Der schlimmste Fehler der dir als Blogging-Anfänger passieren kann (und wie du diesen vermeidest)

Neulich bekam ich eine nette E-Mail von…nennen wir ihn mal Tim.

Tim wollte wissen wie er WordPress Plugins installieren kann. Er schickte mir gleich seinen Link, der irgendwie blabla.wordpress.com lautete. Tim sagte auch gleich, dass er den kostenlosen Service von WordPress.com benutzt und daher sehr stark eingeschränkt ist.

Aber Tim hat noch ein weiteres, viel größeres Problem!

Doch zuerst einmal müssen wir klären,…

Für wen ist dieser Artikel überhaupt geeignet?

Der Artikel ist für diejenigen gedacht, die erst in das Thema Blogging einsteigen möchten oder fehlerhafterweise einen Blog auf Blogging-Plattformen wie WordPress.com, Blogger oder Tumblr betreiben.

Und da WordPress so weit verbreitet ist, konzentrieren wir beide uns nur darauf.

Wenn du schon weißt, wie man einen richtigen Blog aufsetzt, dann solltest du ein wenig runterscrollen und dir unbedingt den Bereich mit den Digital Sharecroppern reinziehen! 😉

OK, dann legen wir einfach mal los…

Was ist WordPress eigentlich?

WordPress ist dein optimales System zum Erstellen und Verwalten von Blogs und Webseiten. Mit diesem schicken System kannst du deine Webseite von überall auf der Welt bearbeiten – du brauchst nur einen Internet-Browser und natürlich eine Internetverbindung.

Außerdem gibt es viele kostenlose und kostenpflichtige Themes (Designs) und Plugins (Erweiterungen). WordPress ist einfach ein Traum für jeden Webseitenbetreiber.

Aber warum ist WordPress so affengeil? Ganz einfach:

  • größtes Blogging-Tool auf der ganzen Welt
  • komplett kostenlos
  • hilfsbereiter und fleißiger Support
  • kostenlose und kostenpflichtige Themes
  • kostenlose und kostenpflichtige Plugins
  • kinderleichte Installation

Wo ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

Ich finde die Organisationsstruktur auch ein wenig verwirrend. Es gibt irgendwie WordPress.com und WordPress.org.

Aber was ist nun was?

Unter WordPress.com kannst du dir ganz einfach innerhalb weniger Minuten einen Blog erstellen. Es gibt leider nur vorausgewählte Themes und Plugins, man kann also keine „Eigenen“ installieren. Bei der kostenlosen Variante hast du dann auch eine Domain die irgendwie name.wordpress.com lautet.

Wenn du so einen Blog betreibst, dann empfehle ich dir unbedingt weiterzulesen!

Bei WordPress.org dagegen kannst du dir das technische System direkt herunterladen. Aber damit das Ding läuft, musst du es auf einem Webserver installieren. Aber keine Sorge, dazu später mehr ;).

Hier hast du dann volle Kontrolle, kannst Themes und Plugins installieren, ändern und löschen, kannst die Datenbanken und PHP-Dateien editieren und z.B. Werbung auf deiner Webseite anzeigen lassen.

Kurz gesagt: Du kannst einfach Alles damit machen.

Sind die Blogging-Plattformen komplett unbrauchbar?

Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich habe nichts gegen die oben genannten Blogging-Plattformen.

Wenn du der Welt erzählen möchtest was es heute zum Mittag gab oder wenn du das letzte mal deine Oma besucht hast, dann reichen diese Plattformen natürlich aus.

Aber wenn du dein Blog als ernsthaftes Kommunikationsmittel in deinem Marketing benutzt, dann solltest du unbedingt zur selbst installierten Lösung greifen!

Aber warum ist WordPress.com so schlecht?

Immer wenn ich Blogs sehe, die eine ernsthafte Ausrichtung haben und den kostenlosen Dienst von WordPress.com benutzen, dann zucke ich immer gleich zusammen.

Dein Blog ist dein größtes Online-Vermögen, es ist die Basis all deiner Content-Marketing-Aktivitäten. Du steckst so viel Zeit, Arbeit und Kreativität in die Erstellung deiner Inhalte, also seh‘ bloß zu, dass das Vermögen auch dir gehört – und niemand anders.

Egal ob es sich um Facebook, eBay, Google oder eben WordPress.com handelt, du musst immer davon ausgehen, dass eines der genannten Dienste einfach wegbrechen kann. Du musst dir sicher sein, dass du nicht vollkommen darauf angewiesen bist und dein Business auch ohne weiterlaufen kann.

Wenn nicht, dann wär’s doch katastrophal, oder?

Okay. Aber was hat das nun mit Digital Sharecropping zu tun?

Was ist Digital Sharecropping überhaupt?

Wenn man von Digital Sharecropping oder Digitaler Naturalpacht spricht, dann meint man eben genau das – du baust dein Business auf Land, welches nicht mal dir gehört.

Und wenn du das machst, dann kann das zu erntshaften Problemen führen und bei vielen Menschen (wie z.B. bei mir) Kopfschütteln verursachen :).

Den Begriff hat Nicholas Carr bereits 2006 geprägt, er meinte:

Eines der grundlegenden ökonomischen Eigenschaften des Web 2.0 ist die Verteilung der Produktion in die Hände der vielen und die Konzentration der wirtschaftlichen Chancen in die Hände der wenigen.

Das ganze Thema führt auf ein Modell der landwirtschaftlichen Produktion zurück, welches nach dem amerikanischen Bürgerkrieg entstand.

Bei diesem Modell erlaubte der Grundbesitzer dem Pächter oder eben dem Sharecopper (derjenige, der das Land quasi mietet), ein Stück Land zu bewirtschaften und im Gegensatz einen Anteil an der Ernte zu bekommen.

Er bekam also reine Naturalien, kein Geld.

Das Problem an der ganzen Geschichte war, dass die Sharecopper (Pächter) produzierten, produzierten und produzierten und der Grundbesitzer nahm ihnen dafür einen großen Teil der Ernte ab.

Er konnte einfach willkürlich den Anteil der Abgaben erhöhen oder die Sharecopper gänzlich von seinem Land vertreiben.

Der Landsherr besaß also die Macht – quasi über Nacht – das Geschäftsmodell komplett zu zerstören und die Sharecopper in den Ruin zu treiben.

Aber was hat denn jetzt die ganze Landwirtschaft mit deinem Blog zu tun?

Jeder kann sich einen Blog auf WordPress.com anmelden und darauf Blogartikel verfassen.

