Wie du in einer Welt voller dummer Blogger ein schlauer Blogger wirst

Wirst du gern angelogen?

Nein?

Ich auch nicht. Deshalb werde ich heute auch ehrlich sein. Und Ehrlichkeit ist wie Medizin: Sie ist unangenehm, aber sie ist nötig.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die keine Kritik vertragen oder bei dir immer nur rosa Ponys durch den sonnigen Garten hüpfen, dann ist dieser Beitrag nichts für dich.

Klick weg. Ernsthaft.

Du bist noch da? Sehr schön, dann habe ich jetzt wohl deine Aufmerksamkeit.

Heute verrate ich dir, warum du keine Besucher bekommst. Ich verrate dir auch, warum du so viele Shares hast, die man an zwei Händen abzählen kann und warum du weniger Kommentare hast als eine Fahrgastbefragung der Deutschen Bahn.

Der Grund ist nicht dein Design. Es ist nicht die Geschwindigkeit deiner Webseite, nicht dein Newsletter und es ist nicht einmal dein Content.

Der Grund bist du.

Du. Deine Persönlichkeit. Alles, was dich ausmacht.

Den richtigen Baum pflanzen

Ich hatte in meinem Garten mal einen Kastanienbaum. Rate mal, welche Früchte jeden Herbst vom Baum fielen. Äpfel? Bananen?

Natürlich nicht. Es wuchsen Kastanien. Klingt logisch.

Doch was uns dieses simple Beispiel eines Baumes zeigt, ist: An einem Kastanienbaum können keine Bananen wachsen. Und an einem Apfelbaum keine Birnen. Das weiß jeder.

Doch was hat das mit dir und deinem Blog zu tun?

Du bist der Baum, dein Blog sind die Früchte.

Wenn du diese simple Weisheit nicht verstehst, dann wird dein Blog für immer verdammt sein und in der unendlichen Welt der belanglosen Blogs verschwinden.

Warum große Blogger groß wurden

Große Blogger wurden nicht groß, weil ihnen ein „Marketing-Guru“ beigebracht hatte, wie man Pferdekacke gut promotet. Sie lernten nicht mit „Sales Funnels“ ihre Leser über den Tisch zu ziehen.

Sie waren einfach sie selbst.

Sie zeigten einfach ihr wahres Ich und schrieben sich alles von der Seele, was in ihnen schlummerte.

Der Unterschied zu anderen Bloggern: Ihr wahres Ich ist großartig.

Große Blogger sind nicht nur gute Texter, gute Promoter, Marketer, Netzwerker und kreative Köpfe – sie sind große Seelen und großartige Persönlichkeiten.

Alles, was sie taten, um einen erfolgreichen Blog zu bekommen, lag in ihrer Natur. Sie taten es unbewusst, weil sie es einfach für richtig hielten. Niemand hatte es ihnen vorgesagt.

Der Blog (also die Früchte) war das Ergebnis ihrer Persönlichkeit.

Somit kommen wir zu traurigen, aber wichtigen Erkenntnis:

Großartige Persönlichkeit = Großartiger Blog

Ich nenne dir ein paar Beispiele:

Tim Ferriss hat mit der „4-Stunden-Woche“ einen Bestseller geschrieben. Warum? Weil sein Schreibstil so genial ist? Nicht wirklich. Weil er über etwas absolut Neues geschrieben hat? Überhaupt nicht. Das Besondere ist: seine Persönlichkeit.

Tim Ferriss ist einfach ein menschliches Versuchskaninchen. Er probiert an sich lebensgefährliche Dinge aus, geht Risiken ein und testet waghalsige Marketingstrategien. Und alles, was klappt, das gibt er einfach in seinem Buch weiter. Es ist seine Art, die Menschen anzieht – nicht sein Schreibstil.

Markus Cerenak schreibt über das Verlassen des Hamsterrads so genial, weil er selbst das Hamsterrad verlassen hat.

Vladislav schreibt über das Bloggen, weil er selbst so verrückt war, sich ein Blog Business aufzubauen.

Wenn der Elefant Schlittschuhlaufen will

Wenn es wahr ist, dass ein großartiger Blog nur von einer großartigen Persönlichkeit betrieben werden kann, muss das auch andersherum wahr sein:

Wenn dein Blog nicht läuft, dann bist du eine langweilige Persönlichkeit.

So einfach. So schade.

Wenn an einem Baum keine Früchte wachsen, dann kommen keine Menschen, um in der Nähe des Baumes zu sein. Es kommen keine Leser auf deinen Blog, weil du ihren Geist nicht nähren kannst. Du hast nichts zu bieten.

Natürlich versuchst du etwas dagegen zu tun.

Das tun die Meisten.

Zahlreiche Blogger versuchen ihren Blog auf Vordermann zu bringen und suchen nach „Google-Tricks“ und „Marketing-Strategien“.

Doch gut verpackte Pferdekacke bleibt nun mal Pferdekacke.

Bei manchen sind die Versuche, gehört zu werden so verzweifelt, dass sie einem Elefanten ähneln, der Schlittschuh laufen will – einfach unglaubwürdig und irgendwie unbeholfen.

Die Wahrheit ist jedoch: Solange du eine Eiche bist, werden bei dir keine Bananen wachsen.

Bin ich verdammt?

Jetzt wirst du vielleicht empört denken, dass es nur bestimmte Arten von Menschen schaffen, einen erfolgreichen Blog aufzubauen. Das stimmt. Genauso ist es.

Der Haken ist jedoch: Du kannst es dir aussuchen.

Du kannst dir aussuchen, ob du ein Apfelbaum sein willst oder nicht. Wenn du als Eiche geboren wurdest, musst du nicht als Eiche sterben. Du hast die Wahl.

Jeder ist der Schmied seines eigenen Schicksals und der Kapitän seiner Seele. Und damit kann auch jeder entscheiden, welche Art von Persönlichkeit er sein möchte. Eine armselige, eine durchschnittliche oder eine großartige Persönlichkeit. Die Wahl liegt bei dir.

Bevor du also enttäuscht das Handtuch wirfst, möchte ich dir sagen: Es gibt Hoffnung.

Egal, wer du heute bist. Du kannst eine großartige Persönlichkeit werden und damit einen großartigen Blog aufbauen.

Nicht morgen, nicht übermorgen, aber in einigen Monaten und Jahren.

3 Wege, um nicht dumm zu sterben

Wer dumm geboren ist, muss nicht dumm sterben. Dazu muss man sich aber entscheiden. Und man muss die richtigen Bedingungen schaffen und die schmerzhaften Schritte gehen.

