Die neue Webseiten-Architektur: Warum ist heute ein Blog deine Unternehmenspräsenz?

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie Straßen eigentlich verlaufen?

Manhatten hat z. B. ein Raster im Einsatz, wie viele andere Städte (bzw. Stadtteile) der USA. Wie hier ziemlich gut beschrieben, ist so ein Raster effizient.

Effizienz ist immer gut. Aber er ist nicht alles im Leben. Die meisten europäischen Städte machen das anders. Dort führen alle Wege in ein Zentrum. Wie zum Beispiel Paris:

paris strassenarchitektur

Das Zentrum ist der Ort, wo sich das Leben abspielt. Wo Menschen wohnen und einkaufen. Wo sie in Cafés sitzen und den Passanten beim vorbeigehen zuschauen.

Das bestätigt auch Jan Gehl, ein dänischer Architekt und Experte auf dem Gebiet. Er sagt dazu: „Städte sind da erfolgreich, wo Menschen anhalten.

Ich mag die Straßenarchitektur von Paris. Das lässt sich nämlich ziemlich gut auf deine Marketingstrategie übertragen.

Aber eins nach dem anderen.

Wie sah die alte Webseiten-Architektur aus?

An dieser Stelle ist es sinnvoll, mal wie ein Straßenplaner dein digitales Marketing aus der Vogelperspektive zu betrachten. Was siehst du?

Wenn du noch kein Inbound Marketing betreibst und eher klassisch unterwegs bist, hast du eine Webseite im Zentrum. Diese besteht in der Regel aus einer Start-, „Über uns“-, Produkt- und Kontakt-Seite. Vielleicht hast du auch einen "kleinen" Blog im Einsatz. Das alles bespielst du dann über verschiedene Quellen:

alte webseiten architektur

Aber dieses einfache Bild ist heute leider nicht mehr relevant. Es gab in der Vergangenheit einige Entwicklungen, die das Kaufverhalten deiner Kunden verändert haben. Heute suchen Menschen im Internet nach einer Lösung und ziehen ihr soziales Netzwerk zu Rat.

Deshalb solltest du mit deinem Marketing darauf reagieren. Ein Blog ist hier die perfekte Lösung dafür. Schauen wir uns deshalb die Geschichte des Bloggens einmal genauer an.

Wie sind Blogs enstanden?

Wie so oft, hat alles in einer Studentenbude angefangen. 1994 sammelte Justin Hall auf Links.net interessante Links, die er beim Surfen fand. 1997 prägte Jorn Barger dafür den Begriff „Weblog“. Die Idee dahinter war, das man das Web loggt. 1999 verkürzte Peter Merholz dann „Weblog“ in „Blog“. Ein neuer Begriff war geboren, der sich durchgesetzt hat.

Damals musste man neue Inhalte noch von Hand pflegen. Deshalb kam 1999 Blogger.com, das von Evan Williams mitgegründet und später von Google übernommen wurde (danach hatte er seine Finger bei Twitter und Medium im Spiel). Blogger.com machte Blogs mainstream:

1991 gab es noch 23 Blogs im Netz. 2006 waren es bereits über 35 Millionen!

Im Jahre 2000 kamen dann Boing Boing, Gizmodo, Gawker und Huffington Post, die heute fast alle solide Größen sind. 2003 gründete Jason Calacanis Weblogs, Inc. und verkaufte es für $25 Millionen. Jetzt waren Blogs nicht nur eine Modeerscheinung.

2003 ging auch WordPress an den Start und ist heute der Standard. Damit einhergehend wurden „How to“-Beiträge immer interessanter und die ersten Meta Blogs (Blogs übers Bloggen) entstanden. Allen voran Problogger von Darren Rowse. Ich war mit dem affenblog 2012 etwas spät dran, aber wir Deutschen hinken bei so was ja immer etwas hinterher! ;)

2004 zeigte eine Studie, dass 6 Millionen Amerikaner Blogs lesen. 2008 waren es schon über 346 Millionen weltweit. Heute gibt es weit über 173 Millionen aktive Blogs. Täglich werden hier über 2 Millionen Blogartikel geschrieben. Blogs sind gar nicht mehr wegzudenken.

