Wie und wann du deinen ersten Euro mit Bloggen verdienst

Dieses Gefühl …

Du sitzt in deinem Lieblingscafé, trinkst einen Latte Machiatto mit Caramel und schaust dir die Menschen an, die an dir vorbeischlendern.

Die Sonne scheint. Ein herrlicher Tag.

Plötzlich vibriert dein Handy. Du hast eine neue Nachricht bekommen:

Hans Müller hat dein Produkt gekauft. Dein neuer Kontostand: 5 Euro.

Du hast gerade Geld verdient – während du Kaffee trinkst. Du hast gerade Geld verdient, ohne aktiv dafür zu arbeiten. Du hast gerade Geld im Internet verdient.

Dieses Gefühl, den ersten Euro im Internet zu verdienen, lässt einen nicht mehr los.

Fast jeder Blogger und Unternehmer verweist immer wieder auf diese lebensverändernde Erfahrung: „Als ich meinen ersten Euro im Internet verdient hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Dieses Gefühl war unbeschreiblich.“

Und ja, es stimmt: Wenn man jahrelang pro Stunde bezahlt wurde, dann ist dieses Gefühl lebensverändernd. Man verdient nämlich Geld, ohne das Gefühl von Arbeit zu haben.

Ich erinnere mich noch an mein erstes Mal im Jahr 2013. Die E-Mail in meinem Postfach, die mir sagte, dass ich gerade 5 Euro verdient habe.

Es war wie Weihnachten, Geburtstag und Abi-Ball auf einmal.

Die Wahrheit über das Geld verdienen mit Bloggen

Ich nehme an: Dieses Gefühl möchtest du auch haben. Du möchtest Geld mit Bloggen verdienen.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.

Die Gute: Wenn du den affenblog liest, bist du auf dem richtigen Weg, Geld mit Bloggen zu verdienen.

Die Schlechte: Es dauert.

Ich möchte ehrlich zu dir sein: Wenn du schnell ein paar Euro verdienen möchtest, dann ist Bloggen der falsche Weg.

Wenn du den schnellen Euro machen möchtest, dann geh ins Casino, verkaufe Drogen oder geh einfach arbeiten. Bloggen ist dann nichts für dich.

Bis du mit Bloggen Geld verdienst, braucht es Zeit.

Und Geduld.

Wie viel Zeit braucht es? Wie lange muss man warten, bis man den ersten Euro mit Bloggen verdient?

Etwa 3 bis 6 Monate.

Du musst also bereit sein ein halbes Jahr – ohne Geld zu bekommen – zu bloggen.

Warum so lange? Weil das Geldverdienen mit Bloggen aus zwei Bausteinen besteht:

Publikum + Produkt

Ich denke du ahnst schon: Jeder Baustein braucht Zeit.

Baustein 1: Publikum

Um sich im Internet ein Publikum mit seriösen Inhalten aufzubauen, braucht es Zeit. Mit Kim Kardashians Hintern bekommst du schnell ein Publikum – aber das ist nicht das Publikum, das wir brauchen. Aufmerksamkeit alleine reicht nicht.

Und keine Angst: Du brauchst kein großes Publikum.

Du brauchst das richtige Publikum.

Du brauchst nicht eine Million Gelegenheitsleser, sondern du brauchst 1.000 wahre Fans.

Rechne mal: 1.000 Fans x 100 Euro = 100.000 Euro.

Strebe also nicht nach einer Millionen Leser. Strebe nach 1.000 wahren Fans. Wenn du diesen Fans dann ein Produkt für 100 Euro anbietest, das ihr Problem löst, kannst du 100.000 Euro mit deinem Blog verdienen.

Aber bevor diese 100.000 kommen, musst du zuerst den ersten Euro machen.

Wie du ein Publikum aufbaust

Und diesen machst du mit deinem ersten Leser. Kümmere dich also von Tag 1 um deine Leser.

Auch wenn du nur 3 Leser im Monat hast: Behandle diese 3 Leser wie die wichtigsten Menschen der Erde. Kümmere dich um deinen Tribe – egal wie klein er ist.

Irgendwann wird sich dein Tribe revanchieren.

Ich könnte viel über Traffic-Tipps und Marketing sagen. Doch im Endeffekt zählt nur eins: Dass du dich um deine Leser kümmerst.