Damit ein Baum Frucht bringt, braucht er die richtige Pflege. Ich möchte dir verraten, was dich zu einem fruchtbaren Baum, zu einem smarten Blogger, macht:

1. Guter Dünger

Was für einen Baum ein guter Dünger ist, das sind Bücher für deinen Verstand. Bücher sind das Geheimnis großer Menschen.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass fast alle reichen Menschen eine riesige private Bibliothek besitzen? Die Bücher haben sie nicht gekauft, nachdem sie reich wurden und zu viel Platz hatten, sondern vorher. Die Bücher sind nicht die Folge, sondern die Ursache des Erfolgs.

Und ich rede hier nicht nur von Fachliteratur. Ich möchte nicht, dass du ein „Fachidiot“ wirst, der in seinen Büchern hockt. Ich möchte, dass du ein Leonardo da Vinci wirst. Er konnte malen, rechnen, zeichnen, war Erfinder und Vordenker. Ein Universalgenie.

Um ein großer Blogger zu werden, musst du belesen sein. Du musst deine Materie besser kennen als jeder andere – zumindest sollte es dein Ziel sein. Aber du solltest auch andere Themen beherrschen – denn das fördert die Kreativität. Wenn du dich mit Autos, Kochen, Raketen, Waffen, Familie, Psychologie, Leadership, Startups und Investing auskennst, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Du sollst auf deinem Blog nicht über all diese Dinge schreiben, aber du solltest sie kennen. Denn diese Universalität macht dich zu einer interessanten Persönlichket. Einer Persönlichkeit, der Menschen gerne zuhören.

2. Ein guter Gärtner

Wilde Bäume tragen weniger Frucht als gepflegte Bäume. Ein guter Gärtner beschneidet Bäume, schützt sie vor Vögeln und gießt sie regelmäßig.

Damit du ein edler Baum wirst, brauchst du einen Gärtner. Dieser Gärtner ist ein Mensch, der bereits dort ist, wo du hinmöchtest.

Dieser Mensch ist dein Mentor.

Suche dir einen Mentor und lass dich beschneiden, belehren und habe keine Angst vor der Wahrheit.

Vladislav und ich skypen jede Woche eine Stunde lang. Wir sagen, was uns bedrückt, wo wir festhängen und besprechen unsere Strategien. Aber wir zwei lernen auch von anderen großen Bloggern und jetzt kommt der große Wurf: Wir zahlen sogar Geld dafür.

Ein guter Gärtner kostet Geld, einen Bock bekommt man in der Regel umsonst.

Ich treffe immer wieder Blogger, die hoch hinaus wollen, denen aber 30 Dollar für ein neues Design zu schade sind. „Für ein E-Book Geld zahlen? Das finde ich schon irgendwie kostenlos im Netz! Für Geld um Rat fragen? Ich suche mir lieber selbst meinen Weg.“

Ein Gärtner muss nicht immer Geld kosten. Ein Mentor kann auch dein Freund sein, der dich an die Hand nimmt und dir einfach seine Welt zeigt.

So oder so: Du brauchst einen Mentor.

Andersherum heißt das auch, dass du dich von den Menschen trennst, die dich herunterziehen. Nicht weil du etwas Besseres bist, sondern weil ihr einfach verschiedene Wege geht. Das tut weh, muss aber sein.

Wenn du eine interessante Persönlichkeit sein willst, dann umgib dich mit interessanten Menschen:

Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst.

3. Sonne und Wasser

Damit etwas wächst, braucht es Sonne und Wasser – und zwar jeden Tag.

Für dich als smarten Blogger heißt das: Lernen.

Großartige Blogger lernen immer. Sie hören niemals auf und sie lernen täglich etwas dazu. Ihre Lernkurve zeigt immer nach oben. Sie lieben das Lernen. Egal was. Von HTML bis hin zum Werbetexten. Große Blogger sind eierlegende Wollmilchsäue, die sogar noch Popcorn machen können.

Zahlreiche Blogger ruhen sich auf ihrem Halbwissen aus. Dabei ist Halbwissen das gefährlichste Wissen.

Noch mehr Blogger wissen nicht einmal, wovon sie reden. Sie schreiben über das Abnehmen, waren aber selbst noch nie dick und wissen gar nicht, wie es sich anfühlt. Sie schreiben über Marketing und haben einen Blog, den sie selbst nicht einmal vermarkten können. Sie geben Erziehungstipps, haben aber keine Kinder.

Wer so handelt, der ist nicht nur unglaubwürdig – er ist sogar dumm. Dumm ist nicht, wer wenig weiß. Dumm ist, wer nicht mehr wissen will.

Höre also niemals auf zu lernen und lehre nur, was du selbst weißt – und nicht was du irgendwo abgeschrieben hast.

Willst du weiter zu den dummen Bloggern gehören?

Ich gehörte damals auch zu den Dummen: Ich gab Schreibtipps, obwohl ich keine Ahnung hatte. Ich war ein blinder Blindenführer.

Doch eines Tages fasste ich den Mut, das zu ändern. Ich beendete meine Juristenkarriere und machte mich als Texter selbstständig. Seitdem floriert auch mein Blog. Warum?

Weil mein Leben und mein Blog nun eins sind. Meine Persönlichkeit passt zu meinem Inhalt. Ich spiele auf dem Blog keine Rolle. Ich bin einfach ich selbst – und ich arbeite nicht nur an meinem Schreibstil, sondern auch an meiner Persönlichkeit.

Ein großartiger Blog braucht eine großartige Persönlichkeit. Du hast die Wahl: Möchtest du ein großartiger Mensch sein?

Wenn nicht, dann sind all deine Bemühungen fürs Katzenklo – und das ist nicht sonderlich schlau.

Schließe dich jetzt über 14.000 Davids dieser Welt an

Erhalte wie andere kleine Unternehmen, Startups, Solopreneure und Problogger frische Inbound-Marketing-Inhalte. Lass damit dein Unternehmen wachsen, wie die Goliaths es tun:

102 Kommentare

  • Echt geiler Artikel - du sprichst mir total aus der Seele. Ich wünschte viele würden sich davon mal eine Scheibe abschneiden
  • Ahoi lieber Walter,

    Ich sehe das zu 100% wie du und richte mich im Alltag auch danach. Ich sehe das eigentlich so: Lieber einmal richtig die Wahrheit gesagt, das tut dann vielleicht einmal "richtig" weg als ewig lange herumgeheuchelt, weil das zieht den Schmwerz ewig. Ich muss zugeben das klingt schon sehr pathetisch aber trifft meine Meinung ganz gut ;)

    Man kann ja auch ehrlich un höflich sein, das vergessen nämlich viele. Außderm verweht man jedem dem man etwas vorheuchelt die Chance auf Besserung. Schließlich kann Kritik ja auch konstruktiv sein, keine Kritik ist es jedenfalls nicht ;)

    Liebe Grüße,
    Matthias von https://laminat-schneider.com/
  • Vielen Danke für den super tollen Beitrag!

