Content-Recherche: 8 Schritte, um mit solider Recherche großartigen Content zu erstellen

Das Trüffelschwein und der Mensch haben viel gemeinsam. Besonders, wenn es um die edlen Knollenpilze geht: Trüffel.

Trüffel sind die teuersten Pilze der Welt. Denn sie sind selten und schmackhaft. Sie wachsen nur unter der Erde an den Wurzeln von bestimmten Bäumen.

Ein Trüffelschwein kann den Duft der Trüffel auch dann noch riechen, wenn der Pilz einen halben Meter tief unter der Erdoberfläche liegt.

Genau wie ein Trüffelschwein solltest du bei deiner Content-Recherche auch sehr tief unter der Oberfläche buddeln, um erstklassigen Content zu erstellen.

Warum? Das klären wir gleich.

Schauen wir uns erstmal an, was du bei der Content-Recherche eigentlich genau beachten solltest.

Was ist Content-Recherche?

Wie der Name es vermuten lässt, geht es bei der Content-Recherche um das Recherchieren von Inhalten. Du konsumierst also viel Content und sammelst dabei folgende Dinge:

  • Ideen
  • Theorien
  • Geschichten
  • Metaphern
  • Beispiele
  • Statistiken
  • Zitate
  • Quellen

Du suchst genau wie ein Trüffelschwein tief unter der Oberfläche nach allem, was du für deinen Content eventuell irgendwie gebrauchen könntest. Alles was irgendwie nützlich sein kann.

Warum ist Content-Recherche so essenziell?

Weil du ohne keinen großartigen Content erstellen kannst. Ich konsumiere sehr viel Content und das ist der größte Fehler, der mir immer wieder über den Weg läuft:

Der Content ist einfach zu dünn.

Er ist nicht tiefgründig. Nicht gut recherchiert. Er hat einfach kein gutes Fundament. Man merkt, wenn du Content einfach nur dahinklatschst.

Erst durch tiefe und ausgiebige Recherche findest du eben die tollen Ideen, die du in deinen Inhalt einfließen lassen kannst und die ihn großartig machen.

Das ist auch ein weiterer großer Vorteil:

Du hast keine Schreibblockade mehr.

Ich hatte ehrlich gesagt noch nie eine Schreibblockade. Ich recherchiere immer sau viel und habe mehr Ideen, als ich einfließen lassen kann. Das ist ein Luxusproblem, das du dir schaffen musst! 😉

Ich bin auch davon überzeugt, dass Kreativität im Grunde einfach nur Recherche ist. Kreativität ist einfach nur Punkte miteinander verbinden. Und wenn du keine Recherche machst, wie willst du die nicht vorhanden Punkte dann miteinander verbinden?

Aber damit meine ich nicht, dass du von anderen klauen solltest. Du solltest dich inspirieren lassen. Und dann einen eigenen Twist reinbringen. Für diesen Beitrag habe ich z.B. folgendes Zitat von David Ogilvy gefunden: „Even a blind pig can sometimes find truffles, but it helps to know that they grow in oak forests.“ So kam ich auf die Idee mit dem Trüffelschwein.

Außerdem kannst du bei der Recherche die Richtigkeit deiner Aussagen prüfen, wenn du nicht 100%ig sicher bist. Du bekommst auch ein super Themengefühl und weißt, was wichtig ist und wo es noch Lücken gibt. Hinzu kommt noch, dass du eine Menge über dein Thema lernst und so immer mehr Expertise aufbaust.

Eine gute Content-Recherche legt einfach ein solides Fundament für deinen Content. Punkt.

Überzeugt? Gut! Dann schauen wir uns jetzt mal die genauen Schritte an.

Schritt 1: Wähle dein Fokus-Keyword

Du startest immer mit einer Content-Idee. Du hast also ein Thema, über das du schreiben oder reden möchtest.

Da Google die erste Adresse ist, wenn es um Recherche geht, solltest du erstmal ein bisschen Keyword-Recherche betreiben. Überlege also, wie man dein Thema in ein Keyword zusammenfassen könnte.

Überprüfe danach bzw. währenddessen, ob es dafür Suchanfragen gibt. Also ob danach gesucht wird. Benutze dafür Google Keyword Planer, KWFinder, Ubersuggest oder Chimpify.

