7 fundamentale Elemente, um ein Blog-Design zu erstellen, das konvertiert

Ich mache mir gerade Gedanken über unser neues Blog-Design.

Wenn du mir auf Instagram folgst, hast du vielleicht gesehen, dass ich einen neuen Style Guide für Chimpify erstellt habe.

Darauf aufbauend möchten wir unseren Blog, unsere Webseite und natürlich auch unser Tool neu designen.

Wir fangen mit dem Blog an, weil er am wichtigsten ist. Aber das habe ich ja bereits im letzten Beitrag besprochen.

Deshalb dachte ich mir, schreibe ich passend dazu einen Artikel, damit du auch etwas Nützliches davon hast. Vielleicht bist du auch gerade dabei, dein Blog-Layout zu überarbeiten?

Bevor wir aber zu den Elementen kommen, reisen wir ein bisschen in die Vergangenheit zurück.

Welche Blog-Designs hatten wir im Einsatz?

Als ich 2012 mit dem affenblog angefangen habe, habe ich mich für dieses Layout entschieden:

blog design 2012

Haha, die Affenmaske und das „Affenjunge“ war etwas zu viel des Guten! ;)

Die nächsten Jahre sah es dann so aus:

2013

blog design 2013

2014

blog design 2014

2015

blog design 2015

2016

blog design 2016

Hach ... ich liebe es, in Nostalgie zu schwelgen. Aber back to topic.

Was fällt dir auf, wenn du dir die alten Designs anschaust? Wir sind immer mit dem typischen Standard-Layout gefahren: Content links, Sidebar rechts.

Das hat super funktioniert. Vor allem, wenn du dir das Wachstum der Abonnenten anschaust. Aber warum? Zuerst dachte ich, weil es dem F-Muster entspricht:

f pattern 3

Aber wie Neil Patel hier schön beschrieben hat, scheint es in Wirklichkeit kein F-Muster zu geben. Es lag also daran, dass es Standard war.

Warum ist ein minimalistisches Blog-Design nicht immer das Richtige?

Doch dann, als wir den affenblog in Chimpify verwandelt haben, wollten wir kein Standard und haben uns gegen eine Sidebar entschieden:

blog design 2018

Mir war es wichtig zu kommunizieren, dass wir kein Blog mehr sind, sondern ein Startup. Deshalb lag es nahe, auch ein modernes Blog-Design zu nehmen. Mit nur einer Spalte. So wie das z.B. Intercom, Buffer und Medium auch machen.

Das Layout ohne Sidebar klingt zuerst sehr sinnvoll: Es gibt nur den Text und sonst nichts. Er hat die volle Aufmerksamkeit. Der Besucher hat einen klaren Pfad. Außerdem zeigt diese Google-Studie, dass komplexe Webseiten als nicht schön empfunden werden.

Aber im Hinblick auf Kennzahlen wie Shares und Conversions war das keine gute Idee!

Die Share Rate ist gesunken. Auch die Conversions sind gefallen. Warum?

Die Google-Studie stellte auch fest, dass Gewohntes ebenfalls mit Schönheit korreliert. Das heißt, dass Standard-Designs als schön empfunden werden, weil sie ein gewohntes Layout haben.

Aus diesen Gründen gehen wir mit unserem Blog-Design erstmal wieder back to the roots. Dabei fokussieren wir uns auf folgende Elemente:

1. Content-Bereich

blog design content bereich

Das ist der wichtigste Bereich. Content ist der Grund, warum Menschen deine Webseite besuchen. Aber der Inhalt alleine sorgt nicht dafür, dass du deinen Besucher zum Konsumieren verleitest. Es kommt auch auf die Verpackung an.

Achte bei deinem Content-Bereich also auf folgende Punkte:

1.1 Above the Fold

Benutze ein nicht zu großes Beitragsbild (auch wenn es im Moment vielleicht modern ist). Deine Überschrift ist das wichtigste Element. Das Bild zieht zwar die Aufmerksamkeit auf sich. Aber deine Überschrift zieht deinen Besucher in deinen Content. Deshalb sollte sie, und am besten der erste Satz, sofort sichtbar sein:

blog design content bereich above the fold

Du solltest die Scrollrate niemals unterschätzen (passend dazu hier eine interessante Case Study von Sumo).

1.2 Textbreite

Sorge dafür, dass dein Text nicht zu breit ist:

blog design content bereich textbreite

60-80 Zeichen pro Zeile sind optimal. Das sind je nach Schriftgröße ca. 600-800px. Deshalb sind Spalten in einer Zeitung auch so schmal, damit sie leicht lesbar sind.

