Das simple Geheimnis erfolgreicher Blogger, das du anscheinend ignorierst

Bei mir läuten die Alarmglocken.

Egal ob im affenclan, per E-Mail oder in den Kommentaren.

Überall merke ich, dass alle an ihrem Blog Business planen. Im Hintergrund wird fleißig an ihrem Projekt „gearbeitet“.

Aber Handeln … tut kaum einer.

Wenn du ehrlich bist, dann weißt du, dass du nicht planst, weil du ein sicheres Konzept brauchst.

Du planst, weil du Angst hast zu Handeln.

Planen ist die heimtückischte Art der Selbstsabotage. Planen ist einfach. Handeln ist schwer.

Ein grober Plan ist schon wichtig. Aber es ist gleichzeitig eine sprudelnde Quelle für Analysis Paralysis: Analysieren, Planen, Denken.

Die Angst fühlt sich wohl in ihrem sicheren Kokon. Aber Angst macht dich nicht erfolgreich.

Fühle die Angst … und mach’s trotzdem

So viele Menschen denken zu viel über etwas nach, analysieren das Thema zu lange und bereiten sich zu viel vor.

Sie haben Angst, einen Fehler zu machen und als Clown dazustehen.

Ich verstehe das. Wir alle haben Angst.

Jedes mal, wenn ich etwas Neues launche, dann habe ich ein flaues Gefühl im Magen.

Selbst bei einem kostenlosen Projekt wie affen on air. Wir hätten ja einen großen Fehler übersehen können. Dann wäre alles für die Katz und die Blamage groß.

Viele schieben das Handeln auf später: „Zuerst mache ich das, dann das und dann noch das … und dann fange ich an.“

Aber das ist falsch.

Der beste Tag um anzufangen war gestern. Du hast keine Zeit. Hinter der nächsten Ecke könnte der Andere schon mit deiner Idee lauern … und sie umsetzen!

Ich kenne niemanden, der innerlich nicht mit sich kämpft, wenn er etwas Neues herausbringt. Geht auch nicht anders, du kannst die Angst nicht besiegen. Sie ist ein Überlebensmechanismus und kann schon ganz nützlich sein! 😉

Dennoch musst die sie fühlen und es trotzdem machen. Das ist der springende Punkt, der erfolglose Blogger von erfolgreichen Bloggern unterscheidet.

Lass der Angst keine Chance. Fühle sie. Ignoriere sie. Und mach’s trotzdem. Erst dann wirst du Ergebnisse in der realen Welt bekommen.

Lebe diese Philosophie: Ready, Fire, Aim

Ich bin auch gerne jemand, der fern in die Zukunft plant. So fern, dass ich manchmal die Gegenwart komplett vergesse. Aber gerade in der Gegenwart spielt die Musik!

Vor allem wir Deutschen sind da prädestiniert für. Planen wird bei uns hoch angesehen. Die Deutschen sind gefühlte Weltmeister im Planen.

Aber im Hinblick auf Unternehmertum sind uns die Amis weit voraus. Die Amis machen erst mal … und schauen dann, was passiert.

Dazu eine nette Anekdote aus Kriegszeiten:

Ein deutscher General sagte einmal:

Der Grund, warum die amerikanische Armee so gut in Kriegszeiten ist, ist der, dass Krieg Chaos ist … und die amerikanische Armee Chaos täglich praktiziert.

Ein sowjetisches Dokument beschrieb auch:

Eines der größten Probleme beim Planen gegen Amerika ist, dass die Amerikaner nicht ihre Handbücher lesen, noch fühlen sie sich verpflichtet, ihre allgemeinen Regeln zu befolgen.

Darauf antwortet der Amerikaner:

Wenn wir nicht wissen, was wir tun, dann kann der Gegner unsere zukünftigen Handlungen nicht vorhersagen.

Das ist eine Einstellung, die ich an den Amis liebe. Sie führt zu Erfolg.

Deshalb ist es wichtig, dass du nach der „Ready, Fire, Aim“-Philosophie lebst. Erst fertig machen, Schießen … und dann Zielen.

Auch wenn dein Schuss daneben geht, lernst du etwas. Du weißt, wie es nicht geht. Das klingt banal, ist aber eine wichtige Erkenntnis, die du vorher nicht hattest.

Thomas Edison hat die Glühbirne auch nicht in einer Nacht erfunden. Er hat nur 10.000 Wege gefunden, wie es nicht funktioniert. Irgendwann hat’s geklappt. Danke Edison! 🙂

Sei kein Wantrepreneur

Seien wir ehrlich.

Niemand mag den Typen, der monatelang von seiner tollen Geschäftsidee schwafelt, was für ein Erfolg er doch sein wird und wie er dann mit seinem weißen Lambo durch die Gegend fährt … aber niemals handelt.

Das sind keine Entrepreneure. Das sind Wannabes – Wantrepreneure. Sie wollen Unternehmer werden, aber das Einzige, was sie können, ist Reden.

Bitte, sei bloß nicht dieser Typ!

Du brauchst auch keinen 75-seitigen Business Plan. Ich hasse Business Pläne. Sie sind der Grund, warum so viele Ideen scheitern! 😉

So ein Business Plan besteht nur aus Hirngespinste. Du denkst dir einfach etwas aus, das nichts mit der realen Welt zu tun hat. 70% aller erfolgreichen Unternehmen haben keinen Business Plan erstellt.

Wozu auch?

Gute Geschäftsideen passen auf die Rückseite einer Serviette. Intels Business Plan waren 161 Wörter … mit vielen Rechtschreibfehler, wo sogar „und“ falsch geschrieben wurde! 😉

Ich hatte früher auch das Problem, dass ich ein „Denker“ war. Ich denke immer noch gerne, aber ich habe mir angewöhnt einfach zu Handeln.