Für diesen Beitrag habe ich „content recherche“ als Keyword gecheckt:

content recherche chimpify

Wie du siehst, wird nicht viel danach gesucht. Generell macht alles ab 100 Suchanfragen Sinn. Manche sagen auch erst ab 1.000 oder 10.000, aber das kommt immer auf deine Branche an.

Ich habe mich trotzdem dafür entschieden, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich schreibe ja immer für den Menschen, und danach erst für die Suchmaschine! 😉 Ich finde einfach, dass im Content Marketing zu wenig solide Recherche betrieben wird. Also muss der Beitrag einfach raus.

Schritt 2: Überlege dir Variationen deines Keywords

Es ist erstaunlich, wie sich heutzutage Exact Match Keywords immer noch auf das Ranking auswirken. Ich habe z.B. mit „content research“ und „content marketing research“ unterschiedliche Beiträge gefunden.

Brainstorme in diesem Schritt deshalb die verschiedenen Variationen deines Keywords, um noch mehr Content zu finden. Ich kam dabei auf folgende Keywords:

  • content research
  • content marketing research
  • how to do content research
  • how to do content marketing research
  • content marketing recherche

So. Das war jetzt der leichte Teil. Jetzt kommt die harte Arbeit.

Schritt 3: Scanne 100 Suchergebnisse pro Keyword und filtere den Müll heraus

Ich beginne meine Suche immer global. Deshalb stelle ich in den Einstellungen die Region immer auf „Vereinigte Staaten“. Warum? Weil ich eine globale Sichtweise bekommen will. Es gibt global einfach mehr schlaue Köpfe, die auf viele schlaue Ideen kommen.

Gib also ein Keyword ein. Scanne die Überschriften und die Domain (die ist ein gutes Indiz für Qualität) der Suchergebnisse. Öffne die Seiten in einem neuen Tab, die du passend und interessant findest:

content recherche google

Und das machst du mit deinem Fokus-Keyword wirklich für die ganzen 100 Suchergebnisse. Also für 10 Suchergebnisseiten. Wenn du krass unterwegs bist, machst du das für alle deine Keyword-Variationen.

Ich finde auf Seite 10 von Google (dort wo die ganzen Leichen versteckt sind) manchmal wirklich schöne Diamanten. Das sind Dinge, die nicht direkt etwas mit deinem Thema zu tun haben, aber immer irgendwie interessant sind.

Währenddessen findest du aber sehr viel Müll. Es gibt immer mehr Content, ja. Aber 80% davon ist nicht wirklich geil. Scanne deshalb die geöffneten Seiten kurz und speichere diejenigen, die du konsumieren möchtest. Ich kopiere hier einfach stumpf die URLs in meinen Texteditor:

content recherche urls texteditor

Alleine durch das Scannen der Überschriften und Zwischenüberschriften und das Zeppen in Podcast-Episoden und Videos kriegst du schon ein sau gutes Gefühl für dein Thema. Du lernst dadurch, was du unbedingt reinnehmen musst, was nicht, und wo es noch Lücken gibt. Dadurch solltest du schon viele gute Ideen für die grobe Richtung deines Contents bekommen.

Schritt 4: Checke BuzzSumo

Google ist cool und verdient es, die erste Adresse zu sein, wenn es um Recherche geht. Aber Google basiert zu einem großen Teil immer noch auf Links.

Deshalb solltest du BuzzSumo checken, das auf Shares basiert. Du findest dort meistens Inhalte, die nicht gut ranken, aber dennoch von den Menschen fleißig geteilt wurden und daher wahrscheinlich sehr spannend sind.

Gib also dein Keyword ein und öffne die Seiten in einem neuen Tab, die du interessant findest:

content recherche buzzsumo

Wenn du zu nischig unterwegs bist, dann klappt das nicht so gut. Zu meinem Beispiel konnte ich auch nicht wirklich etwas Brauchbares finden. Aber es ist definitiv immer einen Besuch wert!

Schritt 5: Checke andere Quellen

Die meisten Menschen, die Content Marketing betreiben, recherchieren nur via Google. Wenn überhaupt.

Aber weil das alle machen, haben sie auch alle die selben Ideen zur Verfügung. Du solltest aber die Extrameile gehen und auch noch andere Quellen auschecken.