1.3 Schriftart

Benutze keine kleine Schriftart. 17-21px sind hier optimal. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, schaue dir große Magazine wie Wired, Medium, CNET, The Economist, NY Times, Forbes, Zeit, Spiegel Online etc. mit WhatFont an:

whatfont spiegel online

Die haben alle eine gut lesbare Schrift. Sie sitzen auf eine Menge Daten, haben die Erfahrung und das Wissen. Das solltest du für dich nutzen.

Achte auch darauf, dass die Schriftart nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn ist und einen ordentlichen Kontrast hat. Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund ist immer am besten. Ob du eine Schriftart mit oder ohne Serifen wählst ist heute im Prinzip egal.

1.4 Whitespace

Achte darauf, dass dein Text nicht bis zum Rand geht. Sorge also für ordentliche Abstände. Sorge für ordentlich Luft zum Atmen:

blog design content bereich abstaende

Benutze außerdem ordentlich Abstände zwischen Absätzen, Zwischenüberschriften und Listen.

2. Call-to-Action (CTA)

blog design cta

Beim Inbound Marketing geht’s immer darum, die Erlaubnis einzuholen, deine Besucher kontaktieren zu dürfen. Deshalb geht’s in diesem Beitrag auch darum, wie du ein Blog-Design erstellst, das konvertiert. Das Besucher in Abonnenten verwandelt.

Deshalb brauchst du einen Call-to-Action. Am besten einen Lead Magnet. Du brauchst ein unwiderstehliches Angebot im Gegenzug für die wertvollen Kontaktinformationen (z.B. die E-Mail-Adresse).

Zuerst kannst du kostenlose Updates anbieten. Das kannst du sofort machen. Das ist aber nicht schmackhaft und überzeugend genug. Setze deshalb noch einen drauf und biete etwas mit mehr Mehrwert an. Zum Beispiel:

  • Ein E-Book
  • Einen E-Mail-Kurs
  • Einen Video-Kurs
  • Einen Mitgliederbereich
  • etc.

Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Besonders spannend finde ich den E-Mail-Kurs, da er sehr viel Mehrwert verspricht, du ihn aber on the fly erstellen kannst.

Wenn du einen CTA erstellst, solltest du darauf achten, dass folgende Punkte vorhanden sind:

  • Nutzen - Was sind die Benefits von deinem Angebot? Was hat dein Besucher davon? Zum Beispiel: „Lerne, wie du mehr Traffic bekommst“.

  • Eigenschaften - Was für Features enthält dein Angebot? Was ist genau drin? Zum Beispiel: „In 12 Lektionen, lernst du...“

  • Social Proof - Wie kannst du noch mehr Vertrauen wecken? Arbeite hier mit Trust-Symbolen, „Bekannt aus“-Bannern und Testimonials. Zum Beispiel: „Tritt über 10.000 Abonnenten bei“.

Generell macht es Sinn, wenn du deinen Call-to-Action als Mini-Landing-Page betrachtest und darauf achtest, dass möglichst alle notwendigen Elemente vorhanden sind.

Wichtig an dieser Stelle ist auch, wo du deinen CTA einfügst. Das sind die besten Orte:

2.1 Normaler CTA

Das ist ein „normaler“ Call-to-Action, den du in die Sidebar und unter deinen Beitrag packen solltest. Das ist mittlerweile Standard und funktioniert gut.

2.2. In-Content CTA

Calls-to-Action im Content sind besonders interessant, weil sie sehr viel Aufmerksamkeit bekommen (eben genau so viel wie der Inhalt). Daher haben sie auch immer hohe Conversion Rates. Optimal sind hier Content Upgrades, die sich auf das jeweilige Thema beziehen und weiterführende Infos bieten.

2.3 Popup

Auch wenn Popups immer etwas nervig sind, funktionieren sie gut. Vor allem Exit Intent Popups, die sich öffnen, wenn dein Besucher versucht die Seite bzw. den Tab zu schließen.

Generell solltest du damit aber nicht übertreiben. Ich bin immer für „langfristig ein positives Gefühl mit der Marke verbinden“, als zu krass auf die Conversion optimieren.

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Generell ist das so, dass das, was am Anfang und am Ende kommt, am meisten Aufmerksamkeit bekommt. Das solltest du bei deinem Blog-Design in Zusammenhang mit deinen Calls-to-Action immer im Hinterkopf behalten.