Handle nach „Dem wichtigsten Prinzip“

Weil einige schlauen Köpfe die Wahrheit – nicht Planen, sondern Machen – akzeptiert haben, haben sie eine einfache Lösung gesucht und eine smarte Methode entwickelt.

Genauer gesagt hat Eric Ries mit „The Lean Startup“ ein wunderbares Grundgerüst geschaffen. Ich nenne es „Das wichtigste Prinzip“, weil es alle deine Handlungen beeinflusst … und es einfach verdammt wichtig ist!

Ursprünglich kommt der Lean-Gedanke aus der Automobilindustrie. Dort geht es darum, alle Prozesse so effizient zu gestalten, dass Verschwendung vermieden wird.

Genau das musst du mit deinem Blog auch machen.

Das Problem ist, du weißt am Anfang rein gar nichts. Das fängt schon mit deiner eigentlichen Blog-Idee an:

  • Vielleicht ist deine Nische zu klein, vielleicht ist sie zu groß?
  • Vielleicht gibt es gar keine Nachfrage?
  • Vielleicht ist dein Thema zu verrückt?
  • Vielleicht macht deine einzigartige Positionierung keinen Sinn?

Du hast nur Behauptungen, die du in der realen Welt testen musst. Genau hier kommt der Bauen-Messen-Lernen-Kreislauf ins Spiel:

bauen-messen-lernen-kreislauf

Du hast also eine Idee. Dann baust du etwas. Zeigst es deinem Publikum. Bekommst Feedback. Und daraus lernst du etwas.

Dein Ziel ist es, so schnell wie möglich durch diesen Kreislauf zu laufen und dein Blog, deine Produkte und dich ständig zu verbessern und deine Ideen zu testen.

Denn nur durch Handeln lernst du wirklich etwas.

Nutze das Momentum aus

Das ist ein weiteres kleines Geheimnis.

Wenn du einmal gestartet bist, dann kannst du die Schwungkraft des Momentums nutzen.

Momentum musst du dir wie eine Drehscheibe auf dem Spielplatz vorstellen. Aber nicht so eine Kleine. Momentum ist eher wie eine gigantische und massive Drehscheibe, die 5.000 Tonnen wiegt.

Stelle dir jetzt vor, deine Aufgabe ist es, diese Drehscheibe zum Drehen zu bringen. So schnell wie nur möglich.

Du setzt jetzt deine ganze Kraft ein und bringst diese gewaltige Scheibe langsam ins Rollen. Du machst weiter und weiter. Es ist super anstrengend. Die Schweißperlen laufen dir die Stirn herunter.

Nach zwei Stunden hast du eine Umdrehung geschafft. Du hörst nicht auf … und pusht und pusht dauerhaft in eine Richtung.

Drei Umdrehungen, vier Umdrehungen, fünf Umdrehungen, sechs Umdrehungen … du baust Momentum auf … acht Umdrehungen, neun Umdrehungen, zehn Umdrehungen … das Momentum ist fast nicht mehr aufzuhalten … 1.000 Umdrehungen. Jetzt’s geht’s rund!

Und was war der schwere Part? Das Ganze ins Rollen zu bringen.

Setze diese Wahrheiten um

„Okay Vladi. Habe ich alles verstanden. Was nun?“

Auch wenn einige Experten das Gegenteil behaupten, ist einer der besten Wege eine öffentliche Verpflichtung. Das merke ich auch immer wieder.

Mache also eine Ankündigung so öffentlich wie nur möglich: auf einer Bühne, via Social Media, bei Freunden und Familie. Sage ihnen, dass du es mit deinem Blog Business ernst meinst und es durchziehen wirst.

Ansonsten wirst du nach einer Zeit als Wantrepreneur abgestempelt. Das gibt dir dann noch mal den nötigen Druck! 😉

Auf der einen Seite steht unser Gehirn darauf, einfache und roboterartige Aufgaben auszuführen, wo wir gar nicht denken müssen. Genau aus diesem Grund Planen wir so viel.

Aber unser Gehirn ist auch so gestrickt, dass wenn wir etwas anfangen, wir es auch zu Ende machen. Deshalb ist es so wichtig, einfach anzufangen.

Fazit

Was ist nun das große Geheimnis?

Nicht Planen, sondern Handeln.

Auch wenn es plump klingen mag, ist es eine simple Wahrheit, die du scheinbar ignorierst oder verdrängt hast.

Du musst so schnell wie möglich etwas Erstellen. Damit an den Markt gehen. Feedback bekommen und von dort an ständig verbessern … und deiner Angst keine Chance lassen.

Starte erst mal. Setze dir kleine Ziele. Erreiche diese. Und bringe Momentum ins Spiel.

Planen und Lernen ist nicht das Gleiche wie Handeln. Deine Ideen sind wertlos, solange du sie nicht in der realen Welt testest.

Ein guter Kumpel sagte früher immer: “Einfach machen”. Und diesen Rat befolge ich immer noch:

Einfach machen … und schauen, was passiert.

Fange einfach an. Alles andere wird sich schon ergeben.

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91 Kommentare

  • Interessante Inhalte sind für den Erfolg des Blogs am wichtigsten.
  • "Sei der Fluss, nicht das Floß" ist einer meiner Lieblingszitate und stammt von Käptn Peng. Witziges Lied darüber, dass Menschen stets mit ihrem Verstand kämpfen in dem hoffnungslosen Versuch mit ihm auf einen Nenner zu kommen. Aber der Verstand macht dich hart und physisch und hindert dich vor allem daran mit den Hindernissen eins zu werden, und das so smooth wir möglich. Akzeptieren und weiterziehen. Danke für den Beitrag ;)
  • Hallo Vladi,
    DEIN AFFENBUCH WIRD SOFORT GEKAUFT!

    sehr schöner Artikel! wirklich..
    Ich muss dir recht geben, die Weisheit mit dem "Handeln statt Planen" ist bei jedem wohl noch nicht so richtig angekommen...Leider!
    Plane jetzt auch schon seit einigen Wochen meinen Blog neben dem Beruf zu starten, aber genau aus deinen oben genannten Gründen noch nicht gehandelt, bis ich jetzt auf deinem Blog gelandet bin.