Wenn du noch tiefer eintauchen möchtest, dann schaue gerne bei Webdesigner Depot, HubSpot und New York Magazine vorbei.

Was sind die Vorteile von Blogs?

Blogs waren und sind heute noch so beliebt, weil sie tiefgründiger sind als traditionelle Medien. Es wird z. B. schneller von aktuellen Ereignissen berichtet, mehr auf die Popkultur eingegangen und eine persönliche, ungeschönte Sicht der Dinge gegeben.

Genauer gesagt hast du als Unternehmen folgende Vorteile:

  • Einfach zu bedienen - Früher war es nicht so einfach, Content zu veröffentlichen. Heute ist das mit WordPress, Chimpify und Co. ziemlich easy geworden.

  • Wie du mir, so ich dir - Ganz nach dem Gesetz der Reziprozität lieferst du zuerst Mehrwert, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Dein potenzieller Kunde möchte dir etwas zurückgeben.

  • Owned Media - Du verlässt dich nicht auf andere Medien, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen, sondern bist das Unternehmen und das Medienhaus in einem.

  • Traffic und Conversion - Durch hochwertige Inhalte, ziehst du Besucher an. Diese konvertieren danach zu Abonnenten. Schon hast du die Erlaubnis, sie kontaktieren zu dürfen.

  • SEO - Einfach gesagt: Bloggen ist moderne Suchmaschinenoptimierung. Deine Beiträge sind es, die ranken werden, weil sie eine tiefgründige Antwort auf eine Suchanfrage liefern.

  • Autorität - Da du regelmäßig hochwertigen Content veröffentlichst, wirst du mit der Zeit als Experte auf dem Gebiet wahrgenommen. Du wirst zur „Go to“-Ressource.

  • Branding - Blogs erlauben dir, durch deine Inhalte Geschichten zu erzählen und die Werte deiner Marke darzustellen bzw. sie zu demonstrieren.

  • Dialog - Bloggen ist keine Einbahnstraße, wie bei klassischer Werbung. Es ist eher ein aktiver Dialog mit deinen Interessenten und Kunden. Es ist ein hin und her.

  • 24/7-Kommunikation - Durch die Inhalte, die gefunden werden, ist dein Unternehmen immer präsent. Du kannst dir das als viele kleine digitale Vorverkaufsgespräche vorstellen.

  • Möglichkeiten - Mit der Zeit bekommst du Einladungen zu Speaking Gigs sowie Partnerschaften und lernst neue Leute kennen. Blogs sind das perfekte Netzwerkwerkzeug.

  • Gedanken organisieren - Das regelmäßige Erstellen von Content zwingt dich, deine Gedanken zu einem Thema zu strukturieren. Deshalb wirst du automatisch immer besser auf deinem Gebiet.

Blogs sind einfach so geil, weil sie die Stärke der traditionellen Medien (Qualität) mit Social Media (Dialog) verbinden.

Wie sieht die neue Webseiten-Architektur aus?

Es ist ziemlich smart, wenn du als Unternehmen Blogartikel lieferst. Denn dann verankerst du dich bereits ziemlich früh in der Kundenreise.

Einige Unternehmen haben die Vorteile erkannt und einen Corporate Blog im Einsatz. Dieser wird oft aber nur stiefmütterlich behandelt. Meistens ist er lieblos befüllt, qualitativ nicht hochwertig oder einfach zu werbend.

Es wird einfach nicht genug Zeit und Geld in Blogs investiert.

Das solltest du anders machen. Stelle deshalb deinen Blog ins Zentrum deiner Marketingstrategie. Erstelle wirklich hochwertige Inhalte, die ein Problem deiner Zielgruppe lösen. Wir gewinnen fast alle unsere Kunden über diesen Blog. Ohne einen Content Hub ist Marketing heute schwierig.