BuzzSumo habe ich bereits genannt. Hier sind noch einige weitere wichtige Quellen, die du auschecken solltest:

  • Print-Bücher
  • Print-Magazine
  • Podcasts
  • YouTube
  • Infografiken
  • Statista
  • Experten
  • etc.

Vor allem Print-Bücher sind hier spannend. Dort steckt oft wichtiges und zeitloses Wissen drin. Da du hier das Medium wechselst, findest du hier oft einzigartige Ideen, die sich sonst nirgendwo anders finden lassen.

In diesem Fall habe ich mir z.B. „Think Content“, „Die Content-Revolution“, „Epic Content Marketing“ und „Content Inc“ angeschaut.

Schritt 6: Finde die Hook und überlege dir eine grobe Richtung

Nachdem du alles gescannt und einen Grobüberblick bekommen hast, solltest du die richtige Hook finden.

Mache am besten eine kleine Pause und überlege dir danach:

Wie willst du deinen Leser, Hörer oder Zuschauer in deinen Content ziehen?

Das machst du mit deiner Überschrift und deiner Einleitung. Während deiner Content-Recherche hast du sicherlich schon einige gute Ideen dafür gehabt und gesammelt.

Für diesen Beitrag wollte ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben, wie man Content-Recherche betreibt. Also dachte ich da sofort an „Content-Recherche: 5 Schritte, um Content zu recherchieren“. Aber beim Recherchieren habe ich gemerkt, dass einige Content-Recherche strategisch sehen - also als Recherche, um Content-Ideen für den Redaktionsplan zu finden. Um mich davon abzugrenzen, habe ich mich für „Content-Recherche: 5 Schritte, um Recherche zu betreiben, um Content zu erstellen“ entschieden. Es geht also um Recherche für die Erstellung.

Für die Einleitung kam ich auf folgende Ideen:

  • „In den letzten Beiträgen haben wir uns die Content-Strategie und den Content-Plan angeschaut. Jetzt kümmern wir uns um das, was danach kommt: die Content-Recherche ...“

  • „Woran denkst du, wenn du an Content-Recherche denkst? Nur an Keyword-Recherche? Falsch ...“

  • Irgendwie Content-Recherche und Trüffelschweine miteinander verbinden.

  • Irgendwas aus dem Zitat von David Ogilvy machen.

  • Irgendwas mit einem Spion, der auch mehr weiß als alle anderen.

Ich habe mehrere durchdacht und mich dann für die Trüffelschwein-Metapher entschieden. Die ist einfach so schön bildhaft, bringt es perfekt auf den Punkt und bleibt im Gedächtnis.

Blicke an dieser Stelle auch noch ein bisschen weiter und überlege, in welche grobe Richtung du gehen willst. Meine Richtung war ja sehr klar. In diesem Fall habe ich die einzelnen Schritte skizziert. Wie könnte dein Content aussehen?

Schritt 7: Konsumiere den Content

Schnappe dir jetzt eine Tasse Kaffee oder Tee und konsumiere deinen kompletten gesammelten Content. Schön in Ruhe.

Lass dir ausreichend Zeit.

Ruhig 50% deiner Zeit, die du für die Content-Erstellung eingeplant hast. 4 Stunden Content-Recherche sind nichts besonderes. Bei sehr breiten oder komplexen Themen kann es vorkommen, dass ich 3 Tage lang fast nichts anderes mache außer Recherche. 50 Beiträge zu lesen braucht eben seine Zeit.

Während du die Texte liest, die Podcast-Episoden anhörst und dir die Videos anschaust, bekommst du viele gute Ideen. Notiere sie dir am besten alle. Ich kopiere hier meistens einfach Wörter aus dem Text oder manchmal auch ganze Sätze in meinen Texteditor.

Behalte außerdem immer deine Buyer Persona im Hinterkopf. Was würde ihr gefallen? Was muss sie wissen? Was nicht?

Denke immer an das Trüffelschwein - buddele tief, bis zum Kern. Konsumiere daher auch die Quellen deiner Quellen. Gehe der Sache bis auf den Grund.

Schritt 8: Mache eine große Pause

Im letzten Schritt solltest du gar nichts tun. Entspanne dich. Schaue Fernsehen, geh Spazieren oder sonne dich auf dem Balkon. Mach irgendwas anderes.

Und, ganz wichtig: Habe ein gutes Gefühl dabei. Ich weiß das fühlt sich komisch an. Aber:

Auch wenn es nicht nach Arbeit aussieht, und es sich nicht so anfühlt, es ist Arbeit.

