Warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen und was passiert, wenn sie es doch tun

Gordon Schönwälder
von Gordon Schönwälder
Warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen und was passiert, wenn sie es doch tun

Nicht nur im affenblog, sondern auch bei den affen on air geht’s ab jetzt um SEO! 🙂

Wir wissen, dass einige Hörer danach gieren, bessere Rankings zu bekommen und ihren Blog noch erfolgreicher zu machen.

Und hier erfüllen wir hoffentlich ein paar Wünsche.

Suchmaschinenoptimierung ist für alle ein Wort mit acht Silben und für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln.

Dabei ist es gar nicht so schwer, die ersten Schritte zu gehen. Deshalb gehen wir diese heute gemeinsam.

In dieser Episode besprechen Vladislav Melnik und ich:

  • Warum du dich SEO-mäßig eigentlich schon zurücklehnen könntest, weil du als smarter Blogger eh schon richtig liegst
  • Warum die Leute, die über die Suchmaschinen zu dir kommen, besonders interessant für dich sein sollten
  • Wie du gleichzeitig für den Menschen, aber auch für Google schreibst
  • Wie du die richtigen Keywords findest und wo sie in deinem Content stehen sollten
  • Wie die Crème de la Crème der Blogosphäre dir helfen kann, in den Suchmaschinen besser zu ranken

Höre den affen on air jetzt zu …

Show Notes

Transkript

Hallo und herzlich willkommen bei den Affen on Air. Mit uns wirst du zum smarten Blogger. Lehn dich zurück und genieße die Show. Heute in der 14. Episode: Warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen und was passiert, wenn sie es doch tun.

Gordon: So, Moin Moin, ihr smarten Blogger da draußen, heute wieder eine neue Episode von Affen on Air. Mein Name ist Gordon Schönwälder, und mit dabei natürlich der Vladislav Melnik. Vladi, hi, Moin Moin!

Vladislav: Grüß dich Gordon, Moin!

Gordon: So richtig „Moin“ ist gar nicht mehr.

Vladislav: Nein, es ist eigentlich schon fast Abend.

Gordon: Aber bei euch im Norden sagt man ja immer „Moin“. Oder?

Vladislav: Man sagt immer „Moin“. Finde ich auch gut.

Gordon: Ja, finde ich auch gut, das hat einen gewissen Charme.

Vladislav: Ich habe mal eine Zeitlang in Berlin gewohnt, und da haben mich immer alle komisch angeguckt, wenn ich „Moin“ gesagt habe. Das war auch ganz ungewöhnlich (lacht).

Gordon: Unter dem Motto „es ist doch gar nicht mehr Morgen!“

Vladislav: Ich glaube auch, dass die morgens „Moin“ komisch fanden, von daher…

Gordon: (Lacht) Die Berliner wieder! Okay, lange Rede, kurzer Sinn – heute wollen wir darüber reden, warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen und was passiert, wenn sie es doch tun. Das ist unser Thema heute. Es sind ja gerade Themenwochen im Affenblog, und es geht um SEO. Sehr geile Sache übrigens, ich habe auch eine Menge gelernt in der Vorbereitung auf diesen Podcast selbst und natürlich auch bei der Vorbereitung auf diese Themenwoche. SEO ist auch ein Wunschthema gewesen von einigen Zuhörern dieses Podcasts, und ich hoffe, und ich kann da, glaube ich, auch für uns beide sprechen, wir hoffen, dass wir damit auch alle Wünsche erfüllen. Vladi, sollen wir starten, sollen wir reingehen ins Thema?

Vladislav: Yap, legen wir los!

Gordon: Alles klar. Wenn man das mal so zusammenfasst: Was ist so eine Formel für SEO?

Vladislav: Für uns smarte Blogger meinst du?

Gordon: Richtig, ganz genau.

Vladislav: Ich würde sagen: hochwertige Inhalte, Probleme lösen und mindestens 1.000 Wörter. Das sind die Grundpfeiler, die wir auch in den vorherigen Lektionen beziehungsweise Podcast-Episoden besprochen haben.

Gordon: Genau, genau. Im Endeffekt ist das etwas, was jetzt niemanden mehr überraschen dürfte.

Vladislav: Hoffentlich nicht!

Gordon: Aber wenn das so sein sollte, lieber Zuhörer, dann darfst du dir die vorherigen Episoden noch einmal anhören. Natürlich ist das der Kern. Also kann man sagen, Vladi, wenn man sich an diese smarten Regeln für smarte Blogger hält, dass man dann unbewusst sowieso schon SEO macht?

Vladislav: Genau, das ist das Schöne daran, du erstellst den Content so, wie es die Suchmaschine haben möchte.

Gordon: Für alle die, die immer noch die Fragezeichen über dem Kopf haben: SEO – das möchte ich eben vorwegnehmen – ist: Suchmaschinenoptimierung. Falls da jetzt Fragen auftauchen, dazu kommen wir gleich noch. Was passiert, Vladi, wenn man als smarter Blogger diese Suchmaschinenoptimierung ignoriert?

Vladislav: So viel passiert da jetzt nicht, aber du maximierst einfach nicht dein Potenzial. Du machst es schon, du machst schon einen ganz großen Teil für SEO, also für die Suchmaschine, aber um nochmal den letzten Schritt zu gehen, die letzte Meile, um noch mehr rauszuholen, machst du nicht genug, du lässt es einfach liegen. Und das ist nicht so schlau, sage ich mal.

Gordon: Nein, das ist definitiv nicht so schlau.

Vladislav: Du bist ja schon drinnen, du machst schon alles, und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, den du machen musst, und das war’s.

Gordon: Das ist der Punkt. Ich glaube, viele scheuen dieses Thema SEO auch, weil sie denken, es ist ein riesengroßer Berg, der da jetzt auf sie wartet. Und im Endeffekt kann man die Ergebnisse schon mit kleinen Veränderungen deutlich verbessern.

Vladislav: Genau, ich glaube auch, viele denken, das Thema ist ein bisschen zu technisch und zu langweilig.

Gordon: Ja, ich gehöre dazu beziehungsweise, gehörte dazu, für mich war SEO immer etwas total Freakiges.

Vladislav: Ich kenne viele, auch größere Blogger aus dem deutschsprachigen Raum, die auch noch sagen, „oh SEO, damit bin ich auf dem Kriegsfuß“.

Gordon: Ja, vermutlich. Manchmal rufen übrigens bei mir zu Hause Leute an und wollen meine Seite SEO-optimieren.

Vladislav: Ah, sehr cool!

Gordon: Ich weiß nicht, ob das ein Lob ist, ich glaube, die rufen einfach jeden an.

Vladislav: Ja, davon gibt es einige.

Gordon: Ja, nicht so geil. Deswegen hat SEO auch so einen negativen Beigeschmack, muss ich gestehen. Aber gut, das ist halt so. Es geht also um die Optimierung, es geht nicht darum, dass SEO überlebenswichtig ist, aber es geht darum, dass man noch mehr Leute erreicht, und dass die Inhalte einfach mehr gelesen werden. Und im Endeffekt, denn wir haben ja eine Gewinnabsicht als smarte Blogger, dass man auch mehr Verkäufe hat.

Vladislav: Genau, und ich wollte auch noch sagen, SEO, so wie wir das sehen, ist nicht das Austricksen der Suchmaschine, sondern das Optimieren für die Suchmaschine. Wir gehen mehr oder weniger Hand in Hand mit der Suchmaschine.