Ein Publikum bekommst du nicht durch „Marketing-Tricks“, sondern durch Vertrauen.

Du brauchst Leser, die dich als Autorität ansehen, dir zuhören und dir vertrauen – sonst kannst du kein richtiges Geld mit Bloggen verdienen.

Klar du kannst Werbung schalten – aber das ist alles andere als smart.

Baue also nicht einfach ein Publikum auf – baue Vertrauen auf.

Und Vertrauen braucht nun mal Zeit. Die Menschen müssen sich an dich gewöhnen und merken, dass du keine Modeerscheinung bist, die nächstes Jahr wieder weg ist.

Baustein 2: Produkt

Viele Blogger bleiben nach dem ersten Baustein stecken. Ich kenne viele Blogger, die viele Leser haben, aber kaum Geld damit verdienen.

Entweder weil sie es nicht wollen oder weil sie es nicht anders wissen.

Hier kommt eine wichtige psychologische Hürde: Vom Hobby zum Beruf.

Sobald du anfängst Dinge zu verkaufen und Geld mit dem Blog zu machen, ist es kein Hobby mehr. Es ist ein Gewerbe. Ein Job. Du bist dann Pro.

Das Herumspielen mit Katzenfotos und Urlaubsupdates auf dem Blog ist dann vorbei. Es geht dann ans Eingemachte. Hartes Business.

Und genau davor schrecken viele zurück: Ihr Blog ist ihr Hobby und sie wollen, dass das so bleibt. Der Schritt zum „Pro“ ist für viele gruselig.

Doch du bist anders – deshalb liest du diesen Blog.

Deshalb weißt du bereits, dass du ein digitales Produkt entwickeln musst, das ein Problem deiner Leser löst.

Das größte Hindernis

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Denn viele Blogger haben eine große Hürde, die sie überwinden müssen: sich selbst.

Denn viele Blogger wollen sofort das „1-Million-Dollar-Produkt“ erstellen, dass die Welt verändern und sie steinreich machen wird.

Das ist eine riesige Hürde, die der Blogger sich selbst auferlegt hat. Er ganz alleine macht sich das Leben schwer.

Mach dir das Leben einfach und fange mit einem kleinen Produkt an. Es ist das Prinzip des „Lean-Startup“: Erschaffe zunächst ein „Minimum Viable Product“ und dann skaliere nach oben.

Wenn du sofort mit einem riesigen Klopper auf den Markt kommen möchtest, dann wirst du nie auf den Markt kommen. Das ist die traurige Wahrheit.

Besser: Bau etwas Kleines. Lerne daraus. Baue etwas Größeres.

Doch auch dieses „kleine“ Produkt braucht seine Zeit: Etwa 1 bis 2 Monate.

Fazit

Um mit Bloggen Geld zu verdienen, brauchst du zwei Bausteine: Ein Publikum und ein Produkt. Beides braucht Zeit.

Um ein Publikum aufzubauen, musst du Vertrauen aufbauen und dich um all deine Leser kümmern.

Wenn du dann ein Produkt für dein Publikum erstellst, dann musst du ein Problem lösen und mit einem kleinen Produkt anfangen.

Dann wirst du auch demnächst eine E-Mail in deinem Postfach haben: „Sie haben gerade 5 Euro verdient – ohne zu arbeiten.“

Wann hast du deinen ersten Euro online verdient? Und vor allem: wie?

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58 Kommentare

  • Danke für die Motivation. Ich hab's eh nicht eilig. Und gerade erst meinen Blog gestartet. Es ist nicht mein erster, aber endlich ausgereift und ich fühle mich gut damit. Ich habe so viele Ideen für content, möchte es aber gut durchdacht angehen. Und wenn es nur ein Hobby bleibt, habe ich trotzdem gewonnen weil es ein wunderbarer Ausgleich zu meinem Job ist, mit dem ich auch ganz zufrieden bin. Und natürlich kam mir da gleich der Affenblog in den Sinn da ich diesen früher schon gelesen habe und sehr gut fand, konnte es nur noch nicht umsetzen. Ich bin dann wohl soweit! :) Viele Grüße und DANKE!
  • Hallo Walter,

    einen super Artikel hast du hier geschrieben.
    Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn der erste Euro auf dem Konto einfliegt.
    Aber wie du schon geschrieben hat, ist es hart dann auch schon an diesem kleinen Erfolg anzuknüpfen.
    Aber es steigert die Freude am Schreiben um ein vielfaches, wenn etwas zurück kommt. Seien es nun die ersten Einnahmen, die ersten Kommentare oder auch die ersten Anfragen.