Aber trotzdem gehört der Inhalt effektiv – genau wie bei dem Sharecopper-Modell – WordPress.com. Wie mehr Inhalt (Artikel, Videos, Bilder, etc.) du also erstellst, desto wertvoller wird der Dienst von WordPress.com.

Du machst also all die Arbeit und der Dienstleister profitiert davon.

Aber, …

Was ist an Grundbesitzern denn so schlecht?

Grundbesitzer sind launisch

Es gibt einen kleinen Trend, dass immer mehr und mehr Kleinunternehmer komplett zu Diensten wie z.B. Facebook wechseln. Die Einrichtung geht schnell, man fühlt sich vielleicht ein wenig Trendy, die Verwaltung ist einfach und vor allem ist der ganze Spaß kostenlos.

Aber aufgepasst! Was ist wenn du gegen die Richtlinien verstoßt und die dein Konto löschen? Jaha, dann sind alle deine Artikel weg, all die harte Arbeit, einfach umsonst.

Oder, was ist wenn die irgendwelche Änderungen durchführen, die eine vollkommene Umstellung für dich bedeuten oder vollkommen gegen deine Ansichten sprechen und deinem Business schaden?

Dienste verändern sich sehr schnell. Ist das Risiko deshalb nicht viel zu groß?

Wenn du dein Blog bei WordPress.com gehostet hast, dann bist du – tut mir Leid dir das sagen zu müssen – ein Digital Sharescopper.

Du hoffst jeden Tag, dass du dem Landsherrn weiterhin gefällst und er dich weiterhin unterstützt.

Aber das Ding ist, der Grundbesitzer hat gar keine Ahnung wer du eigentlich bist und interessiert sich auch nicht wirklich für dich.

Sorry.

Grundbesitzer kommen, Grundbesitzer gehen

Der 2. wichtige Grund liegt daran, dass Grundbesitzer (oder eben auch Internet-Dienste) kommen und gehen. Heute sind sie vielleicht noch da, aber wer garantiert, dass sie morgen noch da sind?

Als gutes Beispiel kann man hier MySpace nehmen. Früher war dieses soziale Netzwerk der letzte Schrei und alle tummelten sich dort herum. Und jetzt? Was ist heute damit?

Heute interessiert sich niemand mehr für MySpace. Naja, vielleicht bald doch. Der geplante Relaunch sieht ja schon mal schick aus.

Vielleicht halten sich die Blogging-Plattformen wie WordPress.com, Blogger oder Tumblr noch Jahre- oder Jahrzehntelang.

Aber was ist wenn nicht?

Und was ist jetzt das große Geheimnis?

Das große Geheimnis ist einfach, dass du das meiste deiner Zeit und Kreativität in das Online-Vermögen stecken solltest, welches du kontrollierst und welches dir gehört.

Natürlich kann jede Seite z.B. gehackt werden, aber dann hast du die Kontrolle und kannst das Problem einfach beheben.

Mit einem selbst installierten WordPress-Blog, kannst du dein individuelles Design bestimmen, die Plugins deiner Wahl installieren und das System so sicher machen, wie du es gerne hättest.

Ahh, und was soll ich jetzt dagegen tun?

Erstmal Ruhe bewahren – in der Ruhe liegt die Kraft :).

Hier gibt’s eine kleine To-Do-Liste, hangel dich einfach nach ihr entlang…

  1. Wähle eine Domain aus
    Such dir eine Domain aus die dir und vor allem deinem Zielpublikum gefällt. Ich würde keine Keyword-Domain verwenden, sondern eine die leicht zu merken ist und eher einen echten Markennamen mit Wiedererkennungswert hat. Keyword-Domains sind einfach schwer merkbar und überhaupt nicht catchy. Zum Testen der Domains benutze ich immer United Domains, ist schnell und einfach.
  2. Registriere dir deine Domain und Webspace
    Melde dich z.B. bei Hostgator, domainFACTORY, All-Inkl.com oder bei domain*go an. Bei domain*go scheint der Relax L+ Tarif nicht schlecht zu sein und außerdem ist das die Unternehmenstochter von domainFACTORY. Und dort bin ich zufriedener Kunde :).
  3. Installiere WordPress
    Hierzu hat mein guter Freund Alex Bellon eine kleine nette Video-Anleitung veröffentlicht, einfach mal reinschauen! 😉
    http://www.youtube.com/watch?v=SN0UdgPijR0&w=200
    (Ich sollte mich auch mal endlich mit dem Thema Video befassen…)
  4. Wähle ein WordPress Theme aus
    Jetzt kannst du dir ein Design ganz nach deinen Wünschen aussuchen. Wirf unbedingt einen Blick auf meine kleine Auswahl von WordPress Themes – da ist sicherlich ein passender Anbieter für dich dabei!
  5. Installiere WordPress Plugins
    Und wieder gibt’s einen tollen Artikel von mir (höhö), der die besten WordPress Plugins auflistet. Klicke hier um den Artikel zu lesen.
  6. Lege deine Basisstruktur an
    Jetzt musst du nur noch die Basisstruktur wie z.B. die Kategorien, Seiten und Tags anlegen und die alten Artikel übertragen.
  7. Fertig!

Fazit

Verschwende nicht deine wertvolle Zeit, Kraft, Kreativität und Ausdauer für jemand anders. Setzte nicht alles auf eine Karte und pachte nicht das „Land“ von jemand anderem.

Mein Rat an dich lautet: BETREIBE NIE EIN BLOG AUF WORDPRESS.COM!

Jetzt bist du an der Reihe. Möchtest du ein Digital Sharescopper sein oder dir dein eigenes Online-Vermögen schaffen?

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94 Kommentare

  • Musste selber schon leidvolle Erfahrungen mit wordpress.com machen - hätte ich diesen guten Artikel doch nur früher gelesen! Aber jeder muss wohl sein eigenes Lehrgeld bezahlen.
  • Hallo und oje, wenn ich mir das alles hier durchlese.....
    Ich bin zwar erst seit 1,5 Jahren dabei, aber mein Herz hängt an meinem Blog und ich technische Oberniete habe mich auch für die kostenfreie Version entschieden... eher wohl durch Zufall ;-)
    Jetzt stehe ich vor dem Problem umzuziehen, nur wer hilft mir dabei, verliere ich dann meine Follower auf WordPress, wie geht das mit den alten Artikeln usw.
    Also, wie du liest.... völlig planlos die Christine.
    Vielleicht kannst du mir ja einen Tipp geben.
    Frohe Ostern wünsche ich dir :-)
  • Moin,

    diesen Satz "Der Artikel ist für diejenigen gedacht, die erst in das Thema Blogging einsteigen möchten oder fehlerhafterweise einen Blog auf Blogging-Plattformen wie WordPress.com, Blogger oder Tumblr betreiben." finde ich schon sehr beleidigend. Warum sollte das denn falsch sein? Kostenloser Blog und weiterleitung auf eigene Domain oder von eigener Domain zum FREE Blog auch kein ding.