Neben der Leadgenerierung kannst du noch weitere CTAs einbauen, die direkt auf dein Produkt oder deine Dienstleistung Aufmerksam machen. (Du kannst sogar so weit gehen, nur solche Calls-to-Action zu verwenden. Auch wenn das für den Anfang nicht ratsam ist.)

3. Pillar Pages

blog design pillar pages

Das nächste Element ist eine kleine unscheinbare Navigation, die du meistens in der Sidebar oder als horizontale Navigation findest.

Pillar Pages (oder auch „Content Landing Pages“ bzw. „Cornerstone Content“ genannt) sind Seiten, die sich um ein bestimmtes Thema drehen und weiterführende Infos sowie Content bieten. Es sind quasi Kategorieseiten, nur viel besser und durchdachter. Man betrachtet sie eher als Landing Pages. Dadurch erzeugst du aus der Sicht der Suchmaschine eine bessere Blog-Architektur.

Von deinen Beiträgen, Gastbeiträgen und auch von deinem Blog-Design verlinkst du zu diesen Seiten. Dementsprechend ranken sie gut. Erst dadurch schaffst du generell langfristig mit konkurrenzstarken Keywords zu ranken.

4. Beliebteste Beiträge

blog design beliebteste beitraege

Nachdem du deinen Besucher in deinen Content gezogen hast und er fertig konsumiert hat, sieht er im besten Fall einen Call-to-Action und konvertiert. Aber das ist natürlich nicht immer der Fall.

Wenn es nicht so ist, dann sind die beliebtesten Beiträge perfekt dafür, um ihn noch weiter eintauchen zu lassen und zu überzeugen sowie mehr von deinem Unternehmen erfahren zu lassen.

Nach ein paar Jahren wirst du nur eine Handvoll Beiträge haben, die gut performen. Sie werden fleißig geteilt, haben eine gute Conversion Rate und ranken vielleicht auch ziemlich gut. Das sind deine besten Stücke. Diese solltest du nicht verstecken, sondern prominent platzieren! Dein Besucher muss davon erfahren.

Außerdem bauen beliebte Beiträge deine Autorität auf. Wenn du viele gute Beiträge mit vielen Shares und Kommentaren hast, impliziert das, dass dein Content gut ist.

5. Über-Bereich

blog design ueber bereich

Menschen kaufen von Menschen. Menschen bauen Beziehungen zu Menschen auf. Deshalb interessiert deinen Besucher immer, wer der Mensch bzw. die Menschen hinter deinem Blog sind.

Bloggen ist ein sehr persönliches Medium. Ist es schon immer gewesen.

Sorge deshalb dafür, dass du eine gute Autorenbio nach deinem Beitrag im Einsatz hast. Aber auch in der Sidebar könntest du einen Über-Bereich platzieren, um ihn noch prominenter darzustellen. So wie es Mark Maslow z.B. hier macht:

blog design marathonfitness

Das baut Vertrauen auf und macht deinen Blog sofort menschlicher. Wie bereits in der Sumo Case Study erwähnt, scrollt nicht jeder unbedingt nach unten. Deshalb kann es sehr sinnvoll sein, den About-Bereich Above the Fold zu platzieren.

Wie schreibst du eine gute Autorenbio? Hier sind die wichtigsten Elemente:

  • Nutzen - Wie und warum kannst du helfen? Zum Beispiel: „Bono ist auf einer Mission, dir zu helfen, mehr Traffic zu bekommen“.

  • Klarheit - Was machst du genau? Zum Beispiel: „Das erreicht er mit seinen affenstarken Beiträgen“.

  • Autorität - Was macht dich zu einer Autorität? Was macht dich glaubwürdig? Zum Beispiel: „Er ist bekannt aus t3n, BASIC thinking und Lead Digital.“

  • Call-to-Action - Was ist deine Handlungsaufforderung? Was soll dein Besucher als nächstes tun? Zum Beispiel: „Folge ihm auf Twitter“.

Autoren arbeiten hart dafür, Content zu erstellen und sollten deshalb nicht versteckt werden. Du solltest sie öffentlich feiern!

Auch eine Übersicht der Autoren auf einer Autorenseite kann sinnvoll sein. Der eine mag eben den Autor. Der andere den anderen.

6. Share Buttons

blog design share buttons

Beim Content Marketing möchtest du ja, dass deine Inhalte fleißig geteilt werden und sich so möglichst viral verbreiten, um deine Reichweite zu erhöhen.