Gordon: Ich glaube auch, dass das Austricksen irgendwann nicht mehr funktioniert. Denn da muss man immer am Ball bleiben, immer, immer, immer! Die haben auch solche kryptischen Namen, diese Google-Updates, und ich glaube, man muss einfach nur ein paar elementare Dinge befolgen, die wir auch in dieser Episode nennen werden, zumindest ein paar. Und dann kann man SEO-technisch schon eine Menge reißen. Ich habe es gerade schon angesprochen: Google ist da so ein Ding, Vladi, der Marktführer – Google?

Vladislav: Ja, natürlich. Ich glaube, die haben einen Marktanteil von 70 Prozent ungefähr. Und deswegen heißt es auch, „optimieren für Google“, einfach, weil es der größte Player ist. Und ich behaupte auch, es ist der mit der besten Technologie.

Gordon: Mit Sicherheit. Ich meine, nicht umsonst ist das Wort „googeln“ schon im Sprachgebrauch drin. Man sagt ja auch nicht „yahooen“ oder „altavistaen“, ich weiß nicht, ob es das überhaupt noch gibt, wahrscheinlich nicht. Okay, wie macht Google denn das? Was sind solche Parameter oder Dinge, die Google tut, damit die ihren Job machen?

Vladislav: Es funktioniert im Prinzip ganz einfach, es gibt einen Googlebot, das ist so eine Art Roboter, so kann man es sich vorstellen. Und der checkt die Webseiten, das nennt man „crawlen“, und archiviert sie dann. Google ist nichts anderes als eine riesengroße Datenbank. Und ich glaube, manche wissen noch nicht mal, dass es Downloads von Webseiten sind, es ist wirklich nur ein Archiv. Und dabei gibt es 200 bekannte und unbekannte – oder noch mehr – Rankingfaktoren, die einfach bestimmen, wie der Inhalt gerankt wird.

Gordon: Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Faktoren, die sich irgendwie durchgesetzt haben und erfolgreich sind. Einige werden wir am Ende noch als Tipp mitgeben. Aber vielleicht nochmal kurz zu Google, Google macht das ja nicht zum Selbstzweck. Warum machen die das?

Vladislav: Ich glaube, der größere Zweck dahinter ist einfach, so wie immer, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und genauer gesagt ist es einfach, das perfekte Suchergebnis für die Sucher zu finden, das ist immer deren Mission, deren Ziel.

Gordon: Wenn jemand bestimmte Sachen eingibt, dann ist das Ziel, möglichst das passende Ergebnis zu liefern, zum Beispiel.

Vladislav: Genau, und den größten Umsatz machen sie eben über Adwords, über die Anzeigen bei der Suche.

Gordon: Ja, okay. Also ist doch irgendwo ein bisschen ein Selbstzweck dabei, wer gut recherchiert, also in dem Fall Google, der verdient auch Geld damit.

Vladislav: Ja natürlich, es ist ja im Endeffekt Win-Win.

Gordon: Genau, es ist eine schöne Win-Win-Situation. Und sie wären auch schön doof, wenn sie damit kein Geld verdienen wollen würden.

Vladislav: Es wäre nicht nachhaltig.

Gordon: Richtig!

Vladislav: Apropos nachhaltig, es passt auch zu uns, weil wir sagen, dass wir nicht die Suchmaschine austricksen. Es ist nicht so, dass es nicht funktioniert, aber es ist einfach nur nicht nachhaltig. Ich habe keinen Bock, immer nach neuen Updates zu gucken, um dieses oder jenes ändern zu müssen. Wenn man von Anfang an regelkonform spielt, dann geht es auch sehr langfristig. Das ist super wichtig.

Gordon: Sonst würde man einfach viel zu viel Zeit damit verbringen, seine Seite ständig zu optimieren. Und das würde mich total abnerven, muss ich gestehen.

Vladislav: Es ist auch irgendwie eine blöde Strategie, finde ich.

Gordon: Genau, dann lieber den Fokus auf die Inhalte legen.

Vladislav: Genau.

Gordon: Gut, kommen wir zum „Warum“ und zum Thema „Besucherquelle“. Wie viel Prozent kommen über die Suchmaschine?

Vladislav: Da gibt es eine Studie, die ich gefunden habe, die besagt, dass es ungefähr 40 Prozent sind. Und so gefühlt kannst du auch sagen, dass die Suchmaschine einfach eine verdammt große Besucherquelle ist. Es gibt Milliarden von Abfragen im Monat weltweit, und wenn man das einfach außer Acht lässt oder wenn man einfach nicht das größte Potenzial davon nutzt, dann lässt man wirklich viel auf der Straße liegen. Und das Coole ist, ich stelle mir diese Rankings immer wie Mini-Besucherquellen vor.

Gordon: Mach es plastisch, genau!

Vladislav: Diese Rankings, die kannst du dir vorstellen wie Kraken oder Haken. Die Rankings und die dazugehörigen Keywords, das ist immer eine Einheit, und die führen wie eine Autobahn zu deinem Blog. Und wenn du ganz viele Straßen oder ganz viele Autobahnen zu deinem Blog hast, dann wirst du quasi eine Großstadt.

Gordon: Okay!

Vladislav: Und so kann man es sich vorstellen, viele Wege führen zu deinem Blog. Und das ist immer dein Ziel.

Gordon: Genau, und das muss man machen, indem man – ich kann es nur nochmal wiederholen – ein paar Regeln befolgt, und das ist gar nicht so schwer. Wenn selbst solche Typen wie ich es verstehen, zumindest im Ansatz, dann kann das, glaube ich, jeder!

Vladislav: (Lacht)

Gordon: (Lacht) Wie geht es weiter, was ist das, wenn die Leute dann suchen, und sie kommen auf deinen Blog?

Vladislav: Wie meinst du das jetzt?

Gordon: Ich stelle es mir so vor, die Leute geben einen bestimmten Suchbegriff ein, und dann wäre es ziemlich smart, wenn dieser Suchbegriff in unserer Nische oder in der Nische der Zuhörer irgendwie gefunden wird.

Vladislav: Ja genau, es ist generell das Coole an der Suchmaschine, dass die Leute so eine „Lean forward-Einstellung“ haben. Bei Social Media ist es eher so eine „Lean back-Einstellung“, die sagen, „okay, ich lehne mich zurück und lasse das Ganze auf mich einprasseln und klicke einfach wild umher“. Und bei der Suchmaschine ist es gerade das Schöne, dass der Sucher aktiv nach etwas sucht, und dabei hat er oft auch ein Kaufinteresse. Ich habe mir zum Beispiel gerade eine Schallzahnbürste gekauft, und ich habe sie direkt bei Amazon gekauft, weil ich ein Amazon-Fan bin. Aber würde ich in der Suchmaschine „Schallzahnbürste kaufen“ eingeben, dann wäre das für die Suchmaschine und im Endeffekt auch für denjenigen auf der anderen Seite, der die Schallzahnbürste anbietet, einfach ein Signal, dass ich wirklich kaufen möchte. Es wäre anders, wenn ich „Schallzahnbürste Information“ eingeben würde. Und deswegen ist es auch so wichtig, aber selbst bei „Schallzahnbürste Information“ zeige ich ein aktives Interesse daran. Das heißt, ich werde langfristig vielleicht doch eine Kaufentscheidung fällen.

Gordon: Ich fasse es nochmal kurz zusammen, nur, damit ich es verstanden habe: Google beziehungsweise die Besucherquellen machen circa 40 Prozent aus, also 40 Prozent allen Traffics, der auf meine Seite kommt, kommt bestenfalls über Google.