    LG Andy
  • Vielen Dank! Dass Ihr Artikel hat mir geholfen, meine Fragen erschöpft zu verstehen. Re-read viel Material, aber die Verfügbarkeit einer solchen Aussage, die Sie noch nie getroffen! Mit herzlichem Dank und Respekt! Alle Segen und Wohlstand!
  • Vielen Dank! Dass Ihr Artikel hat mir geholfen, meine Fragen erschöpft zu verstehen. Re-read viel Material, aber die Verfügbarkeit einer solchen Aussage, die Sie noch nie getroffen! Mit herzlichem Dank und Respekt! Alle Segen und Wohlstand!
  • Hey,
    habe mir nach der Einleitung wirklich einen ruhigen Moment gesucht, um den Artikel nicht nur zu überfliegen, sondern sogar richtig zu lesen. Provokanter Schreibstil mit ein wenig Witz (wenn man dich nicht 100% ernst nimmt).
    Fande den Anfang echt gut, nur leider ging die Geschichte so aus, wie leider die meisten (langweiligen) Artikel auch:
    Eine kurze Anleitung, wie man etwas tut, ohne dass es, wenn man es wirklich tun möchte, wirklich weiterhilft.
    Schade. Hätte mir nach der Vorlage am Anfang auch das passende Tor dazu erwartet. Werden trotzdem ab und zu mal wieder vorbeischauen.
    Viele Grüße:)
  • Mir stellen sich die Haare zu berge, wenn ich hier so einige kommentare lese...
    manche leute sollten vielleicht einfach erstmal vorne anfangen... was ist Internet, Was ist eine domain, und wie liest man sie richtig?
    was ist der unterschied zwischen einer domain und einer subdomain?
    was bedeutet "hosten"?

    die meisten Kommentare hier, sind scheinbar von völlig unwissenden verfasst, die dann ihren blog zu wordpress.org umziehen wollen... aaaaah!! ich wünsch euch viel erfolg dabei! xD

    Was allerdings noch viel genialer ist, als unternehmen, die ihren blog auf subdomain.wordpress.com ablegen, sind unternehmen, deren e-mail-adressen auf @gmx.de, @web.de, @outlook.com o.ä. enden.

    so ne firma darf nicht erwarten, dass ich sie ernst nehme... wenn ich sowas sehe, kommt direkt der "unseriös"-Stempel drauf.

    Für Otto-Privat-Anwender ist sowas ja i.d.R. völlig ausreichend, aber ein unternehmen sollte sich vernünftig nach aussen Präsentieren, und dazu gehört einfach eine vernünftige, eigene domain!
  • Vielen Dank für diesen Artikel. Bald erstelle ich meinen Firmenblog zum Thema Autoteile. Schon jetzt bin ich an solchen Themen interessiert. Ich hoffe, dass ich die von dir genannten Fehler nicht mache. Ich würde eher auf meine eigene Domains setzen. Blogs auf solchen Plattformen wie Wordpress oder Blogspot finde ich wenig professionell.
  • Hä? Bin ich die einzige, die nicht kapiert hat, was Tims eigentliches Problem war? Du fängst doch ganz anders an, und erklärst dann aber die Wordpress Welt. Irgendwie hat mich google dann fehl geleitet...
  • Hi Vladi,
    tolle Infos. Zumindest das, was ich verstanden habe. Ich bin ganz neu auf diesem Gebiet und möchte eine etwas leichtere Formulierung von dem was du erzählt hast.
    Du empfehlst wordpress zu installieren. Ich habe jedoch ein testblog gestartet, wie "Name.wordpress.com". Meinst du, dass ich es hosten lassen sollte und daraus nur "name.com" machen lassen (bin dann kein Sharecopper mehr?) oder meinst du eher diesen service überhaupt nicht mehr zu nutzen und über wordpress.org wordpress zu installieren? (Habe ich dann automatisch eine "org" domain? Das würde ich ungerne)

    Angenommen ich soll wordpress über wordpress.org downloaden. Bin ich dann nicht weiterhin von deren Dashboard abhängig? Denn ich arbeite ja weiterhin mit den Themes. Somit auch mit deren Dashboards.
    Sorry falls meine fragen zu sehr in die Grundlagen gehen. Jedoch fehlt mir noch gewissen Wissen, um eben nicht solche Fragen zu stellen.
    Ich hoffe ich konnte meinen verwirrenden Punkt erklären und du kannst es mir in paar sätzen einfacher machen. Vielen Dank und Beste Grüße
  • Dein Artikel ist ziemlich alt, aber ich stehe gerade vor der Herausforderung, die du oben beschreibst. Ich möchte mit meinen wordpress.com Blog auf eigene Domain umziehen und frage mich, ob ich meine Follower automatisch übernehmen kann? Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich kenne mich zu wenig mit dem Thema aus ;). Danke für deine Hilfe! bilere
  • Ich kann nur DANKE sagen! Mit diesem Artikel hast du mir den letzten Anstoß gegeben, den es brauchte, um mit meinem Blog von blogger.com auf Wordpress.org umzuziehen. Ich habe lange überlegt, ob ich den Schritt wagen soll, da mein IT Know-How ziemlich dürftig ist und bei blogger alles relativ easy zu handhaben war. Aber ich gehe es jetzt an und gebe mein Bestes.

    Liebe Grüße
    Janet
  • Hallo, ganz lieben Dank, für diesen Beitrag und dass ich ihn gefunden habe bevor ich mit meinem Blog von Wix online gehe.

    Aber ganz ehrlich? Panik! Ich hab keine Ahnung von Typo3, Html, WordPress und all dem Kram der damit einhergeht. Wenn ich aber über meine Pläne nachdenke, lanhfristig ein internationales Sammelsurium an Vintage Shops und Locations anzulegen die plötzlich weg sein könnten, Sponsoren und Werbung unmöglich sein könnten, nur weil ich falsch gelaunched habe, dann bricht ebenso Panik aus. Ich will nicht unendlich viel Arbeit reinstecken und irgendwann mit leeren Händen dastehen.