    Wirklich HUT ab!!!! Total authentischer Blog den ich jedem nur empfehle, deshalb wie gesagt kaufe ich mir direkt das Affenbuch um endlich zu handeln.
    Hätte da aber noch zwei fragen:
    1. - bin der Meinung das ich nicht ganz so ein guter Schreiberling bin und möchte gerne wissen ob man in deinem E-Book dann auch Tipps zum schreiben bekommt oder ob es eine andere Möglichkeit gibt dort geschult zu werden von euch?
    2. - bin leider kein Profi im Websiten erstellen und bin schon nicht ganz einig mit der Wahl des richtgen Programmes für meinen Blog (ob Wordpress ect...)
    gibt es dies bezüglich auch Hilfe?

    Vielen Dank an das Affen Team, ich freue mich schon auf die zukünftigen Blogs!.


    LG
    Andi
  • Hallo, Vladislav, toller Artikel. Wenn ich eine Idee habe, muss ich sie so schnell wie möglich umsetzen, und zwar so lange sie noch heiß und knackig ist. Ich verschlinge Deine Beiträge und will am liebsten alles sofort umsetzen. Im Moment scheitere ich noch an der (ahhh!) Technik zur Verbreitung und darum fristet mein Blog noch ein einsames Dasein. Aber ich bleibe dran!
  • […] hat die Methode des richtigen Handelns für uns Solopreneure sehr schön beschrieben. Dabei hat er das “Ready-Fire-Aim-Prinzip“ der amerikanischen Armee behandelt. Nun bin ich kein […]
  • […] zweite Antrieb folgte dann wenige Tage später auf dem Blog von Vladi Melnik. Seine Strategie des „Ready, Fire, Aim“ hält mich von nun an fern vom allzu langen Planen und […]
  • Hallo Vladislav,
    so viel Input, so viel virtuell in den Allerwertesten getreten!
    Ich klicke und lese mich von Beitrag zu Beitrag, mache mir Notizen und werkel nebenher nun an meinem ersten Redaktionsplan.
    Meine Intension ist nicht das Geldverdienen sondern meine vielen Hobbys in meinem Blog unterzubringen. Dabei möchte ich Struktur erhalten und natürlich wünsche ich mir eine aktive Leserschaft.
    Hier hole ich mir jetzt neue Inspiration, Motivation und auch neues Wissen.

    Danke für so viele tolle Beiträge
    Es grüßt herzlich
    Ivonne Finke
  • Hallo Vladi,

    Danke für die erneute Erinnerung. Das kommt zum richtigen Zeitpunkt.

    Ich gebe zu, dass ich zum Planen und zum Perfektionismus neige. Doch so allmählich sickert es bei mir ein, dass man irgendwann einfach mal machen muss. Sonst kommt man nicht voran.

    Trotzdem finde ich, dass ein grober Fahrplan nicht verkehrt ist, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

    Viele Grüße, Meike
  • Hi Meike,

    bitte! ;)

    Machen fast alle von uns. Wichtig ist nur, dem Perfektionismus niemals die Überhand gewinnen zu lassen. Auch wenn ein bisschen Planung okay ist.
  • FUCK! Voll erwischt. ANGST ist das große Thema.

    Seit drei Jahren habe ich meine Idee. Seit zwei Jahren erzähle ich darüber. Seit zwei Jahren fragen mich ständig Leute wann es denn endlich soweit ist. Sie warten auf meine Infos. Meinen Blog.

    Trotzdem liefere ich nicht.

    Ich sage seit 2 Jahren: "In 4 - 8 Wochen."

    Das kotzt mich langsam an.

    Am Anfang war Perfektionismus mein Problem. Dank dem Affenblog kam noch ein weiteres hinzu. Persönlich zu werden.

    Ich inhaliere den Affenblog, verstehe alles und komme doch nicht weiter. Passend zu meinem Winterurlaub 14/15 startet der Affenclan.

    Das ist der perfekte Zeitpunkt um endlich meinen Blog zu starten. Denke ich.

    Pustekuchen. Ist wieder nichts geworden. Zwei Wochen ohne Resultate.

    Das kann doch wohl nicht sein, denke ich mir und lasse mich zum Mai kündigen.

    Jetzt habe ich Zeit. Jetzt kann ich das durchziehen.

    Wieder Pustekuchen.

    Gestern war die Hauptprobe für ein Mitsingkonzert im Hamburger Michel mit 550 SängerInnen.
    Dafür erstelle ich schnell eine Ankündigungsseite meines Blogs mit Opt-In. Per Blitzdruck bestelle ich Visitenkarten und verteile ein paar bei der Probe. Um 22:00 Uhr ist Feierabend. Um 22:38 Uhr habe ich meinen ersten Email-Abonnenten.

    Voll geil.

    Heute beim Konzert fragten SängerInnen nach mehr Visitenkarten die sie verteilen möchten.

    Voll geil.

    Bange ist mir noch immer. Aber durch diese kleine LEAN-Anwendung etwas weniger.

    Danke für den Beitrag,
    Karsten
  • Hallo Affenhäuptling,

    hast auch mich voll erwischt mit diesem Beitrag. Ich schaffe es sogar noch das Planen zu planen. Erwische mich immer noch hin und wieder dabei, dass ich nach besseren, noch passenderen Tools zur Planung suche.

    Dabei tun es eigentlich ein paar Blatt Papier und ein Stift.

    Wenn ich dann doch ins Planen komme, treibe ich es so weit ins Detail, dass mir irgendwann so viele Zweifel kommen, dass ich das Projekt dann doch sein lasse.

