒnsche ich dir auch, alles klar, bis denne.

Gordon: Bis dann, ciao.

Vladislav: Ciao ciao.

Schön, dass du dabei warst. Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann bewerte uns bei iTunes. Und wenn du Fragen hast oder mehr von uns erfahren möchtest, dann besuche uns auf affenblog.de. Bis zum nÀchsten Mal!

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27 Kommentare

  • Moin,
    habe eben auf dem Weg zur Arbeit Eure neue Folge gehört. Wirklich einfache und umsetzbare Tipps.
    Wo ich den grĂ¶ĂŸten Aha Effeckt hatte, war das mit den Links von anderen Bloggern. Ich hĂ€tte nicht erwartet, das andere Blogger wegen mir ihren Artikel anpassen und einen Link einbauen - ist das wirklich so?

    Gruß
    Wolfram
  • Hi Wolfram,

    cool! Wenn der Artikel dem Besucher hilft und Mehrwert bietet 
 und wenn die ihn generell gut ĂŒberzeugen kannst, dann ja. :)
  • Inzwischen gesellt sich der Affenblog zu meinen Lieblingsblogs.
    Besonders viel neues gab es in der Episode nicht zu hören. Aber das Wissen wurde mal sortiert und ĂŒbersichtlich (oder ĂŒberhörlich?) dargestellt.

    Wikipedia ist ĂŒbrigens kein guter ausgehender Link mehr. Das wird von Google kritisch gesehen. Das hĂ€ngt damit zusammen dass bei den ganzen sponsored posts frĂŒher immer neben dem verkauften Link hĂ€ufig auch Wikipedia als weitere Linkquelle im Text angegeben wurde. Dadurch entstand ein Muster von "verkaufter Link + Wikipedia Link". FĂŒr Google ist also ein Wikipedialink ein Signal genauer hinzusehen denn es könnte dahinter ein Artikel stehen der nicht den Google-Webmasterrichtlinien entspricht.
  • Hi Roland,

    yes! Danke! :)

    Ah, cool. Danke auch fĂŒr den Tipp!
  • Hallo ihr Zwei,

    kurze Frage: Hab mich gerade mal zum "Bananacontent" eingetragen...

    Das liest sich suuuper genial. Wann ist es denn voraussichtlich so weit und was wird das schÀtzungsweise kosten?!

    Habt ihr schon eine Vorstellung?!

    Lieben Gruß Andi
  • Hi Andi,

    yeah, sehr cool! Wird wahrscheinlich Mitte/Ende August soweit sein.

    Die erste Version wird supergĂŒnstig. Vielleicht so 10€ im Monat.
  • Hallo Gordon und Vladi,

    erst einmal vielen Dank und GlĂŒckwunsch zu dieser Episode.
    Höre euren Podcast jede Woche im Bus und freue mich schon jetzt auf die nÀchste Fahrt ;)
    Eine Frage habe ich da aber noch: Bislang war ich immer der Überzeugung, dass externe Links, also Links die quasi nach außen zeigen, SEO-technisch eher von Nachteil sind. Da hat es mich etwas ĂŒberrascht, dass du Links, die deine Seite verlassen, so locker siehst Vladi. Bin ich hier einem Seo-Irrglauben aufgesessen?
    Oder stellst du die Links die von dir ausgehen dafĂŒr immer auf No-follow Vladi?

    Ich wĂ€re sehr dankbar fĂŒr eine Antwort und bin gespannt auf die nĂ€chste Folge =)
    Viele GrĂŒĂŸe
    Timo
  • Hey Timo,

    so was ist cool! Das ist halt das geile an Podcasts, man kann sie ĂŒberall konsumieren.

    Ne, outbound Links sind nie schlecht. Das Web funktioniert nur durch Links und auch der Leser freut sich ĂŒber weiterfĂŒhrende Quellen. Solange man nicht ĂŒbertreibt - 100 ist so ein Richtwert - ist alles gut. Und, wie gesagt, positiv.

    Outbound Links auf autoritÀre Seiten können sogar einen positiven Einfluss aufs Ranking haben.
  • Hallo Ihr Zwei,
    supergute Tipps, die Ihr da wieder rausgehauen habt. Vor allem Dir, Vladi, vielen Dank fĂŒr die guten ErlĂ€uterungen (die auch ein SEO-Neuling versteht).
    Eine Frage hĂ€tte ich. Vielleicht habe ich es aber nur ĂŒberhört...
    Wie oft soll man am besten einen neuen Beitrag bloggen. Gerade heute habe ich den Tipp gehört, höchstens einmal wöchentlich zu posten, wenn man ohnehin noch am Anfang steht. Da man sonst fĂŒr wenige Leser seinen Content verschwende. Ich dachte immer, Google nimmt den Blog ĂŒberhaupt erst wahr, wenn man fleißiger postet? WĂ€re klasse, wenn Du Vladi mir hier nochmal helfen könntest. Danke!
    Viele GrĂŒĂŸe
    Angelika
  • Servus ihr Beiden! Danke fĂŒr euren genialen Podcast!