Deshalb hat sich die Wichtigkeit deiner Webseite verschoben. Die neue Webseiten-Architektur sieht dementsprechend so aus:

neue webseiten architektur

Im Kern hast du einen Blog. Er ist der Haupttreiber. Er bringt die Aufmerksamkeit und die Besucher. Deine eigentliche Webseite, wo du dein Produkt oder deine Dienstleistung anbietest sowie über dein Unternehmen sprichst, rückt etwas in den Hintergrund. Zusätzlich solltest du, ganz inboundmäßig, Calls-to-Action und Landing Pages im Einsatz haben.

Ach, und an alle Podcast-Fans da draußen: Du kannst in diesem Artikel einfach "Blog" mit "Podcast" ersetzen, kommt das Gleiche bei raus! Aber deine Podcast-Episoden sollten so oder so in einem Blog ruhen.

Auch wenn das für dich vielleicht nichts Neues ist, möchte ich dich gerne anregen, darüber nachzudenken. Beim morphen vom affenblog (ein reines Blog Business) in Chimpify (ein Software-Unternehmen) hat sich vieles verändert. Dabei habe ich den Fehler gemacht und die neue Webseite höher priorisiert als den Blog. Das ist mir erst in den letzten Monaten bewusst geworden. Oh man! Daraufhin habe ich die Priorisierung schleunigst geändert! Jetzt steht der Blog für mich an erster Stelle. Deshalb meine Frage an dich: Ist dein Blog wirklich wichtiger als deine Webseite? Steht er wirklich an erster Stelle?

Wie startest du mit einem Blog?

Ich hoffe, mittlerweile bist du vom Bloggen überzeugt und setzt ihn ins Zentrum deiner Marketingstrategie. Aber auch wenn du einen Blog hast, der aber noch nicht so läuft, kann dir folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung helfen.

Das Wichtigste am Anfang ist, einfach mal damit zu starten. Einfach mal anzufangen. Einfach mal austesten.

Genau das mache ich gerade mit unserem „neuen“ Inbound Marketing Blog. Wir haben nur das große Glück, dass das affenblog-Publikum noch da ist. Das macht alles etwas einfacher. Aber nicht so einfach, wie ursprünglich gedacht.

Heid Cohen formuliert hier treffend einen weiteren Punkt, den du im Hinterkopf behalten solltest: „While you may view yourself as a marketer, you’re really a publisher.“ Denke also wie ein Ratgeber, nich wie ein Unternehmen.

Ich habe schon mal im Detail beschrieben, wie ich heute einen Blog starten würde. Im Kern geht’s dabei um folgende Schritte:

  • Schritt 1: Erstelle passende Buyer Personas - Vergegenwärtige dir noch mal deine Zielgruppe. Erstelle daraufhin passende Buyer Personas. Erstelle danach Inhalte für sie. Nur für sie.

  • Schritt 2: Wähle dein Thema - Ein Blog wird erst erfolgreich, wenn er sich um ein Thema dreht. Natürlich sollte es zu deinem Produkt oder deine Dienstleistung passen.

  • Schritt 3: Wähle das passende Blog-Layout - Hier sind prominente und verlockende CTAs besonders wichtig, die deinen Besucher in einen Abonnenten verwandeln.

  • Schritt 4: Erstelle deinen Basis-Inhalt - Wähle jetzt ein Medium (Text, Audio, Video) und erstelle 3-5 Inhalte, die einen guten Eindruck darüber liefern, was in Zukunft noch kommen wird.

  • Schritt 5: Erreiche deine ersten 1.000 Besucher - Erstelle erstmal keine neuen Inhalte, sondern kümmere dich um die Vermarktung. Am besten mithilfe von Gastbeiträgen und Facebook-Anzeigen.

  • Schritt 6: Validiere deinen Blog - Hier machst du eine kurze Pause und checkst das Feedback. Welcher Content war am beliebtesten? Lerne daraus für die Zukunft.