    Zu viel Bammel vor der Blamage, Erfolglosigkeit oder dem was andere dazu sagen.
    Zu viel Kopfmensch und Theoretisieren - was wäre wenn?

    Vielleicht sollte ich so an die Sache herangehen: Was wäre, wenn du mal ein Projekt durchziehst - und es funktioniert?

    Auf jeden Fall, vielen Dank für diesen Beitrag. Er hat mir mal wieder ganz deutlich meine größten Schwächen vor Augen geführt.

    LG, Karsten
  • Hi Karsten,

    sorry, tat hoffentlich nicht weh! ;)
  • Hi Vladi,

    danke!! Das kommt (wieder) genau im richtigen Moment; dein [ konstantes ;) ] Timing ist fast beängstigend.
  • Haha Stefan, ich kenne unser Publikum! :)
  • Hey Vladi,

    Wantrepreneuere, das finde ich gut :-) Jep, ich stimme Dir zu, weder vom Warten und Planen noch vom Jammern (wird auch immer wieder gern genommen) ist noch nie was besser geworden. Daher Ärmel hochkrempeln und loslegen. Und es stirbt keiner, wenn das Feedback mau ist, dann lernt man eben, was man anders machen soll.

    In diesem Sinne, ein fleißiges WE,
    Ivana
  • Hi Vladi,
    ich kann das bestätigen. Ich war schon immer ein Macher. Planen gehört dazu, doch sollte man das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Mit Mixed auf meiner Seite war die Planung in zwei Tagen abgeschlossen, die Umsetzung erfolgte prompt. Auch wenn noch keine Erfolge zu sehen sind und der Newsletter noch leer ist, das Projekt steht, ist life. So habe ich das schon immer gehandhabt.
    Es gibt keine Angst vor dem Versagen. Niederlagen gehören zum Leben und lernen tuen wir nur aus dem Pzess des Tuns.
    Planen tue ich während des Umsetzungsprozesses. Der Soundcloudkanal entstand während dem Aufbau des Webseite, des Logos, ebenso die FB-Seite. Mit meinem Musikerkollegen haben wir die Aufgaben schnell und unkompliziert verteilt.
    Eines ist klar, wer ein macher ist, der versteckt sich nicht hinter Versprechen. Das hilft jedem Geschäft. Natürlich nicht ganz planlos, Struktur sollte schon vorhanden sein in dem was man tut. Aus jedem Handeln nimmt man postives mit und wächst an seinen Fähigkeiten und seinem Wissen.
  • Hi Reinhard,

    genau, ich sehe mich auch ganz klar als Macher. Genau die richtige Einstellung!
  • Sag mal, Vladislav, möchtest Du mich vielleicht heiraten? Du weiß ja sowieso schon sehr genau, was in mir vorgeht ;) Heute und am besten schon gestern! Danke für Deine so wertvollen Inputs. Ich drücke Dich ganz feste! Dein Alien Lea ;)
  • Hi Lea,

    haha, danke, aber ich bin schon vergeben! ;)

    Keine Ursache!
  • Danke für den "Weckruf"! Wenn ich darauf warte endlich bereit zu sein oder alles perfekt zu haben, wird es nie etwas.
  • Hi Udo,

    keine Ursache! Der perfekte Zeitpunkt war gestern! ;)
  • Hallo Vladislav,

    wie wahr. Ich erinnere mich noch gut an den Anfang dieses Jahres. Ich plante und plante und wollte alles ganz perfekt haben zum Start meines Blogges. Bis mir dann ein Oberaffe und seine Gefolgschaft mehrmals zu verstehen gab, das ich lieber unperfekt starten soll als gar nicht. Also ok grober Plan stand (der muss schon sein) und dann ging es los in ein sehr kaltes Wasser. Und seitdem befinde ich mich in einem ständigen Kreislauf aus Lernen, Bauen, Messen. Aber das ist das schöne am Medium Blog, Änderungen gehen relativ schnell, wenn das eine nicht funktioniert wird das nächste probiert. Der größte Feind hierbei ist und bleibt aber die Zeit. So ziehen sich bei mir Verbesserungen immer extrem in die Länge.

    Viele Grüße
    Oliver
  • Hi Oliver,

    haha ja, das stimmt! :D

    Diesen Feind haben wir alle. Aber solange es überhaupt Verbesserungen gibt, ist man auf dem richtigen Weg.
  • Hallo Vladi und alle anderen Affen :)

    Toller Artikel. Auch ich möchte da noch meinen Senf dazu geben.

    Vor fünf Jahren habe ich - ziemlich planlos - eine Firma gegründet, die eine Nische im Nachhilfe-Business füllen sollte. Ich hatte keine Ahnung von Marketing und allem anderen drum herum und habe einfach mal gestartet. Und tatsächlich... nach 2 Jahren war kein Geld mehr auf dem Firmenkonto, ich hatte es einfach nicht geschafft, in der kurzen Zeit mehr einzunehmen als auszugeben... die Firma gibt es heute nicht mehr.

    Vor zwei Jahren habe ich mit einer neuen Geschäftsidee neu gestartet (baldverheiratet.com) und bin heute ziemlich gut unterwegs damit. Der Punkt ist doch dieser:

    Man muss den anfänglichen Schwung, der in einer guten Idee steckt nutzen und nach einer groben Planung möglichst rasch durchstarten. Für mich war das erste Scheitern eine super Gelegenheit, besser zu verstehen, wie die Dinge funktionieren und zu lernen, was ich anders machen muss.

    Vladi, du sagst: "Einfach machen... und schauen, was passiert."

    Ich würde hier noch anfügen: "Einfach machen... und LERNEN, weshalb was passiert. Scheitern ist nicht schlimm, danach bist du ein grosses Stück SCHLAUER als vorher."

    oder mit den Worten eines weisen Mannes:

    "Du kannst 1000 mal umfallen, wenn du 1001 mal aufstehst, hast du's geschafft!"