    Das Thema SEO ist aus meiner Sicht das Wichtigste ĂŒberhaupt, neben dem Promoten natĂŒrlich. Immerhin haben wir ja alle einen Blog um Content in die Welt zu posaunen.

    SEO ist dabei das passive Promoten ĂŒber die Suchmaschinen.

    Jedes Keyword eine Besucherpipline zwischen Webseite und dem Google Ozean.

    Einfach klasse das ihr das so unkompliziert angeht!

    Habe zwar einiges an Fachliteratur hier aber neben dem ganzen trocknen Kram lockert ihr das Arbeiten und Lernen deutlich auf.

    Macht weiter so, freue mich auf die nÀchste Folge!

    Andreas der MMOGuy
  • Hey ho,

    "Passives Promoten ĂŒber die Suchmaschine", gefĂ€llt mir! :D
  • Hallo ihr beiden,

    Wie erfĂ€hrt man, wie man zum gewĂŒnschten Keyword noch mehr Inhalte verfassen muss?

    P.S. klasse gemacht ihr beiden
  • Hi Wilfried,

    das mĂŒsstest du manuell ĂŒberprĂŒfen oder mit www.bananacontent.de herausfinden! :)
  • Hallo Gordon und Vladi,

    das Wichtigste zuerst, ich steh tierisch auf euren Podcast und ich finde es super, dass ihr euch dem Thema SEO annehmt und es so schon anfÀngergerecht verpackt. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein paar ganz grundlegende SEO-Kenntnisse irgendwie zum Handwerkszeug eines Bloggers dazu gehören.

    Ich hĂ€tte allerdings mal eine Frage an euch. Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass gerade auf US Blogs dazu geraten wird SEO und vor allem Google komplett außen vor zu lassen. Die BegrĂŒndung dafĂŒr ist, der Traffic sei einfach zu unsicher um sich 1. darauf zu verlassen und 2. sich ĂŒberhaupt darum zu kĂŒmmern. Wie seht ihr das? Den im Grunde macht man SEO ja nur um bei Google gut da zu stehen.

    VG Alex
  • Da gibt es im US-Bereich genau 2 Seiten. 1 die die du gerade genannt hast. Und einmal wieder die ganz andere Seite die von Brian Dean angefĂŒhrt wird.

    Im Grunde genommen muss jeder fĂŒr sich seinen eigenen Weg finden.

    Es gibt 2 Haupt-Traffic Quellen. Das wÀren SEO und Social Media.
    Ersteres auf langfristige Basis betrachtet, wÀhrend letzeres kurzfristig funktioniert.

    Beides hat seine Vor- und Nachteile. WĂ€hrend der Social Media Traffic schnell wieder verschwindet, ist SEO Traffic eine dauerhafte Variante.

    Ich hoffe ich konnte das etwas aufklÀren ;)

    Viele GrĂŒĂŸe
    Vladimir
  • Hi Alexander,

    yeah, besten Dank!

    Diesen "Mythos" versuchen wir ja zu zerstören. Man sollte sich schon auf seine Marke, seinen Leser und sein Inhalt verlassen, aber dennoch die Suchmaschine nicht außer Acht lassen.

    Schaue dir auch mal den folgenden Blogartikel an: http://www.affenblog.de/blog-seo-optimieren/
  • Hallo Ihr Beiden,

    mal wieder super Tipps - Klasse! Ganz herzlichen Dank. :-)

    Wie bekomme ich denn einen roten Faden um regelmĂ€ĂŸige BlogbeitrĂ€ge z.B. zum Thema nach einer Trennung wieder zu sich selbst zu finden - zu schreiben? Also, dass sich die BlogbeitrĂ€ge von Woche zu Woche ergĂ€nzen!

    Herzliche GrĂŒĂŸe
    Claudia
  • Hey Claudia,

    Am besten schaffst du das mit einem Redaktionsplan.

    Schreib dir fĂŒr 1-3 Monate die Themen auf, die du behandeln willst (bei mir sind es immer Themenmonate) und gehe die Sache von den Überschriften an.

    Schreib die erste Überschrift und ĂŒberlege dir, wie sie in den nĂ€chsten Artikel ĂŒbergehen kann. :)

    Das sollte ein guter Ansatz sein. :)

    Viele GrĂŒĂŸe
    Vladimir
  • Mein allwissender SCHÖPFER hat mich sehr lieb :)
    Gibt es sowas wie einen Zufall? Nein, weil ich mein Leben SELBST erschaffe...
    Was hat das denn bitteschön mit der heutigen SEO-Hausaufgabe zu tun?!?

    Hallo Gordon,
    passend zum Thema Suchmaschinenoptimierung habe ich ein wunderbares Beispiel. Es geht um die Eröffnung eines OnlineShops. Nein, es geht leider nicht um mein geplantes IMPERIUM ;) Genauer gesagt: Der erfolgreiche Drogeriemarkt https://www.dm.de/unternehmen/medien-und-presse/pressemitteilungen/unternehmen/dm-onlineshop-c561048.html ist seit dem gestrigen Dienstag, 14. Juli 2015, endlich online! Weil aber der genaue Starttermin unbekannt war, hatte ich mir die Webadresse https://www.dm.de als Startseite auf meinem Tablet "vorĂŒbergehend" festgelegt, um informiert zu bleiben. Denn eines war mir ja bereits Monate vorher bekannt: Mein Lieblingsdrogeriemarkt wird im FrĂŒhsommer 2015 auch online verkaufen.

