Inbound Marketing? WTF?! Egal, ich mach’s trotzdem!

Ich lass mir nicht von anderen einreden, wie ich mein Marketing mache.

Eigentlich bin ich doch Coach, Trainer, Berater oder Selbständiger. Und kein Webdesigner, Texter, Marketer und Social-Media-Experte.

Eigentlich will ich doch nur coachen, beraten, trainieren oder einfach nur meine Arbeit machen. Und jetzt soll ich schon wieder etwas Neues lernen?

So oder so ähnlich geht es vielen, wenn sie sich zum ersten Mal mit Inbound Marketing beschäftigen.

Deshalb habe ich diese kleine Geschichte von Susanne geschrieben. Sie ist Coach und jetzt nicht so der IT- oder Marketing-Freak.

Und eigentlich war Susanne froh, dass sie das mit dem Bloggen endlich mal so einigermaßen verstanden hatte.

Bühne frei für Susanne

Coachen und über Coaching reden, das geht immer.

Ich muss eh ständig aufpassen, dass ich nicht jedem, der es hören will, etwas darüber erzähle, wie ich gedenke, die Welt zu verbessern.

Da gibt es aber auch so viele Themen, die interessant sind für meine Kunden. Ich weiß genau, wie ich dieses und jenes Problem lösen kann, welche Methode wann genau passt und welche Schritte hintereinander sinnvoll für ein gutes Ergebnis sind.

Klar ist nicht jeder meiner Kunden gleich, aber da ich sauber positioniert bin, ist das Problem bzw. das Bedürfnis annähernd immer gleich.

Am liebsten wäre es mir jetzt, die Kunden kommen wie von selbst!

Das wäre ja schon schön. Wenn die Kunden einfach zu mir kämen, anstatt das ich ihnen ständig „laut schreiend“ hinterher laufen muss.

Generell, Werbung nervt

Ich bin ja selbst genervt von all den Werbeanzeigen und Flyern in meinem Briefkasten.

Werbung habe ich praktisch vollständig aus meinem Leben verbannt: Ich schaue kein Fernsehen mehr, habe ein „Bitte keine Werbung“-Schild an meinem Briefkasten und Prospekte wandern fast ohne Ausnahme sofort in den Papiermüll.

Und deswegen fühlt es sich auch irgendwie nicht gut an, dass ich jetzt für mich selbst Werbung machen soll – zum Sichtbar werden und so.

Doch die Erfahrung hat auch gezeigt, dass ein Klingelschild an der Tür doch irgendwie nicht reicht, damit die Kunden zu mir kommen.

Gib es keinen leichteren Weg?

Aber bitte nicht schon wieder etwas Neues!

Ich versuche mich ja schon seit einer Weile an dieser Content-Marketing-Sache. Denn als ich mein Unternehmen gestartet habe, sagten mir alle, dass ich Folgendes tun muss:

  • Regelmäßig Bloggen.
  • Videos ins Netz stellen.
  • Gute Tipps bei Facebook geben.
  • Kostenlose Webinare halten.
  • Ein super Freebie bereitstellen.
  • Einen super Newsletter haben.

Das mache ich ja schon alles seit ca. 3-4 Monaten. Und was hat es mir gebracht? Also reich bin ich ja noch nicht dadurch geworden!

Und jetzt habe ich das gerade alles so einigermaßen im Griff, da lese ich ständig was von „Inbound Marketing“.

WTF?!

Mal ganz unter uns

Ich habe noch nicht raus, was das genau ist und wo der Unterschied ist zu dem, was ich schon die ganze Zeit tue?!

Aber weil ich es dann doch immer ganz genau wissen will, habe ich mich da jetzt doch mal eingelesen und stelle interessante Dinge fest:

Das ist gar nicht so viel anders, als das, was ich bisher gemacht habe. Aber es hat einen Plan!

Ein Plan ist nie schlecht. Denn so wie ich das bisher gemacht habe, hat das ja noch nicht eingeschlagen.

Eher war es wohl so, dass meine Inhalte, die ich möglichst überall platziert habe, wie kleine Kometen in der Atmosphäre verpufft sind.

Was ist an Inbound Marketing so besonders?