    Auf jeden Fall wünsche ich euch allen gutes Gelingen!
    Dominic
  • Hi Dominic,

    besten Dank dir!

    Coole Story, so war's bei mir auch. Du sagst es: "Einfach machen und lernen und schauen was passiert." - gefällt mir!
  • Sehr genial! Danke für diesen coolen Beitrag! -
    eine einfache "Regel", die man schon tausendfach gehört/gelesen hat, aber diese oft nicht umsetzt... einfach deswegen, weil´s in der Tat aufgrund von Ängsten nicht einfach zu machen ist. Ich stimme Dir voll zu! Die Erfahrung zeigt einfach, dass man damit echt gut fährt - "einfach machen". Dein Beitrag hat mir die Wichtigkeit dieser "Regel" und auch die Wirkung nochmal vor Augen gehalten. Das gab einen kräftigen Motivationsschub :) besten Gruß! Errol
  • Hi Errol,

    danke!

    Das ist oft so, die einfachen Dinge werden schnell abgenickt. Aber gelebt, werden sie oft nicht.
  • Hallo Vladi,

    deine Artikel sind Genial geschrieben. Konnte schon viel lernen.
    Jetzt ist die Zeit reif um das Gelernte umzusetzen.

    Nice day! ;)

    Jürgen
  • Ahoi Jürgen,

    hehe, besten Dank! Oh ja, go for it!
  • Danke Vladi … Und liebe Birgit, Deine Antwort hätte von mir stammen können. Vor lauter Up-to-date-halten und lernen stapeln sich die Ideen und an der Umsetzung mangelt es … So geht es nicht weiter! Erst gestern habe ich Ideen gesiebt, den Papierkorb gefüllt und den festen Vorsatz gefasst, den verbliebenen Rest mit Tun abzuarbeiten.

    Herzlichst
    Evelyn
  • Hi Evelyn,

    keine Ursache! Sehr gut!
  • Hallo Vladislav,

    wieder ein sehr interessanter Artikel.

    Dabei musste ich daran denken, dass ich meine Pläne schon alle gemacht habe, mir aber leider die Zeit fehlt sie alle konsequent umzusetzen (da vollzeit berufstätig).

    Aber du hast Recht: es ist an der Zeit die Pläne auch mal in die Tat umzusetzen. :)


    LG
    Steffi
  • Hi Steffi,

    danke dir!

    Oh ja, etwas ironisch, deshalb lieber Handeln! :)
  • Hallo Vladi,
    ich bin vor einiger Zeit auch drauf gekommen, dass ich immer dann am besten und erfolgreichsten war, wenn ich einfach drauflos gemacht habe. Das, was kam, aufgegriffen und umgesetzt hatte und so einfach kreativ war.
    Immer dann, wenn ich glaubte, einen Plan zu haben und den verfolgen zu müssen, wurde ich verkrampft und das Ganze ging in die Hose.
    Es reicht für mich, die Richtung zu wissen. Wie ich dahin komme, überlasse ich jetzt dem jeweiligen Tag.
    LG
    Sybille
  • Hi Sybille,

    jep, ist ja auch so. Eine grobe Richtung reicht aus.
  • Das ist wirklich ein gutes Thema.

    Ich sehe mich damit auch sehr oft konfrontiert und aktuell habe ich zum Beispiel 10 Artikelentwürfe herumliegen, eben weil ich noch daran schrauben möchte und sicher gehen möchte, dass sie perfekt werden. Einige davon sind bereits 3 Monate alt. Es wird Zeit zum Handeln!

    Ich weiss nicht warum, aber als ich vor einigen Jahren angefangen habe mit dem Bloggen, hatte ich dieses (und viele andere Probleme) nicht. Das kam wahrscheinlich daher, dass ich mich nicht grossartig mit dem Thema Bloggen beschäftigte und einfach drauf los legte.

    Heute habe ich bereits viel über das Thema Bloggen gelesen und ich habe den Eindruck, dass mich genau dieses Wissen viel mehr blockt und ängstigt, anstatt mir zu helfen.

    Ich wäre gerne wieder so unwissend wie damals, denn auch ohne Wissen hat es damals ziemlich gut funktioniert.
  • Hey,

    oh ja, so lange dürfen Artikel nicht herumliegen. Gleich raus damit!

    Manchmal ist Wissen auch nicht nützlich, aber dann heißt es trotzdem "einfach machen".
  • Hey Vladi,

    an "einfach machen" ist was dran. Dennoch denke ich, dass es hilft sich einen groben Plan zu machen, wenn man ein Blogprojekt auf die Beine stellen will, von dem man leben möchte. Denn sonst kann es passieren, dass man später doppelte Arbeit hat, wenn man Name, Domain und Zielgruppe usw. ständig wechselt.

    Daher: Einfach machen ja. Aber mit einem groben Plan. :)
  • Howdy Ben!

    oh ja! Ja, ein bisschen Planen ist okay. Aber das sollte dann ziemlich fix gehen! :)
  • Wo kann man diese Petition unterschreiben? :-)

    Vielen Dank Vladi für die Erinnerung! Aber ... ganz ohne Planen komm' ich nicht durch. Es hat schon Phasen gegeben, da habe ich nur gehandelt - und bin dadurch in blinden Aktionismus geschlittert und habe viele Chancen vergeben. Weil dann keinen Plan für die Vermarktung. Weil dann keine Zeit für die Nachbearbeitung. Usw.

    Also plädiere ich für ein gutes Mittelmaß. Und wie mein lieber Kollege Thomas Mangold immer sagt "Besser ein veröffentlichtes Buch, als ein perfektes!". Das lässt sich auf viele Gebiete umlegen.