    Aber Hilfe, wie setze ich mich als blutiger Anfänger damit auseinander, ich verdiene noch kein Geld, bin Studentin und mache den Blog erstmal für mich, weil ich mir einen solchen deutschsprachigen gewünscht hätte als ich anfing in die Welt des Vintage einzusteigen. Es gibt viel, aber meiner Meinung nach muss ich zu viele Blogs lesen um alles zu haben was ich suche. Meinen Freunden, die dich eine große Community darstellen und als Multiplikatoren fungieren, geht es ähnlich. Immer wieder verteile ich simple Tipps, von denen ich dachte, sie seien allseits bekannt, auch wenn ich es nicht kannte.

    Was also tun? Ich kann nicht viel investieren, brauche aber Starthilfe. Was muss ich an kosten planen bevor es losgeht? Wie schnell kann ich online gehen? Was muss mindestens vorhanden sein, was muss folgen? Gibt es Checklisten?
    Ich will vor Juli online gehen, dann nämlich werde ich viel reisen unter anderem nach Brasilien und das muss online!

    Eine andere Frage die mir auf den Herzen brennt, Blogged ihr in der Vergangenheit liegende Themen? Ich war zum Beispiel auf Hawaii, meine Erfahrungen und Funde dort gehören noch meinem persönlichen Fundus, kann ich das noch bloggen? Oder zu alt? Wie häufig Blogged ihr? Wie wählt Ihr Themen? Bzw schätzt die Prioritäten ein?

    Oh Gott, so viele Fragen und ich weiß nicht wo anfangen... Ahhhh

    Ich hoffe ihr könnt helfen. Liebe Grüße
  • Natürlich sollte man in jedem Fall einen eigenen Webspace haben, mit eigener Domain. Wenn man da mal richtig sucht findet man das ganze schon für 3 Euro/Monat zu besten Bedingungen.
    Diese ganzen Freeseiten nutze ich Trotzdem oft als Werbung für meine Hauptseiten. Ich beschreibe also meine eigene Seite und setze dann einen Link dahin. Wieder ein Backlink einer fremden IP. Sollte man nicht übertrieben, aber es bringt schon etwas.
  • Stark! Hab ich garnicht bedacht, 2-3 Links zu setzen ist einfach und hilft weiter. Danke für den Tippo! ;)
  • Hallo,
    habe vor 5 Jahren versucht von wordpress.com auf meinen Webspace umzuziehen (und damit auch vom Mittagessen bei Oma auf value-Artikel umzuschwenken). In der Zeit wurden allerdings meine eigenen php-Seiten gehackt und ich hatte keinen Schimmer, was zu tuen war, also habe das Installieren von wordpress.php sein lassen. Bietet sich das Selbsthosten (download von wp.org) überhaupt noch an oder ist der Aufwand für Wartung gegenüber Fremdhosten zu groß? Und was ist dort mit meinem Eigentum, wenn Hostgator, Bluehost, etc ihre AGB verändern?
    Das o.g. Installationsvideo ist leider als privat makiert und für mich nicht abspielbar.
    Gruß
  • Dankeeeee! Habe überall nach der Antwort gesucht - Du hast sie auf den Punkt gebracht. Für einen Anfänger ist es nicht leicht und ich habe natürlich die selben Fehler gemacht :). Aber der Satz: "Erstmal Ruhe bewahren – in der Ruhe liegt die Kraft :)." hat mich dann beruhigt - tatsächlich :). Dann mach ich mich mal ran.

    Vielleicht kannst Du mir ja schon ein paar Antworten geben:

    Was wenn man auf "wordpress.com" schon ein "Theme" gekauft hat - ist das übertragbar?
    Und wenn man über "wordpress.com" schon eine "Domain" gehostet hat?

    Da habe ich mich so gefreut, dass ich das alles begriffen habe und jetzt das :).

    Liebe Grüße

    Asina
  • Hallo,
    ist dieser Artikel bzw. die darin enthaltene Empfehlung der Hosts domain*go, etc. noch aktuell?
    Bin neulich auf webgo24 gestoßen und echt erschlagen von der ganzen Auswahl die sich tummelt....
    LG Sabrina
  • Hi Vladi,

    uralter Artikel aber immernoch top-aktuell. Wir machen ja unsere Blog-Reviews und auch dort haben wir immer weider Teilnehmer auf Blogspot oder Wordpress.com.

    Dein Artikel sagt genau, was daran das Problem ist.

    Ich habe mich mit dem Thema beschäftigt, wie wiederrum die Wordpress-Anfänger ihren Blog ein wenig professioneller aussehen lassen können. Das ist sicher für den einen oder anderen hier interessant:

    http://www.letsblognow.de/wie-dein-blog-nicht-nach-anfaenger-aussieht/

    Cool, zu sehen, dass du schon 2012 Mehrwert-Bomben geworfen hast!

    Liebe Grüße aus Hambuuurch.
    Dennis
  • Hi Vladislav,

    ich bin so froh auf diesen Artikel gestoßen zu sein! Ich bin absoluter Neuling und war kurz davor mich bei Blogger oder Wordpress.com anzumelden da genau diese Seiten für Anfänger so angepriesen werden, das komplette Paket und dann noch kostenfrei. Dein Artikel hat mich dann doch wieder auf den Boden gebracht und zum Grübeln angeregt. Ich danke dir vielmals!!!

    Liebe Grüße
    Rike
  • Hey Vlad,

    Cooler Artikel welcher echt die Augen öffnet. Ich dachte zuerst auch, ich starte kostenlos, habe mich jetzt aber umentschieden. Ich denke es ist heutzutage einfach wichtig auch online präsent zu sein und das Geld commited mich hoffentlich noch mehr zu meinem Ziel.

    Beste Grüße Mathias
  • Hi Mathias,

    vielen Dank! Geld commited immer, aber so was von :). Mache ich manchmal auch mit Absicht, wenn mir das Ziel wichtig ist.
  • Guter Artikel. Ich wünschte, ich hätte ihn gelesen, bevor ich auf wordpress.com begonnen und dann alles mühsam umgezogen habe...
  • Hi Oliver,

    thx! Oh ja, das ist verständlich. Hoffe der Umzug war nicht zu stressig?
  • Hi Vladislav!