Vladislav: Das ist so ein ganz grober Durchschnitt. Damit kann man rechnen, ja.

Gordon: Aber diese 40 Prozent, die haben in der Regel ein Ziel, und zwar wollen die entweder gezielt Informationen haben oder sie wollen gezielt kaufen.

Vladislav: Genau, die kann man als „aktiv“ zusammenfassen. Die wollen und suchen aktiv irgendetwas. Das ist ganz wichtig.

Gordon: Also sind diese Leute auf jeden Fall wichtig. Und es ist sinnvoll, die Menge oder die Besucherquelle der Suchmaschinen auf die eigene Seite zu erhöhen, und das macht man mit SEO. Das Problem ist aber, Vladi, jetzt sitzen da nicht Hunderttausendmillionen Leute von Google da und lesen sich jeden Blog durch, sondern das ist irgendwie automatisiert. Wie kann ich mir das als Laie vorstellen?

Vladislav: Das wäre optimal! Es wäre wirklich cool, wenn da Millionen Leute sitzen würden, Content lesen würden und dir am besten noch manuell die perfekte Suchanfrage geben würden. Aber das ist nicht skalierbar, das kannst du nicht machen.

Gordon: Aber cool wäre es wirklich! (Lacht)

Vladislav: (Lacht) Und auf jeden Fall kann der Googlebot den Content nicht verstehen oder nicht wirklich verstehen. Soweit ich weiß, kann er Videos noch gar nicht verstehen, aber Bilder oder Gesichter erkennen, das kann er schon so langsam. Aber mehr auch nicht. Er kann jedoch nicht erkennen, „okay, das ist ein Labrador mit seidenglänzend schwarzem Fell und Knochen im Mund“, das kann er nicht. Und deswegen ist es einfach wichtig, das Ganze zu optimieren. Und das ist im Grunde der springende Punkt. Der Blogger würde einfach nur das Bild hochladen beziehungsweise der Blogger, der ein bisschen SEO optimieren möchte, der würde das Bild zum Beispiel einfach nur für die Suchmaschinen optimieren, damit sie es lesen können. Das heißt, er unterstützt und optimiert nur.

Gordon: Ich bin tierisch neugierig, wie kann man denn ein Bild mit SEO bearbeiten?

Vladislav: Das macht man im Prinzip einfach über den Alt-Tag. Du gibst ihm ein Alt-Attribut und sagst ihm, „schwarzer Labrador mit seidenem Fell und Knochen im Mund“. Dann weiß die Suchmaschine das. Es gibt auch Wege mit Plug-ins, dass du deine Seite so gestalten kannst, damit du diese Seite so siehst, wie eine Suchmaschine sie sieht.

Gordon: Spannend!

Vladislav: Und so könnte man gucken, okay, so sieht die Suchmaschine die Seite, und dies und jenes müsste ich noch ändern. Aber das ist eine andere Geschichte!

Gordon: Ich denke auch, das würde jetzt ein bisschen zu tief reingehen. Vielleicht kommen wir im Laufe der nächsten Wochen noch dazu. Es geht also darum, dass man seinen Content, den man geschrieben hat, optimiert. Aber smarte Blogger machen das nach einem bestimmten Credo, und zwar geht es weiterhin um den Menschen. Richtig?

Vladislav: Richtig! Das ist unser Credo, vor allem im Affenblog. Und wir sagen auch, „schreibe immer für den Menschen und optimiere erst danach für die Suchmaschine“. Manche machen das auch entgegensetzt, die schreiben erst für die Suchmaschine und danach für den Menschen oder überhaupt nur für die Suchmaschine. Und ich habe gerade heute eine E-Mail von einer Dame bekommen, die meinte, dass sie das richtig blöd findet, weil ihr Kollege, der Techniker gesagt hat, „du musst das so und so für die Suchmaschine optimieren“, und sie fand das voll blöd, denn sie wollte kreative Texte schreiben. Und ich habe zu ihr gesagt, „schieß diesen Techniker in den Wind!“ Denn du schreibst die Inhalte nur für den Menschen, und wenn es den Menschen nicht gefällt, dann hat es langfristig für die Suchmaschine auch keinen Sinn.

Gordon: Genau, das ist dann auch nur eine Kurzzeitstrategie, dass es funktioniert. Wenn die Leute es ätzend finden, dann bringt es nichts, das stimmt, das ist logisch.

Vladislav: Im Zweifel rate ich auch immer, für den Menschen zu schreiben. Denn man hat oft die Option, vor allem bei verlockenden Überschriften, okay, schreibe ich für den Menschen oder für die Suchmaschine? Am besten ist eine beidseitige Lösung, aber das geht nicht immer. Und deswegen entscheiden wir uns im Zweifel immer für den Menschen. Wir haben ganz viele Überschriften, die sind aus SEO-Sicht wirklich nicht so gut, aber dennoch für den Menschen sehr verlockend, deswegen haben wir sie genommen. Denn am Ende des Tages sitzt immer ein Mensch davor und keine Suchmaschine.

Gordon: Und wenn es eben kein Keyword gibt? Dann macht man es mit einer geilen Überschrift?

Vladislav: Das ist das, was wir die ganze Zeit im Affenblog sogar machen mussten, nämlich einfach auf Viralität über Social Media zu setzen. Das heißt, du machst wenig Suchmaschinenoptimierung. Das war nämlich bei uns der Fall, vor allem noch ganz am Anfang, als ich noch alleine geschrieben habe zum Thema „Werbetexten“. Es ist ein super wichtiges Thema für Blogger, aber danach sucht niemand. Deswegen hat es keinen Sinn gemacht, mit einer SEO-Strategie da ranzugehen und zu sagen, okay, da sind die Keywords, und dafür schreibe ich jetzt die Artikel, weil einfach niemand danach gesucht hat. Deswegen mussten wir quasi diese Suchanfragen erzeugen. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile mehr gibt, aber wir mussten alleine schon den Gedanken ummünzen und sagen, okay, nur „Viralität über Social Media“, das ist unsere Strategie, und das hat auch funktioniert.

Gordon: Und das funktioniert vor allem auch ganz geil mit guten Überschriften.

Vladislav: Ja natürlich, und mit gutem Content.

Gordon: Generell geht es auch um den Content. Was wäre noch eine langfristige Strategie, um mit SEO erfolgreich zu sein?

Vladislav: Das ist das, was wir am Anfang schon erwähnt haben, nämlich langfristig zu bloggen. Okay, ich erstelle hochwertige Inhalte über einen langen Zeitraum hinweg mit mindestens 1.000 Wörtern, die ein Problem lösen, am besten noch regelmäßig. Dadurch machst du automatisch, was die Suchmaschine möchte, und dazu kommt einfach noch die Empathie für dein Publikum.

Gordon: Das muss ich jetzt noch ein bisschen aufdröseln, denn ich glaube, das versteht der Hörer vermutlich nicht direkt. Ich musste ja auch nachfragen!

Vladislav: Ja klar, gerne!

Gordon: In wieweit ist die Kombination von langfristigem Bloggen und Empathie für dein Publikum SEO-relevant?

Vladislav: Ich würde es nicht unbedingt in Kombination sehen, aber das harmoniert schon zusammen. Und zwar ist diese Empathie einfach wichtig, dass du dich zuallererst um dein Publikum kümmerst, du schreibst für Menschen, das fließt ja hier mit ein. Aber auch, dass du die Sprache des Publikums sprichst. Und die Sprache des Publikums, das sind die Keywörter.