Neben der Conversion für dein E-Mail-Abonnement ist das Teilen deiner Beiträge ein wichtiges Element. Es ist ein gutes Indiz dafür, wie gut dein Content bei deinem Publikum ankommt.

Sorge also dafür, dass du deine Share Buttons prominent platzierst und das sie nicht untergehen. Achte passend dazu auch darauf, dass Social-Proof-Elemente (Testimonials, "Bekannt aus"-Banner etc.) gut sichtbar sind (Above the Fold). Das erzeugt mehr Vertrauen und wirkt sich sicherlich auf die Shares aus.

7. Suche

blog design suche

Am Anfang ist eine Suche noch nicht so wichtig bzw. gar nicht notwendig. Aber ab ca. 50 Beiträgen macht Sie Sinn.

Dein Besucher ist es heute dank Google einfach gewohnt, Keywords in ein Suchfeld einzugeben und Content zu erhalten. Platziere also ein Suchfeld in der Sidebar und auch auf der Blog-Übersicht.

So erhältst du noch mehr Seitenaufrufe. Das sollte sich indirekt auch wieder auf deine Conversions auswirken.

Wie sieht nun das perfekte Blog-Design aus?

Für einen einzelnen Beitrag solltest du dich an folgendes Layout halten:

blog design

Und wie sieht’s mit der Blog-Übersicht (also der Blog-Startseite) aus?

Der simpelste Weg ist es, einfach das gleiche Layout zu verwenden. Aber auch ein Kachel-Layout ist userfreundlich, schön und es kann ein Call-to-Action perfekt eingebaut werden. Wir kennen das von klassischen Karten, Pinterest oder YouTube:

blog design beitragsuebersicht

Egal ob du dich für eine große Karte oder für kleine Kärtchen entscheidest, sollten sie immer folgende Elemente beinhalten:

  • Beitragsbild
  • Überschrift
  • Autor
  • Shares
  • Kommentare
  • Evtl. Datum
  • Evtl. Kategorie
  • Evtl. Textauszug

An dieser Stelle brauche ich glaube ich das Thema mobile friendly nicht mehr erwähnen, oder? Gerade heute sollte dein Blog-Design vor allem für mobile Endgeräte passen.

20 Beispiele für schöne Blog-Designs

Bevor wir zum Ende kommen, hier noch mal einige schöne (und sicherlich auch konversionstarke) Blog-Layouts, die dich inspirieren sollen:

HubSpot

blog design hubspot

Unbounce

blog design unbounce

Hootsuite

blog design hootsuite

Lean Content Marketing

blog design lean content marketing

toushenne

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konversionskraft

blog design konversionskraft

chainrelations

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Copyblogger

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Invision

blog design invision

Groove

blog design groove

Neil Patel

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Backlinko

blog design backlinko

Help Scout

blog design help scout

Drift

blog design drift

Buffer

blog design buffer

Moz

blog design moz

Canva

blog design canva

Wistia

blog design wistia

ConversionXL

blog design conversionxl

Intercom

blog design intercom

Kennst du noch andere schöne Blog-Designs? Dann ab damit in die Kommentare! ;)

Fazit

Ehrlich gesagt mag ich fancy. Fancy ist hip, cool und modern. Aber das sind Eigenschaften, die dein Unternehmen nicht wirklich weiterbringen. Viel wichtiger ist es, dass dein Blog-Design konvertiert. Dass es funktioniert.

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass das klassische Layout weiterhin das beste für den Start ist. Deine Besucher sind es einfach gewohnt. Starte deshalb genau damit.

Wenn’s läuft, solltest du dich aber nicht ausruhen und weiter optimieren. Füge bestimmte Elemente hinzu oder entferne sie und schaue was passiert. Wir starten jetzt auch wieder mit dem Standard-Layout und testen danach weiter.

Auch wenn’s grundsätzlich eine gute Idee ist, deine Marke zu differenzieren, ist das Layout nicht das richtige Medium dafür. Deshalb: 

Sei anders, in dem, was du sagst. Aber sei Standard, in dem, wie du es verpackst.

Was denkst du, was ist das beste Blog-Design?