    Ich interessiere mich sehr für das Thema Social-Media und Reise und spiele daher seit kurzem mit dem Gedanken selbst unter die Reiseblogger zu gehen. Wie ich festgestellt habe, bist du kein großer Freund von kostenlosen Blog-Portalen. Für mich als "Anfänger" gibt es aber leider viele Hindernisse, die mir den Einstieg mit einem eigenen Blog erschweren. Zum einen verfüge ich weder über Suchmaschinen-Know-How, noch möchte ich gleich zu Beginn Geld (Domain, Hosting, Kosten für das Theme etc.) ausgeben, bevor ich überhaupt weiß ob Bloggen das Richtige für mich ist. Mein Plan war ( bis ich deinen Beitrag gelesen habe) meine Blogs auf Social-Travel-Portalen wie beispielsweise http://www.globologo.com zu veröffentlichen.

    Gerade als Neuling hat man es doch sicher nicht gerade leicht Leute auf den eigenen Blog zu bringen. (Wie bereits gesagt..KEINE SEO- oder WordPresskenntnisse). Auf Globologo, hätte ich von Beginn an die Grundstruktur und auch die richtige Zielgruppe (Reisende) auf meiner Seite und müsste mir auch keine all zu großen Gedanken über Traffic machen. Wenn ich dann merken sollte das meine Geschichten auf Anklang bei den Lesern stoßen, würde ich mir im Anschluss eine eigene Seite zulegen.
    Hälst du diesen Zwischenschritt (zb. über globologo) für unnötig?

    Eine Antwort würde mich freuen! :)

    Liebe Grüße
    Bianca
  • Huhu,

    dachte ich könnte jetzt so einfach ins kalte Wasser springen....Pustekuchen....

    mein Hoster benötigt für die Anmeldung der Domain und den entsprechenden Hostings blabla usw. bis zu sieben Tagen.

    Tolle Wurst....das fängt ja schon gut an
  • Die Analogie mit dem Land ist nicht schlecht und veranschaulicht die Problematik gut. Zwei Sachen fallen mir dazu auf:
    a) Aber es ist auch nicht so problematisch ein Haus auf ein für 99 Jahre gepachtetes Grundstück zu bauen, wenn man dafür deutlich weniger als den Kaufpreis bezahlen muss.
    b) Die digitale Realität sieht aber IMHO etwas anders aus. Egal, wohin Du Dein Haus baust aus welchem Material und mit welchem Aussehen. Die Straße die zu Deinem Haus führt betreibt Google. Einen anderen Weg zu Dir gibt es nicht. Außer jemand seilt sich aus der Luft von seinem Hubschrauber ab.

    Und IMHO beeinflusst b) mehr als alles andere, ja lässt es sogar ziemlich egal erscheinen, ob nun WordPress.COM oder ein anderes System für Deine Seite zuständig ist.
  • Hi Ralph,

    danke dir, freue mich immer, wenn meine Arbeit gefällt. Danke auch für deine Kritik!

    Hier ist mal meine Meinung dazu:
    a) Ist ein gutes Argument. Aber ich denke, ein Grundstück ist solider, stabiler und sicherer als digitale Plattformen.
    b) Ich würde nicht sagen, dass Google alle Straßen gehören. Aber die großen Highways sicherlich. Wenn ich an Marken denke, dann trifft das nicht so ganz zu. Hier im affenblog sehen die Statistiken so aus:

    1. Google
    2. Direkt
    3. E-Mail

    Auch wenn Google ganz klar eine wichtige Straße ist, ist sie nicht die Einzige :)

    Und wenn ich das ein bisschen Ausweiten darf: Ich stehe Google positiv gegenüber. Ohne Content-Ersteller wäre Google auch nichts. Es ist also eine wechselseitige Beziehung.
  • Hallo Vladislav!

    Das sind ja echt viele gute Artikel, die du da im Blog schreibst. Hoffe es erscheint auch bald wieder mal ein neuer ;)

    Ich persönlich habe auch einen Blog auf wordpress.com gestartet, da ich auch nicht wusste, wie sich alles entwickelt (und ich auch technisch keine wirkliche Ahnung habe). Allerdings finde ich das nicht so schlimm. Man kann seinen Blog ja jederzeit auf einen anderen Server übertragen, was ich auch bald tun werde. Für absolute Neulinge finde ich das also gar nicht so verkehrt - zumal ja die meisten sowieso nach drei Monaten wieder aufhören, weil sie von viel zu hohen Erwartungen ausgegehen. Wenn nach zwei Wochen nicht täglich hundert Besucher kommen, geben die meisten ja eh wieder auf.

    Liebe Grüße
    Martin
  • Hallo Martin,

    danke dir!

    Um vielleicht das Wasser nen bisschen anzutesten ist so ein Blog wahrscheinlich in Ordnung. Aber wenn man ernsthaft etwas daraus machen möchte, dann sollte man sich schon eine Vernünftige Plattform aussuchen. Der Content und die Links sind was Wert, und wenn du umziehst verlierst du Einiges.
  • @Martin
    Du hast Recht, viele Blogger hören schon nach wenigen Monaten auf. Aber ich denke, wenn die Blogger ganz anders an die Sache herangehen würden, dann würden sie auch dran bleiben.
    Ich meine damit: wenn sie sofort etwas professioneller starten und von Anfang an Geld investieren, dann hören sie auch nicht ganz so schnell auf. Zumindest ist es bei mir so.
  • Hi! Noch so ein toller Artikel - verständlich und klar, danke!

    Ich kann nur bestätigen, dass es auch für nicht-technikaffine Menschen einfach und machbar ist, seinen Wordpress-Blog selbst aufzuziehen. Ich habe ebenfalls gute Erfahrungen gemacht mit domainfactory als Hoster. Beim ersten "Draufziehen" von Wordpress auf meine damals neu gekaufte Domain haben die mich telefonisch nett und kompetent durch die paar Schritte durchgelotst, die nötig sind, um das zu bewerkstelligen. Ganz easy! Viel einfacher als es auf den ersten Blick klingt...
    Und die Kosten sind wirklich zu vernachlässigen - wenige Euro pro Monat.

    Viele Grüße, Marit
  • Abend Marit,

    danke dir - hier um Affendschungel gibts noch mehr davon! ;)

    Ah sehr schön, domainfactory ist wirklich ein klasse Hoster.
  • Hey!

    Im Grunde war die Hauptarbeit das Umziehen der Artikel. Zwar bietet Wordpress die Möglichkeit, von Blogger die Artikel zum Importieren, aber dort gehen teilweise Formatierungen etc. verloren.
    Daher habe ich die Artikel von Hand kopiert und alle Bilder wieder über Wordpress hochgelanden. Nervig, aber machbar!