    Danke dir!
    Claudia
  • Hi Claudia,

    haha! So ein Feature sollte ich mal einbauen lassen! ;)

    Man kann ja auch erstmal anfangen und dann ein bisschen Planen. Das ist auch noch ein guter Weg :)
  • Hallo Vladi,

    danke erst mal für den inspirierenden Artikel!

    Neben dem Planen habe ich noch einen anderen "Erfolgsverhinderer", der genauso tückisch daherkommt: ich lerne erst mal das KNOW HOW.

    Es gibt ja sooo viel zu lernen (höre ich da einen limitierenden Glaubenssatz, dass ich es allein nicht hinbekomme?).

    Also lerne ich und lerne - super cool - und verbringe mehr Zeit mit dem Know How-Erlernen als mit dem Handeln.

    Also: Gefahr erkannt, jetzt darf ich daraus lernen :) Und HANDELN!

    Have a great day,

    Birgit
  • Hi Birgit,

    keine Ursache! Genau, das läuft damit konform. Know-how ist wichtig. Aber einfach machen und während des Weges lernen. Ist viel smarter :)
  • Hallo Vladimir,
    mal wieder so richtig auf den Punkt getroffen. Dein Artikel macht sehr nachdenklich. Sich ins Schaufenster zu stellen, ist aber auch nicht ganz so einfach. Und fordert doch ein bisschen Mut...
    Übrigens: Thomas Edison hat die Glühbirne nur weiterentwickelt und vertrieben - nicht erfunden. Aber das geniale daran ist, dass er es so geschickt gemacht hat, dass jeder glaubt, er habe sie erfunden. Das nenne ich Marketing...

    Freue mich schon auf Deine nächsten Artikel!

    Viele Grüße
    Angelika
  • Hi Angelika,

    danke! Ach ... Mut zur Lücke!

    Ah, thx! Habe mal gut recherchiert, war mir gar nicht bewusst. Es geht halt nicht darum, der Erste zu sein, es geht darum, der Erste in den Köpfen der Menschen zu sein. Und das hat Edison scheinbar geschafft! ;)
  • Hay Vladi,

    Das traurige daran ist aber auch, dass das Planen nicht direkt umgesetzt wird. Sondern immer wieder aufgeschoben wird. Ich habe gelernt eine öffentliche Erklärung darüber zu geben, dass du etwas machen willst und es einfach hinaus posaunst. Wie oft höre ich von Leuten die mir dies und jenes erzählen aber nicht den Mut aufbringen es umzusetzen. Schade drum. Sie verschwenden Ihr enormes Potenzial was in Ihnen schlummert. Auch meine Bitte an alle die diesen Kommentar lesen. BITTE HANDELT JETZT! Nicht morgen und nicht übermorgen, macht es jetzt!

    Gruß

    Ruben Pasternak
  • Hi Ruben,

    ha, ja, das ist noch schlimmer. Also nicht mal eine Grobplanung machen.

    So eine öffentliche Verpflichtung bringt's total, gibt auch einige Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse darüber.
  • Hi Vladi,

    Handeln oder auch einfach tun, ist natürlich das A&O um erfolgreich zu sein. Doch ein ganz wenig Planung, gehört meiner Meinung auch dazu. Wenn man nur blind etwas startet, dann kann das Ganze auch in die Hose gehen und man verschwendet sinnlos Zeit. Und Zeit ist unsere wichtigste Ressource.

    "Die Amis machen erst mal … und schauen dann, was passiert."

    Das finde ich auch OK, solange es sich um Unternehmen bzw. Geschäftsideen handelt. Leider machen sie es auch oft militärisch und ob der gute deutsche General recht hatte? Also mir ist kein Krieg bekannt, den die Amis alleine gewonnen haben.

    Doch Du hast recht! Sich viel Gedanken zu machen, bevor man etwas anfängt, führt meistens dazu, gar nicht erst loszulegen. Mir gefällt der "Bauen, Messen, Lernen" Kreislauf. Genau das sind wichtige Schritte, um schnell Erfolg zu haben.

    Wer seine Zahlen kennt, der weiß was geht und was nicht. Was nicht geht, weg damit, was geht weiter verbessern. Wer einmal die richtigen Schritte findet, kann sie immer wieder auf neue Ideen anwenden. Und das spart unheimlich Zeit und Geld.

    Danke Vladi für den Artikel und schöne Grüße
    Kris
  • Hi Kris,

    ich verstehe, was du meinst. Eine sehr grobe und vor allem schnelle Planung ist O.K. Alles andere ist Verschwendung.

    Keine Ahnung, so fit bin ich nicht in der Kriegsgeschichte. Mir gefällt einfach nur die Philosophie, da steckt sehr viel Power hinter.

    Man muss einfach machen und den Kreislauf immer wieder durchlaufen, mehr ist es im Prinzip nicht :)
  • Wieder mal ein verdammt guter Beitrag! Planen ist im Gegensatz zu handeln so extrem bequem. Planen kann eher mit Träumen verglichen werden.

    Träume werden aber nur real, wenn sie durch HANDELN in die Realität umgesetzt werden.
  • Hi Robert,

    danke dir! Ja, Planen ist echt super easy, Handeln eher nicht so.

    Word!
  • Hi Vladi,

    voll in die 12. Genau so ging es mir auch. Ich habe dann aber zum 1.5.15 einfach los gelegt, auch wenn ich wusste, meine Positionierung war noch nicht richtig klar und bei meinem Thema war ich auch noch zu allgemein. Nun sind fast 4 Wochen vergangen, ich bin auf der Reise, habe immer wieder meine Ansprache und meine Themen variiert und hatte während dessen auch ganz schön Bammel. Sowohl mich zu verzetteln, als auch mich zu speziell auf zu stellen und dann Panik zu kriegen, weil es mir zu eng wird. Natürlich habe ich auch noch dauernd Angst, was könnte das wohl werden etc. Aber ich habe so viel gelernt auf dem Weg bis hierher, das ich nur JEDEM empfehle: Starte durch und ändere unterwegs was zu ändern ist, bis du es hast. Das ist meine persönliche Erfahrung und ich bin noch immer dabei, es um zu setzen.
    Das Ziel ist Fortschritt - nicht Perfektion !!!
    Danke Vladi für deine Bestätigung und ich freue mich, das du mit deinem Thema am Ball bleibst.