  • Schritt 7: Erreiche deine ersten 100 Abonnenten - Du machst mit der Vermarktung solange weiter, bist du die 100 Abonnenten geknackt hast. Ich habe in dieser Zeit keine neuen Inhalte veröffentlicht.

  • Schritt 8: Erreiche deine ersten 1.000 Abonnenten - Jetzt fängst du an, regelmäßig zu veröffentlichen. Am besten einmal pro Woche. Parallel kümmerst du dich weiterhin um die Vermarktung.

Und sobald du die 1.000 geknackt hast, geht’s an die 5.000 und dann an die 10.000. Wichtig ist es währenddessen, immer bewusst zu Validieren. Halte also immer wieder mal inne und überlege, was du noch besser machen kannst. Wie kannst du noch passenderen Content erstellen?

Fazit

Die Straßenarchitektur von Paris passt perfekt zu deiner Marketingstrategie, oder? Es gibt viele verschiedene Quellen, die in ein Zentrum führen.

Hier herrscht das Leben. Hier bleiben Menschen stehen. Hier finden Gespräche statt. Hier passiert die Magie.

Früher war es so, dass deine Webseite in diesem Mittelpunkt stand. Aber sie hat nie zu einem Dialog eingeladen. Außerdem hat sich das Kaufverhalten deiner Kunden verändert. Ein Blog ist hier die beste Antwort darauf. Deshalb sollte er im Zentrum stehen. Ein Blog ist heute deine Unternehmenspräsenz. Nicht deine Webseite.

Stelle deinen Blog also immer an erster Stelle. Er ist wichtiger als deine Webseite. Du kannst mit einer schlechten Webseite und einem guten Blog erfolgreich sein. Aber nicht umgekehrt.

Denke mal darüber nach! ;)

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Erhalte frischen Content, sobald er veröffentlicht wird. Lerne Inbound Marketing kennen, anzuwenden und zu perfektionieren:

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25 Kommentare

  • Es ist wichtig sich klar zu machen, dass ein Blog mehr bringt als die Website. Und das ist Dir mit diesem Denkanstoß grandios gelungen, lieber Vladislav! Herzlichen Dank dafür :-)
  • Wow, ein wunderbarer Denkanstoß, lieber Vladislav. Er macht die unterschiedliche Wertigkeit von Website und Blog sinnvoll begreifbar und gibt mir Argumente an die Hand! Danke Dir sehr dafür :-)
  • Hey Evelyn,

    nicht dafür! Ist fast schon erstaunlich, wie wertig ein Blog doch geworden ist, oder?
  • Hallo Vladi,

    es macht immer wieder Spaß, deine Blogbeiträge zu lesen. Sie haben wirklich etwas Magisches. Und das ist jetzt keine Übertreibung oder Schleimerei.

    Es ist jetzt genau 2 Jahre her, als ich mir im September 2016 das erste Mal Informationen über das Bloggen auf dem Affenblog geholt habe. Deine Blogbeiträge haben mir nicht nur die Inspiration, sondern auch das Wissen über den erfolgreichen Start und die dafür notwendigen Tools geliefert. Kurzrum: Hier habe ich alles bekommen, was man für einen erfolgreichen Blogstart braucht.

    Danke, dass es euch gibt!

    Viele Grüße
    Sladjan
  • Hey Sladjan,

    freut mich, danke dir! 🙂🙏🏻
  • Vladislav vielen Dank(!) für den wertvollen Content. Mach weiter so.
  • Keine Ursache Andreas! Mach ich! ;)
  • Super geschrieben Vladislav,
    auf die geniale Einleitung mit der Städtearchitektur muss man erstmal kommen!
    Jetzt bin ich kein Unternehmer und auch nicht für ein solches tätig. Aber unser gemeinnütziger Verein will ja auch etwas vermarkten: Mitgliedschaften. Aber ob hier ein Blog Sinn macht, vor allem wenn es in dem Themenumfeld (Pilzkunde, Pilzberatung) weit und breit keine Blogs gibt, mit denen man sich vernetzen könnte. Davon abgesehen bin ich ein Einzelkämpfer und mit der Website selbst und der Öffentlichkeitsarbeit schon mehr als ausgelastet. Generell würde ich gerne bloggen. Aber wenn die Zeit dann nicht mehr dafür reicht, riskiere ich eine Totgeburt. Und das wäre für wahr kein gutes Marketing.
    Hast Du einen Rat für mich?
  • Hey Andreas,