    Viele Grüße
    Bibo
  • Hallo Walter,

    ich wusste gar nicht das es noch einen weiteren gibt, der denn Affenblog betreibt. Naja wie dem auch sei. Ich finde deinen Artikel super geschrieben. Motiviert einen richtig, das gelesende auch umzusetzen. Ich habe zwar auch schon etwas verdient und ja ich kann das bestätigen es braucht Zeit. Das wichtigste meiner Meinung nach ist das man sich auch eine E-Mailliste aufbaut denn ohne die, ist man komplett hilflos.

    Beste Grüße

    Ruben Pasternak
  • Hey Ruben,

    sorry, dass es noch so unklar ist. In Zukunft sollen noch mehr Leute kommen ... und dann wird das auch besser und prominenter kommuniziert! :)
  • Hallo Walter,

    Nicht einen Euro, sondern gleich 17 Euro :) Noch gar nicht so lange her, als ich durch Affiliate Marketing ein bisschen verdient habe.

    Aber langsam kapier ich es auch!

    Ohne eigenes Produkt wird Dich langfristig nicht wirklich jemand Ernst nehmen...

    Die letzten Wochen hat jeder wie ein Verrückter über das erste eigene digitale Produkt gebloggt und das war ein Zeichen für mich :)

    Liebste Grüße
    Dein " VertriebsJunkie! "
  • Hi Arthur,

    naja ... Pat Flynn z. B. setzt viel auf Affiliate Marketing. Ist einfach die Strategie, die man fahren möchte.

    Ja, so langsam kommt's immer mehr!
  • Hey,

    ein super Tipp ist hier, vielleicht einmal mit einem kleinen Produkt zu starten. Es muss nicht immer das 400 Seiten eBook für den Anfang sein.

    Danke für den Denkanstoss.

    Liebe Grüße aus Wien
  • Hi Sebastian,

    genau! Es reicht auch ein 40 Seiten E-Book.
  • Hi Walter,

    also ich habe vor einem Jahr meinen ersten Euro verdient. Damals noch mit Hilfe von Paidmailern und jetzt bin ich dabei ein eigenes Ebook zu schreiben. Und es stimmt, dass man mit einem kleinen Produkt anfangen und nicht erst ein Riesenprodukt erstellen sollte. Mir hat dieser Tipp geholfen.

    Gruß Artur
  • Hi Artur,

    oh Paidmailer ... aber zum Glück bist du jetzt ja bei E-Books angekommen! ;)
  • Ich habe über ein Jahr gebraucht bis ich die ersten Blogabonnenten und Kommentare und somit Leben auf meinem Blog hatte. Durchhaltevermögen und Ernsthaftigkeit zahlen sich aus. Bloggen ist eine Leidenschaft geworden. Ich teile mich mit, bekomme Feedback und fühle mich manchmal wie ein Journalist.
  • Hi Ralf,

    jup, Ausdauer macht sich langfristig immer bemerkbar!
  • Lieber Walter,
    den Beitrag habe ich gerade einfach nur verschlungen. Sehr spannend finde ich, wie du Business auf die wesentlichen Punkte konzentrierst. Bei jedem Blogbeitrag frage ich mich, was ist spannend für meine Leser, was interssiert sie, welche Lösungen kann ich ihnen bieten. Daher gebe ich ihnen ganz konkrete Tipps und Anleitungen mit an die Hand, zum Beispiel, wie sie endlich Ordnung in Ihre Urlaubsfotos bekommen. Man darf auch nicht vergessen, wenn es denn einmal 1.000 Leser sind (auch mein Ziel!), werden auch diese in früheren Beiträgen lesen.
    Ein Dankeschön auch an dich, lieber Vladislav, für deine tollen Gastbeiträge!
    Liebe Grüße, Susanne
  • Hey Susanne,