    LG daniela
  • "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." Konrad Adenauer

    Schöne Grüsse aus der Freidenker Galerie
  • Hi!

    Sehr schönen Schreibstil! Außerdem hast du mit deinen Ansichten absolut recht.
    Danke für die vielen Infos und Inspirationen!
  • Hey! Echt toller Artikel!
    Ich mag deiene Schreibweise sehr! ;-)
    Weiter so.
    LG
  • Guten Tag Vladi,
    toller Artikel auch wenn ich schon was spät bin.. – Ich kann den anderen zu 100 % zustimmen.

    Viele Grüße
    Thorsten
  • Hi!
    Danke für den tollen Beitrag. Habe ihn nach 1000 Durchlesen immer noch toll gefunden! Weiter so ;)
  • Hi!
    Danke für den tollen Beitrag. Ich sage immer: Auch wenn man Glitter auf Kacke streuselt, wird noch lange kein Brownie draus …
  • Schöner Bogpost. Derzeit beschäftige ich mich noch nicht besonders viel mit Input zum Blog, da ich mir gerade mein Halbwissen anlese, das schließlich gut gepflegt werden möchte :D
    Die Erklärung mit dem Baum fand ich sehr verständlich und bringt einen wirklich weiter.

    Deine Schrift auf dem Blog kann ich allerdings sehr schlecht lesen. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass ich den weltbesten Rechner hätte, und ein paar Jahre hat der auch schon auf dem Buckel, allerdings geht es mir auf keinem anderen Blog und auf keiner anderen Internetseite so. Vielleicht liegt es daran, dass die Schrift sehr dünn und noch dazu braun ist, denn deine Verlinkungen zu anderen Artikeln und auch die hervorgehobenen Überschriften oder die Kommentare kann ich sehr gut lesen.
    Vielleicht bringt dir die Info ja was.
    Liebe Grüße!
    Nicole
  • Ah, muss mich korrigieren, bei den Kommis muss ich mich auch fürs Lesen anstrengen.
  • Hallo Walter,

    ein schöner Beitrag, anhand der Baumgeschichte gut erklärt.

    Niemals aufhören zu lernen... Ist Grundsatz im alltäglichen Leben und die Basis für Erfolg.

    Danke für die Infos und Grüße aus Laos von mir
    Alex
  • Hallo Walter,

    ein ehrlicher Beitrag, mit dem Aufruf sich selbst einzubringen. Nur sich selbst zu erkennen, wie man wirklicht ist, fällt vielen schwer, geschweige denn auch noch seinen eigenen Schreibstill zu finden? Nur aller Anfang ist sehr schwer, das Beste was einem passieren kann ist Feedback und konstruktive Kritik zu bekommen.

    Sei glücklich, denn du hast beides bekommen, das zeigt das deine Leser wirklich interessiert sind. Vor allem auch ehrlich, Ihr seit wirklich große Klasse, solche Leser hätte ich auch gerne, nur das ist ein Stückchen Arbeit.

    LG Lothar
  • Ein provokanter Artikel, der mich nachdenklich macht. Und was kann mir besseres passieren? Eine rhethorische Frage, mit der logischen Antwort: Eigentlich nichts. Zeit zum Grübeln.
  • Hallo Walter

    Dein Artikel hat mich inspiriert und so habe ich einen Artikel geschrieben in dem ich dich und deinen Artikel erwähne, dazu etwas sage :)

    Ich hoffe das geht in Ordnung. Vladi hab ich schon mal angefragt.

    Der Artikel ist heute online und das Thema ist "Wie du der beste Projektmanager der Welt wirst"

    Ich hoffe es gefällt, viel Spass beim Lesen.

    Grüsse vom Meister
  • Genau. Schreib nicht für die anderen, schreib für DICH.
    Die Welt ist groß und auf die Art wirst Du die Leute finden, die Dich mögen und die Du magst.
    Das ist der Grund, warum ich nach ganz vielen Jahren im Internet nun doch noch mit meinem persönlichen Blog starte.

    Ganz liebe Grüße,
    Dirk
  • Hey Dirk,

    jup, Persönlichkeit beim Bloggen ist super wichtig! :)
  • Ja Inhalt ist sehr wichtig und wenn man erfolgreich einen Blog betreiben möchte, muss man sich stets fortbilden. Das ist wie in der Schule, Stillstand ist Rückschritt!!

    Alles Gute euch und euren Blogs,
    Taschenrechner
  • Content ist King. Leider sieht Google das nicht immer so. Einfach einen Blog mit Mehrwert bieten und die Besucher kommen von ganz allein. Auf der Suche nach Tipps und Tricks, bin ich ziemlich schnell auf die Seite hier gestoßen :-)
  • Lieber Walter,

    ich finde es super wichtig, dass diese Seite des Blog-Business auch mal beleuchtet wird. Überall heißt es, "du kannst alles schaffen" und "in 3 Monaten zu deinen ersten 1000 Emailabonnenten" etc.
    Aber nicht jeder Blog kann diese Erfolgskurve hinlegen.

    Liegt es am Blogger? Vielleicht.
    Aber wann weiß man überhaupt, dass man langweilig oder großartig ist?

    Vor einem Jahr hab ich mich über 100 Personen pro Monat auf meinem Blog gefreut. Heute sind es knapp 10.000.
    Macht mich das zu einem großartigen Blogger?
    Von der Anzahl der Interaktionen auf meinem Blog ganz sicher nicht... Heißt das, dass ich ein langweiliger Blogger bin? Dann würde ich wohl nicht so viele positive Zuschriften bekommen, oder?

    Kurzum: wann weiß man, ob man langweilig, durchschnittlich oder großartig ist?

    LG, Katharina
  • Liebe Katharina,

    wenn Du Menschen berührst und ihnen hilftst, dann bist Du ein großartiger Mensch. Wenn Du damit auch noch Geld verdienst, um so schöner für Dich.
    Geld alleine ist aber sicher kein ausreichendes Kriterium für Grossartigkeit.