    Liebe Grüße

    Dirk
  • Hi Dirk,

    uh, in die 12., hoffe, tat nicht so weh? ;)

    Die Angst haben wir alle. Die Kunst ist es, diese zu spüren und damit umzugehen. Einen anderen Weg kenne ich nicht ... und gibt's wahrscheinlich auch nicht.
  • Hallo Vladi,

    GENIALER Artikel! Danke dafür! Ich fühlte mich zum Teil gutbeschrieben:)
    Mit der "Planfalle" habe ich mich einige Zeit gebremst.
    Vor einiger Zeit habe ich angefangen, meine Pläne umzusetzen und wenn es auch noch einige Baustellen gibt und es unperfekt ist - es fühlt sich gut an.
    Und hilfreich ist es, um Hilfe und Unterstützung zu bitten, wenn es mal an einer Stelle klemmt, statt ins Jammern zu verfallen.

    Der Artikel kommt in meine Motivationsschatztruhe !

    Liebe Grüsse
    Jutta
  • Hi Jutta,

    vielen lieben Dank! Haha, "sehr gut" passt jetzt nicht wirklich, oder?

    Wenn wir ehrlich sind, dann werden wir den perfekten Zustand niemals erreicht. Perfekt gibt es nicht. Deshalb einfach anfangen und immer wieder verbessern. That's it.

    Wuhu, noch mal, danke!
  • Yes, yes, yes!

    Das Bild mit der schweren Drehscheibe ist GENIAL. Ich habe mich schon oft gefragt, wie man das Wort Momentum sinnvoll erklären, darstellen, sich vorstellen kann. Das Wort selbst ist so abstrakt, finde ich, doch mit diesem Bild bekommt es eine große Kraft!

    Danke dafür!

    Ich bin ja selbst auch eine Macherin. Ich werde immer wieder gefragt: Christina, wie schaffst Du das alles? Oft weiß ich keine Antwort. Aber vielleicht ist sie einfacher als ich dachte: Ich lasse einen Großteil des Planens weg. Hätte ich mich aber wohl bisher nicht sagen trauen, denn das klingt ja so "planlos und unseriös". *lach*

    Liebe Grüße
    Christina
  • Hi Christina,

    jaa! Danke dir! Weiß auch nicht mehr, wo ich das aufgeschnappt habe :) Stimmt, Momentum ist super wichtig, aber auch super abstrakt.

    Haha, stimmt. Noch einfacher wäre: "Ich mache einfach" :D
  • Hi Vladi,

    absolut richtig, was Du hier ansprichst. Ich bin auch jemand, der sich oft viel zu viele Gedanken macht, bevor er anfängt zu handeln. Bei Fitvolution haben wir uns einen Termin gesetzt und es dann einfach gemacht. :)
    Wir hatten ja auch kaum eine andere Wahl, immerhin hatten wir absolut jedem in unserem näheren Umfeld erzählt, dass und wann wir loslegen. ;)

    Jetzt, da das Projekt läuft denke ich mir allerdings manchmal, es wäre gut, sich wieder ab und zu etwas mehr Zeit zum Planen zu nehmen. Gerade neben unseren normalen Jobs besteht das Arbeiten am Blog oft aus Abarbeiten und Abfackeln von kreativen Feuerwerken. Da müssen wir uns ab und zu echt wieder zusammenreißen, damit wir halbwegs auf der Spur bleiben.

    Auf die Balance kommt es eben an! :)

    Viele Grüße
    Jahn
  • Hey Jahn,

    danke dir! So eine Deadline ist immer gut, bringt bei mir Chaoten auch wahre Wunder! :D

    Das Verbessern nach dem "einfach machen" hört nie auf, dafür muss man sich irgendwie Zeit nehmen.
  • Super Beitrag! Genau so ist es! Je nach Projekt braucht man schon etwas Planung... aber gerade beim Bloggen und den geringen Kosten beim Start sollte echt nur der Grobe weg stehen... ich darf gar nicht daran denken wieviel Lebenszeit ich schon in Meetings bei sinnlosen Planungsversuchen verbracht haben.... :(

    Schöne Grüße,
    Marc
  • Hi Marc,

    danke dir! Ein bisschen Planung ist okay, aber das hat man manchmal in Stunden oder maximal Tagen durch, nicht in Monaten :)

    Oh ja, Meetings sind auch noch mal ein "schwieriges" Thema für sich!
  • Dankeschön lieber Vladislav,

    das kommt heute genau richtig. Bei mir dreht sich gerade ganz viel und diesen Aufruf werde ich jetzt dazu nutzen, endlich mit meinem ersten richtigen Produkt loszulegen.

    Herzliche Grüße
    Barbara
  • Hi Barbara,

    bitteschön! Go for it! :)
  • Hallo Vladi,

    auch ich hatte zwei Jahre lang einen Plan inmeiner Tasche. Das lag daran, dass es Plan B war, denn ich nur nutzen wollte, falls Plan A schief geht und unsere Niederlassung wirklich geschlossen wird. Teil von plan B war ein Blog, den ich quasi im Geheimen geführt gabe. Ich wollte einfach technische Erfahrung sammeln und Schreiben üben, und habe fast niemandem von dem Blog erzählt.

    Inzwischen bin ich selbstständige Trainerin (Plan B) und muss mir mühsam eine Leserschaft aufbauen. Das ärgert mich, denn ich habe zwei Jahre verschenkt.