Gordon: Und das ist für mich heute der Aha-Effekt des Tages gewesen, als wir in der Vorbereitung auf diese Episode darüber gesprochen haben. Daran habe ich noch nie gedacht. Beziehungsweise, ich habe schon daran gedacht, weil ich auch in meinem Blog die Sprache des Publikums spreche, aber ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass das wichtig sein könnte.

Vladislav: Und mit den Tools, die die Suchmaschine liefert, findest du heraus, welche Sprache, welche Keywörter sie benutzen.

Gordon: Zum Beispiel? Wie kann ich das herausfinden?

Vladislav: Da gibt es von Google den Keyword Planner, und momentan arbeiten wir auch am bananacontent, das ist unser SEO-Tool für smarte Blogger. Mehr darüber kann man auf bananacontent.de erfahren, und das sind zwei Wege, die es gibt, um einfach die Keywörter und die Sprache des Publikums herauszufinden.

Gordon: Jetzt sind wir schon mitten in den Tipps.

Vladislav: Ich glaube, wir können gleich zu den Tipps hinüberschwenken!

Gordon: Okay, alles cool. Das war Tipp Nummer eins, verwende die richtigen Keywords. Wonach suchen deine Leute? Wonach sucht dein Tribe? Und wie gesagt, du hast zwei Möglichkeiten. Einmal ist es von Google selbst ein Keyword Planner, Vladi?

Vladislav: Ja genau, der läuft über Adwords.

Gordon: Oder eben bananacontent, das ist…

Vladislav: …das ist unser SEO-Tool!

Gordon: Genau, das Affenblog-eigene SEO-Tool – ziemlich neu, glaube ich. Tipp Nummer zwei: die Überschrift. Vladi, hau raus!

Vladislav: Das ist die Überschrift beziehungsweise der Title-Tag. Obwohl – Title Tag und H1-Überschrift sind in der Regel identisch. Und hier ist es einfach wichtig, verlockend zu sein, so wie wir es im Affenblog predigen und hoffentlich auch vorleben. Und das Keyword, das muss natürlich Inhalt der Überschrift sein. Da ist es gut, wenn es so nah wie möglich am Anfang steht.

Gordon: Lass uns doch mal unsere Überschriften analysieren, Vladi.

Vladislav: Ja, das finde ich cool.

Gordon: Jetzt haben wir die Überschrift quasi in Zement gemeißelt: „Warum“, das ist das erste Wort, „Blogger“ das zweite Wort, „SEO“ das dritte Wort. Reicht das, an dritter Stelle?

Vladislav: Ich würde es zuerst so betrachten, okay, wir schreiben es für Menschen, die Überschrift lautet „Warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen und was passiert, wenn sie es doch tun“. Jetzt müssen wir zuerst das richtige Keyword finden. Wir müssen schauen, ob es für diese Headline, für diese Artikelidee überhaupt ein Keyword gibt, das passen könnte. Dabei muss man immer ein bisschen hin und her spielen, bei dieser Keywordsuche. Du kannst auch mit einem Keyword anfangen und daraus eine Überschrift machen oder du hast eine Überschrift fix und optimierst erst dann für das Keyword. Das ist so eine wechselseitige Beziehung. Jetzt lass uns mal überlegen, man könnte so etwas wie „Blogger“ und „SEO“ ignorieren, aber ich glaube, danach sucht keiner, gefühlt. Du könntest „Blogger SEO“ machen, aber der Artikel ist nicht so stark dafür. Wir können einfach beispielhaft sagen, „Blogger SEO ignorieren“ ist das Keyword, und danach suchen 100 Leute im Monat.

Gordon: Und dann benenne ich die URL so? In diesem Fall affenblog.de/blogger-seo-ignorieren?

Vladislav: Genau, das wäre quasi noch Tipp Nr. drei. Und hier haben wir „Blogger SEO ignorieren“, das haben wir relativ weit vorne. Das ist zwar nicht exakt, „Blogger SEO“ und dann haben wir das „nicht“, ich glaube, das müsste auch etwas abwerten, aber wie gesagt, immer für Menschen schreiben, dann passt es auch.

Gordon: Okay, das heißt, es muss schon ein grammatikalisch korrekter Satz sein, damit der Googlebot das auch rafft?

Vladislav: Nein, damit der Mensch das rafft!

Gordon: Ach so, ja, okay! (Lacht)

Vladislav: Für den Bot sind generische Sachen besser, aber für den Menschen ist es eben immer so.

Gordon: Ah okay, SEO ist doch ein Ding für sich.

Vladislav: Die Technik ist einfach nicht so weit. Irgendwann in 50 Jahren oder so, wird es so sein, dass der Bot das alles versteht.

Gordon: Ob das noch 50 Jahre dauert?

Vladislav: Keine Ahnung, das war nur eine grobe Schätzung.

Gordon: (Lacht) Okay!

Vladislav: Um dieses Überschriftenthema nochmals ganz kurz abzuschließen, es ist also wirklich eine Kunst für sich. Du musst eine verlockende Überschrift schreiben, die auch ein Keyword beinhaltet.

Gordon: Aber jetzt nur nochmal, um das klar zu machen, die Keywords bei uns wären jetzt zum Beispiel auf jeden Fall „SEO“ und „Blogger“.

Vladislav: Ich würde immer für ein Keyword optimieren in einem Artikel, und das Keyword wäre „Blogger SEO ignorieren“, einfach basierend auf unserer Hypothese, dass Leute danach suchen.

Gordon: Genau, das war Tipp Nummer drei, die Überschrift beziehungsweise die URL.

Vladislav: Es gibt ja immer drei bei der URL, genau.

Gordon: Gehen wir weiter zur Artikelstruktur selbst.

Vladislav: Da ist es wichtig, dass das Keyword in der H1-Überschrift ist, das haben wir bereits erwähnt. Die Überschrift ist in der Regel das Title-Tag und die H1-Überschrift.

Gordon: Bei WordPress da, wo ich den Titel eingebe? Ist es das schon?

Vladislav: Die Überschrift ist immer die H1-Überschrift vom Artikel, genau, das ist bei WordPress die Titelgeschichte. Und den Title-Tag kannst du auch mit gewissen Plug-ins umändern. Ich weiß allerdings nicht, ob es die bei WordPress von Haus aus gibt. Und bei den H2-Überschriften ist es auch noch von Vorteil, wenn das Keyword ab und zu vorkommt.

Gordon: Also bei den Zwischenüberschriften?

Vladislav: Genau. Und da würde ich das Ganze auch nicht zu sehr vollstopfen, sondern wirklich auf eine gesunde Geschichte achten.

Gordon: Also „SEO SEO SEO SEO SEO SEO“ als Zwischenüberschrift, das wäre Scheiße?

Vladislav: Genau.

Gordon: Okay, gut. Das ist also der technische Anteil dessen, was so in den Überschriften ist. Sollen wir zum nächsten Tipp kommen, zum fünften Tipp? Zu den internen Links? Warum sind interne Links wichtig für SEO?

Vladislav: Im Grunde auch für den Googlebot, weil er dann einfach draufgeht und die weiterführenden Quellen auch findet. Und hier ist es einfach wichtig, dass man nach Gefühl weiterführende Informationen intern verlinkt, im Endeffekt auch wieder für den Menschen liefert und vor allem immer wieder wichtige Artikel verlinkt. Gewisse Artikelserien bieten sich hierfür wunderbar an, weil es auch einfach langfristig Sinn macht.