    Liebe Grüße vom Ammersee, Zoltan
  • Hi Walter,

    ich liebe ehrliche, klare und freche Artikel, in denen ich mich auch wieder finde. Ich bin der Durchschnitt von 5 Menschen, du bringst es auf den Punkt. Weiterentwicklung passiert eben nur, wenn man sich bewegt und weiter geht.
    Wenn man über etwas Experte sein möchte, dann braucht es erstmal den eigenen Prozess mit diesem Thema. Wissen ist erst Weisheit, wenn man auch die Erfahrungen dazu gemacht hat, nur dann ist es authentisch. Nicht jeder muss ein Genie sein, ich finde, Authentizität ist schon ein Türöffner und du bist authentisch, das kommt sehr gut an.
    Ich bin überzeugt, dass in jedem ein Diamant steckt, die Kunst ist es, die richtigen Schleifer zu finden, damit er auch seine Facetten zur Geltung bringen kann.
    Also lieber Walter, dein Diamant leuchtet schon, mach weiter und wir freuen uns an deinem Funkeln :)
    Liebe Grüße
    Monika
  • Hallo Vladi,

    toller Artikel - wie immer eigentlich ;-)! Ich kann dem zu 100 % zustimmen.

    Viele Grüße
    Tim
  • Sehr guter Artikel. Ich habe genau wie Walter vor 5 Jahren angefangen wild drauf los gebloggt und die Projekte schnell wieder eingestellt. Nun beginne Ich von vorn, und habe zahlreiche Literatur und Ratgeber zugelegt und merke wie "dumm" ich vor diesem Wissen war, das sich mir langsam aber stetig erschließt.
  • Trifft den Nagel auf den Kopf!

    Bedeutet allerdings, dass viele Deiner sogenannten "dummen Blogger" einen weiten Weg vor sich haben. Denn angelesene Bildung, Lebenserfahrung und die mit beidem verbundene Weitsicht und Fähigkeit zu gewissen Transferleistungen erwirbt niemand über Nacht. ;)
  • Habe deutlich länger überlegt ob ich kommentieren soll oder nicht als ich zum lesen des Artikels gebraucht habe.

    Die Tipps sind beschränkt richtig. Es kommt darauf an was für einen Blog man betreibt. Geht es um Heilkräuter brauche ich keine Bücher über deutsche Automobilgeschichte gelesen haben. Ich muss Experte in Heilkräuter sein.

    Habe ich hier nicht schon Artikel gelesen die lauten "Werde Experte"? Ich glaube schon. Eine Allgemeinbildung gehört dazu, aber nicht um des bloggens Willen, sondern um des Lebens willen.

    Der Tipp mit dem Mentor - die schlechtesten Mentoren sind Freunde. Das sind diejenigen die einen zu DSDS schicken und sagen deine Stimme ist fantastisch. Ich weiß auch nicht wie diese einen weiterhin betreuen wenn man als Lachnummer heraus gegangen ist.

    Ein Mentor muss stets ein Sadist mit guter Absicht sein. Unter Freunden funktioniert das nicht gut. Motivation und Brainstorming, das funktioniert sehr wohl unter Freunden.

    Zu guter letzt zu deiner Baum- und Früchteauswahl.
    Mir scheint die Eiche kommt da schlecht weg.
    Aber die Eiche hat die Welt erobert nicht Boote aus Palmwedeln.

    Als Fazit: So unterstützenswert ich deine Bildungskampagne auch finde, dumme Blogger wirst du damit nicht erreichen.

    Möglicherweise sollte man als Tipp mitgeben dass jeder zwei Blogs braucht, einen für Dr. Jekyll und einen für Mr. Hyde. Denn jeder hat zwei Seiten in sich, da braucht man sich nicht vorlügen.
  • Vielleicht meintest du mit dem Artikel: "Man erntet was man sät" Das sind 5 Worte :)
  • Danke Walter, sehr guter und vor allem hilfreicher Artikel!
    Lg, Moni
  • Freut mich. Immer wieder gerne.
  • Hallo Walter,

    der Artikel hat schon sehr polarisiert und ich kann verstehen, dass mancher hier etwas entmutigt wurde. ;)

    Ich gehöre nicht dazu, denn ich mag das ganze halbseidene Geseier nicht wirklich. Sag lieber, was du denkst und nicht das was der Gegenüber vielleicht hören will. Ja die Wahrheit kann schmerzhaft sein. Du hast da einen Nerv getroffen

    Sehr gut fand ich Punkt 3. Denn seit Jahren erkenne ich in vielen Bereichen das "me too" Verhalten vieler Menschen. Ich muss unbedingt auch ein Buch schreiben. Ich kann ganz toll singen! Ich werde jetzt Popstar! Meine Freunde sagen immer, ich hätte eine tolle Figur. Ich möchte unbedingt Topmodel werden.

    Aber seit ich selbst blogge, stoße ich immer wieder auf die neue Spezies des "me too Bloggers". Alle wollen bloggen und es sind immer die gleichen Themen. Schminke, Online Marketing, Reisen, bla bla bla. Und jeder schwingt sich mittlerweile zum eBook Autor auf und meint damit würde er auch nur "einen" Normalsterblichen hinter dem Ofen hervor locken.

    Bei deinem Artikel kamen mir gleich 3 Blogs in Erinnerung, die ich bereits hasste, bevor ich sie überhaupt ernsthaft gelesen hatte. Ich erspare mir jetzt deren Namen.

    Eines sei aber gesagt. Ein Mensch der 20 oder 22 Jahre auf dieser Erde wandelt, niemals wirklich gearbeitet hat (nein 8 Jahre Jura studieren gehört nicht dazu!) kann mir einfach nichts über das Leben verraten, dass ich nicht schon wüsste. Solche juvenile Dekadenz einer sich selbst als Generation Y bezeichnenden Gruppe geht mir tüchtig auf die Eier.

    Und nur weil einer jetzt alle Podcast Episoden, des von mir sehr geschätzten Markus Cerenak angehört hat und alle 3 myMonk Bücher eingeatmet hat, kann er mir noch lange nicht verraten wie ich meine Leidenschaft finde.

    Markus C sagte dazu selbst in einem seiner Artikel. Lies nicht 10 Bücher um ein 11. zu schreiben. 100% Zustimmung!

    Wo sind die Blogger die wirklich wissen wovon Sie reden und die nicht aus allem einen Autoresponder, eBook oder eKurs fabrizieren müssen?