    Lehre: Geh nicht nur Schritt 1, sondern auch Schritt 2. Auch wenn du Schiß hast, dein Werk zu zeigen.

    Viele Grüße,
    Wiebke
  • Hi Wiebke,

    oh, das ist ärgerlich. Aber besser zu spät als nie! :)
  • Hi Vladi,

    genau getroffen. Dieses "Coaching" habe ich gebraucht. Habe bereits 6 Monate "verloren" um Startkapital von der Bank zu bekommen. OK, ich hab's gemacht, habe mich durch die ganz Zahlen gequält, und ja, es hat mir auch neue Erkenntnisse gebracht. Aber von den günstigen Zinsen kann ich immer noch nicht profitieren. Also mache ich es jetz wie die Ami's. Ich starte nun wirlich ganz minimal und schaue mal was passiert. Los geht's!
  • Hi Corrine,

    keine Ursache! Und das alles 4 free! :)

    Das ist genau der richtige Weg. So starte ich auch jedes neue Abenteuer.
  • Hey Vladi,
    eine sehr gute Beschreibung der hiesigen Umstände. Diese Planungssucht hat mich auch jahrelang gefangen gehalten und zum Nichtstun verdammt.
    Es tut gut nun aus dieser Welt ausgebrochen zu sein. Der Erste Schritt war der schwerste!
    Alles weitere ergibt sich, zwar langsam, aber es ist ja schon was da um darauf aufbauen zu können :-)
    Also an alle: macht einfach mal!
    Grüße
    Oli
  • Hi Oli,

    danke! Der erste Schritt ist immer der Schwerste, oder? :)
  • Mein Reden! Schnacker braucht keiner. Unter dem Motto "Einfach mal machen" bin ich seit 10 Jahren erfolgreich selbstständig ohne Businessplan und glücklich damit.
  • Hi Meyrose,

    hehe, genau!

    Businesspläne braucht eh keiner! ;)
  • Hey Vladislav, vielen Dank für einen wieder einmal hervorragenden Beitrag. Ich bin durch dein Affenbuch schnell ins Handeln gekommen und ich liebe learning by doing.

    Im Vorfeld habe ich meinen Freunden und Familie von meinem Herzensprojekt erzählt und große Unterstützung vor allem von meinen beiden Kindern bekommen. Mein Sohn hat die Seite programmiert, meine Tochter ist mein Feedbackbarometer für die Texte, die Freundin meines Sohnes bearbeitet einen Großteil meiner Bilder.

    Ich empfehle jedem, gehe raus mit deiner Idee und mach es einfach!
    Ich wachse täglich daran und liebe es. Ich freue mich wie ein kleines Kind über neue Erfahrungen und wünsche allen: bleibt neugierig und abenteuerlustig und öfter einfach mal Kind.

    Mit Businessplan hätte ich wohl nie laufen gelernt 😊
    Ich freue mich auf deine nächsten Newsletter und Beiträge und ich bleibe neugierig.

    Liebe Grüße Michaela
  • Hi Michaela,

    kein Ding! Yeah, das freut mich. Genau so war's gedacht!
  • Hi Vladi,
    super Appell. Lange Zeit ging es mir auch so - Ich habe geträumt aber nicht gehandelt. Dann fing alles damit an, dass Ich eine App für mich selber programmieren wollte. Das programmieren selbst hat mir keinen Spaß gemacht und Ich habe mich an eine Agentur gewandt. Jetzt wollte Ich die App auch verkaufen - also musste eine Homepage her und Ich habe mich in Wordpress eingearbeitet. Das hat mir Spaß gemacht und Ich dachte mir, Ich könnte doch anfangen über das Geld verdienen zu bloggen. Ich habe auch einfach angefangen. Die Seite war leer und Besucher gab es auch erstmal nicht. Dann habe Ich viel ausprobiert und tue es heute noch. Es ist nicht alles perfekt aber das habe Ich auch nur gemerkt, weil Ich etwas ausprobiert habe.
    Ich kann mich Vladi also nur anschließen - Ihr lernt nur aus Erfahrungen wirklich etwas.

    Gruß,

    Claudius
  • Hi Claudius,

    besten Dank!

    "Einfach probieren" ist immer gut!
  • Das war genau das, was ich gebraucht habe. Bin auch gerade beim Planen, ich glaube es ist aktuell der X'te Plan.
    Danke Valdi....
  • Word!

    Mein Motto: Screw it just do it!

    Nicht lange nachdenken, einfach machen!
  • Hi Vladimir,

    ist auch mein Motto! "Einfach machen" ist das Geheimnis hinter fast allem :)
  • Hallo Vladi,
    ja voll erwischt ;)
    Planen hat aber auch was, man kann sich über tausend Dinge einen Kopf machen ohne Konsequenzen zu tragen…
    Ich bin aber froh nun den ersten großen Schritt gemacht zu haben.

    Viele Grüße
    Martin
  • Hi Martin,

    haha, ja! ;)

    Stimmt, ist auf jeden Fall die sicherste Methode! Ja, du bist ja auch auf einem super Weg.
  • Ich stimme Martin auch zu... gerade als Architekten sind wir die geborenen und dann auch noch qualifiziert ausgebildeten Planer : D

    Dennoch habe ich mein neues Projekt, meinen Blog über Architekten, die Aussteigen wollen, einfach mal gestartet, in der Hoffnung, dass es da draussen noch mehr gibt, außer die 4, die ich schon kenne ...

    Erst hinterher hab ich mich gefragt, ob das jetzt eigentlich sinnvoll war, aber die Seite war nach 5 Tagen gelauncht und gefällt mir soweit, auch wenn ich sie jetzt gerade erst anschiebe... oder es versuche ; D - Aber ich bin bewiesener Maßen zäh und beiß mich erstmal ne Weile durch, bis ich die Motivation verliere.

    LG
    Julia

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