Ich muss mir das auch immer wieder selbst bewusst machen, wenn ich auf der Couch liege und Netflix schaue. Bei diesem Beitrag habe ich mir glaube ich alle Folgen von “How to Sell Drugs Online (Fast)” reingezogen! 😁

Du musst einfach deinem Unterbewusstsein das Ruder übernehmen lassen. Du musst deinem Gehirn ausreichend Zeit geben, die ganzen aufgesaugten Informationen zu verarbeiten und zu strukturieren.

Dadurch wird die eigentliche Content-Erstellung viel einfacher. Du musst einfach lernen, deinem Unterbewusstsein zu Vertrauen.

Fazit

Trüffel sind selten. Großartige Ideen auch.

Genau wie Trüffel irgendwo tief unter der Erde vergraben sind, so sind Ideen auch irgendwo tief im Content versteckt. Deshalb musst du wie ein Trüffelschwein danach suchen.

Ja, das ist harte Arbeit. Aber das ist Arbeit, die gemacht werden muss. Gerade weil es so hart ist, machen es so wenige. Und gerade deshalb wird dich das von anderen abheben.

Bei der Content-Recherche geht es darum, dass du das Thema aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtest und bis auf den Grund gehst. Wenn ich Recherche betreibe, versuche ich immer so tief einzutauchen, wie es nur geht. Ich suche immer die Essenz. Erst wenn ich etwas bis auf den Kern zerlegt und wieder zusammengebaut habe, kann ich es wirklich verstehen und lehren.

Recherche ist wichtig, um Content zu erstellen, der näher an der Wahrheit liegt.

Und die Wahrheit ist alles was zählt.

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39 Kommentare

  • Sehr cooler Artikel, die technischen Mittel, die du benutzt, um die Recherche zu betreiben, sind sehr fortgeschritten. So eine Herangehensweise nur für Content Recherche ist vielleicht schon etwas overkill, da könnte man auch direkt nebenbei noch Learnings für Produkt-Features und Social Media Posts mitnehmen.

    Mir ist auch ein Typo aufgefallen "10 Suchergebnissseiten". Suchergebnisse hat zwei S aber Suchergebnis nur 1s, also wäre es dann Suchergebnisseite :)
  • Hey Pascal,

    overkill im Content Marketing ist immer gut! 😁 Aber das stimmt, ich mach vor allem Product Features immer gleich mit. So eine "ganzheitliche Sichtweise" ist da ganz gut.

    Danke für den Hinweis, ist gefixt!
  • Ich mache mittlerweile bei den meisten Projekten eine Art FAQ unten am eigentlichen Content. Das sind diese Fragen, die Google immer einblendet: Nutzer fragten auch.....

    Denn wenn man für eine von denen an eine gute Position gelangt, dann hat man eine gute Traffic-Quelle. Andererseits ist sie auch ganz schnell weg, wenn man dort verdrängt wird. Aber eine Zeitlang funktionierts gut.
  • Ich versuche immer möglichst schnell an die Informationen zu gelangen. Ganz ehrlich, mir ist die Zeit zu schade, die ewig langen Texte durchzulesen. Meinetwegen könnte das ganze Internet (zumindest der Teil, der der Wissensvermittlung dient) aus FAQs bestehen :-)
  • Hey Tanja,

    haha, verstehe. Aber nur FAQs - das klingt langweilig! Wir wollen doch eigentlich alle Storys hören! 😉
  • Super geschriebener Artikel :-). Eine sehr gute Aufstellung. Da kann sicherlich der ein oder andere was mit anfangen. Ich finde es wichtig, sich immer mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten auseinander zu setzen. So findet jeder etwas passendes.
  • Hey Christopher,

    danke dir! Sehe ich ganz genau so! 😉
  • Hey Vladislav :)

    Ich liebe Deine Artikel! Wirklich sehr cool.

    Du hast mir bei dem Aufbau meiner Agentur voll weitergeholfen. Ich bekomme viel mehr Leads und Kunden. Ich verfolge dich auch schon seid längerer Zeit. Genau diese Schritte die Du hier beschreibst, mache ich auch immer. Ich wollte fragen was Du davon hältst, dass man wenn man auf ein bestimmtes Keyword nach oben kommen will, einfach die ersten Zehn Ergebnisse nimmt, den Inhalt daraus nimmt und das in den eigenen Beitrag packt, und zusätzlich noch das was Du in Schritt 5 erklärt hast, also andere Quellen? So wäre man doch genauso hilfreich wie die ersten Zehn Ergebnisse und sogar noch besser (Klar kommt es noch auf viele weitere Sachen an) Was hältst Du davon?