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann nehme ich den Kunden beim Inbound Marketing auf eine Reise, auf eine Journey, anstatt ihn mit einem Kometenschauer zu bombardieren.

Ich überlege mir, welche Schritte der Mensch da draußen, der dieses Problem hat, das ich lösen will, gehen muss, um am Ende seiner Reise bei mir als Kunde anzukommen.

Als Coach bin ich doch ohnehin so eine Art Wegbegleiter! Also ich glaube, das kriege ich wirklich hin!

Wenn da so ein Interessant z. B. über meinen Blogartikel stolpert, vielleicht sogar einer, der mich überhaupt noch nicht kennt, dann ist es natürlich von Vorteil, wenn er immer sofort erkennt, was er bei mir gewinnt.

Das erreiche ich mit guten Inhalten.

Was ist guter Content?

Zum Glück haben Vladi und Gordon das schon mal in einer Podcast-Episode beschrieben – und ich bin auch schon ganz gut darin.

Hier noch mal die Kurzversion:

  • Es geht immer in erster Linie um meinen Leser. Nicht um mich.
  • Ich löse immer ein Problem meines potenziellen Kunden.
  • Ich bin der beste auf meinem Gebiet und demonstriere das auch.
  • Ich bin mutig und vertrete meine Meinung.
  • Ich zeige meine Persönlichkeit und bin menschlich.
  • Ich fokussiere mich auf eine Nische.
  • Ich veröffentliche meine Inhalte regelmäßig mit einem Redaktionsplan.

Der nächste Schritt: Ich promote meine Inhalte an meine Zielgruppe.

Bis hierher bin ich ja an sich auch schon vorher gekommen. Doch bisher habe ich mir nicht viele Gedanken darüber gemacht, an welchem Punkt der Reise sich mein potenzieller Kunden gerade befindet.

Daher habe ich immer einfach das geschrieben, was mich gerade bewegt hat. Mein Leser wurde dabei manchmal thematisch ganz schön hin und her geschaukelt und manchmal ist der dabei eben auch wieder aus dem Boot rausgekippt.

Die Reiseplanung und -gestaltung

Beim Inbound Marketing interessiere ich mich also noch viel mehr dafür, wo mein Interessant gerade steht und biete ihm entsprechende Inhalte an.

Ich überlege mir also vorher, wohin die Reise geht und welche Zwischenstopps wir dabei einlegen müssen, um …

  • das bisher gelernte umzusetzen oder zu vertiefen.
  • ergänzende Hilfestellungen, Tools oder Wissen einzubringen.
  • die Motivation zu erhalten, sodass mein Interessant auch am Ball bleibt.
  • mitzukriegen, wann mein potenzieller Kunde wirklich so weit ist, den Wert meiner Arbeit ganz von selbst zu erkennen.

Ok, soweit habe ich das verstanden. Und als Coach bin ich auch emphatisch genug, um mich da reinzudenken.

Doch ich zweifle noch ein wenig.

Kommen die Kunden dann tatsächlich wie von selbst?

Warum sollten Menschen dann noch etwas bei mir kaufen oder eben ein Coaching buchen, wenn ich die gesamte Reise schon mit ihnen gegangen bin?

Ich frage mich ernsthaft: bin ich da am Ende nicht völlig überflüssig?

Wenn ich so darüber nachdenke und mir den Prozess noch einmal genau anschaue, dann kann ich erkennen, dass ich meinen potenziellen Kunden eigentlich gar nicht wirklich begleitet habe. Also nicht persönlich!

Eigentlich habe ich mehr eine sehr gute Karte rausgegeben, der mein Interessent gefolgt ist.

Die Schatzkarte

Ein bisschen so wie eine Schatzsuche. Das Problem mit Karten ist aber, dass sie nicht das Gebiet sind.

Da sind nun, in der Karte nicht eingezeichnete und auch nicht planbare, Gegebenheiten wie das Wetter, plötzlich auftauchende Ungeheuer (innere Widerstände) oder Probleme beim Durchhaltevermögen.

