5 dämliche Lecks, die dich Leser verlieren lassen (und wie du sie stopfst)

Lass uns wetten.

Der Einsatz: 1.000 Euro. Die Wette: Du musst ein Sieb mit Wasser füllen. Unmöglich?

Genau.

Bei einem Sieb versteht es jeder – bei einem Blog aber nicht.

Dabei sind viele Blogs wie Siebe. Sie sind wie löchrige Eimer aus denen das Wasser nur so heraussprudelt.

Viele Blogger greifen hier zu einem Mittel: mehr Wasser.

Das Internet ist voll mit Tipps für mehr Traffic, mehr Leser und mehr Besucher. Der Haken: Der Traffic bringt dir nichts, wenn dir die Leser wie feiner Sand durch die Finger gehen.

Du brauchst einen Eimer ohne Löcher. Dein Blog muss Leser auffangen wie ein Fischernetz – und möglichst lange halten.

Wie?

Hier verrate ich dir die fünf häufigsten Lecks in Blogs, die Leser verschwinden lassen und wie du sie stopfst.

1. Keine feste Nische

Dieser Fehler ist ein wahrer Leser-Killer.

Wenn du über glutenfreies Essen, Obamas Gesundheitspolitik und das Liebesleben der Ameisen schreibst, dann kannst du dir sicher sein, dass die Leser abspringen wie von einem sinkenden Schiff.

Warum?

Weil sich jeder Leser im Internet seine eigene „Leseliste“ zusammenstellt. Er weiß, wo er was findet.

Wenn er Online Marketing lernen will, dann geht er zum affenblog. Wenn er ein Lifestyle Business aufbauen will, dann geht er zu Markus Cerenak. Wenn er sich ein Rezept zusammenstellen will, dann geht er zu Einfach lecker.

Du stehst mit deinem Blog in der Regel für ein Thema, für eine Nische. Wenn aus dieser Nische ausbrichst, dann verwirrst du deine Leser und verscheuchst sie.

Bei Twitter kann man das besonders gut beobachten. Sobald ein Influencer Tweets zu einem für ihn ungewöhnlichen Thema abgibt, entfolgen ihm Menschen.

Also: Bleib bei deinem Thema – egal wie verführerisch es ist, gerade auf einen Trend aufzuspringen.

2. Keine E-Mail-Liste

Der zweite Klassiker, warum dir Leser durch die Lappen gehen, ist eine fehlende E-Mail-Liste.

Schau mal auf die Zahlen: Täglich zieht sich ein Durchschnittsdeutscher 486 Minuten audiovisuelle Medien (Fernsehen, Radio) rein.

Das sind 8 Stunden pro Tag!

Und jetzt kommen wir zu deinem Blog: Wie hoch ist die Verweildauer auf deinem Blog? 2 Minuten? 1 Minute? 13 Sekunden?

Du merkst schon: Du bist mit deinem Blog in einer schwierigen Situation. Der Leser wird sich schlicht und einfach nicht an dich erinnern.

Damit dir ein solcher Leser – der deine Inhalte gut findet, sie aber wieder vergisst – nicht für immer verschwindet, brauchst du seine E-Mail.

Und um viele Leser so zu erreichen, brauchst du eine E-Mail-Liste. Ich kann Mailchimp empfehlen (ist bis zu einem gewissen Grad kostenlos).

Ohne die E-Mail deines Lesers hast du keine Chance ihn ein zweites oder gar drittes Mal zu erreichen.

Also stopfe dieses Loch, baue eine E-Mail-Liste auf und stelle diese Liste bei dir auf die Prioritätsstufe Nr. 1.

Nichts ist wichtiger als deine Liste – nicht nur das aufbauen, sondern auch das Pflegen der Liste.

3. Keine Regelmäßigkeit

Wenn ich einen neuen interessanten Blog entdecke, dann schaue ich sofort auf ein kleines Feld, das extrem wichtig ist: das Datum.

Mir ist wichtig, wann der letzte Artikel im Blog erschienen ist.

Wenn dies vor sechs Monaten der Fall war, dann gehe ich wieder und abonniere den Blog nicht. Denn schließlich gibt es hier nichts zu holen. Wer seit sechs Monaten nichts mehr gepostet hat, der gilt in der Blogosphäre schon als tot.