    Kommen wir nun zum Suchen und Finden im Internet...

    Nachdem ich gestern beim Öffnen meines Tablets "zufĂ€llig" erfuhr, dass der Shop gestartet wurde, wollte ich logischerweise sofort TESTeinkaufen... Ein Tipp von mir: Wer "vegane" Produkte sucht, der ist schon jetzt dort gut aufgehoben. Die bequeme Bestellung von zu Hause aus war sogar per Rechnung möglich... Soviel erst einmal zu dem Service. Als ich anschließend im Web danach suchte, ob jemand schon was darĂŒber geschrieben hat, gab es keinen einzigen Treffer. Meine Suchwörter lauteten wie z.B. dm shop online start oder 14.07.2015 dm shoperöffnung deutschland... Es waren nur die mir bekannten "Ă€lteren" Artikel zu finden. ABER... Heute am Mittwoch, 15.07.2015, hat Google die GĂŒlay doch noch ĂŒberrascht :)

    Die Ergebnisse zeigen genau das, was auch im Podcast ausfĂŒhrlich besprochen wurde - nĂ€mlich: die URL-Optimierung.

    Beispiel Nummer 1 ist:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/drogeriemarkt-startet-online-shop-verkehrte-versandkostenwelt-bei-dm/12054028.html
    Beispiel Nummer 2 ist:
    http://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/17463-dm-drogerie-online-shop.html

    Gordon, natĂŒrlich hĂ€tte ich genauso wie die obigen PROFIS einen Blogartikel zu dieser Eröffnung schreiben können, WENN ich Inhaberin eines Blogs wĂ€re, nicht wahr? Das Recherchieren gehört glĂŒcklicherweise zu meinen Lieblingsaufgaben... Aber als Internet-MilliardĂ€rin habe ich fĂŒr solche "Kleinigkeiten" kein großes Interesse, sorry vielmals ;) Da mache ich lieber das, was mir derzeit am meisten Spaß macht - das bedeutet: kommentieren und werben hier auf dem Affenblog.

    Ich bin sehr neugierig auf die nÀchste Woche und was die neue Hausaufgabe sein wird...

    Vielen Dank an Euch, dass Ihr soviel kostbare Zeit investiert, damit wir erfolgreich im Web werden.

    Weiterhin alles Gute wĂŒnscht Internet-MilliardĂ€rin GĂŒlay :)
  • Hallo Vladi und Gordon,
    Eure neue Episode um SEO passt bei mir wie die Faust aufs Auge, da ich, von SEO nicht ganz unbeleckt, mir auf meinem Blog vorgenommen habe, in loser Folge einige BeitrĂ€ge zu ausgesuchten Fragen zu veröffentlichen. Die heutige Episode ist wieder so genial und inspiriert mich zu weiteren Artikeln zu SEO. Außerdem habe ich wieder einiges gelernt bzw. sehe ich z. B. die Problematik Keywords aus einem neuen Blickwinkel. Ich danke euch, will aber auch anfĂŒhren, dass der vorangegangene Gastbeitrag zu SEO mir auch prima gefallen hat.
    VG Peter
  • Hi Peter,

    super! Andere Blickwinkel zeigen ... genau das wollen wir! :)
  • Hey ihr beiden,

    mal wieder eine super Folge. Wirklich simpel gemacht und einfach zu verstehen! :)

    Am meisten mitgenommen habe ich dich Spannung und Vorfreude auf den bananacontent! ;)

    Googles Marktanteil hĂ€tte ich fast noch grĂ¶ĂŸer geschĂ€tzt. Der Link weißt ja auf den globalen Anteil an. Gibt es eine Übersicht zu lĂ€nderspezifischen Marktanteilen? WĂŒrde mich interessieren, wie das zum Beispiel bei uns ist.

    Vladi, hast du mit deinem Blog von Anfang an auf SEO gesetzt, oder erst mit der Zeit die Quelle fĂŒr dich erkannt? Ich fĂŒr meinen Teil setze zum Beispiel noch auf Social Media, da ich anhand von noch zu wenig Inhalt einfach nicht die nötige Menge an Besuchern aus Suchmaschinen beziehen kann.

    Und Gordon: Wortwahl! ;) :P

    Viele GrĂŒĂŸe und eine schöne Woche euch beiden
    Vladimir
  • Hi Vladimir,

    ja, auf bananacontent bin ich auch schon gespannt!

    LĂ€nderspezifisch, da musst du mal guggen. Fand in diesem Fall die globale wichtiger. Das variiert aber stark, in manchen LĂ€ndern ist Google zum Beispiel nicht die Nummer 1.

    Ne, kaum. SEO ist ein langfristiges Spiel. Am Anfang sollte man auf Social Media setzen, geht schneller :)

Was denkst du?