Dadurch zeigen sich drei Arten von Schatzsuchenden:

  • Der Held – Der Held wird es trotzdem selbst schaffen, anhand der Karte seinen Schatz zu finden. Und er wird allen davon berichten, wie großartige meine Karten sind! Er wird wahrscheinlich nicht mein Kunde, ist aber richtig wertvoll für mich, weil er andere zu der Karte bringt.
  • Der Meuterer – Der Meuterer wird niemals Kunde bei mir. Er scheitert an irgendeinem Punkt und gibt meiner Karte die Schuld. Sie war ja doch nicht gut genug und überhaupt ist es eine Frechheit, wenn ich jetzt – wo ich ihn in dieses Schlamassel gebracht habe – für persönliche Unterstützung noch Geld verlange!
  • Der Jack Sparrow – Der Jack Sparrow kommt ein Stück allein voran und erkennt die Qualität meiner Karte. Doch irgendwo bleibt er hängen. Er ist reflektiert genug, um zu wissen, dass das nicht an meiner Karte liegt und er weiß auch, dass er es nicht alleine bis zum Ende schafft. Er wird mein Kunde! Und er ist auch ein cooler Typ, mit dem ich gerne zusammenarbeite!

Sobald also Jack mein Kunde ist, habe ich die Chance, ihn von meiner Arbeit zu überzeugen.

Fazit

Inbound Marketing bedeutet an dieser Stelle auch, den Kunden zum Fan zu machen, so dass er nicht nur wieder kommt, sondern mich auch weiterempfiehlt.

Ich finde ja inzwischen, das ist ein echt guter Plan!

Also für mich fühlt sich das inzwischen schon viel besser an. Ich muss ja eigentlich nur das, was ich schon gemacht habe, mit ein paar weiteren Überlegungen verknüpfen und schon wird ein Schuh draus!

Ich erspare mir also die lästige Werbung oder Kaltakquise und mit der Zeit wird die Schatzkarte immer mehr automatisiert, ohne das mein Kunde das Gefühl bekommt, dass ich ihm „eh nur nur etwas verkaufen“ will.

Das gefällt mir richtig gut.

Ok, überredet. Inbound Marketing fühlt sich gut an! Und auch wenn mein Plan zuerst anders war.

Ich mach’s trotzdem!

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25 Kommentare

  • Hallo, ein toller Artikel, hat mir sehr gefallen. Danke
  • Hallo,
    ein echt unterhaltsamer Artikel über Inbound Marketing, vielen Dank :)
  • Danke für den Artikel, es war ein sehr angenehm zu lesender Artikel.

    Vielen Dank dafür.

    Mario
  • Hey Susanne,

    Content Marketing ist ähnlich wie Inbound Marketing eine neue "Sau, die durchs Dorf getrieben wird".

    ...
    ...
    ...

    Für meinen Geschmack ist dieses ganze Marketing Gedönse nichts anderes als eine Möglichkeit zu finden keine Kaltaquise zu machen.
    Letzten Endes gibt’s Unsummen von Coaches da draussen, die mit versuchen (!) mit mehr oder weniger schlechtem Content, eBooks oder Podcasts, um die Kunst der Coachees zu buhlen.
    Es gibt aus meiner Sicht sehr weniger Coaches, die es wirklich wert sind so genannt zu werden.

    Inhalte sind wichtig. Wenn ich ein Problem habe, dann will ich dieses Problem lösen. Vielleicht mit einer Webseite und vielleicht sofort - ohne Kosten. (Punkt)

    Kleines Beispiel:
    Auf meiner Seite, Cyber-crime.de, könnte ich 1000 Probleme (dringend, gravierende und sehr schnell lösenswert wären) darstellen und die dazu passende Lösung anbieten. Es wäre machbar hier sehr schnell sehr viel Content zu produzieren, damit eine Art "Selfcare Bereich" mit 1.000.000 Besuchern pro Monat zu generieren. Ich müsste nur jedes Virus, Trojaner oder andere Sicherheitsproblem aufnehmen und dazu die entsprechende Lösung präsentieren. Dann habe ich zufriedene Leser, die immer wieder wissen, wie sie zu mir kommen und vielleicht auch Fans, aber wieso?
    Gerade das Wieso und das Warum hat mir bisher keinen Grund geliefert, warum ich dies tun sollte.
    Denn Kunden werden daraus nicht, da es kein Geschäftsmodell gibt, das sich damit vereinen lässt

    Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee....
  • Liebe Christina,
    ich heiße Dee, nicht Susanne, falls du das vergessen hast.... :)
    Und ich glaube ich gehöre zu den wenigen Frauen auf dieser Welt, die den Humor in Fluch der Karibik nicht verstehen, auch wenn ich Johnny Depp für sehr schnuckelig halte...
    Naja, leider hab ich gerade nicht viel Zeit für Inbound-Marketing, weil das so eine Onlinemesse ansteht, die "Lebensziele" heißt....