Gordon: Heißt das, dass Artikel mit guten internen Links wertvoller für den Googlebot sind als Artikel ohne interne Links?

Vladislav: Die Zielseite wäre wertvoller, ja.

Gordon: Aber das ist auch abhängig davon, wohin ich verlinke? Wenn ich auf Teufel komm raus nur irgendwelche internen Links in den Artikeln hineinsetze, dann kann es auch nach hinten losgehen?

Vladislav: Inwiefern meinst du das genau?

Gordon: Wir schreiben beispielsweise einen Artikel darüber, warum Blogger SEO nicht ignorieren dürfen, und was passiert, wenn sie es doch tun. Und dann reden wir über langfristiges Bloggen, und dann verlinke ich beim Wort „bloggen“ auf den Wikipedia-Artikel zum Thema „Blog“. Dann habe ich intern verlinkt.

Vladislav: Nein, intern verlinken würdest du, wenn du zu einem eigenen Artikel zum Thema „bloggen“ verlinken würdest. Wikipedia wäre ein externer Link.

Gordon: Alles klar, gut, verstanden.

Vladislav: Intern einfach deine eigenen Artikel verlinken und gucken, dass sie einen Mehrwert liefern. Und deswegen haben wir auch beim Podcast unsere Show Notes, und da verlinken wir auch oft unsere eigenen Artikel, und deswegen passt das.

Gordon: Jetzt habe ich es verstanden, super. Gut – externe Links, es geht weiter!

Vladislav: Das ist das, was du mit Wikipedia meintest, und das beziehen wir jetzt auf die andere Seite. Was wir als Tipp meinen, das ist einfach, dass man den Linkaufbau aktiv betreibt. Und das macht man ganz simpel mit Anfragen. Wenn du, lieber Hörer, deinen Artikel für ein Keyword optimierst, dann kannst du eine eigene Suche machen. Dann hast du die zehn Besten, und wenn das Blogger sind oder irgendwelche Personen, die man ansprechen kann, also nicht irgendwelche komischen Portale oder so, dann kann man sie einfach ansprechen und um einen Link bitten, wenn es für sie thematisch passt. Wir könnten mit diesem Beitrag gucken, okay, „Blogger SEO ignorieren“, danach würden wir googeln, und dann würden wir einen anderen Blogger finden, Björn Tantau zum Beispiel, der hat darüber geschrieben. Dann würde ich mir seine Artikel dazu durchlesen und würde sagen, „hey Björn, könntest du bitte in diesem oder jenen Absatz den Artikel von mir verlinken, am besten noch für das Keyword?“ Und das Argument wäre einfach, dass es weiterführende Quellen sind und es eine andere Ansicht ist oder irgendetwas in die Richtung. Und somit würde man externe Links für seinen eigenen Blogartikel bekommen.

Gordon: Was dann wiederum vom Googlebot gesehen und auch archiviert wird. Es gibt eine Menge externe Links von mir, also muss dieser Link beziehungsweise dieser Artikel gut sein.

Vladislav: Genau, es geht auch um die Anzahl und um die Wertigkeit beziehungsweise die Autorität der Links, das ist auch noch ein ganz wichtiger Faktor. Das heißt, im Prinzip ist es ganz grob gesagt so, je mehr Links du hast, desto besser, und je autoritärer und stärker die Links, desto besser.

Gordon: Was heißt denn in diesem Fall „autoritärer und stärker“?

Vladislav: Für das Ranking, im Endeffekt. Was meinst du jetzt, „autoritärer“?

Gordon: Ja genau.

Vladislav: Das ist ein kompliziertes Thema, ich glaube, das machen wir in der nächsten Episode. Da fließen auch wieder mehrere Faktoren ein. Im Grunde ist es einfach so, starke Seiten sind Seiten wie Wikipedia, das ist eine starke Autorität, weil die auch wiederum viele Links hat.

Gordon: Du merkst, lieber Zuhörer, SEO ist ein Thema mit extrem viel und extrem tiefem Wissen. Man kann sich einen groben Überblick verschaffen, so wie ich das bisher getan habe (lacht), und deswegen muss ich auch hin und wieder ein bisschen blöd nachfragen an den Vladi, der sich deutlich intensiver damit beschäftigt hat in der letzten Zeit. Aber es ist ein Thema, bei dem es sich lohnt, dranzubleiben. Das merke ich jedes Mal, wenn wir uns darüber unterhalten. Als sechsten Tipp hatten wir jetzt die externen Links, kommen wir zum nächsten, zum siebten Tipp.

Vladislav: Warte nochmal kurz, ich habe noch ein paar Tipps für den sechsten.

Gordon: Ach so, ja, hau raus!

Vladislav: Wie gesagt, aktiver Linkaufbau ist wichtig, dass man das immer so ein bisschen im Hinterkopf behält, wenn man Blogartikel schreibt, dass man danach zehn Leute oder so anhaut und freundlich um einen Link bittet, das ist eine ganz gute Idee. Kommentare sind auch noch immer ganz gut, die bringen zwar keinen SEO-Value, das sind relativ schwache Links, aber nichtsdestotrotz gehören sie auch zu einem gesunden Linkprofil dazu. Und sie bringen auch wieder etwas für andere Menschen, sie werden gelesen, am besten von einem potenziellen Leser, lieber Hörer, und der geht dann auf deinen Blog und findet dich ganz toll, wird Abonnent und später Kunde. Und deswegen sind Kommentare auch wichtig und gehören einfach in ein gesundes Portfolio hinein. Und eine andere wunderbare Möglichkeit sind ganz einfach Gastbeiträge. Du kannst die Links freisetzen, du hast wirklich Freiheit über alles und kriegst in der Regel auch gute Links. Es wird relativ viel Schmu betrieben, und deswegen wertet Google mittlerweile, glaube ich, die Links aus der Bio zumindest etwas ab, vom SEO-Wert her. Aber das ist, wie gesagt, für uns smarte Blogger viel zu tief und viel zu technisch, aber Gastbeiträge und Links aus Gastbeiträgen bringen auch schon etwas.

Gordon: Jetzt habe ich so aus Blogger-Sicht nochmal eine Frage zum Thema „Anfragen“. Wie formuliere ich denn so eine Anfrage, ohne dass es wie bittstellen klingt? Hast du eine Idee, Vladi?

Vladislav: Ich würde es ganz simpel formulieren und mit dem Argument kommen, dass es Mehrwert für den Leser bietet. Du musst dann natürlich auch wirklich Mehrwert für den Leser bieten, das ist klar. Einfach so einen Link abgreifen, das bringt für denjenigen auch nicht viel. Aber wenn uns jemand anschreiben und um einen Link bitten würde, der noch weiterführend auf das Thema eingeht, dann würde ich verlinken. Wenn es passt, ist es gut für den Leser, es ist eine Win-Win-Situation. Es ist ein Win für mich, ein Win für den Leser und ein Win für den Ersteller. Warum nicht? Jetzt kommen ganz viele Anfragen für Links, das hätte ich vielleicht nicht sagen sollen! (Lacht)

Gordon: (Lacht) Lieber Zuhörer, wenn du glaubst, dass du total viel Mehrwert bieten kannst, dann schreibe uns an! Genau, überlagern wir dieses Thema durch ein anderes, kommen wir zum siebten und letzten Tipp für heute: die Länge. Und es kommt doch auf die Länge an, ich habe es immer gewusst!