Wenn du keine Regelmäßigkeit in deinen Blogartikeln hast, dann ist dein Content wie eine Flasche Ketchup: Zuerst kommt gar nichts und dann kommt alles auf einmal.

Wenn du zu oft postest, dann hat das den gleichen Effekt: Der Leser fühlt sich überwältigt. Wenn er jeden Tag eine E-Mail von dir bekommt, dann empfindet er dich nur noch als nervig, weil er einfach nicht die Zeit deine Artikel alle zu lesen – und damit belastest du sein E-Mail-Postfach nur noch unnötig.

Klick und weg bist du.

Gewöhne dich und deine Leser also an einen festen Rhythmus. Einmal im Monat ist auch gut – hauptsache regelmäßig.

4. Keine Kommentarfunktion

Wer beim Bloggen nicht auf seine Leser hört, der ist ein Snob.

Wer die Community beim Bloggen komplett aussperrt, der ist kein Blogger, sondern ein Diktator. Er diktiert seine Inhalte von oben herab und hat nicht vor, sie die Meinung seiner „Untergebenen“ anzuhören.

Die beste Art, um zu zeigen, dass man sich nicht für die Meinung seiner Leser interessiert: die Kommentarfunktion abschalten.

Es zeigt, dass man keine Kritik möchte, dass man keinen Dialog eingehen möchte und dass man einfach keinen Bock auf die „Minions“ da draußen hat.

Klappe halten und zuhören.

Das Problem dabei: Blogleser haben Fragen. Blogleser wollen sich beteiligen, sie wollen ihre Meinung mitteilen. Wenn du ihnen diese Möglichkeit nimmst, dann verlierst du sie.

Sieh es mal so: Die Kommentarfunktion ist der große Vorteil gegenüber den Nachrichtenseiten. Dort wird die Kommentarfunktion abgeschaltet, sobald es um ein brenzliches Thema geht – oder wenn die Moderatoren nicht hinterherkommen – oder auch einfach keinen Bock mehr auf die Diskussion haben.

Hier kannst du als One-Woman-Show glänzen und wirklich eine Beziehung zu deinen Lesern eingehen.

Verwende deshalb unbedingt die Kommentarfunktion. Und antworte auf jeden Kommentar – egal wie beschäftigt du bist.

5. Ich-zentriert

Musik, Stimmung, Leute.

Eine kleine Party steigt und Menschen lernen einander kennen.

Ich frage eine Person, was sie so macht, wie sie ihr Geld verdient und welche Hobbys sie hat.

Dann höre ich geduldig zu. Ich höre zu. Und höre zu.

Endlich, die Person ist fertig.

Ich erwarte nun die Gegenfrage: „Und was machst du so?“

Aber die Frage kommt nicht.

Ich schaue die Person erwartungsvoll an, doch sie merkt nicht, dass sie gerade 15 Minuten von sich geredet hat und nicht einmal den Anstand besitzt — wenigstens aus Höflichkeit – mir dir gleiche Frage zu stellen.

So sind leider auch einige Blogger. Sie schreiben über sich, ihr tolles Leben und das viele Geld, das sie verdienen.

Pat Flynn war einer der ersten, der all seine Zahlen offenlegte. Er sagt, wie viel er im Monat mit seinem Blog verdient und offenbart all seine Strategien.

Einige haben das falsch verstanden und geben mit ihren Leserzahlen, Einnahmen und ihrem Traffic an.

Aber ganz ehrlich: Wenn du mir nicht sagst, was ich daraus lernen kann, wie ich das nachmachen kann, dann ist das Angeberei und nicht – wie bei Pat – Insiderwissen.

Also bitte: Weniger Ich und mehr Du.

Die wichtigste Person beim Bloggen ist der Leser. Auf ihn muss auch der ganze Blog ausgerichtet sein – sogar deine Über-Mich-Seite.

Kleiner Test: Durchforste deine Artikel mit der Suchfunktion (mit Strg+F) nach dem Wort „Ich“. Danach suchst du nach dem Wort „Du“. Wenn das Wort „Ich“ öfter vorkommt als das Wort „Du“, dann musst du etwas an deinem Fokus tun.

Weg von dir und hin zum Leser.

PS: In diesem Artikel kommt das Wort „Ich“ 17 Mal vor. Das Wort „Du“ 31 Mal. Hast du das bemerkt?