    Aber zu den wichtigsten Punkten:

    "Es geht immer in erster Linie um meinen Leser. Nicht um mich."
    Häh??? Wie, nö. Ich hab gerade den Ego-Turobo eingeschalten...

    Ich löse immer ein Problem meines potenziellen Kunden.
    Ups, echt? Erstmal zeige ich ihnen, dass sie eines haben. lol
    Ich bin der beste auf meinem Gebiet und demonstriere das auch.
    Das mache ich auf jeden Fall, sobald ich mein Gebiet kenne....
    Ich bin mutig und vertrete meine Meinung.
    Sollte ich jemals meien Feigheit überwinden... kommst du dann zu meiner Hexenverbrennung?
    Ich zeige meine Persönlichkeit und bin menschlich.
    Wie, ich dachte die Dramaqueen ist out?
    Ich fokussiere mich auf eine Nische.
    Oh ja, dass ist gut, ich hocke gerne unsichtbar in einer Nische.
    Ich veröffentliche meine Inhalte regelmäßig mit einem Redaktionsplan.
    Das war in meinem früheren Leben als Journalistin.... einen 4 Stunden Termin für den nächsten Tag in 80 Zeilen packe.. yep. Das kann ich...

    Ich liebe Deine Artikel....

    Liebe Grüße

    Dee
  • Hi Dee,

    danke für Dein Feedback und das mit dem "Ego-Turbo" besprechen wir dann nochmal. ;-)

    Ansonsten bin ich froh, dass ich so viele Gedanken in Dir anstoßen konnte. Deine wahre Persönlichkeit ist im übrigen Queen ohne Drama, aber das kriegst Du noch raus. :-*

    Alles Liebe
    Christina
  • 😊 Ein super Artikel. Interessant und unterhaltsam geschrieben...

    Ich erkenne mich definitiv in Susanne wieder. Vielen Dank für die Tipps und die anschaulichen Bilder. Gerade das Bild der Schatzkarte finde ich super 👍.

    Ich glaub ein ganz wichtiger Aspekt beim Inbound Marketing ist auch, Geduld zu haben und sich selbst die Zeit zu geben, damit sich der ganze Prozess entwickeln und wachsen kann.

    Herzliche Grüße
    Rosina
  • Hallo Rosina,

    danke für Dein schönes Feedback.

    Ja, ich glaube auch, dass Inbound Marketing nicht für "die schnelle Nummer" geeignet ist. Geduld zahlt sich hier definitiv aus. :-)

    Alles Liebe
    Christina
  • Hahah... Christina!
    Das ist mal wieder "echt DU".
    Super geschrieben, super erklärt.
    Ohne Plan geht bei mir auch nichts.

    Wünsch dir viele Jacks und Susanne auch viel Spaß! ;-)
  • Liebe Karin,

    vielen Dank! Das freut mich sehr!
    Susanne ist ja mein Jack. ;-)

    Alles Liebe
    Christina
  • Ha ha :-) Wie geil!!!

    Ich liebe Jack Sparrow! Dieses Bild vor Augen ist cool!

    Ja, ich erkenne mich in Susanne absolut wieder! Vor dem großartigen Vortrag von Vladi über Inbound-Marketing war bei mir im Gehirn auch ein WTF? :-).

    Jetzt weiß ich, dass das, was ich tue schon ziemlich cool ist, dass ich in großen Teilen bereits Inbound-Marketing betreibe, und dass ich mit einem guten Plan noch erfolgreicher sein werde. Da bin ich grad dran. Und muss sagen, es macht echt Spaß!