Vladislav: (Lacht) Genau! Wir sagen immer, 1.000 Wörter, und unser Ansatz war von Anfang an, für den Menschen zu schreiben. In einem Artikel, der 1.000 Wörter hat, kannst du wunderbar viel Mehrwert für den Menschen liefern. Das ergibt im Prinzip auch Sinn für die Suchmaschine, das hat auch – grob gesagt – die Suchmaschine erkannt. Und es gibt da auch Korrelationen, dass längere Artikel besser ranken.

Gordon: Was auch daran liegen könnte, dass sie einfach mehr Keywörter haben?

Vladislav: Das ist immer so eine Spekulationsgeschichte, darüber könnte man sich auch tot argumentieren. Aber ich bin immer so ein Pragmatiker, und wenn ich mehrere Studien mit verschiedenen Korrelationen sehe, dann nehme ich das einfach wahr. Und bei diesem Thema „SEO“ ist im Endeffekt alles Spekulation, weil Google seine Algorithmen nicht freigibt. Das sind alles Tests, alles irgendwelche Studien, und anhand derer versucht man, Muster zu erkennen und dann daraus irgendwelche Wahrheiten zu bilden. Das heißt, das sind nie hundertprozentige Wahrheiten. Aber nichtsdestotrotz ist es einfach so, dass längere Artikel besser ranken.

Gordon: Deswegen sollte man sich auch nicht so intensiv und übermäßig mit SEO befassen, weil es so viele verschiedene Interpretationsmöglichkeiten gibt und einfach zu viele Fragezeichen.

Vladislav: Am Ende des Tages ist es auch einfache Logik. Denn wenn ich einen 10.000-Wörter-Artikel schreibe, der bekommt auf natürliche Art und Weise viele Links, weil er einfach so hochwertig ist. Wenn ich einen Guide über Überschriften schreibe mit 10.000 Wörtern, das ist ja… wie viel hat ein Buch, weißt du das zufällig? Ist das schon ein Buchformat?

Gordon: Nein, noch nicht. Aber das ist schon ein kleines E-Book.

Vladislav: Auf jeden Fall eine ordentliche Geschichte, ein ordentlicher Guide. Und der würde auf natürliche Art und Weise Links erhalten. Ich könnte auch rausgehen und um Links bitten, bei meinen Influencern, falls die ihn irgendwo erwähnen könnten, zum Beispiel im nächsten Blogartikel, dann ist das wunderbar. Er würde auch automatisch viele Shares bekommen, einfach weil er so hochwertig ist. Und mit den Shares gibt es auch Korrelationen, dass viele Shares auch für gute Rankings sorgen. Und deswegen macht es einfach Sinn.

Gordon: Gut, bevor wir zu den Action Steps der Woche kommen, Vladi, würde ich gerne nochmal zusammenfassen, was wir an Tipps hatten. Denn das war auch nochmal eine Frage in den Kommentaren zum letzten oder vorletzten Mal, da haben sich Hörer gewünscht, dass wir vielleicht die wichtigsten Dinge am Ende nochmal zusammenfassen.

Vladislav: Ja, das sollten wir machen.

Gordon: Wir hatten Tipp Nummer eins, das war das richtige Keyword. Also wonach suchen die Leute? Tipp Nummer zwei: eine verlockende Überschrift mit den Keywords so nah am Anfang wie möglich. Tipp Nummer drei, Vladi, hilf mir mal kurz!

Vladislav: Das war die URL, da würde ich einfach vorschlagen, das Keyword als URL zu verwenden. Das ist eine gute, einfache und schnelle Lösung.

Gordon: Genau. Tipp Nummer vier war die Artikelstruktur, also die Keywords dann in der Überschrift natürlich zu haben, aber auch in der H2-Zwischenüberschrift. Jetzt zu den Links, Vladi, da warst du fitter als ich.

Vladislav: Genau, interne Links sollte man setzen, und zwar nach Gefühl. Das heißt, wichtige Artikel immer wieder verlinken und ab und zu, wenn du irgendwelche weiterführenden Quellen zu diesem Absatz hast, dann einfach verlinken. Soll ich direkt weitermachen mit den externen Links und Quellen?

Gordon: Ich bitte darum, ja.

Vladislav: Da ging es darum, beim aktiven Linkaufbau im Hinterkopf zu haben, fleißig auf anderen Blogs zu kommentieren und Gastbeiträge zu schreiben.

Gordon: Genau, gut. Und dann noch der siebte und letzte Tipp, das war die Länge. Auch da, wie wir es immer predigen, mindestens 1.000 Wörter oder sogar länger. Je länger, desto viraler. Wenn es hochwertig ist, nicht einfach aufgeplustert, sondern es muss schon ein hochwertiger Scheiß sein.

Vladislav: Genau (lacht). Ein gutes Abschlusswort!

Gordon: (Lacht) Das war das erste Mal, dass ich im Podcast „Scheiß“ gesagt habe, glaube ich, ich weiß es nicht. Jetzt kriegen wir so ein explicit-Schildchen, weil ich „strong Content, strong Lyrics“ auf diesem initiierten oder keine Ahnung… auf den CDs, wie heißt das nochmal, Vladi?

Vladislav: Ich weiß es nicht, aber ich weiß, was du meinst, dieser komische schwarz-weiß…

Gordon: Gucken wir mal, ob iTunes das herausfindet, dass ich „Scheiße“ gesagt habe. Kommen wir zu den Action Steps, und auch diesmal natürlich wieder der Aufruf, die Tipps zu befolgen, vielleicht nochmal in sich zu gehen, nochmal die letzten Blogartikel zu analysieren, ohne sie tot zu analysieren. Aber schreibst du, lieber Hörer, wirklich primär für die Suchmaschine beziehungsweise, schreibst du auch für die Suchmaschine? Denn es geht natürlich in erster Linie um den Menschen. Aber gibt es nicht so ein paar Sachen, die du noch optimieren könntest? Und das ist eigentlich das, was wir dir diese Woche mitgeben wollen. Nimm dir diese sieben Tipps, die wir dir gegeben haben, und wende sie einfach mal an. Ich denke nicht, dass es mit einem Artikel getan ist, dass auf jeden Fall beim nächsten Mal direkt 150 Prozent mehr Besucher auf die Seite kommen, aber ich denke, über die Zeit wird sich das schon zeigen. Was meinst du, Vladi?

Vladislav: Der Meinung bin ich auch, es ist einfach ein schneller Hack, eine schnelle und einfache Lösung, die man direkt in den Workflow einbauen kann.

Gordon: Man sollte keine Wunder davon erwarten, das ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die Effekte zeigen sich auf lange Sicht, denke ich. Und im Endeffekt kann ich diesen Satz von Vladi nur nochmal wiederholen: Im Zweifel schreibst du einfach für den Menschen!

Vladislav: Schöner Abschluss, finde ich gut. Machen wir den Sack zu!

Gordon: Genau, das habe ich auch geklaut, das ist ja von dir gewesen. Deswegen bekommst du auch die Credits dafür.

Vladislav: Danke.

Gordon: Gut, dann war’s das für heute, machen wir den Sack zu, wie du so schön gesagt hast. Ich freue mich auf die nächste Episode. Ach genau, jetzt willst du, lieber Zuhörer, natürlich noch wissen, wo du alles findest, auch die Links, die wir hier genannt haben und noch mehr. Wir haben einiges zusammengesammelt. Die findest du auf www.affenblog.de/014 für die 14. Episode. Ja, damit machen wir jetzt wirklich Feierabend, Vladi?