Fazit

Wenn du diese fünf Lecks behebst, dann kannst du dich fleißig an die Arbeit machen und neue Leser anlocken.

Mit einem löchrigen Blog, der keine Nische hat, ohne E-Mail-Liste ist, keine Regelmäßigkeit besitzt, ohne Kommentarfunktion ist und Ich-zentriert ist, nützen dir neue Besucherströme nichts.

Du wirst sie einfach nur wieder verlieren.

Stopfe also jedes Leck so gut wie möglich.

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41 Kommentare

  • Hi Walter,

    wieder mal ein sehr gelungener Beitrag!

    Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe, war Mailmunch. Seit dem ich dieses kleine Tool verwende, hat sich die Rate der Anmeldungen sehr stark erhöht (in 5 Monaten = 14 Subscriber durch Eintragen an der Seitenleiste vs. 12 Subscriber via MailMunch in 9 Tagen). Ich finde das Tool toll (bin kein Affiliate oder habe sonst etwas mit dem Unternehmen zu tun!).

    Beim Affenblag schreibe ich mir Regelmässig die wichtigsten Lektionen raus. Jedes mal wenn ich einen Beitrag schreibe, schaue ich mir die Lektionen an. Heute in meiner Liste der Lektionen eingetragen Habe immer mehr Du als Ich.

    Danke Walter!

    Liebe Grüße,
    Michael
  • Danke, dass hilft mir wirklich weiter. Manche Sachen sieht man selber garnicht, da sind solche Post mehr als hilfreich. LG Romy
  • Präziser, Knackiger Beitrag. Super :)
    Gerade Punkt 1. und 5. finde ich besonders wichtig, denn hier wird in meinen Augen viel falsch gemacht.
    Konnte wieder einiges für mich mitnehmen :)
    Danke für den Beitrag!
    Gruß Tim
  • Hi tim,
    Danke für dein Lob.
    Viel Erfolg beim Umsetzen :)
    LG, Walter
  • Hey Walter,

    wie immer toll geschrieben! :-)

    Nummer 5 finde ich sehr wichtig. Durch deine Texte bin ich weg vom "man" hin zum "du", das macht die Texte wesentlich persönlicher.

    Ich sehe noch 2 weitere große Lecks, die einige Blogs haben:
    - einen optisch nicht ansprechenden Blog
    - keine nützlichen und interessanten Inhalte

    Liebe Grüße,
    Alina
  • Ich kann hier alina nur recht geben es geht ja nicht den schönsten blog zu haben aber teilweise erinnern mich manche seiten noch an den dreamweaver wenn das prgramm noch wer kennt.

    Arbeite weniger und Outsource mehr!
    Thomas
  • Danke für die Tipps. Mein Newsletter steht bei mir schon seit einiger Zeit auf Prio 1 - ich werde das Gesamtkonzept aber noch einmal überarbeiten ... ;-)
  • Und die Kommentarfunktion ist seit heute auf meinem Blog (wieder) aktiv - ich bin gespannt, ob und wann der erste (sinnvolle) Kommentar sich unter einen meiner Beiträge "verirrt" ....
  • Reine Email Blogabonnente habe ich ganz ganz wenige. Die Leute geben nicht gerne ihre Emailadresse raus, aus Angst vor Spam. Die meisten meiner Abonnenten kommen aus der WordPress Community. Mein Blog ist schon Ich-bezogen. Er heisst ja nicht umsonst wie ich :)
  • HI Ralf,
    Der Name ist dabei gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass du dich um die Leser kümmerst. MarkusCerenak hat ja auch eine persönliche Domain...
    LG, Walter
  • Nutzt ihr irgendein Kommentarplugin?
  • Hi Iris,

    nope, ist das Standard-Teil von WordPress.
  • Danke, der Beitrag hat dazu geführt, dass ich mir das eine oder andere in meiner Strategie genauer angeschaut habe.
  • Ich würde bei der Kommentarfunktion noch hinzufügen, dass es verdammt wichtig ist, neue Kommentare verfolgen zu können. So wie hier "Benachrichtige mich bei weiteren Kommentaren per E-Mail". Nur so ist eine lebhafte Diskussion überhaupt möglich und die Leser kommen wieder.