    keine Ursache! Ist ein richtiger Ansatz, den du verfolgst! :)
  • Hallo,
    ein schöner Beitrag! Ich glaube ich bin der typische AdSense-Verdiener gewesen. Ich hatte vor vielen Jahren eine Website und dort Klickwerbung geschaltet. Irgedwann habe ich das Projekt nicht mehr betreut und mich ganz aus dem Netz zurückgezogen. Nach einigen Jahren habe ich dann durch Zufall in meinen AdSense Account reingeschaut und siehe da: fast 130 Euro verdient. Das ist zwar nicht viel für mehrere Jahre, aber dafür, dass ich eine erfolglose Website so liegenlassen habe war es doch ganz gut. In diesem Moment hatte ich übrigens auch das Prinzip des passiven Einkommens verstanden ;)

    VG Jan
  • Hey Jan,

    ich hatte auch mal eine AdSense-Webseite, haben damit ganze 10€ im Monat umgesetzt! Ein smarter Blog ist da wesentlich besser :)
  • Hallo Walter!

    Schöner Artikel! Und so wahr!

    Mein Blog existiert erst seit Anfang März! Dann liege ich ja noch voll in der Zeit! ;-)

    Gruß
    Micha
  • Hi Micha,

    dann bedanke ich mich mal im Namen von Walter! ;)
  • Oh man. Der Artikel hat mal wieder genau den richtigen Nerv getroffen.
    Ich blogge schon seit zwei Jahren und möchte dieses Jahr endlich mein erstes Produkt entwerfen; ein eBook. Bei der Planung habe ich mir aber überlegt, dass es sinnvoller sein könnte, das Produkt im Herbst auf den Markt zu bringen statt im Sommer wegen dem gefürchteten Sommerloch.
    Macht das Sinn oder ist das mal wieder eine dieser hundsgemeinen unbewussten Verzögerungsstrategien aus Angst vor dem anfangen?

    Danke für die Antwort und die Inspiration!
    Katharina
  • Hey Katharina,

    hmm ... ist immer schwierig. Aber das Sommerloch ist schon spürbar.
  • Ich bin im 4. Monat... LOL und lasse mich immernoch von meinen Lesern inspirieren. Ich finde es befreiend, im Moment noch nichts zu verkaufen zu haben (oder schlimmer noch: müssen!)

    Es ist so toll, auf diese Art und Weise Beziehungen aufzubauen. Einige Leute tragen sich ein, die falschen tragen sich bald wieder aus und die richtigen bleiben und kommunizieren mit mir jede Woche nach meinem Muse Letter - dadurch wird meine Liste immer "stärker und fester" - so fühlt es sich zumindest an. Und ich lerne sie immer besser kennen.

    Irgendwann fällt mir sicher ein wertvolles MVP ein, aber das ist nicht mein Hauptziel. Bei Leuten, die von ihrem Blog leben wollen, ist das sicher anders. Ich probiere mich immer noch einfach nur aus :)

    Vielen Dank für den Artikel!
    Anja
  • Hallo Anja!

    Bei mir ist es ähnlich! Ich betreibe den Blog neben meinem richtigen Job!
    Und es ist schön zu sehen wie verschiedene Kontakte entstehen und der Blog immer bekannter wird!

    Gruß
    Micha
  • Hi Anja,

    jep, das ist ein richtiger Weg. Ich habe mich hier am Anfang erst auf das Publikum ... und erst dann auf die Produkte fokussiert.
  • Oh Gott, Vladislav und Walter, was würden wir nur ohne Euch machen? Danke für die vielen, vielen so wertvollen Tipps für uns. Noch bin ich Hobbyblogger, stimmt. Das erste Produkt habe ich schon; Mein Buch. Und seit 2 Tagen habe ich auch meinen Blog. Was für ein Gefühl! Und damit ich von `meiner´ Leidenschaft leben kann, haben ich und natürlich auch die anderen hier onboard; EUCH! Danke für `Eure` Leidenschaft. Dann werden auch ´wir´ bald unser Auskommen mit dem Bloggereinkommen haben ;)

    Wenn Ihr mal einfach nur Spaß haben wollt, dann besucht doch mal meinen Blog:

    http://leas-planet.blogspot.de/

    * Millionär gesucht; Die Kunst des Findens. *

    Und habt einfach nur Fun!