    Ich rieche 100m gegen den Wind ob der Blogger schreibt weil er es einfach gerne tut oder ob er an jeder Ecke nach einer Opportunity sucht bzw. geil ist auf Likes, Shares und Anerkennung, die er offensichtlich seit der Kinderstube nicht mehr bekommen hat.

    In diesem Sinne

    Grüße
    Sascha Röhler

    P.S. Walter mach weiter so!
  • Hi Sascha,
    Vielen Dank für deinen ausführlichen und ehrlichen Kommentar.

    Ich und Vladi sind auch große Verfechter der Idee: Lehre nur, was du selbst praktizierst. Sonst kommt wirklich dieses Phänomen heraus, dass man 10 Bücher liest, nur um ein 11. zu schreiben.

    Man muss seinen Blog leben, lieben und dahinter stehen. Die Informationen müssen aus dir kommen, nicht aus einem Buch aus dem man abschreibt ;)

    Ich stimme dir da zu und danke nochmal.

    LG, Walter
  • Hallo Sascha,
    prinzipiell gebe ich DIr recht.
    Ich habe aber die Feststellung gemacht dass wir oft sogar von Kindern lernen können, auch wenn diese nur vielleicht 10 Jahre auf dieser Welt gewandelt sind. Nur wegen dem Alter sollte man sich nicht komplett verschliessen.

    Natürlich ist die Authentizität immer entscheidend dafür ob wir jemandem vertrauen, das Alter auf dem Papier alleine kann mich aber dazu führen dass ich eine wertvolle Chance verpasse.

    Ich kenne Kinder die mit 10 Jahren absolut überzeugte Vegetarier aus Tierschutzgründen sind und sogar auf ein Miclspeiseeis verzichten (ohne Einfluss der Eltern!) und sich dazu in der Öffentlichkeit bekennen, selbst wenn sie dafür von anderen belächelt werden.

    Dieses Beispiel hat zwar überhaupt nichts mit Business zu tun, aber nur das Alter alleine ist ein gefährliches Kriterium.

    Liebe Grüße vom Ammersee, Zoltan
  • Liebe Walter,

    Ich gebe offen zu:
    Vom Affenblog hatte ich bisher nie gehört oder gelesen. Dies liegt vermutlich daran, dass ich relativ neu in der Blogger-Community bin und gerade erst dabei, mich zu etablieren und neue Blogs für mich zu entdecken.
    Als ich auf diesen Artikel stieß dachte ich erst: "Okay,...meine Antwort auf seinen Artikel wird ihm sicher nicht gefallen".
    Als ich den Blogbeitrag zu Ende gelsen haben, hat sich meine Einstellung jedoch geändert und ich muss sagen: Ich finde ihn ganz gut. Klar und flüssig geschrieben, etwas provokant und doch mit hilfreichen Tipps versehen.
    Beim Thema "Gärtner" hätte ich mich gefreut, wenn du auf die Amateure in der Branche hingewiesen hättest, denn "Coach" oder "Trainer" sind keine geschützten Begriffe, weshalb sich also jeder dahergelaufener Depp als solcher bezeichnen darf.
    Besonders gut gefallen hat mir die Passage, in der du klar formulierst, dass ein Blogger belesen sein muss. Im Grunde geht es (wie viele hier auch schrieben) um Fachwissen und Authentizität. Ich musste da sofort an die gefühlten millionen von Fashion-und Lifestyleblogger/innen denken, bei welchen beides meistens fehlt, was der Grund für Ihren schlechten Traffic ist.

    Ich stimme dir entsprechend in vielen Punkten zu und würde hier und da sogar noch einiges hinzufügen können.
    Bloggen sollte meiner Meinung nach eine Art Erlebnisreise sein, in welcher man sich fortwährend weiterentwickelt und andere, durch stetigen Wissenstransfer, an dieser Entwicklung teilhaben lässt.

    Lg
    Kinga
  • Hi Kinga,
    Dein letzter Absatz gehört nun offiziell zu meinem Artikel ;)
    Danke für die Fortführung des Gedankens.
    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    ich bräuchte mal einen Denkanstoß, damit ich den Artikel richtig verstehe.

    Im Artikel schreibst du:

    "Großartige Persönlichkeit = Großartiger Blog"
    und
    "Wenn dein Blog nicht läuft, dann bist du eine langweilige Persönlichkeit."

    Zum Ende des Artikels nennst du dann Wege um eine großartige Persönlichkeit zu werden. Diese sind kurz zusammengefasst:

    1. Bücher/Lektüre zu verschiedenen Fachgebieten lesen, um eine gewisse Universalität aufzubauen.
    2. Einen Mentor suchen, der mir neue Blickwinkel zu einem Thema aufzeigt.
    3. Niemals aufhören zu lernen und sich ständig weiterbilden.

    Jetzt stellt sich für mich die Frage, was der Aufbau von Wissen (nichts anderes sind diese drei Wege), mit der positiven Veränderung meiner Persönlichkeit zu tun haben? Heißt das, wenn ich mein Wissen ausbaue, verändert sich auch automatisch meine Persönlichkeit?

    Ich z.B. studiere gerade und erfülle damit automatisch zwei deiner Wege. Eine Veränderung meiner Persönlichkeit konnte ich aber bisher noch gar nicht oder wenn überhaupt nur minimal feststellen. Dafür haben andere Ereignisse in meinem Leben, meine Persönlichkeit viel stärker beeinflusst.

    Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe und deine drei Wege weiter befolge, gehe ich dann nicht wieder zurück auf Los und habe letztendlich die "gut verpackte Pferdekacke"?

    Vielleicht habe ich gerade eine Schönwetter bedingte Denkblockade, um den Artikel richtig zu verstehen. Deshalb wäre ich dir sehr dankbar für einen Stups in die richtige Richtung.

    Viele Grüße
    Enrico
  • Hi entrico,
    Wenn ich den Wunsch habe immer neues zu lernen (nicht nur aus büchern, sondern allgemein fürs Leben), dann macht mich das zu einer neugierigen Person. Und neugierige Personen sind spannende Personen. Sie entwickeln nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihren GEIST. Ihr Ich.

    Mit Weiterbildung meine ich nicht nur Fachwissen, sondern auch die Weiterbildung der Persönlichkeit: Humor, Freude, Leichtigkeit, Hilfsbereitschaft usw.

    Habe ich dir geholfen?