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37 Kommentare

  • Das ist ein unglaublich guter Beitrag, vielen Dank dafür. Ich konnte einige Punkte für mich daraus nehmen und werde in Zukunft darauf achten.
    Dein Blog ist für mich ein Pa­ra­de­bei­spiel für Lesbarkeit und Struktur.
  • Hey Sebastian,

    keine Ursache, danke! 🙂
  • Starker Beitrag, werde direkt mal ein paar Sachen an meiner Seite ändern.
    Gruss Matt
  • Hey Matt,

    danke dir! Yeah, sehr cool!
  • Sehr ausführlich. Danke, durch Ihnen konnte ich mein Wissen wieder auffrischen :)
  • Hey Mattia,

    keine Ursache, freut mich!
  • Toller Beitrag. Habe die Tipps gleich in meinem Blog ausprobiert. Danke
  • Hey Tim,

    danke dir! Cool, freut mich!
  • Hi Vladi, dein Artikel hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich selbst bin Graphikdesigner und hatte bisher immer Wert auf ein gut aussehendes Design bei meinen Website-Projekten gelegt. ...bis mir irgendwann mal ein Bekannter sagte (der Online-Marketer ist) "Nein, der Button hier darf nicht harmonisch ins Design passen. Der muss das Design brechen, sonst fällt er nicht auf!". Erst konnte ich das nicht so ganz glauben, aber jetzt les ich mich ein bisschen ein und merke, dass es noch eine andere Welt außerhalb meiner Designer-Scheuklappen gibt ;) Eine kleine Abschlussfrage hätt ich da noch: Gelten die oben beschriebenen Punkte ausschließlich für Blogs, oder können sie auch auf eine Webseite übertragen werden? Gruß, Jochen
  • Hey Jochen,

    freut mich! 🙂

    Da bin ich voll bei dir. Ich komme ja auch aus dem Design-Bereich. Designer machen heute immer noch vor allem schöne Designs. Aber konversionstarke Designs sind da nicht so im Fokus. Ironisch, weil das gerade das doch zum Wachstum beiträgt.

    Kannst die meisten Punkte natürlich auch auf normale Webseiten übertragen.
  • Hi Vladi,

    super Artikel. Du sprichst mir aus der Seele. Ich erzähle das meinen Lesern auch immer. Nicht so viel Gedanken machen über Technik und Design. Manchmal reicht eben auch ein einfaches "Free" Design. Wichtig ist das man sich bewegt und ordentlichen Content bietet.
  • Hey Dirk,

    danke dir! Ganz genau! Der "Kern" ist viel wichtiger als das drum herum!
  • Ein sehr hilfreicher Beitrag mit tollen Beispielen!
  • Hey Vladimir, Du "begleitest" mich mit Deinen überaus wertvollen Tipps und Ratschlägen seit meinen ersten Schritten ins Online-Marketing (2013). Danke wieder einmal.
  • Hey Susanne,

    keine Ursache! Heiße aber Vladislav! 😉
  • Wieder einiges gelernt, Vladi. Danke, auch für die Erwähnung meiner Page – was für eine Ehre. :-)
  • Hey Mark,

    gerne! Immer wieder! 😉
  • Hi Vladi,

    wieder ein super interessanter und informativer Artikel.

    Jetzt bin ich nur verwirrt. Bei einem anderen Bloger heißt es einen großen CTA zu platzieren und hier back-to-the-roods. Was funktioniert jetzt am Besten? (Ich rede von der Startseite :D)

  • Hey Björn,

    ein CTA sollte immer prominent sichtbar sein. Aber ganz groben ganz oben ist eine gute Frage.

    Wir haben's aktuell auf der Blog-Übersicht. Nehmen das jetzt aber erstmal raus. Spielen aber in Zukunft damit etwas herum. Es kann halt gut funktionieren, muss aber nicht.

    In diesem Beitrag wollte ich einfach eine Anleitung für einen Startpunkt liefern. Danach muss man immer individuell testen! 🙂
  • Hervorragend, der perfekte Artikel genau zur richtigen Zeit für mich - vielen Dank!
    Nur eine Frage: Meinen bei der "Textbreite" die optimalen 60-80 Wörter pro Zeile eventuell doch eher 60-80 Zeichen?
    Alles Gute und viel Erfolg weiterhin!
  • Yeah, sehr cool! 🙂

    Genau, sind Zeichen. Ist gefixt!
  • Hey Vladi,
    Du gehörst zu den wenigen Blogs, die ich regelmäßig lese. Einfach weil die Informationsdichte passt.
    Aber bist Du Dir sicher, dass Du unter Punkt 1.2 eine Textbreite 60-80 Wörter pro Zeile empfielst?
    Immerhin kommst Du hier in dem Artikel auf 10 bis 12.
    Viele Grüße
    Mario
  • Hey Mario,

    freut mich, vielen Dank!