    Gruß zurück,
    Alex
  • Hey Alexander,

    ah okay, danke für die Rückmeldung - aber wenn ich mir das so anhöre, dann graust es mich. War sicherlich viel Arbeit!
  • Hey Vladislav,

    ich kann dir nur zustimmen!
    Begonnen habe ich mit Blogger, was anfangs auch mit der Einfachheit in der Handhabung und tollem Aussehen beeindruckt hat. Aber man merkt dann doch recht schnell, dass man - hätte man am Anfang ein bisschen mehr Zeit (für die Installation von Wordpress) investiert - sich einiges an Zeit für die Migration der bisherigen Beiträge gespart hätte.

    Auch sonst hast du tolle Inhalte hier!

    Viele Grüße aus dem Norden in den Norden!
    Alex
  • Hallo Alexander,

    freut mich, danke! :)

    Lief die Migration denn sonst problemlos ab?

    Danke dir, kurzen Grüß zurück!
  • Ein großartiger Artikel. Ich war noch nie von solchen free hosting Lösungen ala Blogger, Wordpress.com überzeigt. Self Hosting ist das einzig wahre, um die Macht über Daten und Einstellungen zu behalten.
  • Hey Nico,

    danke dir, da hast vollkommen recht! ;)
  • Vielen dank für die Tipps, dein Blog hat mir schon oft geholfen :)
    Weiter so und vielen dank nocheinmal!

    Gruß
  • Hey Surfer-Boy,

    haha danke dir, freut mich! :)
  • Servus,
    ich teile genau die gleichen Ansichten, was nutzung von externen Plattformen angeht.
    Habe zwar auch mal mit Blogspot gesündigt aber seit dem ich selbst in der IT tätig bin (2009), unterhalte ich meinen eigenen Webspace im Internet mit eigenen Domains.
    Macht auch einfach mehr her und wirkt wesentlich seriöser.
  • Hi Adrian,

    jap, diese Dienste haben natürlich irgendwo ihre Berechtigung. Aber dennoch sollte man die nicht verwenden! ;)

    Das stimmt, nach außen hin wirkt das viel seriöser und macht mehr her!
  • Ein echt guter Artikel
    aber meinst du nicht das solange Wordpress verfügbar ist,
    eigentlich auch alles gut geht.
    man müsste ja nur im fall der fälle wechseln.
  • Hey Roman,

    danke dir!

    Naja, wie gesagt, die können dir den Lader immer dicht machen.

    Mich hat auch jemand aus der Affenbande angemailt (nachdem er den Beitrag gelesen hat) und genau von dem Problem erzählt - die haben sein Blog einfach so geschlossen. Wir haben dann herumspekuliert, konnten uns aber nicht ausmalen woran's lag. Er hat dann Wordpress kontaktiert und hat nach einer ganzen Weile erst Rückmeldung bekommen. Jetzt ist alles wieder OK. Da hat er nochmal Glück gehabt, so viel Glück hat aber sicherlich nicht jeder! ;)
  • Hi Vladislav,

    das war echt mal ein hilfreicher Artikel.
    Ich habe zu Anfang gleich 2 Fehler gemacht. Der erste "Blog" war auf Facebook und der nächste bei Blogspot. Es war also ähnlich wie Wordpress.com und der Umzug auf eine eigene Domain mit Webspace war auch recht unbequem. Wenn ich es besser gewusst hätte, dass wäre ein normaler Wordpress Blog wohl das Beste zum Anfang gewesen.

    Am Anfang ist man halt nicht so informiert und vielleicht hätte ich diese Fehler vermieden.

    Viele Grüße
    Chris
  • Hey Chris,

    danke dir!

    Ganz genau, ein selbst installiertes WordPress Blog wäre besser gewesen. Aber naja, Fehler machen gehört zum Leben doch dazu! ;)
  • Sehr schön der Beitrag. Wenn mich in Zukunft wieder ein Kunde fragt warum er nicht einfach bei Wordpress.com einen Blog einrichten soll und wofür er eigene Domain und all sowas braucht schick ich ihn hierhin!
  • Ahoi Christian!

    Danke dir! Gerne doch, immer wieder rüberschicken! ;)
  • Gebe es zu, Du hast mich mit dem Beitrag gemeint? :P

    Habe deinen Rat befolgt und bin wieder umgestiegen. Danke dafür, bringt wirklich mehr! :O
  • Hey Kevin,

    haha, ja, vielleicht ein bisschen! ;)

    Keine Ursache!
  • Hey!
    Ich bin zwar kein blutiger Anfänger mehr, dennoch hat mich dein Artikel interessiert und ich habe ihn durchgelesen und bin sehr begeistert. Bin erst letzte Woche auf deinen Blog gestoßen und habe schon weitere Artikel gelesen.Sehr erfrischend und informativ!
    Vielen Dank

    Gruß Lothar
  • Hi Lothar,

    danke dir, freut mich, wenn die Artikel Anklang finden! :)

    Nichts zu Danken!
  • Privet,

    ein sehr erfrischender Schreibstil. Natürlich für "alte Hasen" nichts neues, doch das Wesentliche ist ja, dass man absoluten Neulingen diese Grundgedanken vermittelt, die nirgendwo stehen. Das machst Du gut. Ich hab zwar aus Zeitmangel nicht alle Kommentare gelesen, doch ich denke dass man noch als guten Grund gegen das Ausbauen von Hauptprojekten auf Web2.0's den Faktor der Konkurrenz nennen sollte. Es ist ziemlich leicht, einen Web2.0 Blog "down" zu kriegen. Schon allzu oft im Jahre 2009 (damals begann Ich nur mit Freeblogs zu experimenteren) war mir dies mit diversen Blogs passiert, bei denen viel Konkurrenz in der Nische herrschte. Die waren einfach auf einmal weg. Bei einem davon hatte ich einen enormen Anstieg von Backlinks bemerkt - Trackback-Spam und weitere low quality Links.... Da ist es klar, dass ein Anbieter entweder von sich aus die Bremse zieht oder eben Dein Konkurrent den Blog unter falscher Identität und falschem Vorwand "flaggt".

    Und wer es wirklich schafft, seinen Fokus wenigstens für einen Monat auf nur ein Projekt zu legen, das er kontinuierlich in dieser Zeit mit Content befüllt, der hat in jedem Fall die Kosten für Domain und Hosting wieder raus - wenn nicht noch mit Profit.