    Alles Liebe

    Lea
  • Danke dir Lea! Und, keine Ursache! ;)
  • Hallo Walter,
    Wie kümmerst du dich um deine Leser? Außer Kommentare zu beantworten?
    Mein erstes Produkt ist ein E-Buch über praktische Hilfen in der Trotzphase und gerade beim Korrekturlesen.
    Lg Petra
  • Hi Petra,
    wie ich mich um meine Leser kümmere:

    1) Ich beantworte Kommentare
    2) Ich antworte auf jede E-Mail
    3) Ich beantworte Fragen zum Bloggen, obwohl dafür auch Geld verlangen könnte
    4) Ich gebe Geheimnisse an meine Leser weiter. Ich halte nichts zurück.
    5) Ich spamme nicht und schreibe nur E-Mail-Newsletter, wenn etwas wirklich wertvolles für meine Leser dabei ist.
    6) Ich suche den Vorteil des Lesers. Alles, was nicht meinen Lesern hilft, kommt nicht auf den Blog. Sinnlose Gewinnspiele und so gehören nicht auf den Blog...
    7) Ich biete kostenlos meine Hilfe an nach dem Motto: Die ersten 5 Kommentatoren bekommen eine kostenlose Blogaanalyse
    usw.

    Gib deinen Lesern das Gefühl, dass sie der wichtigste Mensch auf Erden sind. Denn in den eigenen Augen ist der Leser das auch.

    Hier habe ich einen Beitrag dazu:
    http://www.schreibsuchti.de/2014/12/02/18-gruende-warum-deine-leser-nichts-fuer-dich-tun-ein-beitrag-fuer-verzweifelte-blogger/

    LG, Walter
  • Hi Walter,

    am Besten gefällt mir der Gedanke, ein einfaches, kleines Produkt zu erstellen und dann schnell daraus zu lernen für das nächste.

    Man macht fast automatisch beim ersten mal viele Fehler. Das ist normal und okay. Und man kann das schnell nutzen, indem man ein Produkt dem Markt aussetzt.

    Die Resonanz wird dann schon eine Menge Infos und Verbesserungsideen für die nächste Produktidee erzeugen.

    Oft "verschwendet" man soviel Zeit damit, ein perfektes Produkt zu erstellen. Aber im Endeffekt entscheidet nur der Kunde, für was er wieviel Geld ausgibt.

    Guter Artikel, as always!

    Grüße
    Dennis
  • Danke für deinen Kommentar und dein Lob.
    Die Idee mit dem kleinen Produkt ist wirklich wichtig. Freut mich, dass der Gedanke angekommen ist ;)

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    danke! Danke! Danke!

    Für diesen Artikel.

    Du hast mir gerade mehrere für mich äußerst wertvollen Impulse gegeben.

    1) Ich schreibe seit längerer Zeit an einem eBook, dass ich als Anreiz die NL-Anmeldung gebe. Doch ich komme mit dem Schreiben nicht so recht voran.

    Gerade hatte ich aufgrund deines Artikels eine kleine Erleuchtung: Ich wollte ein viel zu großes Buch verfassen. Jetzt werde ich eine abgespeckte Version schreiben für die NL-Abonnenten und eine vollständige als erstes zu erwerbendes Produkt.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe. Zwei verdammt gewichtige Fliegen! ;)

    2) Ich habe auch ohne Anreiz die ersten NL-Abonnenten gewonnen. Um diese wertvollen Leser werde ich mich sofort intensiv kümmern. Auch dieser Impuls von dir ist wahrscheinlich äußerst wichtig. :)

    3) Eine Frage noch zu den Zeitangaben, wie lange man braucht, um das Business ins Rollen zu bringen. (Btw: Vielen Dank für deine Offenheit, was die Monate anbetrifft!)

    Wie viel Zeit pro Woche muss ich oder musstest du investieren, um nach 3-6 Monaten erstes Geld mit dem Blog zu verdienen?

    Hintergrund: Derzeit werde ich mit Aufträgen zugeschüttet und habe nicht mehr so viel Zeit für mein Blog, wie ich es mir wünschen würde. Ich möchte mir aber gern die Zeit wieder nehmen. Zur besseren Prioritätensetzung wüsste ich gern die Gesamtzeit, die ich deiner Erfahrung nach ins Blog stecken muss, um es ins Geld zu bringen.