    Sind Zeichen. Sorry!
  • Back to the Roots Trend habe ich schon seit ca. 9 Monaten in den USA schon bemerkt, Pat Flynn war da in meinen Augen das größte Beispiel und ist sehr schnell zurückgerudert.

    Hat in meinen Augen etwas von "der Designer hatte seine Finger im Spiel" und nicht der Marketer ;-)

    Die Blog-Übersicht finde ich aber ehrlich gesagt nicht gut, wirkt sehr überladen und ich weiß nicht wo ich hinschauen sollen. Glaube eine Themensortierung, beliebte Artikel und sowas würde dem ganzen viel mehr Übersicht geben als plakativ die letzten Artikel in Reihenfolge.
  • Hey Vladimir,

    ja, manchmal muss man eben zurückrudern! 😅 War bei mir ehrlich gesagt auch so. Der Designer ist einfach durchgekommen.

    Ist eine gute Idee! Behalte ich mal im Hinterkopf. An eine Themensortierung via Tags habe ich auch schon gedacht. Aber beliebte Artikel darunterzuklatschen macht echt Sinn!
  • Ich bin noch dabei Standard und fancy zu verbinden. Da geht was 😉
    Wie immer ein cooler, informativer und fundierter Beitrag. Und ein bisschen fancy auch 👍🏻
    Schöne Woche von Sonja
  • Hey Sonja,

    cool! Ja, wenn man das ordentlich hinkriegt, kann das funktionieren! 😉

    Danke dir! Haha, ja, fancy ist er!
  • Schöner Beitrag. Macht Sinn auf Gelerntes zu setzen. Wie siehst du die Differenzierung zwischen Landingpages vs. Blogpages für Cornerstone Content? Ich habe angefangen bestimmte Seiten als Landingpages zu gestalten, weil ich darin besser zugehörige weitere Beiträge mit Kacheln einbetten kann und flexibler in der Gestaltung bin (zb bei der Darstellung von Produkten, die ich empfehle, mit Hilfe von Zb Tabellen). Gibt es bei Chimpify auch die Möglichkeit eine Beitragsübersicht zu einem bestimmten Thema zb per Kachel oder per „passende Beiträge“ rechts in der Spalte darzustellen? Hier mal 2 Beispiele von mir, wo ich mich für eine Seite statt Blogpost entschieden habe:
    https://letsseewhatworks.com/buchhaltung/
    https://letsseewhatworks.com/selbststaendig-machen/

    SEO seitig scheinen die Seiten schon gut zu funktionieren. Conversion habe ich noch nicht ausgewertet, weil mir der Vergleich fehlt.
  • Hey Christian,

    danke dir!

    Finde auch, die als Landing Pages zu designen macht am meisten Sinn. Du bist einfach viel flexibler in der Gestaltung. Früher waren das einfache Seiten mit Links. Aber heute geht der Trend dahin, dass man da Beliebte Beiträge, Produkte, Bücher etc. noch rein packt. Eben eine richtig solide Ressourcen-Seiten.

    In Chimpify kannst du einen Loop erstellen, der sich auf einen Tag bezieht. Aber das hast du ja scheinbar schon drin?
  • @Christian, hi!

    Du kannst wenn du PER KACHEL bestimmten dynamischen Content generieren willst, pro Kachel eine Loop nehmen die gezielte Tags anspricht und dann auf einen einzigen Beitrag beschränkt ist. So hab ich das schon öfter gelöst! :)

    MFG.
  • Moin Vladi,

    super Artikel. Aber eine Sache macht mir (und vielleicht auch anderen Lesern) Kopfzerbrechen.

    Die Tatsache, dass fast alle Leute heutzutage am Smartphone lesen. Da fällt die Sidebar weg. Ist es daher nicht sinnvoller sein Blog-Design auf die ca. 80% Smartphone-Leser zu fokussieren?

    Viele Grüße
  • Hey Marco,

    danke dir!

    Naja, die Sidebar fällt ja in der Regel nicht weg, sondern wird unten dargestellt. Aber verstehe total, was du meinst. Wir haben bei uns dennoch über 55% Desktop-Sessions. Ich denke, heute passieren immer noch viele Conversions über Desktop.

    Ich mag auch den Mobile-First-Gedanken, habe aber das Gefühl, dass das Thema immer noch nicht so relevant ist.
  • Hi Vladi,
    schöner Artikel.
    Hier nur die Nullen streichen: „60-80 Wörter pro Zeile sind optimal.“ ;)
    Gruss
    Martin
  • Hey Martin,

    danke dir! Waren Zeichen, sorry! 🙈

Was denkst du?