    Gruß
    Bishop,
    der jetzt auch wieder mehr bloggen will....
  • Privet Bishop,

    danke dir, freut mich, wenn das Affengelaber gefällt! :D

    Jap, da hast du vollkommen recht!
  • Ja, den Fehler hatte ich auch ganz am Anfang gemacht. Ich habe die kostenlose Version von Wordpress genommen. Ich kann mich auch erinnern, dass Wordpress.com nicht gerne Affiliatelinks und Banner auf der eigenen Seite sieht. Meine wurde deswegen gesperrt :-), glücklicherweise hatte ich, ausser ein paar Banner eingebunden, noch nicht viel gemacht.

    Wie immer klasse Artikel von Dir ;-)

    Gruss Kevin
  • Moin Kevin,

    na siehst du, es gibt nur Nachteile! :D

    Ich danke dir!
  • Wie wahr! Du beschreibst sehr schön, was ich durch learning by doing aufwändig auch herausgefunden habe. Wenn man mehr möchte, als nur privat ein bisschen für sich selber und enge Freunde online Tagebuch führen, dann geht es nur mit einem selbstgehosteten Blog. Aber wordpress.com hatte für mich doch einen riesen Vorteil: es war für mich der Türöffner zum Bloggen. Und letztendlich war der Transfer meiner Bloginhalte von wordpress.com zu wordpress.org dann doch nicht so schwierig wie ich befürchtet hatte...
  • Hi Sabine,

    jap, da hast du vollkommen recht. Etwas durch learning by doing zu lernen ist nicht immer so ganz einfach, was? :)
  • Schöner Artikel.Speicheranbieter.de kann ich für kleine Projekte auch sehr empfehlen. 12€ im Jahr sollte wohl jeder übrich haben der ein Projekt starten möchte ;) Daher halte ich von ForFree Anbietern leider garnichts...
  • Hey Timo,

    danke!

    Wenn du's sagst! ;) Jap, 12€ sollte wirklich jeder übrig haben...
  • Hallo,
    ich kann Deinem Artikel nur zustimmen - bis auf eine Kleinigkeit. Man muss lernen wie das Bloggen funktioniert, ob es einem liegt und ob man Aktiv dabei bleibt. Mittlerweile bietet ja WordPress auch den Dienst an, alle Inhalte auf einen eigenen Space mit WordPress-DB zu übertragen. Ich glaube das der freie Service als Startpunkt nicht schlecht ist. Nicht jeder hat die Zeit intensiv zu bloggen und standig neuen Content zu liefern.
    Natürlich wollen die meisten gleich am Anfang alles (wollte ich auch), aber zum Austausch von Informationen oder um damit zu beginne, sein Hobby zu beschreiben, finde ich die freien Blogging-Plattformen schon gut.
    Wer weiter gehen will, der muss mehr tun und da setzt Dein Artikel an.

    Viele Grüße
    Stefan
  • Hi Stefan,

    aber wenn ich mich recht erinnere, dann importieren die nur für bestimmte Provider, richtig?

    Ja, da hast du recht - für den Start, zum Testen, reicht so ein Free-Blog schon.

    Genau! :)
  • Hallo,

    ich glaube ich kenne keinen einzigen Blog, der nicht auf den eigenen Webspace läuft. Ich kenn Leute, die solche FreeBlogs nur zum Linkaufbau nutzen. Dazu sind diese KinderBlogs nicht mal so schlecht.
    Außerdem möchte ich anmerken, dass WordPress für mich die beste Blogsoftware ist. Nein - ich arbeiten nicht für WordPress. :-)

    freundliche Grüße
    Josef
  • Hi Joesef,

    jap, das ist, wie im Artikel erwähnt, totaler Quatsch! :)

    Genau, Wordpress ist einfach der Hammer!
  • Hello,

    Thanks for the nice comparison you provided between wordpress.org and .com. I also feel that wordpress.com is very strict about hosting sites which are commercial in nature.
  • Hi Mark,

    thank you! Yes, you're right!
  • Hi Vladislav,
    der Vergleich mit der Pacht auf fremdem Grund ist echt gut. Gilt aber auch für einen weitaus (ökonomisch) gefährlicheren Bereich: Die Abhängigkeit von Google. Ich habe das an vorderster Front mitansehen können, wie die Umsätze und Besucherzahlen in eCom Shops weggebrochen sind, weil Google den Algo ändert und die SERPs scheinbar zufällig besiedelt werden; dann anschließende Flucht in Adwords. Ich empfehle allen Betroffenen, mehr als einen Warenkatalog aus ihrem Shop zu machen, eine Tips und Tricks Rubrik, Sachen zum Downloaden, halt Dinge, die echte Menschen mögen und anderen davon erzählen würden (Linkbait). Dann braucht man sich weniger Sorgen um SEO machen. Und ich rede allen ins Gewissen, sich um die Nutzeremails zu kümmern, in Foren aktiv zu werden etc etc. Halt möglichst breit aufstellen. Ich glaube, ich komme vom Thema ab...
    Nochmal zu Web2.0: Die Teile haben durchaus ihre Berechtigung, aber nicht als Moneysite. Taugen aber gut als Puffer um die Moneysite herum. Gibt endlos verschiedene Web2.0, weshalb man viele verschiedene IPs und Plattformen abdecken kann. Im Falle von Tumblr und Twitter erlauben die Reblog/Follow Funktionen eine starke Vernetzung und starke Blogs (mit starken Signalen).
  • Hi Micha,

    danke dir!

    Ich hab Google ja nur kurz angeschnitten und wollte eher den WordPress.com-Virus vernichten. Aber du hast vollkommen recht, die Abhängigkeit von Google sollte man sich schon vor Augen führen. Deshalb bin ich ja auch ein Fan von einer starken E-Mail Liste!

    Stimme dir vollkommen zu. Content Marketing ist das neue SEO. Punkt! :)
  • Leute, die ernsthaft bloggen und eine Wordpress Subdomain nutzen, sind meist die Personen, die aus bestimmten Gründen unerkannt bleiben möchten. Bspw. wenn der Blogger Insiderinformationen aus seiner Firma veröffentlicht.
    Wer jedoch wirklich ernsthaft Geld mit dem Internet verdienen möchte, sollte sich selbstverständlich um eigenen Webspace kümmern und WP installieren.
  • Hey Daniel,

    stimmt, mit der Anonymität hast du vollkommen recht!