    Nochmal ganz herzlichen Dank für den Artikel. Vladi und du rocken!

    Viele sonnige Grüße

    Axel
  • Hi Axel,
    Als Newsletter verführen eignen sich sogar einfache Checklisten. Hier wäre es falsch ein Monster anzubieten. Das stimmt. Das Monster kannst du dann verkaufen ;)

    Du der Zeit: Ich gehe davon aus, dass man etwa 10 Stunden pro Woche in den Blog steckt. Das sind etwa 2 Stunden pro Tag. Dabei sollte man vor allem als Neueinsteiger mehr Zeit mit der Promotion verbringen als mit der Erstellung der Inhalte. Denn wenn den Blog niemand kennt, dann brauchst du dort nicht so oft zu publizieren :D

    LG, Walter
  • Hi Walther,

    Geiler Artikel.
    Am wichtigsten finde ich den Hinweis auf das Switchen zum Pro.
    Und vor allem ganz nach Lean-Startup klein anfangen, zu testen und nach und nach die Learnings einzuarbeiten und zu wachsen.
    Auch nach meiner Erfahrung schafft es so gut wie niemand nach ewiger stiller Arbeit sofort das ultimative Produkt auf den Markt zu werfen.

    Beste Grüße
    Jens
  • Jep, probieren geht über studieren ;)
    Danke für deinen Kommentar,
    LG, Walter
  • Guten Morgen, wieder mal ein toller Artikel der einem mit schnell vermitteltem Wissen den Tageseinstieg versüßt ;-)

    Die Lean Lean Start Up Methode besagt ja zusammengefasst nichts anderes als: „Statt dich lange mit Planungen und Marktforschung zu beschäftigen, fokussiere dich darauf, für dich und deine Kunden Wert zu schaffen.“
    Frage potenzielle Nutzer, Käufer und Partner um Feedback zu allen Teilen deiner Idee, deines Produktes oder deines Geschäftsmodells. Das gibt dir die Chance, anhand des frischen und direkten Kundenfeedbacks deine Idee zu überprüfen. So hast du die beste Gelegenheit, noch in der Entwicklungsphase deine Idee sehr nahe an den Kundenbedürfnissen weiterzuentwickeln und anzupassen. Und wie sagt man so schön: Fragen kostet nichts.

    Das funktioniert aber nur unter 3 Bedingungen:
    1. Ich habe meine Zielkunden gefunden
    2. Ich habe bereits Vertrauen zu meinen Zielkunden aufgebaut
    3. Mein Produkt bietet echten Mehrwert

    Nur wenn ich die richtige Zielgruppe habe, schaffe ich es Vertrauen aufzubauen und in den Dialog zu treten. Nur wenn ich einen echten Mehrwert und Nutzen für die Zielgruppe mit meinem Produkt biete, sind sie an der Mitentwicklung des Produktes interessiert, da sie letztendlich davon profitieren.

    Lean Start Up wird oftmals verwechselt mit : “Ich fang halt einfach mal an und schau was passiert“. Aber wenn du deine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht hast, wird auch dieses einfache Prinzip mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.

    Grüße
    David
  • Hi David, da gebe ich dir Recht. Auf gut Glück irgendein Produkt zu entwickeln macht keinen Sinn.

    Oft entwickeln Menschen ein Produkt, von dem sie glauben, dass es die Kunden BRAUCHEN. Man muss aber ein Produkt entwickeln, das die Kunden WOLLEN. Das ist ein wichtiger Unterschied.

    LG, Walter
  • Hi Walter,

    wieder mal ein genialer Artikel :) Gerade das Thema "Vertrauen aufbauen" und "sich kümmern" finde ich enorm wichtig, denn hier trennen sich die Vollblut-Blogger und die Möchtegerns ganz schnell.

    Zum Vertrauensaufbau gehört auch, dass ich mich als Blogger wirklich für meine Leser interessiere. Mit einer der Gründe, warum der Affenblog so gut funktioniert. Egal, wie viele Kommentare es gibt, fast immer bekommt jeder einzelne Kommentierende eine Antwort. Und es sei es nur ein schnelles Danke. Diese Würdigung zeigt den Lesern, dass sie willkommen sind und dass ihre Meinung wichtig ist.