    Liebe Grüße!

    Dein #1 Fan Tim
  • Hey Tim,

    danke! 😃 Im Prinzip mache ich das ja auch so. Nur sollte man noch mehr Quellen anzapfen, diese in einen Topf werfen, gründlich umrühren und dann die Essenz darausziehen. So entsteht dann etwas eigenes ... und ist nicht so "mechanisch".
  • Hey Vladislav,
    Danke für deinen Artikel. Ich konnte einiges aus diesem Artikel aufnehmen.
    Der Beitrag ist sehr übersichtlich und strukturiert, das gefällt mir.
    Ich hoffe ich kann mein neues Wissen in Zukunft umsetzen
    Lg Nils
  • Sehr hilfreich und informativ geschrieben. Uns Menschen fehlt ja oft die Gedult :-)
  • Hey Nils,

    cool, freut mich! 🙂
  • Mir kommen immer die besten Ideen beim Sport. Aber diese Idee alleine reicht nicht. Ich mache es dann auch so, dass ich viele Quellen sammle und versuche, etwas neues daraus zu machen. Manchmal ist es eine Sammlung von Informationen oder ein Querschnitt, den es so noch nicht gibt. Jedenfalls sollte es etwas sein, was es in der Form noch nicht gibt. Dauert zwar länger, als einfach nur was Dünnes hin zu schreiben, aber die Besucherzahlen sind deutlich größer.
  • An sich ist nicht nur Sport geeignet, sonder alles, was das bewusste Denken etwas zurückdrängt. Da unser Handeln größtenteils vom unterbewussten gesteuert wird, lohnt es sich oft, das Bewusstsein zu dämpfen. Unterbewusst werden dann diese Informationen verarbeitet und dann eine meist bessere Lösung präsentiert, als beim krampfhaften Nachdenken, in Form eines "Geistesblitzes".
  • Sehr schön geschrieben, Vladislav! Ich finde den Tipp mit dem Redaktionsplan super nützlich, so kann man seine geplanten Texte im Blick behalten und kommt nicht durcheinander, vor allem wenn man mehrere Blogs betreibt. Vielen Dank! :)
  • Danke für deinen Artikel. Ich habe daraus einiges gelernt. Ich gebe dir vollkommen Recht, dass es keine Schreibblockade gibt, wenn man genug zum Thema recherchiert hast. Diese kommt davon, dass man nicht genug Stoff im Kopf hat und versucht irgendetwas aus sich herauszudrücken. Wenn aber die Tube leer ist, hilft das nicht.
  • Sehr cooler und ausführlicher Artikel. Was auch funktioniert sind Artikel die einen guten Clickbait Title und ein gutes Bild haben, welcher dann auf Social Media geshared wird. Natürlich hat das keine Langlebigkeit, aber Artikel zu schreiben, die auch wirklich konstant traffic generieren, ist oft auch ein bisschen Glückssache.
  • Servus Vladimir,

    und wie immer (fast immer - haha) ein sehr guter Beitrag hier auf Deinem Blog.

    Zu Deiner Anmerkung "Es ist erstaunlich, wie sich heutzutage Exact Match Keywords immer noch auf das Ranking auswirken. Ich habe z.B. mit „content research“ und „content marketing research“ unterschiedliche Beiträge gefunden.".

    Hier würde ich nicht sagen "immer noch", sondern "wieder und immer mehr".

    Denn während der Trend eine Zeit lang in die andere Richtung ging - also Richtung hollistischer Beiträge mit mehreren tausend Wörtern, welche ein Thema umfassend behandelten und sich so für eine Vielzahl verschiedenster Suchbegriffe platzierten - geht er jetzt wieder genau in die andere. Sprich ein Suchbegriff eine Seite (eine Antwort).

    Woran das liegt?