    LG, Walter
  • Ich liebe es, wenn Walter voll auf die 12 schlägt. Seid doch mal ehrlich, was nützt uns geistiges Rumgesülze. Ihr seht mich an manch einer Stelle des Textes vergeistigt nicken. Wahrhaftig sein. Du selber sein. Das ist echt nicht einfach in einer Welt der Maskerade. In einer Welt in der Tiefbücker hoch stapeln. Ich liebe Euren Support. Es bleiben zuletzt nicht viele übrig im Gewirr der virtuellen Welt. Ihr beide helft Menschen, die etwas verändern wollen. Ihr beide macht ihnen Mut, zu dieser Veränderung zu stehen. Ich hoffe, Ihr beide bleibt! Alles Liebe. Lea
    PS. Ein kleines Dankeschön, weil Ihr auch mir so viel Mut gemacht habt, dass ich mich traue in der Welt der Dinge zu erscheinen ;) Lea (Alien On Earth)
    https://www.youtube.com/watch?v=SFgKgxnChpQ
  • Hi Lea,
    Danke für dein Danke ;)
    Freut mich zu hören, dass ich Mut machen konnte.
    LG, Walter
  • Sehr guter Artikel. Kann davon so ziemlich alles unterschreiben. Ich habe den Eindruck, dass man sich vom Artikel zu Artikel steigert. Und im Nachhinein würde ich manches auch anders machen. Aber das gehört zu Weg des Lernens finde ich. Ist ja bekanntlich noch nie ein Meister vom Himmel gefallen.
    Wichtig ist, dass man aus jeder Erfahrung für sich etwas mitnimmt.

    Macht weiter so ihr zwei :-)
  • HI MIchael,
    DAs ist auch meine Erfahrung: Mit jedem Artikel wird man besser. Und irgendwann kann man zum eigenen Thema locker 2.000 Wörter aus dem Ärmel zaubern ;)
    LG, Walter
  • Uuh, hier weht aber auf einmal der Wind heftig aus West.
    Mit Orkanstärke über den Atlantik direkt in die deutsche Bloggerszene. ;o)
    Ich kenne das alles sehr gut aus der englischen, nein, eher der amerkanischen (Fach-)Literatur:
    "Entscheide Dich was Du sein willst: langweilig oder großartig; winner or loser?! Es liegt an Dir. Du hast die Wahl. Dein Leben, Deine Entscheidung. Mach' was draus. ;o) "

    Aber nur weil es "typisch amerikanisch" ist, muss es ja nicht falsch sein.
    Ganz im Gegenteil Walter, ich gebe Dir vollkommen Recht. Du "behauptest", man können wählen, welcher Baumtyp, welche Persönlichkeit, man sein will. Stimmt voll und ganz!

    Was den "Gärtner" betrifft: Ich bin für diese Erfahrung um die halbe Welt geflogen. Zu einem (Experten) der es wissen muss.
    Und meine Güte, wusste er es ;o)
    Ein Mentor zu haben ist Gold wert. Oder Äpfel. Oder Birnen.
    Je nachdem, für welchen Typ Baum Du Dich entschieden hast. ;-)

    Popcorneierlegende Wollchmilchsau-Artikel!
    Vielen Dank & Hut ab!

    Gruß
    Frank (von Fitteo)
  • Dank Frankf für dein Lob und die Bestätigung. Freut mich zu hören, dass der Artikel dir gefällt. Und viel ERfolg mit deinem Projekt und deinem Mentor.
    LG, Walter
  • Glückwunsch zu dem tollen Artikel und den mutige Thesen... ist ja nicht so einfach, anderen zu erzählen, dass sie eine kleine Persönlichkeit sind, weil ihr Blog nicht durch die Decke geht...
    Ich kann viel wahres darin erkennen, bin aber auch zwiespältig... Wir haben nicht alles in unserer Hand und können nicht alles kontrollieren... auch wenn ich noch so an mir und meiner Persönlichkeit arbeite... Es gibt Grenzen...
    Wenn ich als Birnenbaum geboren bin, muss ich nicht als Birnenbaum sterben..." klingt für mich an dieser Stelle schwer nach voll ziehbar... ich kann dafür sorgen, dass die Birnen keine Würmer haben, ich kann dafür sorgen, dass es mehr Birnen werden und vielleicht auch bessere Birnen... aber es bleiben Birnen, oder?!
    Ich sage an dieser Stelle immer: Aus Sigmar Gabriel wird auch kein Ballett-Tänzer mehr, so sehr er sich das auch wünschen mag und so viel Talent er auch besitzen mag..
    Aber ich nehme mit, dass man authentisch sein soll..
    Vielen Dank für die Anregungen!
  • Irgendwann wird es natürlich sehr schwer Dinge zu korrigieren. Aber wie der Boxer Braddock sagte:
    "Wenn Dinge schlecht sind, muss ich den Glauben haben, dass ich sie ändern kann."
    Daran sollte man sich auch als Blogger und Persönlichkeit halten. Natürlich habe ich Gewohnheiten aus der vergangenheit. Aber ich muss sie nicht mein Leben lang mit mir rumschleppen.
    LG, Walter
  • Klare Worte! Klasse Text! Du hast vollkommen recht: Man kann aus einer Krähe keinen Paradiesvogel machen. Es ist und bleibt eine Krähe, aber man kann sich Mühe geben eine verdammt coole Krähe zu sein.
  • :D
    Man muss sich dann an ein Publikum wenden, das Krähen liebt ;)
    LG, Walter
  • Ich finde mit der Wahl der coolen Krähe hast du den Punkt viel besser beschrieben, als diese komische Baum Metapher. Ich habe nämlich zuerst gedacht, dass es darum geht, seine Persönlichkeit zu drehen, so dass man nicht mehr Apfelbaum, sondern... was auch immer ... Eiche ist und dass es darum geht, dass, wenn seine eigenen "Früchte" nicht gut sind, man zwangsläufig ein anderer Baum sein muss. Und das nur erreichen kann, wenn man jemanden hat, der einem sagt, wie es geht.
    Das klang für mich alles überhaupt nicht nach Authentizität und ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie daraus jemand werden soll, der einen guten Schreibstil hat. Mehr so nach umoperiertem Apfelbaum. War vorher Apfel, ist jetzt Birne, ist wie mit Brüsten, auch wenn es gut gemacht wurde, irgendwie merkt man doch, dass es nicht die eigenen sind.
    Aber darum ging es ja scheinbar gar nicht. Sondern einfach nur darum, sich selbst zu belesen und sich weiterzuentwickeln und seine eigenen Worte zu benutzen?
    Das trifft die "coole Krähe" viel eher als der Baum.
    Denn ganz ehrlich. Ich bin lieber der Vogelbekackteste, im Unkraut stehende, unbeschnittene Apfelbaum mit sauren Äpfeln, als dass ich ein top getrimmter Einheitsbaum bin, der zwar gestutzt und schön ist, aber doch nicht anders als die anderen gestutzten und getrimmten Apfelbäume mit gewachsten Früchten, die alle gleicher Größe, gleicher Farbe und gleicher Form sind und allen schmecken.
    Das wäre nämlich für mich das Resultat dieser Metapher: Einheitsbrei und nicht Authentizität.
  • Hallo Alexa, Du coole Krähe,
    habe mir gerade Deinen Blog angesehen und ein wenig geschmökert.
    Sieht toll aus!
  • Hey!
    Danke für den tollen, wahren Artikel. Ich selber versuche auch mich regelmäßig weiterzubilden... aber es gibt sooo viel Literatur.
    Da ich immer auf der Suche nach guten Weiterbildungstipps bin: Gerade habe ich u.a. das Buch "Und plötzlich macht es KLICK! - Das Handwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in den Kopf kommen" von Bas Kast gelesen... kann ich auf jeden Fall empfehlen.
    Liebe Grüße
    Verena
  • Danke für die Buchempfehlung. Weiterbildung ist wirklich wichtig. Man lernt nie aus ;)
    LG, Walter
  • Lieber Walter,