    Auch in der digitalen Welt merken die Leser, ob das Interesse der Blogger an ihnen geheuchelt oder echt ist. Das Interessante daran: Wer nur am Geld seiner Leser interessiert ist, wird es am Ende nicht bekommen ;) Wer sich aber für seine Leser interessiert, wird mittelfristig auch Geld mit seinem Blog verdienen.

    Liebe Grüße und einen sonnigen Tag allen noch,
    Hannah
  • Hi Hannah, danke für deinen Kommentar.

    Und ja, wir versuchen jeden einzelnen Kommentar zu beantworten. Wir sind nämlich kein "Magazin". Wir sind Menschen.

    Und uns ist jeder einzelne Leser wichtig, da hast du Recht ;)

    Alles Liebe,
    Walter
  • Mal wieder ein inspirierender Artikel.

    Bei mir bleibt allerdings trotz der langen Leserschaft im Affenblog noch immer die Frage offen, wie man erfolgreich den Nischenblog führt. Kommunikation und Austausch mit den Influencern schlägt fehl, weil es beispielsweise in meinen Gebiet Denkmalpflege nur tote Blogs gibt. Und eben die paar großen Magazine mit dem Piblikum 60+, für das ich gar nicht wirklich schreibe...

    Mal davon abgesehen, dass mir in dem Bereich wirklich die zündende Idee für ein digitales Produkt fehlt. :/

    Aber dennoch guter Artikel, ich grüble mal weiter... ;)

    LG
    Julia
  • Hi Julia,
    Schau doch mal wie Unternehmen in deiner Nische Geld machen. Wenn du nicht ähnliche Produkte anbieten kannst, dann versuche es zunächst mit Affilliate Marketing, dass du also die Produkte der Unternehmen in deiner Nische empfiehlst.

    LG, Walter
  • Hey Walter,

    Mal wieder ein richtiger Klopper! ;D
    Das Publikum, deine Zielgruppe ist der wichtigste Weg als Blogger bzw. Online Unternehmer.
    Was die Produkte angeht gibt es viele Methoden und Strategien die eigenen Produkte zu erstellen, das Minimum Vaible Product ist ein sehr gutes Beispiel.
    Um wirklich finanziell erfolgreich zu werden darf es auch nicht bei einem Produkt bleiben. Wie du schon sagtest, klein Anfangen und immer größerer Produkte erstellen, E-Books, Coachings, Kurse, Workshops, Membership Seiten, es gibt kaum Grenzen ;)

    P.S.: Meinen ersten Euro habe ich damals mit Freelancing verdien! ;)
  • Ja, Freelancing ist ein guter Einstieg. Aber es ist ja nicht das, was wir wollen. Wir wollen passives Einkommen, oder? Aber mit Dienstleistung zu beginnen ist gut, weil man Erfahrung für ein Produkt sammeln kann.

    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    am meisten geholfen hat mir gerade der Tipp, dass man mit einem kleinen Produkt beginnen soll. Ich bastel die ganze Zeit im Kopf an DEM Produkt rum und merke wie mich das blockiert. Der Gedanke, erst mal etwas Kleineres rauszubringen ist sicher eine richtig gute Idee. Danke dafür.
    Viele Grüße Anja
  • Ja, das merke ich immer wieder bei vielen Bloggern, dass sie sofort die Welt verändern wollen und damit nie wirklich fertig werden. Perfektionismus ist eine weit verbreitete Krankheit ;)

    Viel Erfolg mit deinem "kleinen" Produkt.
    LG, Walter
  • Klingt zu gut um wahr zu sein. Leider werde ich mit meinem Blog nie einen Cent verdienen...
  • Wieso? Worüber bloggst Du denn?
  • es muss natürlich heißen: ....motiviert mich..., ja, ja zu wenig Schlaf:))
    sorry...
    Uwe
  • Na dann viel Erfolg mit deinem eBook.
    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    sehr gut geschrieben. Motiviet mich am frühen Morgen.
    Ich schreibe gerade an einem E-Book - da kann ich Motivation gebrauchen.
    Gruß
    Uwe

Was denkst du?