Vladislav: Machen wir!

Gordon: Und ja, ich wünsche dir einen wunder-, wunderschönen Abend.

Vladislav: Den wünsche ich dir auch, alles klar, bis denne.

Gordon: Bis dann, ciao.

Vladislav: Ciao ciao.

Schön, dass du dabei warst. Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann bewerte uns bei iTunes. Und wenn du Fragen hast oder mehr von uns erfahren möchtest, dann besuche uns auf affenblog.de. Bis zum nächsten Mal!

Gordon Schönwälder
Gordon Schönwälder
Gordon Schönwälder ist Host bei affen on air und im affenclan ... und hat einfach eine geile Stimme. Folge ihm auf Facebook, Twitter und Google+.

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27 Kommentare

Wolfram (WolfsPAD)
Wolfram (WolfsPAD)
Moin,
habe eben auf dem Weg zur Arbeit Eure neue Folge gehört. Wirklich einfache und umsetzbare Tipps.
Wo ich den größten Aha Effeckt hatte, war das mit den Links von anderen Bloggern. Ich hätte nicht erwartet, das andere Blogger wegen mir ihren Artikel anpassen und einen Link einbauen - ist das wirklich so?

Gruß
Wolfram
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Wolfram,

cool! Wenn der Artikel dem Besucher hilft und Mehrwert bietet … und wenn die ihn generell gut überzeugen kannst, dann ja. :)
Roland
Roland
Inzwischen gesellt sich der Affenblog zu meinen Lieblingsblogs.
Besonders viel neues gab es in der Episode nicht zu hören. Aber das Wissen wurde mal sortiert und übersichtlich (oder überhörlich?) dargestellt.

Wikipedia ist übrigens kein guter ausgehender Link mehr. Das wird von Google kritisch gesehen. Das hängt damit zusammen dass bei den ganzen sponsored posts früher immer neben dem verkauften Link häufig auch Wikipedia als weitere Linkquelle im Text angegeben wurde. Dadurch entstand ein Muster von "verkaufter Link + Wikipedia Link". Für Google ist also ein Wikipedialink ein Signal genauer hinzusehen denn es könnte dahinter ein Artikel stehen der nicht den Google-Webmasterrichtlinien entspricht.
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Roland,

yes! Danke! :)

Ah, cool. Danke auch für den Tipp!
Andreas Stahnke
Andreas Stahnke
Hallo ihr Zwei,

kurze Frage: Hab mich gerade mal zum "Bananacontent" eingetragen...

Das liest sich suuuper genial. Wann ist es denn voraussichtlich so weit und was wird das schätzungsweise kosten?!

Habt ihr schon eine Vorstellung?!

Lieben Gruß Andi
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Andi,

yeah, sehr cool! Wird wahrscheinlich Mitte/Ende August soweit sein.

Die erste Version wird supergünstig. Vielleicht so 10€ im Monat.
Timo
Timo
Hallo Gordon und Vladi,

erst einmal vielen Dank und Glückwunsch zu dieser Episode.
Höre euren Podcast jede Woche im Bus und freue mich schon jetzt auf die nächste Fahrt ;)
Eine Frage habe ich da aber noch: Bislang war ich immer der Überzeugung, dass externe Links, also Links die quasi nach außen zeigen, SEO-technisch eher von Nachteil sind. Da hat es mich etwas überrascht, dass du Links, die deine Seite verlassen, so locker siehst Vladi. Bin ich hier einem Seo-Irrglauben aufgesessen?
Oder stellst du die Links die von dir ausgehen dafür immer auf No-follow Vladi?

Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort und bin gespannt auf die nächste Folge =)
Viele Grüße
Timo
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hey Timo,

so was ist cool! Das ist halt das geile an Podcasts, man kann sie überall konsumieren.

Ne, outbound Links sind nie schlecht. Das Web funktioniert nur durch Links und auch der Leser freut sich über weiterführende Quellen. Solange man nicht übertreibt - 100 ist so ein Richtwert - ist alles gut. Und, wie gesagt, positiv.

Outbound Links auf autoritäre Seiten können sogar einen positiven Einfluss aufs Ranking haben.
Angelika
Angelika
Hallo Ihr Zwei,
supergute Tipps, die Ihr da wieder rausgehauen habt. Vor allem Dir, Vladi, vielen Dank für die guten Erläuterungen (die auch ein SEO-Neuling versteht).
Eine Frage hätte ich. Vielleicht habe ich es aber nur überhört...
Wie oft soll man am besten einen neuen Beitrag bloggen. Gerade heute habe ich den Tipp gehört, höchstens einmal wöchentlich zu posten, wenn man ohnehin noch am Anfang steht. Da man sonst für wenige Leser seinen Content verschwende. Ich dachte immer, Google nimmt den Blog überhaupt erst wahr, wenn man fleißiger postet? Wäre klasse, wenn Du Vladi mir hier nochmal helfen könntest. Danke!
Viele Grüße
Angelika
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Angelika,

wichtig ist, dass man regelmäßig liefert. Einmal die Woche ist ein guter Wert am Anfang.

Hier noch mal mehr dazu: http://www.affenblog.de/dauerhaft-content-liefern/
Andreas
Andreas
Servus ihr Beiden! Danke für euren genialen Podcast!

Das Thema SEO ist aus meiner Sicht das Wichtigste überhaupt, neben dem Promoten natürlich. Immerhin haben wir ja alle einen Blog um Content in die Welt zu posaunen.

SEO ist dabei das passive Promoten über die Suchmaschinen.

Jedes Keyword eine Besucherpipline zwischen Webseite und dem Google Ozean.

Einfach klasse das ihr das so unkompliziert angeht!

Habe zwar einiges an Fachliteratur hier aber neben dem ganzen trocknen Kram lockert ihr das Arbeiten und Lernen deutlich auf.

Macht weiter so, freue mich auf die nächste Folge!

Andreas der MMOGuy
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hey ho,

"Passives Promoten über die Suchmaschine", gefällt mir! :D
Wilfried J. Klein
Wilfried J. Klein
Hallo ihr beiden,

Wie erfährt man, wie man zum gewünschten Keyword noch mehr Inhalte verfassen muss?

P.S. klasse gemacht ihr beiden
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Wilfried,

das müsstest du manuell überprüfen oder mit www.bananacontent.de herausfinden! :)
Alexander Schlums
Alexander Schlums
Hallo Gordon und Vladi,

das Wichtigste zuerst, ich steh tierisch auf euren Podcast und ich finde es super, dass ihr euch dem Thema SEO annehmt und es so schon anfängergerecht verpackt. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein paar ganz grundlegende SEO-Kenntnisse irgendwie zum Handwerkszeug eines Bloggers dazu gehören.

Ich hätte allerdings mal eine Frage an euch. Mir ist in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass gerade auf US Blogs dazu geraten wird SEO und vor allem Google komplett außen vor zu lassen. Die Begründung dafür ist, der Traffic sei einfach zu unsicher um sich 1. darauf zu verlassen und 2. sich überhaupt darum zu kümmern. Wie seht ihr das? Den im Grunde macht man SEO ja nur um bei Google gut da zu stehen.

VG Alex
Vladimir
Vladimir
Da gibt es im US-Bereich genau 2 Seiten. 1 die die du gerade genannt hast. Und einmal wieder die ganz andere Seite die von Brian Dean angeführt wird.