    Zu einem großen Teil an der steigenden Ungeduld der Internetnutzer. Diese wollen sich einfach nicht mehr durch einen langen Beitrag scrollen oder klicken (richtig - nicht einmal mehr superexakte Inhaltsverzeichnisse helfen), sondern die Antwort auf Ihre Suchanfrage ohne lange Umschweife auf einem Silbertablett serviert bekommen.

    Zu einem kleineren Teil sicherlich auch daran, dass die Kernupdates der Suchalgorithmen immer mehr automatisch und durch machine learning erfolgen. Und Maschinen finden kurze Antworten auf kurze Fragen wohl ebenso bei weitem logischer als ein 14-Seiter.

    Soviel dazu - oder zumindest meine Einschätzung dazu.

    LG,

    Jeremy-James

  • Hey Jeremy-James,

    ah, spannend! Das behalte ich mal im Blick!
  • Hey Vladi,
    wiedermal ein klasse Beitrag, vielen Dank!
    Bezeichnend fand ich deine Entscheidung, dieses Thema anzugehen, obwohl deine Keyword-Recherche dir nur 20 Suchanfragen prophezeit hat: "Ich schreibe ja immer für den Menschen, und danach erst für die Suchmaschine!" - Gottseidank!
    Was mache ich allerdings, wenn meine Keyword-Recherche auch in den verschiedensten Varianten null prognostiziert? Ich weiß aber von meiner Zielgruppe, dass es für sie ein wichtiges Thema ist?
    (In meinem Fall geht es um die Frage, was den Unterschied zwischen einem Seminar- oder Fachvortrag und einer Keynote ausmacht und dahinter steckt die elementare Frage, wie werde ich vom Trainer zum Keynote-Speaker - also ein "Trüffelthema" in meiner Nische als Speaker-Coach ;-)
    Bin gespannt auf deine Antwort :-)
  • Hey Matthias,

    kein Ding! Auch machen! Ich hatte früher beim affenblog manchmal auch so abgefahrene Themen, da gab's auch 0 Suchanfragen. War aber trotzdem ein wichtiges Thema.
  • Hallo Vladislav,

    danke für den super Leitfaden hier. Gut geschrieben und leicht verständlich, genau wie ein Beitrag sein muss. Ich werde deine Vorgehensweise bei meinen nächsten Beiträgen sicherlich anwenden.
  • Total inspirierend. Genau mein Thema gerade. Ich mag deinen Stil und die Klarheit. Danke dir Vladislav.
  • Hey Barbara,

    yeah, gutes Timing! Gerne!
  • Du hast so recht, Vladi! Man braucht ganz viele Ideen und noch mehr Input zu einem Thema um es so wie du erklären zu können. Wieder Mal ein Klassebeitrag, der Lust aufs Recherchieren und Schreiben macht. Es ist ein bisschen so, als wenn man ein Riesenwollknäul an Gedanken hat, dass viele Enden hat und du machst daraus einen Pullover, der wärmt und genau die richtige Größe für deine Zielgruppe hat. LG Undine
  • Hey Undine,

    jep, ist wahr! Cool, freut mich! Haha, coole Metapher! 😃
  • Super Artikel!!
    Danke für Deine Mühe und Zeit, die Du dafür investierst!
    Das kann man beim Lesen spüren. Es ist eine Form der Wertschätzung an den Leser/die Leserin :-).
  • Danke für den wertvollen Beitrag. So ähnlich gestalte ich meine Recherche. Es macht Spass, in neue Themen einzutauchen und sich durchzuwühlen. Und Du hast so Recht: Man braucht dann auch Zeit des Nichtstuns, damit man alles innerlich verarbeiten und aussortieren kann.
  • Hey Gabriela,

    keine Ursache! Ja, finde ich auch. Ist immer anstrengend, macht aber auch immer mega viel Spaß! 😃
  • Klasse Beitrag, danke dafür! Sehr übersichtlich und strukturiert. Dann mach ich mich mal an die Arbeit. :-)
  • Hey Petra,

    keine Ursache! Haha, have fun! 😁
  • Toller Text. Vielen Dank für die Tipps.

    Dir ist ein kleiner Fehlerteufel über den Weg gelaufen: "Wenn ich Recherche betreibe, versuche ich immer so tief einzutauchen, wie es nur gut."

    Ich hoffe das du noch ganz viele Beiträge raus bringst, ich lese die sehr gern :)
  • Hey Franziska,

    gerne! Ah, verdammt! Ist gefixt, danke!

Was denkst du?

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