    Ganz genau!
  • Hey Valdi,

    ich denke dass wäre sehr sinnvoll. Es gibt zwar schon eine menge ebooks zu dem thema, aber das meißte ist nur darauf ausgelegt über referral Links Provisionen zu bekommen. Falls Du Hilfe brauchst, meld dich einfach.
  • Hi David,

    alles klar, dann weiß ich ja ungefähr was ich anstreben soll! :)

    Okay, mach ich!
  • Das war ein interessanter Beitrag. Wäre ganz genau so als wenn Mann oder Frau ihr Haus auf Pachtland bauen würden. Bist du auch nie dein eigener Herr oder Frau.
    Will jetzt auch mal versuchen einen Blog zur Website mit Wordpress installieren, mal sehen wie ich das hinbekomme.
  • Abend Olaf,

    danke dir!

    Jap, da hast du vollkommen recht. Das macht heutzutage doch auch niemand mehr (hoffe ich zumindest). Verdammt, wenn ich jetzt genauer darüber nachdenke, dann ist das vielleicht eine noch bessere Analogie:

    Wer möchte schon sein Haus auf Land bauen, welches einem gar nicht gehört?!

    Danke dafür! :)

    Wunderbar. Wenn du Hilfe brauchst, dann meld dich einfach!
  • Moin,

    wieder mal ein gelungener Artikel. Freut mich, dass Du immer mal wieder Zeit dafür findest.

    Ich kann dem auch nur beipflichten. Nur um ein paar Minuten Zeit zu sparen um die Anleitung zu lesen, oder um ein paar Euros im Monat weniger zu bezahlen, ist absolut nicht lohnenswert. Eine eigene Lösung, wenn nötig als vorgefertigtes Setup von z.B. 1und1 ist jedenfalls die bessere Variante.

    Grüße.
  • Moin David,

    danke dir! ;) Naja, ich will mich voll und ganz auf das affenblog konzentrieren - und deshalb ist meine Post-Frequenz eigentlich echt mies, das muss ich unbedingt ändern!
    Aber im Hintergrund passiert ja auch einiges wie Beziehungsaufbau zu anderen Bloggern und die Erstellung von digitalen Produkten wie z.B. affentools.

    Ich plane selbst so eine extrem detaillierte Anleitung zu erstellen. Gespräche haben halt ergeben, dass viele genau das Problem haben: "Wie setzte ich einen richtigen Blog auf".

    Was denkst du und die anderen darüber? :)
  • Guter Artikel, das Zitat von Nicholas Carr und der Vergleich mit den Pächtern gefällt mir sehr gut. Ich hatte vor einiger Zeit auch mal einen privaten Blog auf wordpress.com, hab ihn aber nach einer halben Stunde wieder gelöscht, weil ich ausgerastet bin nichts ändern zu können :)

    Ich freue mich über weitere Artikel von dir!
  • Moin Jonas,

    danke! Jap, find den Vergleich auch wirklich gut. Vor allem demonstriert dieser das ganze nochmal deutlich.

    Haha, wäre bei mir sicherlich auch so ergangen - Macht über seine eigenen Webseite sollte man schon besitzen.

    Gerne doch, ich halt mich ran!
  • Ich kann mich nur den beiden Vorkommentatoren anschließen, "Sehr guter Artikel"

    Wie oft höre ich gut gemeinten Rat, dass ich mit meiner website in TYPO3 so völlig aus der Art schlage, wordpress.com wäre die Lösung und manchmal, wenn wieder Probleme auftauchen möchte man auch alles hinschmeissen... Dieser Artikel bestärkt mich durchzuhalten.

    Und ich wundere mich immer wieder, dass inzwischen richtig große Unternehmen alles auf facebook setzen, man hat das Gefühl die gesamte Internet-Kommunikation läuft nur noch über facebook. Da ich nicht zu den Fans von facebook gehöre obwohl ich auch dort tätig bin, schüttele ich dann auch innerlich den Kopf.

    Vielen Dank für den hilfreichen Einblick und ich freue mich auf mehr.

    Liebe Grüße
    B like Berlin
  • Hi Vera,

    vielen Dank! :)

    Haha, hab ich dir das nicht auch schon mal gesagt oder hab ich das nur gedacht? Also ich bin von WordPress überzeugt. Vor allem, dass das CMS von Haus zu ca. 80 oder 90% suchmaschinenoptimiert ist.

    Ja Facebook ist sicherlich ein verdammt gutes Kommunikationsmedium. Im Marketing soll man ja immer hingehen, wo die Zielgruppe rumhängt. Und das ist in vielen Fällen eben Facebook. Aber komplett auf Facebook zu setzen, ist wirklich nicht klug.

    Gerne doch!
  • Wie eigentlich all Deine Artikel: Klar und deutlich auf den Punkt gebracht.

    Und ganz ehrlich: Die Idee, das ganze am Beispiel von Grundbesitz deutlich zu machen, ist einfach großartig. So verstehen es auch "digitale Laien" :-) (nicht böse gemeint).

    Ach ja ... und wenn Du mal irgendwann Unterstützung brauchst für Videos ... Dann darfst Du Dich gern bei mir melden :-)

    Viele Grüße
    Michaela
  • Hey Michaela,

    ich danke dir!

    Najoa...die Idee hatte ja vielmehr Nicholas.

    Alles klar, dann komm ich damit nochmal auf dich zu! ;)
  • Hi,
    mit dem Artikel hast Du was Wahres geschrieben. Ich mußte es leider schon selber in letzter Zeit erleben. Free hört sich ganz gut an, aber wenn dann plötzlich die Richtlinien geändert werden, hat man von heute auf morgen nichts mehr.
    Erst ist mir das bei Wordpress.com und dann Bei Tumblr ergangen, nur weil ihre neue Richtlinie besagt, daß Affiliatelinks nicht mehr erwünscht sind.
    Zugleich kommt aber auch gleich der Vorschlag zum Upgraden gegen Geld. Ich habe so das Gefühl, daß in letzter Zeit alle Dienste die jahrelang Freeversionen hatten plötzlich mitbekommen haben, dass man ja auch Geld verdienen kann.
    Ich werde mich jedenfalls nochmal intensiver mit Deinem Artikel und den Links beschäftigen.

    Grüße Gerhard
  • Abend Gerhard,

    danke! Du hast vollkommen recht. Und ist mal schön hier Erfahrungswerte zu hören!

    Ich bin jemand der gerne bereit ist für einen Service Geld zu bezahlen, wenn er wirklich gut ist und nutzen für mich bringt. Dieser "im Internet ist alles kostenlos"-Gedanke muss endlich aus den Köpfen der Menschen verschwinden :).

Was denkst du?