    So gerne ich Peer Wandigers bekannte Blogs schätze, so sehr stört mich dort das Kommentieren. Dort habe ich nur die Möglichkeit über RSS die Kommentare zu verfolgen. Das halte ich aber für wenig praktisch. So wird es sehr schwierig den eigenen Diskussionen zu folgen und ggf. wieder zu antworten.

    Ich finde das sieht man auch an der Anzahl der Kommentare dort. Für den dort vorhandenen Traffic müsste die Kommentar-spalte explodieren.
  • Hi Johannes,

    Klar, die Kommentar-Folgen-Funktion ist mega wichtig für die Diskussion und vor allem für Fragen.

    Ich habe überall dort eine Benachrichtigung eingestellt, wo ich eine Frage gestellt habe und die Antwort nicht verpassen möchte :D

    An alle Blogger also der Rat: Besorgt euch ein vernünftiges Kommentar-Plugin. Commentluv soll gut sein, habe es aber nicht in Verwendung.

    LG, Walter
  • Wieder einmal ein Artikel, den ich gerne gelesen habe. Ich bekomme so langsam Probleme mit dem sichern der Informationen. Kann mir einfach nicht alles merken und schon gar nicht sofort umsetzen :)

    Vielen Dank und bitte weiter so!
  • HI Frank,

    Einfach eins nach dem anderen. Ich weiß, dass man am Anfang von den Informationen überflutet wird. Lass dich davon nicht verunsichern. Mach einen Schritt nach dem anderen. Wir laufen ja nicht weg ;)

    Das Wichtigste: Nicht in Schockstarre fallen und nichts machen.

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    mir gefällt die Formulierung "Wer die Community beim Bloggen komplett aussperrt, der ist kein Blogger, sondern ein Diktator." sehr gut.

    Habe übrigens einen Artikel übers Teilen von Inhalten geschrieben, der hier trotzdem gut passt. Blogs, die Inhalte schwer teilbar machen, sind ebenfalls ein Leser-Killer.

    http://unbounce.com/de/content-marketing-de/warum-ich-deinen-content-nicht-teilen-kann/

    Das mit dem Datum ist so eine Sache: Ich schaue auch sofort auf das Datum, um zu wissen wie aktuell die Information ist (besonders bei Social Media Marketing wichtig) oder wie oft publiziert wird.

    Vladi hat auch keine Datumsangabe. Der Affenblog ist einer der wenigen Blogs, in denen mich das nicht so sehr stört - was an der Zeitlosigkeit der Artikel und der hohen Frequenz an neuem Content liegt.

    Trotzdem tendiere ich immer zur Datumsangabe und regelmäßigem Bloggen.

    Grüße, Ben
  • Hi Ben,

    die Formulierung hat mir auch gefallen, richtig gut! :)

    Cooler Artikel, gleich mal gebuffert.

    Genau, wir haben hier keine Datumsangabe, weil die kontraproduktiv wäre. Zum Beispiel sind die Artikel über Überschriften schon 2 Jahre alt oder so. Und die würden mit Datumsanzeige einen Eindruck von altem Content vermitteln. Ich mag einfach diese Evergreen-Strategie!
  • Hi Ben,
    Dein Artikel über die Teilbarkeit habe ich damals schon gelesen und fand ihn super. Vor allem die Headline :)

    Wir haben hier keine Datumsangabe, weil wir versuchen Evergreen-Content zu schreiben ;)

    Außerdem gibt es trotzdem einen Trick: Anhand der Kommentare hat man dann doch eine Datumsangabe :D

    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    ich würde noch ein 6. Leck hinzufügen, nämlich
    - es zu unterlassen, die Artikel von Walter Epp zu lesen, in meinen Augen ein schweres Versäumnis, es nicht zu tun.
    Auch dieser Beitrag bringt es wieder auf den Punkt.
    Ebenso war ich von der gestrigen Episode von affen on air schwer begeistert.
    Weiter so.
    VG Peter
  • Hi Peter,
    Na, das ist aber ein fettes Kompliment. Danke vielmals.
    Und die Affenonair Episode war mein erster Podcast dieser Art. Freue mich, dass er dir gefallen hat. Irgendwie bin ich da noch aufgeregt wie ein kleiner Schuljunge ;) Ist eine ganz neue Welt für mich das Podcasten... Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben :)