    ich danke Dir sehr für diesen Beitrag!
    Ich bin mir sicher, dass jeder seinen eigenen "Baumtyp" hat. Das herauszufinden ist wohl die große Kunst - im Leben und beim Bloggen!
    Wenn man diesen Schlüssel gefunden hat, ergibt sich alles Weiter!
    Liebe Grüße Ulf
  • Sich selbst zu finden ist wichtig. Aber ich glaube auch, dass wir selbst entscheiden können, wer wir sein wollen. Wir sind die Schmiede unseres Schicksals.

    LG, Walter
  • Es ist mein erster Kommentar in deinem Blog!
    Ich kann nicht anders. Du hast mich gezwungen!

    Ich finde deinen Blog so was von gut!
    Und ich mag es sehr, dass du Sachverhalte direkt aussprichst.

    Und mit dem Inhalt dieses Beitrags triffst du mich mitten in mein Trainerherz!
    Jaaaaa, wir entscheiden uns, was wir sein wollen, sein werden.
    Ein gute Coach lässt sich in meiner Welt auch regelmäßig von unterschiedlichen Coaches coachen!
    Und was denkst du, wie viele Leute mir da regelmäßig komisch begegnen, wenn sie das im ersten Moment hören?
    Viele.
    Und je mehr und länger dann einige darüber nachdenken, um so mehr ändert sich ihre Meinung.

    Also, vielen Dank für diesen Beitrag!
    Und die vielen Beiträge, die ich schon lesen durfte!
    Und die vielen Beiträge, die ich hoffentlich noch lesen darf!

    Gibt es irgendein Produkt, dass ich bei dir einkaufen kann? Ich möchte dich und deinen Blog unterstützen!

    Herzliche Grüße
    Marco
  • Hallo Marco,
    Vielen Dank für die lieben und ehrlichen Worte. Ich bin echt froh, dass ich dich aus der "Konserve" locken konnte und einen Kommentar von dir bekommen habe ;)

    Mich unterstützen?
    Ich möchte dich unterstützen:
    Ich arbeite als Gärtner und coache Blogger.
    www.schreibsuchti.de/coaching

    Und ich habe ein Produkt, das dir zeigt, wie du einen bekannten Blog aufbaust:
    www.gastbloggen.de/lernen

    Danke für dein Interesse.
    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    ein super Artikel!

    Für mich läuft das ganze auf die Frage nach Authenzität hinaus.

    Ich selbst betreibe eine Webseite über ein Thema für das ich Begeisterung empfinde. Allerdings bin ich noch Lichtjahre von einem Expertenstatus entfernt. Das kommuniziere ich auf meiner "Über mich" Seite aber auch offen.

    Klar ist dieses "Der Weg ist das Ziel" Ding nich sonderlich orginell. Aber sicherlich tausendmal besser als garnicht anzufangen.

    Ich versuche im Monat auf mindestens drei Bücher zu kommen. Eines über mein Fachgebiet, ein Sachbuch zu einem Thema, welches interessant klingt und ein Roman. Und ja, ich gestehe es
    der Roman kann dann auch mal von Dan Brown sein. Denn in einem Punkt kann man sagen was man will Dan Brown und co. verstehen es ihre Leser mit ihrem geschreibsel in den Bann zu ziehen
    und da kann man sich auch als Blogger bestimmt was abschauen.

    Viele Grüße
    Kim
  • Hi Kim,
    Romane sind wichtig, da musst du dich nicht mal rechtfertigen ;) Gute Romanautoren sind super "Storyteller" – und das sind wir Blogger ja auch.
    Also viel Erfolg bei deiner Reise,
    LG, Walter
  • Also ich finde den Artikel auch genial. Ich denke dass du vollkommen damit Recht hast. Es gibt tatsächlich sehr viele wenig überzeugende Blogs, die einem das Blaue vom Himmel erzählen und man das Gefühl hat, dass sie es irgendwo abgeschrieben haben.
    Das habe ich früher auch mal so gemacht, bei meinen ersten Internetversuchen. Ich hatte zwar Ahnung vom Thema, dennoch war es einfach zu unpersönlich.
    Doch seit ich ganz offen und ehrlich über meine ganz persönliche Entwicklung schreibe, bekomme ich sehr viele Rückmeldungen und auch sehr oft gesagt, dass meine Artikel animieren, sich selbst weiter zu entwickeln.
    Ich bekomme jetzt auch immer mehr Leser, die sich in meinen Verteiler eintragen und es macht einfach Spaß, weil ich mein Wissen weitergeben kann.
    Und ich habe mir auch schon mehrere Gärtner geleistet und festgestellt, dass das wirklich eine Menge bringt, einmal mir persönlich und zum zweiten für meine Beratungen.