    danke dir! :D Die finde ich auch toll! Hm, schwierig. Ich würd's einfach mal mit geringstem Aufwand testen und dann auf die ersten Zahlen schauen. Kann sein, dass es gut funktioniert.
  • Verein, Öffentlichkeitsarbeit und ein Blog die ideale Mischung. Lieber Namensvetter da fallen mir zig Möglichkeiten ein, wie Du das für Euren Verein nutzen könntest. Schon der Grundgedanke eines Blogs erspart Dir sehr viel Zeit. Die Kommunikation in beide Richtungen! Mal ganz ehrlich... Hand aufs Herz, gibt es in Eurem Verein niemanden der gerne schreibt und mit dem Du dir die Arbeit teilen könntest. Ich erlebe das grad live in unserem Verein. Der Vorstand möchte zwar, dass sich die Mitglieder mehr am Vereinsleben beteiligen, aber nur zu ihren Bedingungen. Das diese Vorgehensweise von den Mitgliedern boykottiert wird, ist doch klar. Das nur mal ganz am Rande. Das Thema "Pilzkunde" passt z. B. gut zusammen mit Menschen die sich fürs Gärtnern oder Selbstversorgung interessieren. Google das mal "Garten Blog" oder "Selbstversorgung Blog" oder schau mal auf YouTube da gibt es reihenweise Kanäle die sich mit dem Thema beschäftigen. Ist ganz nebenbei bemerkt auch eine super Quelle, um nach Themen zu recherchieren. Ich würde Dir als ersten Schritt empfehlen, macht Euch mal Gedanken über die Zielgruppe. Wem(?) könnt Ihr Was(?) anzubieten.
  • Bei mir ist es nicht ganz 3 Wochen her, als ich eher zufällig auf diese Seite stieß. Nachdem ich das komplette Wochenende durchgelesen hatte wusste ich, dass ein Blog her musste. Heute sind schon die ersten Beiträge drin. Kompliment - so mitgerissen hat mich noch selten jemand.
    Ach - an anderen Stellen wird immer wieder diskutiert, ob ein Beitrag mindestens 1000 Worte haben muss oder ob er auch kürzer sein darf. Ich biete die Beiträge in zwei Versionen an. Einmal mit ca. 1000 Worten und für alle, die keine Zeit haben das zu lesen gibt es einen Shorty mit ca. 350 Worten. Der ist schnell mal in der Pause gelesen und wirkt am Smartphone auch nicht so unendlich lang.
    Vielen Dank
    Klaus
  • Hey Klaus,

    oha, wie cool! Freut mich riesig, dass du es gleich umgesetzt hast! Ich gehöre zu denen, die sagen mind. 1.000 Wörter. Aber deine Idee mit dem Shorty macht Sinn!
  • Danke Vladislav für den Klartext und gleichzeitig die Motivationsspritze. Und den einmal mehr sehr sorgfältig verfassten Blog.

    Zwei Punkte:
    1. "Den Blog ins Zentrum des Marketings stellen": Ich bin da sehr vom Nutzen überzeugt, WENN das zur Kern-Zielgruppe passt und du dich dementsprechend für die Inbound-Strategie entschieden hast. Nur dann lohnt sich der immense Aufwand. Sonst wählst du besser den Blog als Belebung deiner Website (was ebenfalls gut ist fürs Ranking) und für die Sortierung deiner Gedanken (dein letzter Punkt auf der Vorteil-Liste).
    Das ist momentan meine Blog-Strategie.

