10 einfache Elemente für herausragende Inhalte, die gerne geteilt werden

In den letzten Wochen haben wir neben SEO auch immer wieder darüber gesprochen, dass hochwertige Inhalte rocken.

Der Elefant, der jetzt im Raum steht, ist folgender:

Mit welchen Zutaten wird dein Content zu herausragendem Content, der viral durch die Decke geht?

Aber vorsichtig, der Konsum dieser Episode kann dafür sorgen, dass du ein neues Level mit deinem Blog erreichst! 😉

In dieser Episode besprechen Vladislav Melnik und ich:

  • Warum Menschen überhaupt Inhalte teilen und was geteilte Inhalte über uns sagen
  • Wie du mit dem einfachen Einsatz von Emotionen die Leser in deinen Blog holst
  • Wieso ein absolut hochwertiger Blogartikel trotzdem nicht nützlich sein kann
  • Welche 2 Dinge wir uns von der BILD-Zeitung abschauen können, ohne deren Niveau zu haben
  • Warum ein unperfektes Video vom stotternden Gordon bei Facebook ab ging wie Schmidts Katze

Höre den affen on air jetzt zu … 

Show Notes

Transkript

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9 Kommentare

  • Ich finde euch einfach klasse. Habe schon so viel gelernt von euch. Heute habe ich zum ersten Mal die Affen on air gehört, hat mir gut gefallen. Ich muss sagen, lesen tue ich lieber, da ich dann selber entscheiden kann, wie viel Zeit ich dafür aufwende, was für mich interessant ist. Und viele haben ja auch keine Hörgeräte, so dass ihr mit einem Blog sicher mehr Menschen erreicht. Aber das habt ihr euch sicher schon selbst gesagt. Ich möchte auch nicht versäumen, mich hier kurz vorzustellen, da ihr das im Podcast auch ansprecht: Ich transkripiere Interviews und ich lese Korrektur - also falls ihr mal jemanden braucht, ich bin bezahlbar. Und ja ich finde Rechtschreibung macht ganz enorm viel aus in einem Blog, den ich veröffentliche.
    Macht weiter so, freue mich auf die nächsten affen on air.
  • Hi Vladi und Gordon,

    auch diese Folge fand ich wieder Klasse.

    Bei eurem ersten Element "Emotionalität" hat sich allerdings bei mir deutlicher Widerstand geregt, den ich mal hier anbringen muss.

    Das Element ist wichtig und gut. Da bin ich voll bei euch.

    Wie ich beim Leser jedoch diese Emotion erzeuge, sehe ich etwas anders, als es Vladi geschildert und vor allem begründet hat.

    Er meinte, "...Emotionen lassen sich in zwei große Bereiche einteilen... Gier und Angst...". Das finde ich nicht treffend formuliert. (Der Linguist in Gordon wird meine Empörung nachvollziehen können. ;-) )

    Gier und Angst sind keine Emotionen. Es sind Antriebe.

    Davon abgesehen finde ich die Namen nicht schön und meine, da gibt es bessere, die genauer treffen. Und vor allem gibt es noch einen dritten Hauptantrieb für das menschliche Handeln.

    Besser als "Gier" finde ich "das Streben nach Lustgewinn". Das Wort "Gier" geht mir zu sehr in Richtung "Habgier".

    Besser als "Angst" finde ich "das Streben nach Schmerzvermeidung".

    Und der dritte Antrieb ist leider zugleich der stärkste, der die beiden erstgenannten locker in den Schatten stellt.

    Die Macht der Gewohnheit.

    Wenn ihr euch umschaut, werdet ihr sehen, dass die mit Abstand meisten Menschen sich weder von Lustgewinn oder Schmerzvermeidung antreiben lassen, sondern einfach so weiter leben (wollen), wie sie es kennen.

    Aus diesen gewohnten Bahnen auszubrechen, fällt vielen unheimlich schwer.

    Der einzige Weg, das Streben nach Lustgewinn zur Gewohnheit werden zu lassen - und damit stärker als die Macht der Routine zu werden, ist es, sich an permanente Veränderung zu gewöhnen.

    Wenn du immer wieder Neues ausprobierst und erlebst, gewöhnt sich dein Gehirn daran. Und es verliert die lähmende Angst vor Veränderungen.

    Diesen kleinen philosophischen Einwand wollte ich doch platziert haben.

    Ansonsten freue ich mich immer auf neue Folgen von euch. Sie sind unheimlich bereichernd und anregend für mich.

    Viele liebe Grüße

    Axel
  • Hallo Axel,

    vielen Dank für das Lob zu unserer Folge.

    Auch wenn ich weder Philosoph, noch Psychologe bin, halte ich eine Definition vom Begriff "Emotion" für schwierig.

    Auf jeden Fall hast du recht, wenn du sagst, dass "Gier" und "Angst" keine Emotionen sind. Es sind in erster Linie Gefühle, die eine Emotion hervorrufen können.

    Wo ich eine andere Meinung habe als du, ist das Wording bei "Veränderungsprozessen".

    Ich sollte als Coach oder Blogger durchaus mit dem Gefühl der Angst spielen und das Thematisieren. Denn im Kern gehe ich davon aus, dass der Mensch bereit und willens für eine Veränderung ist.

    Ich denke, mit der Diskussion darüber könnte man ganze Bände füllen und am Ende gibt es - wie so oft - kein Richtig und kein Falsch. ;)

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Hallo Gordon, hallo Vladi,

    ich weiß jetzt nicht mehr, ob es diese Folge war, wo ihr darum gebeten habt, dass man seine Fragen bei euch in den Kommentaren stellt, wenn noch welche offen sind.