    Vielen Dank für diesen witzigen Artikel!
    Liebe Grüße
    Mellie
  • Danke Mellie für Dein schönes Feedback! :-)

    Das mit dem Plan kriegst Du easy hin!
    Alles Liebe
    Christina
  • Hey ho,

    ja, Jack Sparrow rockt! :D

    Sehr cool, freut mich! Ja, in der Regel ist das nur ein bissle Feinschliff, dann läuft's noch besser!
  • Hallo,

    sehr nett geschrieben und interessant zu lesen. Auch zu erfahren wie es andere mit Inbound Marketing geht.
    Das mit dem Plan machen ist sehr gut formuliert. Nur bei der Umsetzung hapert es manchmal. Man sieht den Wald eben vor lauter Bäumen nicht.

    LG Marc
  • Hallo Marc,

    danke für Dein Feedback. Ja, ich halte mich auch nicht immer zu 100% an alle meine Pläne. Aber ich kann mich immer wieder danach ausrichten. Das hilft mir sehr.

    Alles Liebe
    Christina
  • Wow! Echt witzig beschrieben und dabei voll auf den Punkt gebracht! Danke! :-)
    Melanie
  • Vielen Dank, das freut mich sehr.

    Liebe Grüße
    Christina
  • Meine Thesen zu diesem Beitrag.
    Ja, Solopreneure brauchen Online-Marketing-Know-how.
    Werbung soll per se schlecht sein?
    Warum gibt es dann die Cannes-Rolle? Warum gilt die Ogilvy-Headline "Bei 60 mp/h höre ich in meinem Rolls nur das Ticken meiner Uhr" (Zitat so ungefähr) als Klassiker?

    Gute Werbung löst immer ein Problem, bietet eine Lösung à la "He made me an offer I couldn't refuse"
    Gute Werbung bringt eine Botschaft aus einer überraschend neuen Perspektive.
    Gute Werbung ist unterhaltend.
    Gute Werbung ist verkäuferisch und der Beworbene freut sich darüber.

    Es gibt sicher viel schlechte Werbung, die diese Kriterien nicht erfüllt: irrelevant, langweilig, großmäulig. Es gibt aber sicher auch viel Irrelevantes, was mit dem Label "Inbound Marketing" versehen nicht besser wird.
  • Hallo Andreas,

    danke für Deine Thesen. Dass es auch gut gemachte Werbung gibt, bestreite ich überhaupt nicht - ich kenne selbst einige tolle Werbespots.

    Inbound Marketing - da gebe ich Dir vollkommen recht - garantiert ebenfalls keine Qualität, bewirkt aber, dass ich weniger "stören" muss, sondern vielmehr einen Sog erzeuge.

    Alles Liebe
    Christina
  • Hallo Andreas,

    ob du jemand ungefragte Werbung generell als schlecht empfindet, hängt von seinen Werten ab.

    Ich reagiere zunehmend allergisch auf jegliche Belästigungswerbung.

    Das finde ich an Inbound Marketing so gut: Ich werde gefragt, ob ich will. Und ich entscheide, welchen Themen ich meine Aufmerksamkeit schenke.

    Nerv-Marketing fragt mich nicht. Es belästigt einfach nur. Da nutzen auch gute Spots oder coole Sprüche nichts.

    In dem Sinne ist althergebrachte Werbung schlecht!

    Viele Grüße

    Axel
  • Liebe Christina,

    vielen Dank für deinen lustigen Artikel. Du hast recht, sobald ein System im Marketing drin ist, wird es fruchtbar.

    Ein Coach für Coaches? Spannende Nische! Ich hoffe Du findest viele Jacks mit denen Du gern zusammenarbeitest.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Franz
  • Hallo Franz,

    danke für Dein Feedback. Oh ja, zum Glück gibt es, neben den Helden und Meuterern, auch viele Jacks. :-)

    Alles Liebe
    Christina
  • Gut und witzig geschrieben, Christina! Der Vorteil beim Imbound Marketing sehe ich auch darin, dass für Verkäufer und Käufer ein hoher Mehrwert entsteht!
    Also eine win-win Situation! :-)

    Was will man mehr?

Was denkst du?