    2. Wirklich gute Blogs zu verfassen und das einmal pro Woche ist nicht jedermanns Sache. Da braucht es die Liebe zum Texten, die Liebe zur Recherche und viel viel Disziplin. Ich behaupte sogar: Damit du im heutigen Informations-Tsunami nicht untergehst, muss Bloggen deine (neue) Kernkompetenz sein (dazu kommt dann noch die nicht werberische Vermarktung in den sozialen Medien, was einen langen Atem und Freude am Plaudern braucht). Da ist dann die Frage: Worauf richten wir unseren Hauptfokus / unsere Hauptenergie? Aufs Bloggen oder auf das ursprüngliche Kerngeschäft?
    Oder stellen wir jemanden ein, der das besser kann und für uns bloggt? Letzteres wird nicht nur funktionieren, wenn der oder die gut schreibt (logisch), sondern auch deine Werte und Überzeugungen teilt (und somit die der Zielgruppe), wenn also der Grundton stimmt.

    Mein Fazit, lieber Vladislav, liebe Leserin, lieber Leser: Wähle im Hinblick auf deine Kern-Zielgruppe bewusst, ob Bloggen ein strategisches Produkt, ein Geschäftsbereich werden soll oder nicht - und nicht nur ein Marketinginstrument. Wenn nicht, wähle guten Gewissens eine andere Blogstrategie.
  • Hey Ingrid,

    1. Genau, es muss passen. Aber in der Regel passt es fast immer. Ich bin ja vom Inbound Marketing überzeugt, in meiner Welt gibt's nichts anderes! ;)

    2. Jup, das stimmt. Das Medium ist mir dabei aber egal. Kann auch Audio oder Video sein. Podcasting fällt z. B. einigen leichter als Texten.

    Ich bin der Meinung, Selbständige und Unternehmer müssen einen großen Teil ihrer Zeit in Marketing und Verkauf stecken. Und da ist Bloggen die perfekte Lösung. Ich würd's genau umgekehrt machen, jemanden fürs Kerngeschäft einstellen und mich aufs Bloggen fokussieren.
  • Was mir noch nicht ganz klar ist – warum erstelle ich zuerst die Buyer Personas und wähle dann ein Thema?
    Für mich wäre es logischer, wenn ich zu meinem Thema schreiben will und hierzu die dann die Buyer Personas bestimme.
  • Hey Thomas,

    das ist mir beim Schreiben auch aufgefallen. Am Ende ist es ein Hin und Her. Habe mich aber zuerst für die Buyer Persona entschieden, weil man ja für sie über ein Thema Content erstellt. Das Thema muss der Zielgruppe und der Buyer Persona gefallen.
  • Der Artikel kommt wie auf Bestellung. Ich starte gerade meinen neuen Blog. Danke!
  • Hey Simone,

    yeah! Dann gehst du ja schon mal den richtigen Schritt! :)
  • Sehe ich genauso. Hab 2005 mit meinem Persönlichkeits-Blog angefangen. Mittlerweile stehen da über 1000 Artikel drin.
    90 Prozent meiner Seminar-und Coaching-Teilnemer finden den Weg zu mir über den Blog.

    Kein Adwords, keine sonstigen Anzeigen. Nur Sog statt Druck. Aber es ist auch viel Arbeit! 😎
  • Hey Roland,

    freut mich! Ja, über deinen Blog stolpere ich auch immer wieder. 1.000 Artikel, krass! Tip top!

    Aber seien wir ehrlich, das ist Arbeit, die Spaß macht, oder? :D
  • Ja, der Persönlichkeits-Blog und -Podcast: ein grosses Vorbild für mich. Mit Hammer-Content, von dem ich viel lernen kann. Bitte nie aufhören damit.
  • wieder mal ein hammer-artikel! so wie alle anderen eben auch! vor allem das niveau an "struktur" ist einmalig!
    best, carmen*
  • Ein sehr guter Artikel, bei dem ich einiges gelernt. Und bestärkt mich in meiner Entscheidung, dass ich schon vor Jahren mit einem Blog begonnen habe. Das zahlt sich heute aus.

Was denkst du?