    Egal, ich tu es einfach hier und denke, es wird schon irgendwann eine Antwort darauf geben...

    Bei euch geht es ja auch oft um das Thema Backlinks.
    Ich habe nun gehört, dass Facebook-Backlinks eines der wichtigsten Ranking-Kriterien für sehr gute Google-Positionen seien. "Renommierte SEO-Agenturen" (was auch immer für welche) hätten in Studien festgestellt, dass kaum ein anderes Kriterium die Suchmaschinenposition so positiv beeinflusst wie Facebook-Backlinks – aber diese müssen nach wesentlichen Kriterien
    aufbereitet sein.

    Im Anschluss an diese Informationen erhielt ich natürlich ein teures Produktangebot: Nämlich, dass mir jemand diese Links besorge und aufbereite. Abgesehen davon, dass ich an einem Kauf nicht interessiert bin, da ich gerne wissen möchte, was ich verlinke, würde ich doch gerne wissen:

    Was ist dran an der Sache mit den Facebook-Backlinks? Und inwiefern muss man Backlinks "aufbereiten"? Und wenn ja, wie bereite ich Backlinks auf?

    Ganz liebe Grüße
    Swantje
  • Hi Swantje,

    ignoriere das Angebot und Backlinks über Facebook. Fokussiere dich einfach auf affenstarken Content für den Menschen und alles andere wird folgen.
  • Hallo ihr 2,

    es war wie immer kurzweilig und lehrreich, allerdings vermisste ich etwas die psychische Betrachtung warum geteilt wird.
    Vladi hatte ja schon in einem Blogbeitrag die Schwelle angedeutet die überschritten werden muss, damit jemand zum E-Mail-Abonnenten wird.
    Ein Beitrag der 90% der Leser zu jeweils 60% anspricht erzeugt insgesamt weniger Aktionismus als ein Beitrag der 30% der Leser zu 100 % anspricht. Das sind jetzt meine Vermutungen, dafür hätte ich gerne eine akustische Bestätigung oder ein Dementi gehabt.
    Ich sehe auch einen immensen Unterschied zwischen teilen und E-Mail-Abonnement.
    Während das E-Mail-Abonnement meine private Sache ist, offenbare ich mich selbst beim Teilen.
    Zudem schätze ich ab, ob der Beitrag für mein soziales Umfeld interessant ist. Von einigen PHP - MySQL - HTML5 Foren/Blog habe ich die Mail abonniert, die habe ich aber aus eigenem Antrieb noch nicht geteilt, obwohl ich sie hervorragend und absolut hilfreich finde.

    Geteilt werden meist humorvolle und unverfängliche Beiträge oder Schreibwerke die zu absolut 100% meiner Meinung entsprechen.

    Je schmaler das Thema und die Aussage eines Blogs ist, desto eher erreicht er die 100 % die zum Teilen motivieren. 1-2 unbedachte Nebensätze am Ende des Block verhindern manchmal eine Übereinstimmung und ein überzeugtes "Like".
    Mich würden andere Meinungen zu diesem Punkt interessieren, oder die Beweggründe des Einen oder Anderen um zu "Liken" oder es nicht zu tun.
    Gruß Jürgen
  • Hallo Jürgen,

    vielen Dank für das Lob und dein Feedback.

    Eine spannende Frage wirfst du in den Raum. Ich bin jetzt natürlich kein Wirtschaftspsychologe, aber ich habe natürlich eine Einschätzung.

    Ich denke auch, dass sich Shares und Abos unterscheiden. Letzteres mache ich zum Selbstzweck und die Shares für meine Außendarstellung.

    Prinzipiell haben Beiträge, die bestimmte Emotionen bedienen (Freude, Angst, Sorge, etc.) eine bessere Chance viral zu werden als andere.

    Dazu hat Jonah Berger mit "Contagious - Why Things Catch On" ein herausragendes Buch gschrieben, dass ich dir gerne empfehlen möchte.

    Alles weitere wäre Spekulation. ;)

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Hey ihr zwei Podcastaffen,
    wegen der Sache mit dem unperfekten Video:

    Lieber Gordon, das zeigt vor allem, dass Du kein arroganter Schnösel bist. Du nimmst Dich nicht all zu ernst und kannst über Dich lachen. Und dann zeigst Du das auch noch (freiwillig) den Leuten da draußen.
    Keine Glitzer-Glamour hippe VIP Welt...einfach nur der nette Podcaster von nebenan ;o) Und genau das macht es sympathisch.

    Vor kurzem habe ich ein Video von Benedict Cumberbatch gesehen, wie er in einer Talkshow zugeben musste, dass er ein ganz bestimmtes Wort nicht aussprechen kann. Die Leute haben (über ihn) gelacht. Und er hat sich genauso amüsiert.

    Ok, und was haben jetzt die Affen on air und Benedict "Sherlock" Cumberbatch miteinander zu tun?

    Ganz einfach: Man kann sich die Sachen von beiden immer wieder zu Gemüte führen...es wird nie langweilig :o)

    Danke für diese Episode
    Ahoi

    Frank

    P.S: Das Wort war übringens 'Penguins'! ;o)
  • Hey Frank!

    Sorry, für die späte Antwort. Das ist mir voll durch gegangen.

    Cumberbatch ist ein super Beispiel für einen Star, der sich selber nicht zu ernst nimmt und dabei trotzdem ein Vollprofi ist.

    Genau so wie Hugh Jackman!

    Ich denke, die Welt darf sich generell etwas weniger bierernst nehmen. Dann würde es uns hier besser gehen.

    Was meinst du?

    Grüße,
    Gordon

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