Im Grunde genommen muss jeder für sich seinen eigenen Weg finden.

Es gibt 2 Haupt-Traffic Quellen. Das wären SEO und Social Media.
Ersteres auf langfristige Basis betrachtet, während letzeres kurzfristig funktioniert.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Während der Social Media Traffic schnell wieder verschwindet, ist SEO Traffic eine dauerhafte Variante.

Ich hoffe ich konnte das etwas aufklären ;)

Viele Grüße
Vladimir
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Alexander,

yeah, besten Dank!

Diesen "Mythos" versuchen wir ja zu zerstören. Man sollte sich schon auf seine Marke, seinen Leser und sein Inhalt verlassen, aber dennoch die Suchmaschine nicht außer Acht lassen.

Schaue dir auch mal den folgenden Blogartikel an: http://www.affenblog.de/blog-seo-optimieren/
funk, claudia
funk, claudia
Hallo Ihr Beiden,

mal wieder super Tipps - Klasse! Ganz herzlichen Dank. :-)

Wie bekomme ich denn einen roten Faden um regelmäßige Blogbeiträge z.B. zum Thema nach einer Trennung wieder zu sich selbst zu finden - zu schreiben? Also, dass sich die Blogbeiträge von Woche zu Woche ergänzen!

Herzliche Grüße
Claudia
Vladimir
Vladimir
Hey Claudia,

Am besten schaffst du das mit einem Redaktionsplan.

Schreib dir für 1-3 Monate die Themen auf, die du behandeln willst (bei mir sind es immer Themenmonate) und gehe die Sache von den Überschriften an.

Schreib die erste Überschrift und überlege dir, wie sie in den nächsten Artikel übergehen kann. :)

Das sollte ein guter Ansatz sein. :)

Viele Grüße
Vladimir
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Claudia,

genau, einfach einen Redaktionsplan erstellen: http://www.affenblog.de/redaktionsplan/
Gülay
Gülay
Mein allwissender SCHÖPFER hat mich sehr lieb :)
Gibt es sowas wie einen Zufall? Nein, weil ich mein Leben SELBST erschaffe...
Was hat das denn bitteschön mit der heutigen SEO-Hausaufgabe zu tun?!?

Hallo Gordon,
passend zum Thema Suchmaschinenoptimierung habe ich ein wunderbares Beispiel. Es geht um die Eröffnung eines OnlineShops. Nein, es geht leider nicht um mein geplantes IMPERIUM ;) Genauer gesagt: Der erfolgreiche Drogeriemarkt https://www.dm.de/unternehmen/medien-und-presse/pressemitteilungen/unternehmen/dm-onlineshop-c561048.html ist seit dem gestrigen Dienstag, 14. Juli 2015, endlich online! Weil aber der genaue Starttermin unbekannt war, hatte ich mir die Webadresse https://www.dm.de als Startseite auf meinem Tablet "vorübergehend" festgelegt, um informiert zu bleiben. Denn eines war mir ja bereits Monate vorher bekannt: Mein Lieblingsdrogeriemarkt wird im Frühsommer 2015 auch online verkaufen.

Kommen wir nun zum Suchen und Finden im Internet...

Nachdem ich gestern beim Öffnen meines Tablets "zufällig" erfuhr, dass der Shop gestartet wurde, wollte ich logischerweise sofort TESTeinkaufen... Ein Tipp von mir: Wer "vegane" Produkte sucht, der ist schon jetzt dort gut aufgehoben. Die bequeme Bestellung von zu Hause aus war sogar per Rechnung möglich... Soviel erst einmal zu dem Service. Als ich anschließend im Web danach suchte, ob jemand schon was darüber geschrieben hat, gab es keinen einzigen Treffer. Meine Suchwörter lauteten wie z.B. dm shop online start oder 14.07.2015 dm shoperöffnung deutschland... Es waren nur die mir bekannten "älteren" Artikel zu finden. ABER... Heute am Mittwoch, 15.07.2015, hat Google die Gülay doch noch überrascht :)

Die Ergebnisse zeigen genau das, was auch im Podcast ausführlich besprochen wurde - nämlich: die URL-Optimierung.

Beispiel Nummer 1 ist:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/drogeriemarkt-startet-online-shop-verkehrte-versandkostenwelt-bei-dm/12054028.html
Beispiel Nummer 2 ist:
http://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/17463-dm-drogerie-online-shop.html

Gordon, natürlich hätte ich genauso wie die obigen PROFIS einen Blogartikel zu dieser Eröffnung schreiben können, WENN ich Inhaberin eines Blogs wäre, nicht wahr? Das Recherchieren gehört glücklicherweise zu meinen Lieblingsaufgaben... Aber als Internet-Milliardärin habe ich für solche "Kleinigkeiten" kein großes Interesse, sorry vielmals ;) Da mache ich lieber das, was mir derzeit am meisten Spaß macht - das bedeutet: kommentieren und werben hier auf dem Affenblog.

Ich bin sehr neugierig auf die nächste Woche und was die neue Hausaufgabe sein wird...

Vielen Dank an Euch, dass Ihr soviel kostbare Zeit investiert, damit wir erfolgreich im Web werden.

Weiterhin alles Gute wünscht Internet-Milliardärin Gülay :)
Peter
Peter
Hallo Vladi und Gordon,
Eure neue Episode um SEO passt bei mir wie die Faust aufs Auge, da ich, von SEO nicht ganz unbeleckt, mir auf meinem Blog vorgenommen habe, in loser Folge einige Beiträge zu ausgesuchten Fragen zu veröffentlichen. Die heutige Episode ist wieder so genial und inspiriert mich zu weiteren Artikeln zu SEO. Außerdem habe ich wieder einiges gelernt bzw. sehe ich z. B. die Problematik Keywords aus einem neuen Blickwinkel. Ich danke euch, will aber auch anführen, dass der vorangegangene Gastbeitrag zu SEO mir auch prima gefallen hat.
VG Peter
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Peter,

super! Andere Blickwinkel zeigen ... genau das wollen wir! :)
Vladimir
Vladimir
Hey ihr beiden,

mal wieder eine super Folge. Wirklich simpel gemacht und einfach zu verstehen! :)

Am meisten mitgenommen habe ich dich Spannung und Vorfreude auf den bananacontent! ;)

Googles Marktanteil hätte ich fast noch größer geschätzt. Der Link weißt ja auf den globalen Anteil an. Gibt es eine Übersicht zu länderspezifischen Marktanteilen? Würde mich interessieren, wie das zum Beispiel bei uns ist.

Vladi, hast du mit deinem Blog von Anfang an auf SEO gesetzt, oder erst mit der Zeit die Quelle für dich erkannt? Ich für meinen Teil setze zum Beispiel noch auf Social Media, da ich anhand von noch zu wenig Inhalt einfach nicht die nötige Menge an Besuchern aus Suchmaschinen beziehen kann.

Und Gordon: Wortwahl! ;) :P

Viele Grüße und eine schöne Woche euch beiden
Vladimir
Vladislav Melnik
Vladislav Melnik
Hi Vladimir,

ja, auf bananacontent bin ich auch schon gespannt!

Länderspezifisch, da musst du mal guggen. Fand in diesem Fall die globale wichtiger. Das variiert aber stark, in manchen Ländern ist Google zum Beispiel nicht die Nummer 1.

Ne, kaum. SEO ist ein langfristiges Spiel. Am Anfang sollte man auf Social Media setzen, geht schneller :)

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