    Herzliche Grüße
    Barbara
  • Freut mich zu hören, dass diese Entwicklung auch bei dir stattgefunden hat.
    Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass mich jeder "Gärtner" auf ein neues Level hebt ;)
    LG, Walter
  • Danke Walter, danke für diesen genialen Post! Ihr Jungs seid eine echte Bereicherung :)

    Habt einen schönen Tag!
  • Danke für dein Lob. Dir auch einen schönen Tag. Viel Erfolg beim Bloggen.
    LG, Walter
  • Danke für diesen ehrlichen und offenen Beitrag.
    Bei der unendlichen Zahl an guten,oder meist nur gut gemeinten Tipps für erfolgreiches Bloggen eine wahre Wohltat!
  • Ich habe zu danken ;)
  • Richtig geiler Artikel. "Wie Medizin: unangenehm aber nötig."
    Der Blogger ist ein wichtiger Teil seines Produktes. Also muss er auch an sich arbeiten und sich verkaufen.
    Mir fällt dazu immer die 5-A-Regel ein: Sei angenehm anders als alle Anderen.

    Gruß,

    Claudius
  • HI Claudius,
    Das ist mal eine coole Faustregel. Die merk ich mir.
    Man muss als Blogger nichts neues erfinden, man muss nur positiv anders sein!
    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    diesen Beitrag habe ich gerne gelesen! ((Oft klicke ich bei Facebook nicht, weil mir deine Heads zu reißerisch klingen.))
    Authentisch sein, das ist es. Auch wenn es manchmal Überwindung kostet! Schön auf den Punkt gebracht und eine Ermutigung!
    Beste Grüße
    Dunja
  • Danke dir. Bin froh, dass meine Botschaft angekommen ist.
    LG, Walter
  • Danke für diesen genialen Artikel.
    Hab immer noch Tränen in den Augen vor Lachen...
  • Freut mich sehr, danke für dein Lob.
    LG, Walter
  • Sehr gut geschrieben! Ich bin noch ganz am Anfang und auch wenn ich damals ein Genie im Fach Deutsch war, fällt es mir sehr schwer längere Texte zu schreiben. Das war schon in der Schule so :/

    Ich lerne gerade autodidaktisch fotografieren und auch das Bloggen, daher freue ich mich immer über eure Beiträge :)
  • Stets zu euren Diensten ;) Wir hoffen, dass du uns treu bleibst und das Bloggen meisterst.

    LG, Walter
  • Bitter. Der Beitrag hat es mir links und rechts gegeben. Die Wahrheit schmerzt. Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: 180 Grad Wende oder abschließen. Kann Walter mich davon überzeugen, Möglichkeit eins zu nehmen?
  • Ich möchte natürlich nicht, dass du aufgibst. Ich möchte, dass du deinen Kurs korrigierst und an deiner Persönlichkeit arbeitest.

    Nicht mehr, nicht weniger.

    LG, Walter
  • Für mich ein recht schwacher Artikel. Ja, es steckt Wahrheit darin, aber die Artikel von Walter sind mittlerweile nur noch eine Aneinanderreihung von Metaphern. Ihr sprecht immer von Wantrepeneurs und habt selbst mit Walter den größten in euren Reihen.

    So sehr ich diesen Blog schätze und die Artikel von Vladislav liebe (ebenso den genialen Podcast); die Artikel von Walter sind einfach nur noch nervig.

    Ich weiß, ich muss sie nicht lesen. Tue ich auch nicht mehr. Den anderen Affen bleibe ich treu.

    Nichts für ungut.

    Alles Liebe
    Dominic
  • Stimme dir 100% zu, Dominic. Ich lese deshalb die Artikel von Walter nur noch selten. Ist einfach zu nervig und langweilig.
  • Hi Dominic,

    sorry, dass der Artikel kein Anklang gefunden hat! Und das Walter ein Wantrepreneur ist, sehe ich nicht so!
  • Hi Dominic,
    Hast du konkrete Verbesserungsvorschläge für mich?

    LG, Walter
  • Hart, ehrlich, absolut genial.

    Ja, ehrlich zu sich selbst sein, ist manchmal hart, aber was dann heraus kommt ist oft genial. So wie dieser wunderbare Artikel von einem Menschen, der offensichtlich seinen Platz im Leben gefunden hat.

    Vielen Dank Walter für diesen mutmachenden und inspirierenden Artikel.
  • Danke für deine lieben Worte und Gern geschehen. Ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner Reise als smarter Blogger ;)
    LG, Walter
  • Heute hast Du aber mal richtig die Sau raus gelassen, direkt, klasse, wahr. Dabei kamst du wohl so in Fahrt, dass Du vergessen hast, das Ende mit "Fazit" zu betiteln ;)
  • Hi Marco,

    ach ... das muss nicht immer sein! Manchmal passt "Fazit" nicht unbedingt :)
  • Hallo Walter,
    Wow, Deine Ehrlichkeit tut sehr gut. Ich finde du hast absolut recht. Nicht nur Professionalität, also wirklich wissen, wovon ich spreche bzw. schreibe sondern vor allem kongruent zu mir und meiner Persönlichkeit zu stehen und diese stetig weiter zu entwickeln, machen den Unterschied. Das würde ich zu 100% unterschreiben.
    Wo ich nicht sicher bin, ob ich dir da folgen würde, ist ob man letzteres in einigen Monaten hinbekommt? Das ist doch eher ein Prozess von Jahren nach meiner Erfahrung.
    Liebe Grüße Anja
  • Hi Anja,
    Dieser Prozess ist sowieso nie abgeschlossen. Man muss das eigene Ich immer weiterentwickeln. Aber ich glaube, dass man schon nach 6 Monaten Ergebnisse sehen kann.
    So war es jedenfalls bei mir.
    LG, Walter
  • "warum du weniger Kommentare hast als eine Fahrgastbefragung der Deutschen Bahn"

    Haha... geil ausgedrückt!

    Alles in allem ein Artikel, der es doch sehr gut auf den Punkt bringt. Nicht umsonst sind die meisten genialen Leuten in den Augen Vieler oftmals ein bisschen verrückt. Letztlich sind sind sie aber einfach sie selbst und haben auch keine Angst es zu sein.

    Denn sie selbst sind es zu einem großen Teil, was ihren Erfolg ausmacht!
  • Genau das wollte ich sagen: Sei du selbst.

    Aber man sollte das eigene Selbst auch immer wieder auf neue Ebenen tragen, um interessant und spannend zu bleiben.

    LG, Walter
  • Hi!
    Danke für den tollen Beitrag. Ich sage immer: Auch wenn man Glitter auf Kacke streuselt, wird noch lange kein Brownie draus ...

    Ahoi!
    Viele Grüße,
    Andreas
  • Der Vergleich ist auch gut. Den merk ich mir :D
    LG, Walter

Was denkst du?