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    Inhaltlich mal wieder sehr sehr wertvoll, ich kann es nicht oft genug lesen:-).
    Aber mein Haupt-Kompliment heute möchte ich auf einen anderen Punkt lenken: Für mich ist es ein wahrer Leseschmaus Deinen Worten zu folgen. Deine Metaphern und Wie Du schreibst ist für mich so kurzweilig und unterhaltsam, toll! Ich würde Deine Texte auch lesen, wenn ich selbst kein Blogger wäre:-). Super Schreibstil!
  • Hi Bea,
    Danke für die Blumen. Die nehme ich gerne an und gebe mir weiter Mühe, dass das auch so bleibt.
    Nette Kommentare motivieren mich auf jeden Fall, weiter an meinem Stil zu arbeiten. Danke.

    LG, Walter
  • Lieber Walter,
    die 5 Lecks kenne ich alle schon und kann für meinen Blog sagen, dass ich sie nicht mehr stopfen muss. Warum? Weil ich schon vor meinem Blogstart deinen und Vladis Blog fleißig gelesen hab und versucht habe, alles umzusetzen. Und wenn ich diesen Artikel so lese, dann gehts mir gerade gut. :) Daher nochmal ein dickes Danke an euch alle für die tolle Arbeit, die ihr leistet. Ohne euch hätte ich bestimmt sämtliche Blogger-Fehler gemacht.
    Aber aus Interesse werde ich dann heute doch noch mal Ichs und Dus bei mir suchen ;)
    LG Steffi
  • Hi Steffi,
    Ich bin gespannt auf deine Ich-Du-Bilanz :)

    Und danke für dein Lob. Ich denke auch, dass viele Blogger da draußen ganz anders anfangen als wir es damals getan haben – mit mehr Ahnung und Plan. Deshalb können Blogs heutzutage viel schneller erfolgreich werden als damals.

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    ja, alles bekannte Dinge, aber gut, sich selber immer wieder dran zu erinnern. Gerade bei der Vermeidung von "Ich-Zentriertheit" muss ich mich immer wieder an die eigene Nase fassen. Der gilt übrigens nicht nur für den Blog, sondern noch stärker für facebook. Wer da nur von sich erzählt, ist bald ziemlich einsam ;-)

    Gruß Michael
  • Hi Michael,

    Ja, Facebook ist immer mehr zum Selbstverherrlichungs-Tool geworden (wobei ich anmerken muss, dass die Versuchung dazu auch sehr groß ist). Wer es da schafft andere in den Vordergrund zu stellen, der macht einen positiven Unterschied.

    LG, Walter
  • Hi,
    Punkt 2 E-Mail Liste habe ich bei meinem Projekt völlig "vergessen" irgendwie als unwichtig betrachtet. Meinen Blog gibt es jetzt 3 Monate und ich merke, ohne Mailliste geht es nicht. Da es ohne nur sehr schwer ist, den Besucher auch wiederholend auf deinen Blog zu bekommen. Daher ist der Punkt jetzt meine Prio1.

    Timo
  • Hi Timo,

    Gute Entscheidung. Ich kann es dir nur ans Herz legen die E-Mail Liste als Prio1 zu betrachten. Du wirst langfristig sehen, welche tollen Folgen das hat...

    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    präzise auf den Punkt gebracht. Für mich ist die E-Mail bzw. der Listenaufbau auf Platz eins.
    Mailchimp hatte ich auch lange im Einsatz. Will man einen Autoresponder (automatisch versendete E-Mails) erstellen, so kostet es ein wenig.
    Als Nische für den affenblog sehe ich eher das Thema Blog und bloggen, wenn man genauer differenziert.
    Das Thema Online Marketing ist ja ein sehr weites Feld.
    Danke Dir, lese immer wieder gerne deine Beiträge und auch der Podcast ist zu empfehlen.
    Viele Grüße
    Andreas
  • Hi Andreas,

    Klar, unser Fokus liegt mehr auf dem Bloggen als auf dem Online Marketing im allgemeinen. Wobei wir auch viel über Online-Marketing (SEO, Email) loswerden ;)

    Danke für dein Lob und bin froh, dass der Podcast auch gut angekommen ist :)

    LG, Walter
  • Welchen autoresponder nutzt du? Ich nutze getresponse mit welchen ich sehr zufrieden bin.

    Arbeite weniger und Outsource mehr!

Was denkst du?